Frage von Sachsenweib88, 58

Muss der Arbeitgeber Urlaubsentgelt zahlen?

Und zwar bin ich seit November in einer Firma beschäftigt. In meinem Arbeitsvertrag steht ein Jahresgehalt was in 12 gleichen raten gezahlt wird. Darauf kommen monatlich noch die erarbeiteten Zuschläge so das ich monatlich nicht immer den gleichen Netto verdienst habe. Nun steht ja die Urlaubszeit an u ich frage mich wie das mit dem urlaubsentgeld gemacht wird. Wird hier auch wie in meiner alten Firma der 13 Wochen Durchschnitt genommen? Dort wurde ich nach Stunden bezahlt hatte aber keine Zuschläge.

Antwort
von SiViHa72, 31

Das muss in der neuen Firma nicht so sein wie in der alten.


Sagt Dein Vertrag nichts dazu?


Bei meinem Freund, der früher 3-Schicht arbeitete,w ar es immer so:

Lohnfortzahlung Urlaub/ Krankheit ging nach dem Grundgehalt, also nicht mit Berücksichtigung von Zuschlägen. (Achtung: Urlaubsgeld istw as anderes- freiwillige Leistung des AG! Du meinst LFZ?)


Bei mir, andere Firma, ging beides auch nach Grundgehalt, auch als ich das erste halbe Jahr noch Wochendenden und Feiertage arbeitete.


Umgekehrt kenne ich es von einer früheren Firma, wo Arbeitszeit(Umfang flexibel war. da wurde immer für Krank und Urlaub der Gesamtlohn der letzten 3 MOnate geteilt durch 72 pro Tag veranschlagt.

Weihnachstgeld nach Grundlohn.


Sprich;: es gibt wohl sehr unterscheidliche Modelle- das sollte in Deinem vertrag stehen. Oder a uch Tarifvertrag,w enn so was bei Euch gelten sollte.


Kommentar von Sachsenweib88 ,

Wenn man krank ist bekommt man trotzdem seine Zuschläge aber darum geht's ja nicht. In meinem Vertrag steht nix dazu .

Antwort
von staffilokokke, 32

Urlaubsgeld ist keine gesetzliche Leistung, sondern eine Sonderzahlung.
Wenn nicht im Arbeitsvertrag steht, gibt es leider auch keines. Aber man kann ja mal nachfragen... 

Kommentar von Sachsenweib88 ,

Es geht hier aber nicht ums Urlaubsgeld 

Antwort
von Bernerbaer, 23

Genau wie das Weihnachtsgeld ist das Urlaubsgeld grundsätzlich eine freiwillige finanzielle Zusatzleistung des Arbeitgebers an den Arbeitnehmer. Einen gesetzlichen Anspruch auf Urlaubsgeld gibt es nicht. Allerdings können vertragliche Vereinbarungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu der Entstehung eines Anspruchs führen. Ein Anspruch auf Urlaubsgeld kann im Arbeitsvertrag, im Tarifvertrag oder in einer Betriebsvereinbarung festgeschrieben sein.

Kommentar von Sachsenweib88 ,

Es geht hier nicht ums Urlaubsgeld.

Kommentar von Bernerbaer ,

OK, dann so:

Bundesurlaubsgesetz §11

Das Urlaubsentgelt bemißt sich nach dem durchschnittlichen Arbeitsverdienst, das der Arbeitnehmer in den letzten dreizehn Wochen vor dem Beginn des Urlaubs erhalten hat, mit Ausnahme des zusätzlich für Überstunden gezahlten Arbeitsverdienstes. Bei Verdiensterhöhungen nicht nur vorübergehender Natur, die während des Berechnungszeitraums oder des Urlaubs eintreten, ist von dem erhöhten Verdienst auszugehen. Verdienstkürzungen, die im Berechnungszeitraum infolge von Kurzarbeit, Arbeitsausfällen oder unverschuldeter Arbeitsversäumnis eintreten, bleiben für die Berechnung des Urlaubsentgelts außer Betracht.

Antwort
von moe2477, 26

Solange nicht im Arbeitsvertrag vereinbart, ist das 'Urlaubsentgelt' eine rein freiwillige Leistung des Arbeitgebers.

Kommentar von Sachsenweib88 ,

Ist es nicht. Urlaubsgeld ist nur freiwillig .

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