Muss bei unberechtigten Forderungen eines Internetanbieters nicht erst ein Richterspruch erfolgen, bevor ich Post vom Inkassobüro erhalte?

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3 Antworten

Der Gläubiger kann die Forderung an ein Inkasso-Büro abtreten. Das Inkasso-Büro kümmert sich dann um die weitere Beitreibung - bis hin zur gerichtlichen Geltendmachung. 

Das Inkassobüro hat aber nicht mehr Rechte als der Gläubiger selber. Für Pfändungen muss ein Schuldtitel vom Gericht vorliegen.

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Das ist "nur" eine außergerichtliche Zahlungsaufforderung, ziemlich sicher mit Fristsetzung. Hat rechtlich zuerst einmal nicht viel zu sagen, außer dass du dann in jedem Fall in Verzug gesetzt wirst.

Erst wenn das Inkassounternehmen einen gerichtlichen Mahnbescheid erstellen lässt, wird das richtig rechtlich. Da musst dann innerhalb von 2 Wochen Widerspruch einlegen, sonst kommt es zu einem vollstreckbaren Titel. Nach Widerspruch geht das in der Regel an das zuständige Amtsgericht.

Kann aber auch sein, dass gleich Klage erhoben wird. Dann bekommst Post direkt vom Gericht.

Wäre da mal vorsichtig. Die nicht erbrachte Leistung musst du beweisen können. So ein Streit kann ganz schön teuer werden, wenn man den dann verliert.

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Forderungen kann jeder stellen, auch ein Inkassobüro, dafür benötigt niemand ein Gericht.

Das kommt erst ins Spiel wenn  der Anspruchsgegenerder Forderung widerspricht und der Anspruchsteller versucht die Forderung auf juristischem Weg durchzusetzen.

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