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Muskelkrämpfe durch Cholesterinsenker SORTIS

gefragt von Alexander50Alexander50 am 08.01.2008 um 17:16 Uhr

Ich nehme seit geraumer Zeit das Medikament Sortis.

Zeitgleich aber mehren sich Muskelkrämpfe bei mir.

Mein behandelnder Arzt riet mir von dem Medikament ab. Ich setzte es daraufhin ab, und die Krämpfe blieben aus.

Nun kann das ja auch ein Zufall sein, dass die Krämpfe wegblieben.

Darum meine Frage :

Hat jemand ähnliche Erfahrung gemacht.

ps* bitte keine Magnesiumtipps! Die kenne ich alle schon.


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Mimi081
beantwortet von Mimi081 am 8. Januar 2008 17:29
3x
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Selber brauche ich dieses Medikament nicht, zum Glück! Gib nur mal "Nebenwirkungen Sortis" bei Google ein und Du wirst fündig! Muskelkrämpfe, Muskelschmerzen und Muskelschwäche sind nur die "kleineren" Übel... Was steht im Beipackzettel?

Mal abgesehen von den Muskelkrämpfen, sind die weiteren Nebenwirkungen fatal, es ist sicher das Beste gewesen, das Medikament abzusetzen und durch ein geeigneteres auszutauschen.

Kommentar von Simple_avatar1smallAlexander50 am 8. Januar 2008 17:45

Das habe ich alles gar nicht gewußt. Deshalb dankeschön !

Auffällig war nur, der Kardiologe rät mir dazu und verschreibt es mir, und der Hausarzt wiederum rät mir es besser abzusetzen. Gruß Alex

Kommentar von Simple_avatar1smallAlexander50 am 8. Januar 2008 17:53

"Gib nur mal "Nebenwirkungen Sortis" bei Google ein und Du wirst fündig!"...hab ich gemacht. Oh Gott, da bekommt man ja Angst. Stellt sich mir die Frage, hat der verordnende Doc denn dies nicht gewußt? Schon morgen stehe ich bei dem auf dem Schreibtisch. (ps* bin ja privat, dann kann man das machen...grins)

Schönen Abend noch Mimi!

Kommentar von Ffc036cccb112cb6a022ddc59880a454smallMimi081 am 8. Januar 2008 18:29

Der Hausarzt kennt Dich eben besser ;-) Der Kardiologe tritt nur als Nebenarzt in Erscheinung. Dann tu das mal und steh` auf den Schreibtisch, hatte auch mal so einen, nur hatte ich mir das damals leider nicht getraut, obwohl es angebracht gewesen wäre! Bei manchen Ärzten muß man sich eben fragen, wo sie ihre Aprobation her haben, leider...

Zu einem hat der Kardiologe ein Mittel gewählt, daß: Zur Vorbeugung kardiovaskulärer Ereignisse bei Patienten, deren Risiko für ein erstes kardiovaskuläres Ereignis als hoch eingestuft wird.." zum anderen eben aber die Nebenwirkungen total außer acht gelassen hat:

Nebenwirkungen: Häufig: Verstopfung, Blähungen, Dyspepsie, Übelkeit, Durchfall, Bauchschmerzen; allergische Reaktionen; Schlaflosigkeit; Kopfschmerzen, Benommenheit, Parästhesien, Hypästhesien; Hautausschlag, Pruritus; Myalgie, Arthralgie; Asthenie, Schmerzen im Brustkorb, Rückenschmerzen, periphere Ödeme.

Gelegentlich: Anorexie, Erbrechen; Thrombopenie; Alopezie, Hyperglykämie, Hypoglykämie, Pankreatitis; Amnesie; periphere Neuropathie; Urtikaria; Tinnitus; Myopathie; Impotenz; Unwohlsein, Gewichtszunahme.

Selten: Hepatitis, cholestatischer Ikterus; Myositis, Rhabdomyolyse.

Sehr selten: anaphylaktische Reaktionen; angioneurot. Ödem, bullöses Exanthem, Anstieg der Serum-Transaminasen, Anstieg der Creatinphosphokinase(CPK)-Konz.

Bitte frag mich jetzt nicht, nach allem, was es einzeln heißt, ich weiß es zwar, würde aber den Rahmen sprengen. Das dick-geschriebe, dazu gehören Deine Muskelkrämpfe.

Es gibt Mittel, der besseren Wahl... Dir auch schönen Abend und gute Besserung!!!!

Kommentar von Simple_avatar1smallAlexander50 am 9. Januar 2008 12:48

Mimi wir machen es jetzt so, immer wenn -egal welcher Doc- mir was verschreibt, werde ich ihm sagen :" Herr Doktor bevor ich das Zeugs nehme, muß ich erst meine GF-Mimi fragen...lach*

Schönen Tag zu dir !

Alex

Kommentar von Ffc036cccb112cb6a022ddc59880a454smallMimi081 am 9. Januar 2008 16:41

Kannst du machen ;-) Meiner Nichte hatte ich auch mal einen Rat gegeben, ganz simpel. Am nächsten Tag zur Kontrolle dennoch zu ihren Arzt, fragte der doch glatt: "Ist ihre Tante Ärztin?" daraufhin Sie: "Nein, nur meine Tante!" :-))


fraggle16
beantwortet von fraggle16 am 9. Januar 2008 10:43
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Also, es geht nicht nur um das "besser kennen", alle Medikamente haben Nebenwirkungen, bei dem einen treten sie auf, bei dem anderen nicht. Wenn man mal in das Gesetz schaut, ab welcher Häufigkeit des Auftretens Nebenwirkungen in den Beipackzettel gehören, kann einem wirklich übel werden. Auch wenn Nebenwirkungen "sehr selten" auftreten, gehören sie schon in den Beipackzettel. Sehr selten bedeutet, dass bei 10.000 Patienten WENIGER ALS EINER diese Symptome hat. Wichtig ist also, dass der Arzt aufpasst, was nach Einnahme der Medikamente passiert. Ich würde außerdem empfehlen, nie die Packungsbeilage sofort zu lesen, da es auch auf Nebenwirkungen Placebo-Effekte geben kann. Ich hebe sie mir allerdings auf, und wenn mir irgendwas an meinem Körper anders oder komisch vorkommt, lese ich nach, ob es was mit dem Medikament zu tun haben kann.

auch der Kardiologe hätte mit Sicherheit ein anderes Medikament angesetzt, wenn du bei ihm mit deinen auftretenden Nebenwirkungen erschienen wärst.

was häufig, selten und sehr selten bedeutet kannst du z.B. hier nachlesen: http://www.code-knacker.de/arzneien.htm

Kommentar von Simple_avatar1smallAlexander50 am 9. Januar 2008 12:44

Danke für die Infos!


Tigerkater
beantwortet von Tigerkater am 9. Januar 2008 16:07
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Es bedarf nicht Google !!! Wer ein Medikament nehmen muß, sollte auch den sogenannten Beipackzettel lesen. Dort steht unter den seltenen Nebenwirkungen u.a. Muskelkrämpfe. Wenn bei Ihnen nach Absetzen dieses Präparates die Krämpfe ausblieben, war es eine der Nebenwirkungen.


Schlesier
beantwortet von Schlesier am 25. Juni 2008 21:52
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Hallo Alexander50. Ich nehme auch Sortis, weil nur der senkt mir die Cholesterinwerte. Leider nach einige Zeit kriege ich schreckliche Muskelkrämpfe bzw Wadenkrämpfe. Dann muss ich für einige Zeit Arznei absetzen und nach paar Tagen wieder weiter essen, bis wieder in der Nacht muss ich schreien. Leider hilfe kriegt man von keinem. Gruß. Schlesier





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