Bei meiner Nachbarin wurde das Karpaltunnel-Syndrom festgestellt und der Arzt riet ihr zu einer OP. Ist das wirklich der Weisheit letzter Schluss oder gibt es andere Möglichkeiten, um die Gefühlsstörung bzw. die Ursachen zu beheben? Wäre sehr nett, wenn sich jemand melden würde, der das auch schon hatte. Meine Nachbarin hat riesig Angst vor einer OP.
Weitere Fragen zu verwandten Themen finden Sie hier:

Soweit ich weiss, ist eine OP die sicherste Alternative, damit sie die Schmerzen los ist. Und diese OP ist nicht schlimm. Meist wird die OP in Plexus Narkose (der Arm wird im Plexusnerv unter dem Arm betäubt) gemacht. Es ist ein kleiner schnitt, der Nerv wird wieder freigelegt, fertig. Bei uns im OP hat die OP meist nicht länger als 20 min gedauert.

Es muß operiert werden, da die Wucherungen entfernt werden müssen. Es ist ein kleiner Eingriff und nach wenigen Tagen ist die Hand wieder voll nutzbar.
medic am 9. Oktober 2008 22:00 schließe mich an, DH
Niklaus am 9. Oktober 2008 23:25 Keine Wucherungen. Durch Verengung des Tunnels wird der Nerv eingeklemmt. Die Sehne ist kräftiger und deshalb kommt es zur Verengung. Die Hand wird in der Mitte aufgeschnitenm. Die Sehen, die die beiden Muskel der Handfläche verbindet wird durchtrennt und nicht mehr zusammengenäht.
Ja, in der Regel hilft die Operation, die Gefühlsstörung wird behoben, sie kann wieder richtig greifen.
laut Wikipedia (kein schimmer, wie glaubhaft das ist) gibts auch eine konventionelle Methode. http://de.wikipedia.org/wiki/Karpaltunnelsyndrom - Ich pers. wäre bei Ops auch immer erst zurückhaltend, weil in vielen Fällen sowas nicht sein muss. Gäbe übrigens auch noch andere Wege, aber die sind nciht für jeden was.

hallo. habe gerade eine athroskopie im handgelenk hinter mir. also eine untersuchung mit endoskop in dieser gegend. is echt keine grosser eingriff. wurde bei mir nur der arm betäubt und man spürt wirklich nichts. aber sowas muss operiert werden.

Nein. Ich habe es mit Dehnung beim Physiotherapeuten in den Griff bekommen .Würde mcih niht so schnell operieren lassen.

Muss nicht, wenn man genug oder Plastik-Tassen hat. ;-)
Ich habe selbst ein KTS und es muss nicht operiert werden. Zuerst wird es mit stilllegen und schmerzstillenden/entzündungshemmenden medikamenten versucht. Ab da ist es dann in den meisten Fällen schon verheilt und die schmerzen sind verschwunden. Da es bei mir noch nicht weg war habe ich Kortison gespritzt bekommen und eine Kaltluft/Ultraschalltherapie, noch dazu die stilllegung durch eine Waschbare schiene vom Orthopäden. Als all dies nicht geholfen hat wurde ich zum Neurologen überwiesen und meine Nerven wurden gemessen. Mit diesen Werten bin ich zu meinem Handchrirurgen gegangen und er meinte es wäre bei mir an der zeit dringend zu operieren, da die normalwerte (3,8) viel niedriger waren als der wert des betroffenen nerves (5,3). Nun habe ich in 2 Wochen einen Op termin der allerdings nur ein kleiner eingriff ist von 10-15 minuten. Es wird keine Vollnarkose angwand. (Zeitraum vom ersten Arzttermin bis zum Heutigen Tag wo ich den Op Termin bekommen habe 11 Wochen)