Frage von Markus1023, 28

Muss der Arbeitgeber zahlen oder nur die geleistete Arbeit?

Hallo Zusammen,

ich habe bei der Deutschen Post ein befristetes Arbeitsverhältnis vom 29.03-20.06.2016 bei einer Probezeit von einem Monat.

Laut der Deutschen Post habe ich am 14.05 unentschuldigt gefehlt, dass auch stimmt. Ich hatte verschlafen. Zum 16.05 meldete ich mich krank und am 17.05 ebenfalls. Als ich dann am 19.05 laut meines Arbeitsplanes arbeiten sollte, wurde mir mitgeteilt, dass ich nicht eingeteilt bin. Ich bin davon ausgegangen, dass ich eine Kündigung erhalte, wegen unentschuldigtem Fehlen. Bis zum Ende des Monats Mai habe ich weder eine Abmahnung, noch eine Kündigung erhalten und wurde auch nicht mehr zur Arbeit gebeten. Dann erhielt ich einen Aufhebungsvertrag, den ich aber nicht beachtete. Zumal wurden mir auch meine Urlaubstage nicht ausbezahlt und die Stunden nicht korrekt abgerechnet, da ich mir alles aufgeschrieben habe. Nun zu meiner Frage, muss der Arbeitgeber bis zum 20.06 mein Gehalt weiterhin zahlen? Wie sieht es in der Rechtsprechung aus?

Über eure Antworten freue ich mich sehr.

Mit freundlichen Gruß

Markus

Antwort
von Wandkosmetiker, 9

Ich denke mal die haben deinen Urlaub einfach mit deinen unentschuldigten Fehltagen verrechnet. Der Aufhebungsvertrag war natürlich der Versuch den Kündigungsschutz auszuschalten, zumal die Restlaufzeit deines Arbeitsvertrages eh nur noch kurze Zeit bestand. Nachdem du den ignoriert hast, werden die dich einfach als in unbezahltem Urlaub gebucht haben bis der Vertrag ausgelaufen ist. Da du weder krank geschrieben warst, noch den Willen zur Arbeit gezeigt hast( zur Arbeit muss man nicht "gebeten" werden),hast du natürlich keinen Anspruch auf Lohn. Es wäre klüger gewesen wenigstens jeden Tag zu erscheinen. Wenn sie dich dann in einem laufenden Vertrag nach Hause geschickt hätten weil angeblich nichts zu tun ist, wäre das Betriebsbedingt, und hätte natürlich bezahlt werden müssen. Aber was du getan hast, ist Arbeitsverweigerung,und somit hast du wahrscheinlich sogar vor Gericht schlechte Karten. Aber um das genau zu definieren müsste man wissen wie die das ganze bewertet und gebucht haben. Und das sollte dann doch lieber ein ausgebildeter Jurist bewerten. Da sind die Gesetzeslagen doch schon sehr diffizil .

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