Frage von Mefista, 392

Muslime und Deutsche - kann es sein, dass beide Kulturen, Religionen und Traditionen recht haben?

Da prallen ja schon mal Gegensätze aufeinander. Burkini gegen FKK. Naja, alle Gegensätze halt so.....

Also mit dem kompletten Verhüllen des Körpers finde ich z.B., dass muslimische Frauen damit total übertreiben, jedoch will ich auch meinen, dass sich deutsche Frauen zu offenherzig dabei zeigen, was sicherlich auch so seine Schattenseiten haben wird.

Wäre da nicht die Mitte das Beste für alle?

Wenn jeder mal recht bekäme.....

Und das auf viele andere Gegensätze auch angewandt?

Ich mein, oft gibt es um alle möglichen Themen hitzige Debatten, wer nun das alleinige Recht hat, wer hier in D bestimmen soll. Die Deutschen haben auch immer wieder so ihre Ängste mit all den Ansichten der Muslime und wollen sich nicht davon einnehmen lassen.

Sollten Muslime wie Deutsche offener auf sich zugehen und jedem etwas Recht mit seinem geben?

Was sagt ihr dazu?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Dichterseele, 56

Kultur hat primär nichts mit Recht haben zu tun.

Es gibt eine natürliche Disposition des Menschen an sich, von der man die Menschenrechte ableiten kann.

Religionen und Kulturen sind Ausgestaltungen der Lebensart - die kulturelle Vielfalt ist der Reichtum der Menschheit.

Die Grenzen der kulturellen Freiheit liegen dort, wo ihre Regeln den Menschenrechten (Gesundheit, Selbstbestimmung) entgegenlaufen. Darüber muss interkulturell diskutiert werden!

Kulturen sind mit Völkern und Regionen verbunden. Ist jemand aus einer anderen Kultur zu Gast in einer fremden Kultur, sollte er sich aus Höflichkeit der regionalen Kultur anpassen - zumindest in gewissem Maße...

Klartext:

Wenn ich in ein muslimisches Land reise, kann ich mir ein Kopftuch lose überlegen (schützt ja auch vor Sonne), um die Bewohner des Gastlandes nicht zu provozieren. Umgekehrt sollten muslimische Frauen in Europa keinesfalls in Burkas o.ä. rumlaufen und im Schwimmbad wenigstens einen braven Badeanzug tragen, um nicht allzusehr aufzufallen. Es tut ja auch dem Körper gut, wenn die Haut etwas Sonne abkriegt (Vitamin D)...

Christen sollten in muslimischen Ländern angemessene Kirchen bauen und ungehindert besuchen dürfen - was dort leider selten gegeben ist (auch nicht in der Türkei, die ja so gern zu Europa gehören will). Umgekehrt sollte man muslimischen Gemeinden in Europa angemessene Moscheen zubilligen - eine riesige Prachtmoschee von fremden Völkern finanziert in unserem Land halte ich für eine Provokation. Das ist der Versuch, unsere christliche Kultur zu übertrumpfen, sich hier kulturell einnisten und ausbreiten zu wollen. So etwas zu tun ist respektlos und sowas zuzulassen ist so blauäugig, wie instinktlos gegenüber der eigenen Bevölkerung. Kein Wunder, wenn da rechtsradikale Kräfte erwachen...

Von mir aus können Asiatinnen im Kimono, Orientalen im Kaftan und Türkinnen in Pluderhosen hier herumlaufen, das stört mich nicht, ich finde das im Gegenteil erfreulich pittoresk. Der Toleranzbegriff wird jedoch maßlos überstrapaziert, wenn hysterische junge Türkinnen mit Anzeige wegen Diskriminierung drohen, sobald jemand nicht nach ihrer Pfeife tanzt oder ihnen unangenehme Wahrheiten erläutert. Ich bin von solchen bei Ebay und im Traumforum aggressiv beschimpft worden, obwohl aus dem Spitznamen garnicht hervorging, welcher Nation diejenigen waren.

Davon abgesehen geht es garnicht, dass Fremde in unserem Land leben wollen, aber unsere Gesetze nicht achten und das mit Religionsfreiheit begründen. Wo kommen wir denn hin, wenn unter dem Deckmäntelchen von Religion alles erlaubt ist? Das gilt auch für jüdische Beschneidungen und Amerikanische Sekten. Gleichermaßen missfällt mir die nicht vollzogene Trennung von Kirche und Staat - Kruzifixe haben in Schulen nichts verloren und statt Religionsunterricht (gleich welcher Art) sollte es Ethik-Unterricht geben - das würde dem Frieden unter den Menschen allgemein und jenem zwischen den Kulturen mehr nützen!

Grundsätzlich hat sich der Gast dem Gastland anzupassen, wenn mir die Gesetze in der Fremde nicht gefallen, muss ich ja nicht dorthin. Es gibt auch kein Recht von Europäern, auf Nordafrikas Stränden FKK zu machen... Wenn diese Länder Frauen mit Badeanzügen oder Bikinis nicht dulden, müssen sie eben auf europäische Touristinnen verzichten - das ist deren Entscheidung und die wirtschaftlichen Folgen haben sie selbst zu tragen.

Der Kampf der Kulturen ist ein entarteter Dominanztrieb - wir sollten respektvollen Umgang pflegen und voneinander lernen, anstatt uns gegenseitig niederzumachen.

Kommentar von meterano7 ,

Wow... krasse Antwort, +1

Kommentar von MickyFinn ,

Super Antwort... Daumen hoch !

Kommentar von Maxfile22 ,

NEIN. Der Islam gehört zu uns, so wie wir unseren Glauben ausleben dürfen solen die das auch tun dürfen. Nur weil wir unsere Traditionen vergessen haben haben wir nicht das recht diese den anderen zu verbieten!

Das ist Pure Stimmungsmache gegen Flüchtlinge die sich hier noch nicht zurechtfinden und an alles festhalten was sie noch habe -> ihre kultur

Kommentar von Dichterseele ,

Lieber Maxfile, was Du als "Glauben ausleben" bezeichnest, hat mit Religion nichts zu tun, das ist eine rechtswidrige Einschränkung der persönlichen Freiheit. Wir haben nicht für die Emanzipation der Frau gekämpft, um die Unterdrückung der Frau durch das Hintertürchen der Religionsfreiheit wieder reinzulassen.

Um sich zurechtzufinden, fragt man Einheimische.

Und Kultur besteht nicht darin, dass Frauen auf Geheiß herrschsüchtiger Fanatiker in Sack und Asche gehen oder sich vermummen müssen. Gerade aus dem Orient sind wunderschöne bunte Gewänder und Schmuck bekannt... Wir lieben orientalische Gewürze, probieren gern fremde Gerichte aus, hören uns gern Volksmusik anderer Nationen an und lesen begeistert die Märchen aus 1001 Nacht (was von denselben Fanatikern verboten wird).

Es sind also nicht wir, denen es an Toleranz fehlt, sondern jene Machos, die unter dem Deckmäntelchen von Religion Frauen versklaven - und es ist unser gutes Recht, solche Verhältnisse bei uns nicht einreißen zu lassen. Wir fürchten uns zurecht vor solchen Gestalten, weil wir annehmen müssen, dass Leute in solcher Tracht eine IS-Gesinnung verbergen.

Ein Burkini-Verbot ist auch nicht gleichzusetzen mit einem Bikinizwang - vor 100 Jahren trugen unsere Urgroßmütter recht züchtige Badeanzüge. Ähnliches wäre doch ein praktikabler Kompromiss, der keinen Anstoß erregt und wenigstens Armen und Beinen erlaubt, Sonne zu tanken, was der Gesundheit zuträglich ist.

Ich würde im übrigen selbst gern Flüchtlinge aufnehmen - seltsamerweise will der Landkreis mein Angebot nicht annehmen.

Kommentar von Mefista ,

@Dichterseele

Vielen Dank für deine sehr hilfreiche und interessante Antwort.

Also du lässt was gelten aber eben nicht zu viel.
Dein Beitrag liest sich wie ne wirklich gute Mischung.

Ich hätte das nie so schön formulieren können..... danke dir!

Also ich war auch schon in anderen Ländern, selten, ok, aber mich persönlich störte das nie, dass ich mich "anpasse" dort. Allerdings war ich ja nur auf Urlaub.....  ;-)

Das mit der Dominanz ist sicherlich auch wahr.
Wie so oft geht es um Geld und Macht.
Warum wollen manche Menschen so viel Macht und dominieren?
Aus einem Kleinheitsgefühl heraus oder aufgrund von Ängsten....????

Oder ist das ein normaler Kampf so ganz nach dem Motto: der Stärkere gewinnt?

Kommentar von Dichterseele ,

Liebe Mefista, die meisten Menschen wollen Macht aus maßloser Eitelkeit und Habgier heraus - von den wenigen, die antreten, um gerechtere Verhältnisse zu schaffen, erliegen die meisten der Verlockung, sich zu bereichern, wenn sie erstmal 'oben' sind.

Abraham Lincoln sagte einst: "Willst Du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht." (www.zitate-online.de)

Das ist selten ein "normaler Kampf", sondern eine faustdicke Perversion des natürlichen Wettbewerbs, bei dem es darum geht, dass in der Politik der Klügere die Zügel in die Hand bekommt.

Antwort
von voayager, 109

Die Vollverschleierung ist nicht hinnehmbar, schon weil so kriminelle Handlungen vorgenommen werden können, die dann oftmals nicht mehr identifizierbar sind. Dann ist es zudem eine Verhöhnung ungewollter Art gegen unsere Aufklärung, die uns nach Vorne brachte, mehr oder minder. In einer offenen Gesellschaft, so jedenffalls das allgemeine Postulat, ist kein Platz für eine Totalverschleierung, ist nicht hinnehmbar. Wer das nicht akzerptiert, sollte seine Koffer packen und wieder heimwärts ziehen, wo er dann ausschließlich hingehört. In jedem anderen Land isses völlig klar und normal, dass es so was wie eine Minimalanpassung gibt, geben muß, warum sollte das hier anders sein. Nur ein närrischer Gutmensch sieht es wie immer anders, hat Verständnis für Alles und Jedes in seinem Beliebigkeitsschädel.

FKK ist ein Teil unserer hiesigen Kultur, Wem das als Ausländer oder Einheimische sprich Deutsche stört, sollte eben einen Bogen um diese Areale machen. Ist er als Ausländer dann immer noch außer Rand und Band, dann sollte er lieber seine Koffer packen und wieder gehen. Die Deutschen kann man leider kein Koffer packen anraten, obwohl diese eigentlich auch lieber gehen sollten.

FKK darf unter keinen Umständen irgendwelchen prüden Geistern zuliebe geopfert werden, ganz egal woher die auch immer kommen. 

Beide Kulturen haben in Vielem unrecht, wobei mir die hiesige Kultur ein wenig besser jenseits der Welt der Arbeit in einigen Bereichen erscheint, so z.B. Abbau patriarchalischer Verhältnisse, Religionszurückdrängung, sowie freiere Sexualität. Eine Aufklärung wie in Westeuropa hat es im Orient nicht gegeben, da gab es keine Leute wie Voltaire, Rousseau, Kant und Lessing, sowie Kocke usw. Der Orient ist im allerlei Dingen noch archaisch, viel zuu stark ist dort noch immer die Religion, anders als hier.


Kommentar von voayager ,

Locke muß es vielmehr heißen

Kommentar von Mefista ,

Ja, da ist auch was dran.
Sehr interessant! Danke!

Ich selbst liebe übrigens FKK, einfach so für mich, weil es ein so schönes Gefühl für mich ist.... ich stimme dir also voll zu....  ;-)))

Kommentar von voayager ,

klar, auch ich mag FKK und schätze dies

Kommentar von MickyFinn ,

Sehr gute Argumente

Kommentar von mychrissie ,
"Die Vollverschleierung ist nicht hinnehmbar, schon weil so kriminelle Handlungen vorgenommen werden können"
Expertenantwort
von Pangaea, Community-Experte für Gesundheit, 38

Wie meinst du "Muslime und Deutsche"? Das eine ist eine Staatsangehörigkeit und das andere eine Religion. Es gibt auch deutsche Muslime.

Grundsätzlich ist in unseren Staat die Ausübung jeder Religion erlaubt, und es ist auch erlaubt, gar keine Religion  zu haben.

Aber über der Religion (die Privatsache ist) stehen die Gesetze des Staates, an die sich jeder halten muss, der hier lebt.

Burkini ist nicht verboten, FKK auch nicht. Soll jeder halten, wie er will.

Kommentar von Mefista ,

Es gibt auch deutsche Muslime.

Ja zugegeben, an die dachte ich jetzt wirklich nicht wirklich....
Hast ja recht.
Aber das ist wohl nur ne Minderheit.....  ;-)))

Aber die könnten eventuell von der richtigen Mischung erzählen....

Antwort
von Halbkornbrot, 66

Ob eine Kultur richtig oder falsch ist immer rein subjektiv und deshalb nicht wirklich beantwort bar.

Was das zusammenleben mit Menschen aus anderen Kulturkreisen angeht, sehe ich darin kein Problem solange sich alle an die hier herrschenden, Rechte und Gesetzte halten.

Ich persönlich halte zwar nicht von der Vollverschleierung, bin aber absolut gegen Bekleidungsverbote, und allgemein gegen spezielle Verbote rein gegen Religiöse Symbole.

Es würde schon reichen wenn wir alle gleich behandeln also alle Sonderregelungen aufheben, das z.b. in Freibädern in denen es verboten ist in voller Montur schwimmen zugehen logischerweise auch ein Burkini verboten ist , das z.b. in Schulen in denen Kopfbedeckungen verboten sind auch niemand im Unterricht Kopftuch tragen darf.

Muslime genauso behandelt werden wie alle Menschen anderer Konfessionen, mit allen Vorteilen und Nachteilen die damit einhergehen.

 

Kommentar von Halbkornbrot ,

edit halte nichts von der Vollverschleierung

edit/ Muslime sollten genauso behandelt werden wie alle Menschen anderer Konfessionen, mit allen Vorteilen und Nachteilen die damit einhergehen.

Man sollte dinge durchlesen bevor man auf senden drückt

Kommentar von Mefista ,

Alles gut.....

Ja, aber das macht uns Deutschen hier wohl zu viel Angst..., wie ich meine....
Die sind einfach viel mehr als wir, und wollen oft schon mal ihres durchsetzen......
Ob Muslime auch so offen denken und uns sein lassen.....????

Kommentar von Halbkornbrot ,

Ob Muslime auch so offen denken und uns sein lassen.....????

Selbst wenn nicht, sollten wir uns deswegen auf das selbe Niveau herunterbegeben, sollten wir nicht besser Versuchen mit gutem Beispiel voran zu gehen?

Die sind einfach viel mehr als wir, und wollen oft schon mal ihres durchsetzen......

Nein es gibt in Deutschland ca. 4-5 Millionen Muslime, die momentane Bevölkerung Deutschlands liegt bei über 80 Millionen Menschen, es gibt also weit mehr nicht Muslime als das es Muslime gibt. Zudem sind bei weitem nicht alle Muslime in Deutschland Fundamentalisten. 


Kommentar von Mefista ,

Selbst wenn nicht, sollten wir uns deswegen auf das selbe Niveau herunterbegeben, sollten wir nicht besser Versuchen mit gutem Beispiel voran zu gehen?

Also da haste wohl recht.
Wir dürfen uns keinesfalls auf deren Niveau begeben, sonst ist ja alles, was wir an Werten hatten, futschikago, das wollen wir wohl nicht.

Nein es gibt in Deutschland ca. 4-5 Millionen Muslime, die momentane Bevölkerung Deutschlands liegt bei über 80 Millionen Menschen, es gibt also weit mehr nicht Muslime als das es Muslime gibt. Zudem sind bei weitem nicht alle Muslime in Deutschland Fundamentalisten. 

Klar, das wußte jetzt sogar mal ich..... aber bei meinen Fragen weiß man ja nie ..... oder????  :DDD

Ich meinte weltweit und wenn dann immer mehr kommen im Laufe der Zeit..... also möglichweise......
Und die sind radikaler und vielleicht sogar willensstärker als wir....????

Antwort
von kami1a, 81

Hallo! Schon die Fragestellung ist falsch. Deutsch ist keine Religion. was ist denn mit muslimischen Deutschen?  es gibt viele davon, alles Gute.

Kommentar von Mefista ,

Ist richtig, aber nicht hilfreich...;-)

Kommentar von kami1a ,

Das ist so aber keine Frage. Man könnte sie sogar löschen lassen.

Kommentar von Mefista ,

Immer noch nicht hilfreich.....

Kommentar von Horus737 ,

Du vergleichst Äpfel mit Birnen und willst unbedingt eine Antwort darauf. Deine Frage geht eigentlich danach zu vergleichen eine rückständige Meinung von Muslimen mit modernen Meinungen von westlichen Christen. Und da du friedlich gesinnt bist, meinst du der richtige Weg liegt in der Mitte. In diesem Fall leider nicht. Warum? Weil dies für das Abendland ein Rückschritt ins Mittelalter wäre. Die Taliban als radikale Muslime verachten die Frau (100 Jahre Emanzipationskampf der Frauen werden einfach ignoriert), moderne Medien werden von ihnen verboten, fortgeschrittene Justizmittel werden verachtet (SCharia hackt bei Lügen Hand ab, etc. ) Willst du das haben?

Antwort
von ceevee, 131

Das Beste für alle wäre wahrscheinlich, wenn die Frau selbst entscheiden darf, wie sie rumläuft. Und das auf viele andere Gegensätze auch angewandt.

Davon mal abgesehen vergleichst du eine Religion mit einer Nationalität... also quasi einen Apfel mit einer Birne.

Kommentar von Mefista ,

Ja, war bisschen schwer für mich, das korrekt auszudrücken, aber ich denke schon, dass man durchaus erfassen kann, was ich meine....  ;-)))

Kommentar von Malavatica ,

Man kann @Mefista :)

Kommentar von ceevee ,

Nunja, wer zwingt dich denn aktiv dazu, einen Burkini zu tragen? Oder an den FKK-Strand zu gehen? Wenn das keiner tut, dann kann's dir doch egal sein, was andere Menschen machen.

Und die Unverständlichkeit liegt darin, dass vor 5 Jahren, als es noch keine AfD, keine Pegida und keine Flüchtlingskrise gab, keiner ernsthaft auf die Idee gekommen ist, zwischen Deutschen und Muslimen zu unterscheiden. Warum also tut man das heutzutage plötzlich?

Kommentar von MickyFinn ,

Vor 5 Jahren sah ich noch keine Burkinis, ebenso keine Burkas. Da gab es noch keine Männer die sich weigerten einer Frau die Hand zu geben. Keine Frauen mit Kopftüchern die Richterinnen werden wollten. Keine Rechtsstreitigkeiten ob eine Muslima am Schwimmunterricht teilnehmen darf, keine Salafistenszene wie es sie heute gibt (in der Öffentlichkeit mit Stand und Bühne).

Irgendwann wurde die Gesellschaft immer liberaler und sensibler... noch vor 5 Jahren hörte ich noch nichts von Gender, oder der politically-correct-Bewegung und die ständigen Rufe nach Akzeptanz und Toleranz für alles und jeden.

Man hat ,,zu viel Leine gelassen"... die AfD / Pegida ist ein Produkt einer übertrieben liberalen Gesellschaft die den Wandel immer weiter voran peitschen will. Da ist es verständlich, wenn die Konservativen sagen ,,Leute... auf die Bremse".

Vielleicht bringt dich das Video was zu lachen ;)

https://www.youtube.com/watch?v=-XnS5AEwuMw

Kommentar von Mefista ,

Lachen oder weinen, ich weiß es noch nicht.....
Aber coole Idee, es uns mal anzubieten.....;-))))

Kommentar von maxim65 ,

Naja vor 5 Jahren war das aber noch kein Problem. Weder in der öffentlichen Wahrnehmung noch im "richtigen" Leben. Den Unterschied gab es schon aber der war noch nicht so präsent. Die Welt hat sich gedreht und plötzlich ist der Islam in Deutschland angekommen und damit auch ein neues Selbstverständnis der Moslems. Deutschland hat noch keine Antwort gefunden wie man damit umgeht. Ein Ansatz ist , wie AFD und andere Rechte die sagen alles was fremd ist raus, Die Linken auf der anderen Seite die wollen nach Möglichkeit es den Ankömmlingen so recht wie möglich machen. Und dann sind da noch die die alle Konflikte negieren bzw. klein reden. Die Diskussion ist noch lange nicht am Ende . Erschwert wird das ganze das man auf der "anderen" Seite keinen Diskussionspartner hat. Der versucht nämlich seine Maximalforderungen z.t. ultimativ durchzudrücken , ist an einen Konsens nicht interessiert und bedient dadurch alle Vorbehalte die es gibt. Die Zeiten werden noch sehr unruhig werden,.

Kommentar von Mefista ,

Ein Ansatz ist , wie AFD und andere Rechte die sagen alles was fremd istraus, Die Linken auf der anderen Seite die wollen nach Möglichkeit es den Ankömmlingen so recht wie möglich machen.

Siehste, das ist auch wieder so ein Gegensatz, wofür noch keine Mitte gefunden wurde, noch keine Einigung gefunden wurde.
Da haben vielleicht auch beide Parteien etwas recht mit ihren Argumenten. Nie nur einer.....

Der versucht nämlich seine Maximalforderungen z.t. ultimativ
durchzudrücken , ist an einen Konsens nicht interessiert und bedient dadurch alle Vorbehalte die es gibt.

Finde ich auch, dass dies immer wieder ein großes Problem darstellt.
Uneinsichtigkeit. Unkooperativität. Sturheit. Besserwisserei. Rechthaberei.

Kommentar von ceevee ,

Naja vor 5 Jahren war das aber noch kein Problem. Weder in der
öffentlichen Wahrnehmung noch im "richtigen" Leben. Den Unterschied gab es schon aber der war noch nicht so präsent. Die Welt hat sich gedreht und plötzlich ist der Islam in Deutschland angekommen und damit auch ein neues Selbstverständnis der Moslems.

Ich hatte vor ungefähr 5 Jahren muslimische Mitbewohner und weiß daher aus erster Hand, dass die anstrengend sein können. Damals hat sich aber komischerweise noch keine Sau darüber öffentlich beschwert. Es ist aber falsch, deswegen alle Muslime über einen Kamm zu scheren. Der Islam in Deutschland hat sich nicht verändert. Die Denkweise der Deutschen hat sich verändert. Und es ist schon auffällig, dass AfD und Pegida komischerweise gerade in Gegenden Deutschlands sehr stark sind, in denen ein niedriger Ausländeranteil ist. Ich glaube, ein nicht geringer Anteil der "neuen Rechten" hat Angst vor dem Unbekannten.

Antwort
von Dxmklvw, 125

Wenn einer sagt, daß 1+1=3 ist und ein anderer sagt, daß 4 herauskommt, dann irren sich beide.

Deshalb kann bei sich gegenseitig ausschließenden Aussagen im günstigsten Fall nur eine davon die richtige sein.

Zusätzlich ist zu bedenken, daß das Ergebnis einer komplexen Formel immer zwangsläufig falsch ist, wenn auch nur ein Parameter der Formel falsch ist.

Ausnahme: Es können auch zwei Parameter auf eine Weise falsch sein, daß dadurch dennoch das richtige Ergebnis entsteht. Die Formel als solche bleibt aber falsch und das Ergebnis ist dann nur für einen ganz bestimmten Einzelfall gültig.

Wie sehr jemand recht oder unrecht hat, läßt sich oft auch an den Abfärbungen des Glaubens auf allgemeine Dinge des Lebens erkennen. Wo Glaubensinhalte das allgemeine Leben so prägen, daß nichts richtig funktioniert, dann wird offensichtlich, daß Irrglauben der Hintergrund davon ist.

Schwierig wird solche Beurteilung nur, wenn Irrglauben auch noch dazu führt, solche Wechselwirkungen nicht mehr erkennen zu können.

Offen aufeinander zugehen und jedem ein wenig recht geben ist wohl schlecht möglich, wenn jeder von sich meint, das richtige zu glauben, und vom anderen meint, daß dieser sich irrt.

Auch wenn einer sagt 2+2=1 und ein anderer sagt, daß das Ergebnis 5 ist, wäre ein eine Kompromißlösung mit dem Mittelergebnis 2+2=3 vermutlich keine gute Lösung.

Kommentar von Mefista ,

Pah - Mathe pauken..... wär hätte das gedacht......  ;-)))

Aber hast schon recht, das ist schwierig.

Ich glaube halt, dass es schon diese Mitte gäbe bei allem, wenn man halt wollte.
Also ich persönlich glaube durchaus, dass alle Religionen z.B. etwas recht haben. Keine hat also total recht oder total Unrecht mit ihren Annahmen und Aussagen.

Ich finde, dass es sich in keinem Extrem wirklich gut leben lässt......

Kommentar von Dxmklvw ,

Es ist nur mein ganz persönliches Empfinden, aber ich glaube, ich kann es sehr drastisch ausdrücken:

Religionen empfinde ich wie ein Stück Torte, auf das ein Vogel etwas fallen läßt. Egal, wie gut oder weniger gut die sonstigen Zutaten auch sein mögen, ich gehe trotzdem nicht mehr bei.

Das alles hat aber nichts mit dem zu tun, wie ich mir das Dasein oder Gott erkläre, außer, daß ich es ganz anders mache als die Religionen.

Kommentar von Mefista ,

Aha, interessant deine Erklärung. Danke dafür!

Kommentar von Bitterkraut ,

ich glaub nicht, daß deine Mathebeispiele dem Thema irgendwie gerecht werden können.

Kommentar von Dxmklvw ,

Es hat eben jeder selbst in der Hand, was er glauben will und was nicht.

Antwort
von Nschoschi, 78

Es wird immer wieder Menschen geben, die egal wie, mit irgendetwas übertreiben. Ich freue mich lieber mit meine muslimischen Freunde über schöne gemeinsame Unterhaltungen und Unternehmungen

Die schütteln über all das nur den Kopf...... und ich auf der anderen Seite genau so!

Kommentar von Mefista ,

Wunderbar!
Das freut mich! Weiter machen!!!!

Antwort
von muhamedba, 13

Ich weiß ja nicht, wie es bei dir ist aber Muslime, die hier geboren werden und ihre ganze Kindheit verbracht haben, sind auch Deutsche, selbst wenn sie es nicht wollen. Die den Weg zum Islam finden bzw. Muslime werden, bleiben auch Deutsche, selbst wenn es die anderen nicht akzeptieren möchten.

Wenn du Freunde hast, die Muslime sind, dann solltest du mit diesen sprechen. Ich z.B. habe nichts gegen FKK oder Burkina (ich glaube so wird das genannt), solange mir die Wahl gelassen wird, genau wie alle meine deutschen Freunde, die mehrheitlich Atheisten sind.

Sie trinken ihr Bier und ich meinen Tee aber trotzdem können wir zusammen grillen oder Fussball schauen. Es muss keine Mitte geben, solange wir uns gegenseitig respektieren. Die trinken auch kein Bier mehr vor mir, einfach aus Respekt und wir sprechen auch über alles mögliche, weil sie ehrlich sind und auch sagen "das ist aber voll beschi..." - sie müssen es ja das nicht lieben aber solange ein funken Respekt drin steckt wird es für keine Seite Probleme geben.

Im Gegensatz zu vielen haben die aber auch keine Angst ihren Job zu verlieren. Einige haben ja Angst, das Flüchtlinge Ihnen ihren Arbeitsplatz nehmen aber das liegt eben am Job selbst, da das auch jemand tun könnte, der keine Ausbildung hat und kaum deutsch spricht...

Beim Thema Burka haben die bspw. gesagt "wieso nehmen die nicht einen Teil vom Strand und riegeln diesen ab, nur für Frauen oder eben eine "Burkina-Zone"? Haben zwar nur einen sehr kleinen Teil aber dafür keinerlei Probleme?"

Viele hier sprechen über den Islamy wissen aber rein gar nichts. Warum macht so jemand etwas? Hass? Unwissen? Angst? Ich kann es mir auch nicht erklären...

Kommentar von Mefista ,

Ich weiß ja nicht, wie es bei dir ist aber Muslime, die hier geboren
werden und ihre ganze Kindheit verbracht haben, sind auch Deutsche,

Ja, auf dem Papier halt. Und etwas davon abbekommen, klar.
Aber im Herzen, in ihrer Seele - was sind sie da?

Wie du ja schon selbst auch schreibst.....:

....selbst wenn sie es nicht wollen. 

Das haben Deutsche schon begriffen, dass wir euch zwar geben, ihr aber euch nie für Deutschland einsetzen würdet.....  :-(

Finde ich einfach total unaufrichtig und heuchlerisch schon mal, ohne dich dabei jetzt angreifen zu wollen. Ich schreibe es halt mal aus meiner Sicht.....

Mit FKK meinte ich auch die Art deutscher Frauen, sich sehr bis zu leicht zu bekleiden .....

Burkini stört mich auch nicht, was soll mich schon an Stoff stören, aber die Hintergründe und Auswirkungen, die finde ich weniger gut.
Und dass Muslime ihre Art und Tradition so stark durchsetzen wollen und weniger respektvoll schon mal sind, natürlich nicht alle, wie z.B. Deutsche, wie du ja schreibst, die z.B. aus Respekt kein Bier mehr vor dir trinken. Davon sollte meiner Ansicht nach noch mehr auch von Muslimen kommen, Wertschätzung und Anpassung, immerhin leben sie hier wirklich gut, frei und friedlich. Das sollte doch großen Wert haben.

Wegen der Arbeit, da gebe ich dir recht. Genau, ohne Angst kann man anderen, Fremden frei begegnen......

Ja, Fkk-Zonen gibt es ja auch, dann halt auch noch Burkini-Zonen, sollte den Frauen ja auch irgendwie recht sein....., dann sind sie für sich....., und eben nicht integriert.
Ich kann aber schon verstehen, dass es für Muslima auch beängstigend ist, all die neue Kultur und so und sie müssen ja auch mit ihrer Familie noch zurechtkommen, können sich also nicht alles erlauben, auch wenn sie insgeheim mehr Freiheiten gerne hätten....;-)))

Viele hier sprechen über den Islamy wissen aber rein gar nichts. Warum macht so jemand etwas? Hass? Unwissen? Angst? Ich kann es mir auch nicht erklären...

Naja du, ganz so ist es auch nicht. Wir hier können durchaus beobachten, wie es in islamisch geprägten Ländern so abläuft....., das ist ja ein guter Spiegel dafür.
Und wir hier wollen unsere Freiheit behalten....
Ja, wenn dann überwiegend Angst, eben, diese Freiheiten und den Frieden zu verlieren - weil beides so unglaublich gut tut.
In muslimisch geprägten Ländern gibt es sehr viel Krieg. Wenn also Muslime hier zu uns kommen, befürchten wir wohl, dass dieser auch zu uns kommt.....

Ich persönlich habe mit Muslime keinerlei Probleme.
Die stehen oft zwischen den Fronten/Kulturen..., kann ich auch verstehen....
Wenn wir uns treffen, haben wir meistens viel Spaß. Schon mal ist das Muliti-Kulti und echt Hammer, was da geplaudert und gelacht wird. Dann sind's doch wieder die gleichen Themen.....;-)))
Da sind dann auch Griechen und so dabei..... Quer-Beet.
Wenn Menschen menschlich sein wollen und es dann auch sind, dann gibt es ja keinerlei Probleme.

Vielen Dank für deinen Beitrag, was sehr interessant für mich....:-)))

Kommentar von muhamedba ,

Ich spreche nicht über dieses Stück Papier, da es eben nur ein Stück Papier ist aber ich bin nicht einmal hier geboren und fühle mich als Deutscher. Gut bei mir ist es auch ein wenig anders, da ich vom optischen auch als Deutscher durchgehen würde (komme aus Europa) aber weil meine Familie vertrieben wurde, kann ich dieses Stück Papier nicht annehmen... das spielt aber auch meiner Meinung nach keine große Rolle.

Das macht überhaupt keinen Sinn, was du sagst. Wir leben hier, daher besteht auch das Interesse daran, das es Deutschland gut geht und genau dieser Punkt verbindet uns. Wie stellst du dir das vor? Du lebst in einem Land, wo du gar nicht leben willst und hasst es aber lebst dort weiterhin?

Ich kann dich sehr gut verstehen, weil du eben (wenn du schon kein Deutscher bist oder dich nicht so fühlst) ein Gast bist. Du musst aber auch nach der Ursache suchen und nicht bei den paar, die sich wie das Letzte hier benehmen. Warum haben die so eine Abneigung gegen Deutschland?

Ein Beispiel dazu. Wenn Deutschland angegriffen wird, von Polen, Frankreich oder Italien, dann würde ich mich wohl freiwillig melden, um an die Front zu gehen. Sollte Russland angreifen, dann würde ich Deutschland verlassen, weil der Russe 100% im Recht ist. Für mich spielt in erster Linie die Gerechtigkeit eine große Rolle. Die Typen, die auf der Straße herumlaufen und Koran verteilen als Beispiel.

https://www.youtube.com/watch?v=JsribpGc7kk

Ab 4:15 siehst du den Bericht vom HR, wo gelogen wird. So etwas ist "Futter gegen Deutschland". Obwohl du nichts von solchen Leuten hälst, stellst du dich auf deren Seite.

In islamischen Ländern gibt es Kriege, wenn es etwas zu holen gibt. Bosnien und das Kosovo sollten vom Islam befreit werden 1992 bzw. 1999. Uns haben sie die Hosen ausgezogen, um zu sehen, ob wir Muslime sind, vertrieben, alles an Geld/Gold sowie das Haus abgenommen. Irak wurde 2003 in die Steinzeit geschickt, das reichste Land Afrikas wurde gespalten, weil die den Golddinar haben wollten, Syrien muss weg und der Iran kommt auch nur dran. Arabien hingegen liegt auf dem Boden und verschenkt seine Schätze, daher gibt es dort keinen Krieg. Indonesien, wo über 200 Millionen Muslime leben, hat kein Problem aber auch nichts wertvolles unter der Erde. Davon hörst du hier nichts ;)

Du hast eine sehr negative Einstellung, was ich mehr als verstehen kann aber bedenke, wenn ein paar aus der Reihe tanzen, dann sind das immer noch 0,0x% von allen Muslimen in Deutschland. Wenn die NPD aber 5% erreicht, dann "ist es nur eine kleine Minderheit). Moscheen zu verbieten, islamischen Schulen zu verbieten, Sekten in Deutschland zu unterstützen, falschen Islam an Unis zu unterrichten, usw. usf. sind eben Dinge, die nicht positiv sind. Stell dir vor, du bist Christ und dein Staat gegen dich vor, weil du Christ bist, auch wenn im GG was anderes steht... Ich hingegen kann darüber hinweg sehen.

Kommentar von Mefista ,

Ich selbst bin Deutsche und sehe auch so aus.
Mein Bruder ist Deutscher und sieht aus wie einer aus dem Nahen Osten. ;-)))

Also ich stellte hier die Frage, weil mich die Meinungen interessierten.
Selbst hat man ja schon mal eine Meinung und wenn man dann andere fragt, was diese darüber denken, kann das mitunter sehr interessant sein.

Ich finde, dass ich hier ganz tolle Antworten bekommen habe und viele haben es aus jeweils anderen Blickwinkeln betrachtet. Das finde ich sehr interessant.

Vielen Dank!

Antwort
von Lolkeks28, 20

Ich finde es bescheuert irgendwem was "aufzwingen" zu wollen. Man kann jemanden zwingen etwas zu sagen oder etwas zu tun. Aber man kann keinen dazu zwingen etwas zu glauben. Jeder sollte so herumlaufen wie er es möchte. In der Religion ist das sowieso ein sehr heikles Thema. Da gibt es nichts als Diskussionen zwischen den einzelnen Religionen. Ich finde es schön wenn jemand einen glauben hat und soll ihn auch ausleben. Nur schlimm finde ich es wenn kriege aufgrund religiöser Unterschiede entstehen. Und unter anderem aufgrund dessen bin ich kein religiöser Mensch, da ich immer noch der Meinung bin, dass die Religionen unter anderem dazu da sind, sich gegenseitig die Köpfe einzuschlagen. Individualität ist sehr wichtig und wenn diese Menschen komplett verhüllt herumlaufen wollen, sollen sie das ruhig tun. Die müssen ja bei 30 Grad im sommer damit klar kommen 😉 und wenn da ein bisschen mehr Toleranz vorhanden wäre, gäb es auch keine Diskussionen.

Kommentar von Dichterseele ,

Ich kann mir kaum vorstellen, dass eine Frau aus freien Stücken in einer Burka herumläuft - das sagen bestenfalls jene, die Strafen befürchten, wenn sie es nicht tun.

Antwort
von Trollkeks, 87

Jeder sollte das tun dürfen, was er für richtig hält, so lange er die Freiheit eines anderen nicht einschränkt.

Kommentar von Mefista ,

Ja, es könnte so einfach sein......
Aber die wenigsten denken wohl so, deshalb wohl immer all diese Konflikte....

Antwort
von Malavatica, 84

Jeder Deutsche steht noch lange nicht auf FKK. Das ist ein Extrem. 

Moslems fordern immer nur für sich, sich hier ausleben zu wollen, leider ohne unsere Gewohnheiten zu akzeptieren. Jedenfalls erlebe ich das oft so. 

Kommentar von Mefista ,

Du, das war halt so ein Beispiel dafür, dass wir uns mitunter sehr bis zu freizügig kleiden.....

Ja klar, wenn dann müsste schon jeder auf den anderen zugehen, nicht einer davon dann munter sein Extrem weiter leben, das stimmt natürlich!

Kommentar von Malavatica ,

Ich finde auch,dass manche zu freizügig angezogen sind. Aber es ärgert mich immer sehr, wenn Männer das als Aufforderung zum angrapschen sehen. Die verstehen einfach nicht, dass das hier ein Tabu ist. 

Kommentar von Mefista ,

Stimmt auch und geht echt gar nicht.
Aber vielleicht ist das für Männer auch so ne Sache und gar nicht mal sooo einfach, ich mein, wer weiß....???

Aber grundsätzlich sollte es den Frauen natürlich offen stehen, wie sie sich zeigen und so, aber den einen oder anderen provozieren sie auch damit.....
Hm, irgendwie kann ich beides verstehen....

Antwort
von Viktor1, 39
Sollten Muslime wie Deutsche offener auf sich zugehen..

Das ist gut gesagt, gut gemeint und auch notwendig - wer wird da widersprechen.
Tatsache ist, daß die Verschleierung die Frauen in unserer Gesellschaft ausgrenzt. Bei uns ist es das Bestreben (meist ?) jeder Frau , einen Beruf zu erlernen und ihren Unterhalt selbst zu verdienen.
Verschleierten Frauen ist dies nur beschränkt möglich.
Sie fallen also i.R. irgendwann in das "soziale Netz" zu Lasten unserer Gesellschaft. In den Kulturen in denen diese "Sitte" sich gestaltet hat, gibt es  diese (großzügige !) Unterhaltsleistung nicht.
Es ist also ungerecht, unser soziales Netzwerk zu beanspruchen und von vornherein schon festzulegen, daß man selbst (finanziell) nichts zu dieser Gesellschaft beiträgt.
Daß es auch bei uns den Mißbrauch des Sozialsystems gibt rechtfertigt nicht
diese Festlegung von vornherein.
Außerdem ist es unser legitimes Bedürfnis (und Recht !) zu wissen, mit wem wir es tun haben im täglichen Leben.
Integration ist also (verschleiert) dann nicht gewollt.
Wollen wir Parallelgesellschaften ?
Gut - wenn es denn sein soll, dann sollen diese sich aber selbst finanzieren.

Kommentar von Mefista ,

Toller Beitrag und Blickwinkel! Danke!

Kommentar von 666Phoenix ,

Wiedermal ein sehr unsinniger, aber eben christlicher Beitrag!

Daß es auch bei uns den Mißbrauch des Sozialsystems gibt rechtfertigt nicht diese Festlegung von vornherein.

Doch, schon ein wenig! Denn von den Nutznießern dieses Systems aus den Teutonischen Reihen kommt besonders viel Kritik und Meckerei gegenüber den Burkas!

In Deutschland gibt es nicht mehr als 300 Burkaträgerinnen. Wie sollen die denn das soziale Netz belasten? Da belasten so einige arbeitsfaule, deutschstämmige und christliche  Hartz IV-Empfänger dieses Netz bedeutend mehr!

Außerdem ist es unser legitimes Bedürfnis (und Recht !) zu wissen, mit wem wir es tun haben im täglichen Leben.

Du, wie so viele Kritikaster hier, haben noch nie mit einer Burkaträgerin geredet - was soll also diese blöde Bemerkung mit dem "legitimen Bedürfnis"??!

Wie stehst Du denn mit diesem "legitimen Bedürfnis" zu den maskierten Clowns bei jedem Faschingsumzug, zu den vermummten SEK-Beamten, zu den Straßenpantomimen a la Louis Milon, zu den Habits vieler christlicher Nonnen, zu einem Indianerhäuptling, der voll geschmückt und bemalt durch Berlins Straßen marschiert??

Lächerlich, wie so oft!

Kommentar von Viktor1 ,

Hier geht es um das Prinzip, nicht die Anzahl der "Verschleierungen".
Diese Anzahl dürfte in Deutschland  wohl ein mehrfaches betragen als als deine Angabe. Verschleierung verhindert eben Integration in fast allen Bereichen.

zu den maskierten Clowns bei jedem 
Faschingsumzug

Ziemlich idiotischer Vergleich. Jeder weiß was gemeint ist mit dem Umgang im täglichen (auch beruflichem) Leben, da habe ich es nicht mit Clowns zu tun.

...aber eben christlicher Beitrag!

Ziemlich bescheuert dieser Bezug.

Lächerlich, wie so oft!

Genau, du sagst es. Lernst du daraus ?

Kommentar von 666Phoenix ,

Hier geht es ums Prinzip??

Um welches denn? Es ist kein "Prinzip" hier in der "freiheitlich-demokratischen", angeblich christlich geprägten Abendlandkultur, Leuten vorzuschreiben, wie sie sich zu kleiden haben. Das machen nur verbohrte Christen und andere Religionsfanatiker! Ich habe Dir doch klargemacht, dass das kein allgemein gültiges Prinzip, bestenfalls ein örtlich und zeitlich sehr begrenztes und von Gesetzen determiniertes, ist! Nix verstehen - gelle? Macht nichts, Du verstehst offensichtlich so vieles nicht!

Was die Anzahl anbetrifft, kannst Du Dich ich sehr gern an offizielle Stellen wenden, denen Du vlt. mehr traust. Viele nennen auch bloß die Zahl 100, mehr nicht!

"Prinzip" - wenn ich das schon höre! Weil besoffene Fahrer Leute totfahren, muss prinzipiell ein Alkoholverbot her - oder? DAS ist "bescheuert"!

Lernst du daraus ?

Was kann man denn aus Deinen Beiträgen lernen?

Antwort
von wolfgang11, 17

In Deutschland gibt es eine Kultur, die über lange Zeit gewachsen ist. Dies gilt auch für Kulturen anderer Länder.

Wer in ein Land anderer Kultur geht, muss sich der Kultur anpassen. Nicht umgekehrt.

Die deutsche Gesetzgebung baut auf die deutsche Kultur auf und ist die einzige legitime Grundlage. 

Antwort
von MickyFinn, 66

Nein... damit ebnen wir den Weg für den islamitischen Fundamentalismus. Wenn jemand seinen Glauben so ausleben möchte, der darf es in einem Land tun, wo so etwas sittenhaft ist. Und wenn in diesem Ländern alles sooo schlecht ist, dann würde ich mir Gedanken machen, weshalb dann diese Traditionen überhaupt bestehen.

Ich finde, man hat sich hier anzupassen, oder zu gehen.. ganz einfach.

Kommentar von Mefista ,

Ja, stimmt schon auch.
Andere Länder machen das strikt so und keiner beleidigt oder kritisiert sie deswegen.......
Aber wir erlauben uns das wohl zu wenig.....

Antwort
von piobar, 174

Nun in FKK Bereichen soll es ruhig so bleiben da jeder über sein eignen Körper bestimmen soll.

Ich gebe dir Recht, dass sehr viele Outfits sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen fragwürdig sind und gegen die Sitte ist. In anderen Gesellschaften, beispielsweise in höheren Gesellschaften (Kreisen), wird man sehr zu spüren bekommen wenn man sich unverhältnismäßig angezogen ist.

Im Allgemeinen finde ich zu einem, dass jeder mit sich selbst das anstellen sollte was er will. Wenn der Wunsch nach Minirock ist oder der Burka sollte es legitim sein, da sowieso in anderen Gesellschaftatrukturen ein langes bei sein nicht geduldet zu werden. Letztendlich grenzt sich jeder selbst ein oder aus.

Kommentar von MickyFinn ,

Der FKK-Club in Sachsen hat jetzt Badeklamotten zu tragen...

Und was ist mit dem Vermummungsverbot... Du dürftest mit einem Motoradhelm auch keine Bank betreten. In der Schule hattest du bestimmt auch Schwimmunterricht... da zog der Bademeister jene raus, die mit zu langen Hosen oder mit T-Shirt bekleidet ins Wasser gingen... ein Burkini ist aber ok?

Das ist noch nicht mal aus religiösen Gründen so, sondern aus traditionellen.


Kommentar von Bitterkraut ,

Das Vermummungverbot gilt nur bei Demos.  Das sollte man schon wissen, wenn man es zitiert. Und man darf auch mit Helm in eine Bank.

Kommentar von Agentpony ,

Und man darf auch mit Helm in eine Bank.

Das entscheidet immer nch die Bank mit ihrem Hausrecht.

Kommentar von Bitterkraut ,

Ja, aber nicht der Gesetzgeber.

Kommentar von piobar ,

das habe ich nicht gesagt. Auch weiß ich nicht welche Erfahrung du im Schwimmunterricht hattest. Hier nochmals meine Betonung: Jeder soll mit seinem Wesen anstellen was er will, da letztendlich sich jeder Ein- oder Ausgrenzt.

Kommentar von Dahika ,

Ich gehe mal davon aus, dass jeder bei einem FKK Strand sich freiwillig und eigenständig dazu entschlossen hat.

Wenn ich sicher sein könnte, dass jede Frau, die eine Burka trägt, sich ebenfalls eigenständig und frei dazu entschlossen hat, hätte ich nichts gegen Burkas. Allerdings bezweifel ich das leider. Wenn es so wäre, dass dieselbe Frau, die Burka trägt, morgen ungehindert entscheiden kann: "Nö, ist mir zu heiß, heute frage ich einen Minirock" hätte ich nichts gegen Burkas.

Leider aber glaube ich das nicht, dass sich eine Frau wirklich völlig frei entscheiden kann, ob sie es tut oder nicht.

Kommentar von Mefista ,

@Dahika

Mensch genau, das könnte ein trifftiger Grund für das verhaltene Verhalten der Deutschen sein.
Klar, das wollen wir auf keinen Fall mehr haben.
Wir wollen Mensch und frei sein dürfen....

Danke für den tollen Kommentar!

Kommentar von piobar ,

richtig! Man dar aber damit rechnen, dass man gebeten wird sein Gesicht zu zeigen alternativ kann der weitere Kontakt verbietet werden...

Kommentar von piobar ,

Ich gebe dir recht und denke ähnlich darüber. Gefragt wurde hier jedoch etwas anderes. Sowohl eine Frau als auch ein Mann sollte die Möglichkeit haben, frei entscheiden zu können. Diese Aussage befürwortet weder die Burkaangekegenheit noch dementiert sie.

Kommentar von maxim65 ,

Man sollte dabei nicht vergessen das die Burka im Grunde nur ein Aufhänger ist für diese ganze Diskussion. Wenn sich nämlich alle frei entscheiden dürften wäre das ganze überhaupt kein Thema.

Antwort
von JBEZorg, 12

Willst du Gott dem Herren unterstellen er hätte was falsch gemacht als er uns nackt geschaffen hat?

Kommentar von Mefista ,

Aber nein, sieh doch, alle anderen haben es richtig verstanden....;-)

Kommentar von JBEZorg ,

Ich habe es sehr wohl richtig verstanden. Nur wollte ich deutlich machen wie dummes ist in deiser Frage überhaupt zu diskuieren über Religion. Das hat mit Religion nichts zu tun. Das sind von Menschen erfundene ethische Normen. Und die in Deutschland ankommenden Moslems können nicht ihre Ethik Anderen aufzwingen. Genausowenig wie alle Anderen auch. Nicht ist an einem kurze Rock oder tiefem Ausschnitt falsch. Falsch ist etwas an einem Tier das sich nicht Mensch nennen darf wenn es bei bestimmten Anblicken seine Instinkte nicht kontrollieren kann. Völlig unabhängig davon ob es denkt einer Religion anzugehören oder nicht.

Kommentar von Mefista ,

Ok. Danke.
Also so verstand ich es nicht.
Gut, dass du es mir noch ausführlicher erklärt hast.

Es geht hier eher um gelebte Extreme, Sturheit, Rechthaberei, Willensstärke......

Das sind von Menschen erfundene ethische Normen.

Genau so ist es wohl.

Falsch ist etwas an einem Tier das sich nicht Mensch nennen darf wenn es bei bestimmten Anblicken seine Instinkte nicht kontrollieren kann. 

Schon mal kann ich das ein bisschen verstehen, wenn die Frau arg garstig dabei ist, aber grundsätzlich hast du damit absolut recht.
Das ist wirklich eine Last .... und Frauen werden dafür gegeiselt und geknebelt - wie ungerecht....
Wir büsen für deren Undiszipliniertheit.

Also da sagst du was. Bah.

Vielen Dank für deinen wertvollen Beitrag!

Antwort
von salazar22, 67

Sobald eine muslimische Frau nach Deutschland kommt, wird von uns erwartet, dass wir ihre Religion und Ansichten so wie das Verschleiern akzeptieren. Wenn eine Deutsche oder allgemein eine nicht-Muslime nach z.B. Saudi Arabien kommt, muss sie sich verschleiern weil sie sonst verhaftet wird. Wenn sich jemand in Saudi Arabien als Atheist bekennt, wird er umgebracht. Wieso sollten wir deren Religion akzeptieren wenn sie das nicht bei uns tun können (die, die eine Religion besitzen). Zudem werden in Deutschland Moscheen gebaut, während ich in muslimischen Ländern noch nie eine Kirche gesehen habe! Also nein, ich denke nicht, dass wir toleranter sein sollten, wir tun schon zu viel

Kommentar von Mefista ,

Ja, ich meinte auch gar nicht, dass nur wir toleranter sein sollten, sondern natürlich dann auch die Muslime.
Und ja, ich gebe dir schon recht damit, dass wir schon mal viel bis zu viel für sie machen.
Das schwächt uns womöglich schon auch mal....

Kommentar von Halbkornbrot ,

Wenn sich jemand in Saudi Arabien als Atheist bekennt, wird er umgebracht. Wieso sollten wir deren Religion akzeptieren wenn sie das nicht bei uns tun können

Saudi-Arabien und z.b. Pakistan, sind vollkommen undemokratische Staaten die sich einen Dreck um Menschenrechte scheren, schlägst du ernsthaft vor das wir Europäer uns auf das gleiche Niveau herabbewegen sollen.

Ich für meinen Teil denke ja eher das wir besser und toleranter sein sollten und ans nicht mit solchen Ländern vergleichen sollten.

Kommentar von Bogislvl6 ,

eigentlich hast du recht, aber glaube nicht dass man umgebracht wird wenn man sich als Atheist bekennt, das stimmt nicht, das ist nur das verzerrte Bild welches viele hier haben. Ich selber komme aus dem Iran und finde die Kopftuchpflicht echt unnötig, aber es stimmt nicht dass man verhaftet wird wenn das Kopftuch verrückt, das glauben viele hier, stimmt aber nicht. Die meisten dort sind nicht gläubig, die voll verschleierten schon, oder sie werden gezwungen(von ihrer Familie).

Kommentar von Dahika ,

na ja, deine Argumentation erinnert mich an Sandkastenstreitereien. Hänschen zeigt mit dem Finger auf Karlchen und ruft: "der aber auch. Der hat angefangen."

Vielleicht sollten wir einfach da drüber stehen. Ja, bei uns sind die Menschen freier, ja bei uns dürfen Moscheen gebaut werden. In Saudi Arabien dürfen christl. Kirchen nicht gebaut werden. Ja gut, und?

Wir leben nicht im Kindergarten. Wir könnten uns doch freuen, dass wir soviel toleranter, entwickelter und fortschrittlicher sind.´

Kommentar von salazar22 ,

Kann sein, dass meine Meinung einigen nicht gefällt, ich denke nur, dass wir nicht noch toleranter sein müssen, wo uns unsere bereits hohe Toleranz (vorallem Muslimen gegenüber) häufig in die Sch***e reitet. Zudem sind viele Deutsche selbst der Meinung, dass wir nicht tolerant und akzeptierend genug sind, was ich wiederum für Schwachsinn halte. Damit meine ich nicht, dass wir jetzt überhaupt keinen "Respekt" oder keine Toleranz gegenüber den Muslimen aufbringen sollen, sondern nur, dass es (meiner Meinung nach) unsinnig ist, diese zu erhöhen.

Antwort
von Dummie42, 14

Die Mitte ist immer das beste für alle. Jedes Extrem ist von übel.

Aber immer die Balance zu halten, ist eben für die meisten Menschen unmöglich.

Ich kann es überhaupt nicht leiden, wenn Frauen beispielsweise ihre halben Hintern aus der Hose hängen lassen und sich damit sexy finden. Für mich zeugt es von einem erbärmlichen Selbstbewusstsein, wenn man meint, sich so in der Öffentlichkeit produzieren zu müssen, um Aufmerksamkeit zu erhalten.

Aber wer meint, sich hier in unserer freien Gesellschaft selbst in einer transportable Einzelzelle vor der Welt verstecken zu müssen, weil ein Gott das angeblich verlangt, hat mindestens ein ähnlich großes Problem. Oder er (sie) lebt da öffentlich einen Fetisch aus.

ps. Frauen das Schwimmen im Burkini verbieten zu wollen, finde ich allerdings total daneben.

Kommentar von Mefista ,

Deine ersten zwei Sätze gefallen mir sehr gut!!!

Genau, das sind so zwei Extreme, die hier immer wieder mal aufeinanderprallen....
Und anstatt auf sich loszugehen, sollte jeder besser vom anderen lernen und etwas annehmen....., was dann auch immer.... das merkt dann schon jeder selbst.

Antwort
von Susii01, 11

Das beste wäre wenn jeder sich nur um sich sorgen würde und nicht ständig meinen würde seine Meinung bzw Anschauung wäre die einzig wahre. Ich bin muslima und ich bedecke mich kann aber damit leben das es auch frauen im mini rock gibt. Wieso gilt das nicht auch anders rum? Ja ich lebe in Deutschland...darf ich das aber nur wenn ich mich wie eine deutsch kleide? Und vor allem wer schreibt vor wie sich eine deutsche zu kleiden hat?! Leben und leben lassen.

Kommentar von Mefista ,

Ja, so meinte ich das unter anderem auch.

Aber immer wieder schimpft dabei der eine auf den anderen, ob es nun der Deutsche auf den Muslimen ist oder umgekehrt.
Immer wieder will der Muslime seine Religion und Ansichten dringend durchsetzen oder umgekehrt.

Diese Einsicht, dass jeder etwas recht hat, wann und womit dann auch immer, ist einfach noch nicht ausgeprägt genug in den jeweiligen Köpfen.

Wir Deutsche könnten in muslimisch geprägten Ländern nie so frei leben wie Muslime in Deutschland.
Nie bekämen wir dort Geld - das wäre völlig ausgeschlossen, eher würde man uns umbringen.
Deshalb wohl stört es uns Deutschen schon immer wieder, wenn Muslime auf unsere Ansichten und Kulturen hier zu wenig Rücksicht nehmen, weil wir froh und stolz auf uns sind, dass wir uns hier so viele Freiräume erschaffen konnten.
Muslime sollten das vielleicht noch stärker wertschätzen und sich mutiger für Deutschland und seine Werte einsetzen.

Wenn du willst, lies hier, da sind schon recht gute Argumente dabei, wie ich finde.....

Antwort
von Nube4618, 101

Es gibt noch mehr unterschiedliche Kulturen und Religionen, als jene die du genannt hast. Deshalb stellt sich nicht die Frage, wer "Recht" hat, sondern wie man damit umgehen sollte. 

Bin der Meinung, das derjenge der sich in ein anderes kulturelles Umfeld begibt, warum auch immer, dieses respektieren sollte. Natürlich sollte auch die Gastgeberkultur das so machen, nur kann sie unmöglich allen kulturellen und religiösen Ansprüchen aller Gäste gerecht werden, sie müsste dazu ihre eigenen Werte aufgeben. 

Kommentar von Mefista ,

Ja, also das gibt mir jetzt durchaus zu denken. Das wäre wirklich schwierig bis unmachbar.
Das leuchtet natürlich ein..... hm....

Antwort
von 666Phoenix, 15

Burkini gegen FKK 

Das sind beides Extreme, zwischen denen es noch einiges mehr gibt.

Interessant ist für mich, dass diese blöde Burkini-Diskussion erst aufkam, als alles anfing, gegen alle Muslime und gegen die Burkas zu wettern.

Nehmt einfach mal zur Kenntnis, verehrte Burka-Hasser, dass sowohl Burka als auch Burkini nur am Rande was mit Religion zu  haben, mehr mit Kultur und Tradition. In Deutschland gibt es nicht mehr als 300 Burka-Trägerinnen, aber inzwischen bedeutend mehr Burkini-Trägerinnen. Unter letzteren befinden sich bei weitem schon nicht mehr nur Fatimas und Aisches, sondern zunehmend auch Hildes und Ellas! Aus dem einfachen kühlen Grund, dass die Burkinis bereits zu einem Modeschlager wurden, aus dem sich (wen verwundert es im christlichen Abendland!) auch schon ein Business entwickelt hat. Siehe z. B. hier:

http://video.cnbc.com/gallery/?video=3000545600


Und, Männer und Jungs! Seid ehrlich! Was ist mehr sexy?


Ein Bikini, aus dem an allen Ecken Speckfalten und halbe Brustwarzen hervor quellen, dessen String fette Wohlstandsbacken schneidet, der den Sonnenbrand nebst eklig schuppiger Hat nicht verstecken kann und diverses Kraushaar in der Bikini-Zone weniger verdeckt als betont?


Oder ein Frauenkörper, dessen durch Wasserberührung enganliegende Verhüllung zu verdammt viel Phantasie anregt?


Kommentar von Mefista ,

Ja, allem kann man auch was Gutes abgewinnen.....  :-)

Antwort
von HansH41, 28

Natürlich sind beide Traditionen richtig.

Wir in Deutschland leben mit unserer Tradition und die Muslime in ihren Ländern nach deren Tradition.

Kommentar von Mefista ,

Oder so....  ;-)))
Dann wäre eigentlich alles geklärt .... oder?

Antwort
von Mefista, 5

Also liebe Antworter hier......

Vielen herzlichen Dank für eure tollen Argumente und Ansichten und Meinungen.......
Sehr interessant für mich...
Mein Horizont ist jetzt wieder viel weiter und das ist gut so.....  :-)))

Und auch hier will mir auffallen, dass irgendwie fast ;-) jeder recht mit seinen Ansichten hat.....  hm......
Klar, sie kommen glücklicherweise aus verschiedenen Blickwinkel, aber das ist ja gerade das erfrischende und interessante und natürlich bereichernde....!!!!!

Antwort
von josef050153, 3

Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weil Allah sie ausgezeichnet hat und wegen der Ausgaben, die sie von ihrem Vermögen gemacht haben. Und die rechtschaffenen Frauen sind demütig ergeben und geben acht mit Allahs Hilfe auf das, was verborgen ist. Und wenn ihr fürchtet, daß Frauen sich auflehnen, dann vermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie! Wenn sie euch gehorchen, dann unternehmt weiter nichts gegen sie! Allah ist erhaben und groß.

Sure 4:34

Bitte was soll daran recht sein, dass es im Koran Männern geboten (nicht einmal erlaubt) ist, ihre Frauen in bestimmten Situationen zu verprügeln?

Kommentar von Mefista ,

Hammer das Teil. Das muss ein Frauenhasser geschrieben haben.

Mein gesunder Menschenverstand sagt mir, dass es keinen logischen Grund für einen Mehr- oder Minderwert bei Mann oder Frau geben kann.
Jeder hat seine Stärken und Schwächen und man sollte sich ergänzen, nicht bekämpfen.

Klar fürchten sich muslimische Männer, auch andere, dass Frauen sich auflehnen könnten, denn dann kämen ja eigene Unzulänglichkeiten / Schwächen und so stärker in den Vordergrund, was Mann jedoch lieber verleugnen will.

Ich bin so was von froh, dass ich nicht unterdrückt werde.
Ich hatte echt Glück, hier geboren zu werden....

Nein, damit hätte keiner recht.
Aber das ist auch nicht alles aus der muslimischen Kultur, Tradition, Religion.......

Antwort
von atzef, 48

Nein.

Nicht beide haben "recht".

Vielmehr verfolgen beide jeweilige Interessen. Und wenn man genauer hinschaut, verlaufen die Linien auch beileibe nicht so ethnisch, wie du suggerierst.

In letzter Konsequenz geht es dabei auch nicht um "recht haben", sondern um die Verwirklichng des Mottos unseres Alten Fritz:

Jeder soll nach seiner Facon selig werden.

Antwort
von GGninetynn, 18

Warum muss man die Burka verbieten, verstehe ich nicht. Wenn sie sich so kleiden möchten, lässt man es einfach zu. Da sagt niemand zu den Fkk stränden und sowas. Ich dachte Deutschland ist ja so ein freies Land, warum dürfen diese Frauen dann auch nicht ihre Religion ausleben, sei es dann auch mit Burka

Kommentar von Mefista ,

Jeder macht einfach so, wie er es für richtig hält, ohne dabei andere zu bewerten oder gar heftiger.....

Kommentar von GGninetynn ,

Ja und zur Burkini mal, das sieht bestimmt besser aus als wenn einige Frauen die die kleidergröße xxxl haben und die mit bikinis rumlaufen. Das stört auch die meisten, und da wird nichts gemacht, sie könnten sich dann auch ich sag mal nach ihrer Figur kleiden. Da sind Bikinis too much

Kommentar von H96Bingo ,

Schon mal Gäste eingeladen, die sich total daneben benommen haben? Als Gastgeber bin ich zwar geduldig und zuvorkommend, aber an kleine, simple Regeln muss man sich als Gast schon halten.

Kommentar von GGninetynn ,

Was für Gast? Die meisten sind hier aufgewachsen bzw hier geboren. Ihr findet es sogar schlimm wenn eine Dame ganz normal ein Kopftuch trägt

Kommentar von wolfgang11 ,

Sind deine Vorfahren nicht als Gäste gekommen?

Warum lassen sich muslimisch geprägte Frauen von Männern vorschreiben, wie sie sich zu kleiden haben. Gibt es auch Kleiderordnungen für Männer im Islam ? 

Kommentar von GGninetynn ,

Das ist nicht mehr so das die Frauen sich das von ihren Männern vorschreiben lassen. Und ja für die Männer gibt es auch eine bestimmte Kleidung die man tragen kann

Antwort
von BenFrischauf, 38

Die Religion in Deutschland ist ja Hauptsächlich Evangelische und Katholische. Der Muslimische Glaube und die zwei anderen genannten Religionen. Basieren alle auf der selben Religion.

Antwort
von Wippich, 98

Warum sollen wir unsere Wertvorstellungen für andere ändern?

Kommentar von Mefista ,

Ja, der Meinung bin ich schon auch immer wieder mal, da ist schon auch was dran.....

Kommentar von Bitterkraut ,

Und was genau hat ein Badeanzug mit Wertvorstellungen zu tun?

Antwort
von Andrastor, 110

Es ist ja nicht so das Deutsche immer und überall nackig herumlaufen. FKK Bereiche sind extra als solche markierte und beschilderte Zonen die man oft großräumig umgehen kann, wenn man sie nicht betreten will.

Um es fair zu machen, könnte man Burka- bzw. Burkini-Zonen einführen, die ebenfalls beschildert und markiert sind und in denen man sich nach Lust und Laune verhüllen kann.

Aber das ist ja etwas was die "radikalen" Muslime nicht wollen. Sie wollen immer und überall verhüllt herumlaufen und das sich andere ihrem Verhalten anpassen.

Kommentar von Mefista ,

Das mit Burkini und so war ja nur ein Beispiel.... schon klar.... oder?

Kommentar von Andrastor ,

Ja, ist mir schon klar, mein Vorschlag war ebenfalls nur ein Beispiel.

Die Deutschen regen sich über Burkas auf, die Moslems über Nacktheit. Lösung: Beides in dafür vorgesehene Zonen verbannen.

Kommentar von Mefista ,

Ja genau, dann käme man sich nicht in die Quere.
Oder jeder bleibt in dem Land, wo Entsprechendes üblich ist.

Sorry ja, hab ich wohl zu wenig gedacht dabei.....

Das ist ganz schön aufdringlich von Muslimen, wenn sie das nicht wollen. Das nervt!

Kommentar von Andrastor ,

Oder man verbietet die allgemeine Demonstration der Religon. Inzwischen ist es ja vielerorts bereits so, dass das öffentliche Zeigen der Religion Erregung öffentlicher Ärgernisse gleichkommt.

Kommentar von maxim65 ,

Nein bitte nicht. Dann geht es sicher bald weiter und man muss in ein paar Jahren überlegen in welcher Zone man den nun baden darf. In der für weisse Männer zwischen 30 und 40 Jahren mit Badehose, Nichtraucher , heterosexuell oder besser weisse Männer mit Shorts aber Raucher und Vegetarier usw. Da fängt doch dann jede Gruppierung an die sich für gesellschaftlich relevant hält ihre Forderungen durchzusetzen.

Kommentar von Mefista ,

Ja gut, das haben wir doch sowieso schon.... oder maxim65?

Jeder tummelt sich gerne bei Seinesgleichen, bildet Grüppchen und so.....
Und ja, alle wollen sie toll, stark und möglichst mächtig sein.....

Kommentar von MickyFinn ,

Lösung: Wer hat sich anzupassen?

,,Beides in dafür vorgesehene Zonen verbannen." So fördert man Parallelgesellschaften.

Wenn nach neuester Umfrage die meisten deutschen gegen z.B. eine Burka sind, weil es Befremdlich erscheint, das Gesicht nicht sieht (Deutung von Mimik) etc... was sollte man machen? Sollte man die 80 % der Gegner Sensibilisieren, sie diffamieren, oder hoffen das sie sich irgendwann am Anblick gewöhnen?

Das sind Falsche Ansätze für eine funktionierende Gesellschaft... wenn die deutschen das nicht mögen, dann können die Burkaträgerinnen in Länder gehen, wo es den Bürgern nicht stört. Das ist doch nicht so schwer.

Kommentar von Mefista ,

Stimmt auch, und diese Parallelgesellschaften können dann schon mal auch Aufstände und so hervorrufen......
Frankreich....

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