Frage von abdesulli, 51

Mus ich zur mündlichen Prüfung IHK?

Ich hab meine schriftliche prüfung versaut und stehe kurz vor meiner mündlichen. Da ich diesen Beruf aber nicht mehr ertragen kann und ich auch nicht weiter in dieser richtung arbeiten will, habe ich mich als IT-Soldat bei der Bundeswehr beworben und auch schon ein termin für den einstellungs-test bekommen auch mein Berater sagte das ich recht gute Chancen habe. Da man schon raushört das ich diese Ausbildung nicht beenden will, was wäre der nächste schritt. Reicht es aus einfach nicht zur Prüfung zu gehen oder .... wie

MfG abdesulli

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Zathy, 27

Wenn du irgendeine Chance hast die mündliche Prüfung zu schaffen, dann wäre es empfehlenswert die einfach zu machen.

Auch wenn du in dem Beruf nicht arbeiten willst, alleine daß du ne abgeschlossene Berufsausbildung hättest würde dir bei jeder Gehaltsverhandlung für den Rest deines Lebens helfen.

Wenn du aber wirklich nicht zur Prüfung gehen willst, dann wäre es einfach höflicher abzusagen, damit die Prüfer nicht unnötig auf dich warten.

Kommentar von Nydold ,

Fragesteller hat die schriftliche Prüfung nicht bestanden und plant nicht, diese zu wiederholen.

Kommentar von abdesulli ,

Richtig 

Kommentar von Zathy ,

ahh, jetzt hab ich die Kommentare zu den anderen Antworten gelesen und sehe das auch. Ich dachte, es ginge um ne mündliche Nachprüfung, das gibt es manchmal.

Also, wenn du das nächste halbe Jahr nicht dranhängen willst, dann mußt du das auch nicht. Aber dann muß dir bewußt sein, daß dein Ausbildungsvertrag damit auch vorbei ist.
Wenn du weiter arbeitest, dann gehst du eine Vertragsverlängerung für ein halbes Jahr ein, und das ist ein wenig kompliziert, wenn du die Prüfung garnicht mehr machen willst.

Im Prinzip, so rein theoretisch, hast du ja Zeit dich letztendlich zu entscheiden bis die Anmeldung zur Nächsten prüfung fällig ist. Also Mitte Oktober (zumindest ist das mein nächste Termin *hust*, kann natürlich nicht wissen, ob du diesselben Fristen hast wie ich).

Du könntest also erst mal in Ausbildung bleiben, deinem Chef nix von deinen Bundeswehrplänen erzählen und dir für die Bewerbungsgespräche dann freinehmen/dich krankschreiben lassen.

So würdest du Arbeitslosigkeit umgehen. Superfair deinem jetzigen Arbeitgeber gegenüber wäre das natürlich nicht.

Antwort
von JollySwgm, 24

Das reicht natürlich nicht. Du musst natürlich auch bei deinem Ausbildungsbetrieb kündigen.

Wenn du es aber schon bis zur Prüfung ausgehalten hast, solltest du den Hintern zusammen kneifen und wenigstens noch die Prüfungen mitmachen. Dann hast du immerhin schon mal einen Abschluss in der Tasche.

Sollte es nämlich nicht mit der Bundeswehr klappen, hast du gar nichts in der Tasche!

Kommentar von Zathy ,

Ausbildungsverträge gehen immer bis zur Prüfung. Wenn man eine Prüfung verhaut und weitermachen will, dann muß der Chef einen zwar ein halbes Jahr weitermachen lassen, aber nur wenn man explizit darum bittet, dann wird der Vertrag verlängert.

Aber grundsätzlich sind das befristete Verträge und man muß sie nicht kündigen.

Wobei jeder normale Mensch dem Chef aber Bescheid geben würde, insofern hast du schon Recht ^^

Kommentar von JollySwgm ,

Stimmt natürlich!

Aber ich meine es gibt da noch Unterschiede ob ich eine Prüfung ganz einfach nicht bestehe, oder erst, z.B. krankheitsbedingt, erst gar nicht antrete.

Das sind aber eher Feinheiten. Fakt ist: wenn jemand sich nicht mal ein paar Wochen zusammen reißen kann um die Prüfung wenigstens zu bestehen wird bei der Bundeswehr auch große Probleme bekommen.

Kommentar von abdesulli ,

Das ding ist nicht das ich es nicht versuchen wollte nur will ich nicht noch ein 1/2 jahr "verschwenden" um dann vill noch mal nich zu bestehen. Ich weis selber das dass nicht der beste weg ist, aber ich bin es leid in der "normalen" berufswelt zu agieren. Deswegen bundeswehr. Ich kann mir einfach nicht vorstellen das was ich gemacht habe so 30-40 jahre durchzuziehen. 

Kommentar von JollySwgm ,

Du musst aber immer bedenken, das du noch keine schriftliche Zusage der Bundeswehr hast.

Die Wehrberater reden immer gerne das alles kein Problem wäre.

Wenn das nicht klappen sollte, oder auf Dauer auch nichts für dich ist, hast du dann eben gar nichts in der Hand!

Antwort
von chriskra44, 6

Nein -mußt du nicht! Wenn die schriftliche Prüfung unzureichend war-wirst du auch nicht zur mündlichen Prüfung vorgeladen! Klarheit bringt ein Anruf bei der zuständigen Kammer ( Handwerkskammer bzw. IHK).

Antwort
von robi187, 3

es ist immer schlechter einen beruf nicht bis zur abschlussprüfung zu ende zu bringen?

mache einfach die mündliche so gut du es kannst? die prüfung in der schule ist meist auch die der ihk? aber das ist bundesland verschieden?

also gehe hin?

Antwort
von Menzil1525, 28

Wenn du schon kurz vorm Ende bist zieh bis zum Schluss durch. Musst ja später nicht in dem Beruf arbeiten, dass wichtige dabei ist nur dass du die Ausbildung dann in der Tasche hast. Komplett abzubrechen wäre die reinste Zeitverschwendung gewesen.

Gruß

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