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Musik studieren

gefragt von thelooker am 09.05.2009 um 20:23 Uhr

Hallo, Gehen wir mal von aus: Ich bin 15 Jahre. Komme jetzt in ca 3 Monaten in die 10.Klasse.

Ich spiele schon länger Keyboard(Klavier-Musik). Aus kostengründen konnte ich mir aber noch kein Klavier kaufen bzw Klavierschule leisten. Hab natürlich durch das selbstständige Lernen auch einige Fehler angelernt.

Wenn man ausgehen würde: 10.Klasse+Oberstufe(3 Jahre). Würde man es schaffen eventuell durch Klavierunterricht und einem Klavier noch soweit zu kommen das man eventuell: ein Klavierstudium beginnen kann.

Also Musik -Klavier -komposition

oder so.Oder würde die Zeit nichtmehr reichen?


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Harzer2102
beantwortet von Harzer2102 am 9. Mai 2009 20:28
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Na ein Musikstudium kannst du auf jeden Fall machen, egal wie gut du spielen kannst. Wenn du schon sicher bist dass du in diese Richtung gehen willst kannst dich ja mal erkundigen, wo das nächste Musikgymnasium in deiner Nähe ist und ggf wechseln. Erhälst da bessere Förderung in dem Bereich als auf einem allgemeinen Gymnasium

Kommentar von thelooker am 9. Mai 2009 20:30

Habe gehört man muss ein Instrument mindestens einigermaßen GUT beherrschen und in der Musik-Theorie noch gut sein.

Grüße,

Kommt im Studium eig mathe vor? Und wenn ja was für Mathe?

Kommentar von 0e7b2a29735ddb5243163ff0f5c6bb9bsmallHarzer2102 am 9. Mai 2009 20:36

prinzipiell gibt es keine Vorraussetzungen (gut Abi natürlich), egal für welche Studienrichtung du dich entscheidest. Jede Uni hat da andere Richtlinien und bestimmt diese selbst. Ob du noch Mathe hast, kann ich dir nicht sagen.

Kommentar von 1f5d6f6f6e06100ebaafe13146e71ab0smallkikkerl am 9. Mai 2009 20:58

Hallo

ich bin selber musikerin von beruf und kann sagen, die auswahlen gerade in deutschland, an der musikhochschulen sind sehr hart. "einigermaßen" ein instrument zu beherrschen ist erstens totaler Quatsch. Wenn man sich die Konkurrenz aus Japan, China oder sonstigen Ländern sieht, dann kriegt man wirklich angst. Auch wenn in den Programmen wenig verlangt was man vorspielen muss dann kriegt man echt panik wenn irgendeiner mit tschajkowski oder Brahms kommt, oder mit zig internationalen Preisen usw.Ich hatte Glück gehabt, ich hatte eine Hochschule erwischt, wo die Konkurrenz nicht so groß war (war gerade eine neu gebildete) und habe nette Prüfer erwischt.

Hinzu kommt es leider, dass viele von den Anstrebenden Privatstunden nehmen, d.h. sich deren Eltern diese auch leisten können. Ein Lehrer der einem ein gutes Wort einlegt ist auch nicht fehl am Platz, da leider gerade in Musik und Kunstakademien sehr oft Fäden gezogen werden.Da spielt das Abi oft keine Rolle, man kann die schlechteste Abinote haben, aber man muss das Instrument im Traum beherrschen.

Mein tipp: erst ein Musikwissenschaftstudium an einer Universität, da kommt man leicht an, also ohne Aufnahmeprüfung. Von da aus kann man sich dann die Antennen gen Musikhochschule ausweiten und wenn man Glück hat schafft man das auch.

Zur Info, ich habe Violine studiert und Gesang

liebe Grüße, kikkerl

Kommentar von thelooker am 9. Mai 2009 21:33

erstmal danke. Und wie sieht es bei dir "Beruflich aus"? Was machst du? Bzw ist es schwer überhaupt was weiter zu machen nach dem Musik studium?

Habe ich dann ohne Privat-Stunden eigentlich eine Chance?Wie ich lese sind dort ja meist die "reichen" die sich alles leisten können.


anonym
beantwortet von Pianissimo am 10. Mai 2009 12:22
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Nein, das kommt absolut nicht in Frage. Ich mache es beruflich und weiss genau, wie lange es dauert, bis man mit einem richtigen Klavierstudium anfangen kann. Das wird generell unterschätzt, die Leute denken man geht auf die Bühne und spielt so vor sich hin.

Aber Schulmusik könntest Du auf ieden Fall noch machen, wenn Du in nächster Zukunft mit richtigem Klavierunterricht anfängst und auf einem richtigen Klavier übst - man muss das auch nicht immer kaufen, frag doch nach, ob Du in deiner Schule üben könntest.


anonym
beantwortet von Playpiano am 16. Juli 2009 10:05
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an deiner stelle würde ich es auf jeden fall versuchen. du hast doch nichts zu verlieren, nur zu gewinnen... musiker zu werden und heute zu sein ist für mich das beste, was ich je im leben gewagt habe.

du brauchst einen persönlichen lehrer, auf jeden fall, privat oder musikschule. Er muss dir die Technik zeigen und dein Spiel aufbauen. Es gibt in Deutschland sehr viele sehr gute Pianisten und Lehrer.

Wenn Geld fehlt, dann kämpfe für deinen Traum, vielleicht findest du ja kleine Taschengeld-Verdienmöglichkeiten, was du dann in deine Klavierausbildung investierst.

Später musst du dich zusammen mit deinem Lehrer gezielt auf die Inhalte der Aufnahmeprüfung vorbereiten. Dazu gehört neben dem Spielen auch Gehörbildung uvm.

Starte einfach los und erfülle dir deinen Traum.... wenn du mit 20 studieren willst, hast du 5 Jahre Zeit, 5 x 365 Tage, in denen du jeweils 3 Stunden üben kannst.... glaub mir, da schafft man eine Menge. Viel Glück dir.


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