Computermann am 01.02.2008 um 14:26 Uhr
„Wenn es mehrere Möglichkeiten gibt, eine Aufgabe zu erledigen, und eine davon in einer Katastrophe endet oder sonstwie unerwünschte Konsequenzen nach sich zieht, dann wird es jemand genau so machen.“ Für wen trifft diese Aussage meistens zu ?

Das trifft für alle zu, die mit ihrer inneren Einstellung genauso ein Ergebnis anziehen.
Energie folgt den Gedanken.
Wenn ich mir ein paar Ereignisse der letzten Tage ansehe, fallen mir sofort ein paar Menschen ein, die immer alles perfekt und super richtig machen wollen und sich gegen alle Unmöglichkeiten absichern wollen und was kommt dabei raus? Katastrophe

Naja nicht meistens - nicht mal sehr oft :-)
Aber die paar Male, bei denen es so war, haben sich in mein Hirn so sehr eingebrannt, dass ich mir - wie viele Leidensgenossen auch - einbilde, auf mich träfe das Murphy-Gesetz ständig zu. Die vielen Sachen, die im Hieb geklappt haben, verdränge ich irgendwie... :-)

Naja, wenn´s dich trifft, stufst du es natürlich als Murphys Gesetz ab (du konditionierst dich sozusagen), weil du es für dich als besonders "einschneidend" empfindest. Ist doch auch okay, da du das Ereignis dann etwas humorvoll siehst. Murphys Gesetze sind ja bewusst nicht ernst gemeint; ich denke da an das "Gesetz der selektiven Schwerkraft": Ein Werkzeug, das herunterfällt, fällt immer so, dass es den größtmöglichen Schaden anrichtet und rollt dann in die entfernteste Ecke des Raumes. Ist doch witzig; ich lache dann über mein Missgeschick, wenn es tatsächlich passiert. Ist eine subtile Form der Selbst-Ironie.
Na, ich denke auch so wie Heeeschen, dass es ein Muster gibt, welches einjede/r verfolgt. A lá, "Immer bin ich an der lahmsten Kasse" oder "Nie finde ich einen Parkplatz" erzeugt ein unerwünschtes ergebnis durch die Fixierung desselben. In der Kommunikationstheorie/ Systemik heißt das dann "selffulfilling prophecy", die auch paradox sein kann. Wenn ich an mich glaube, klappt es meistens und wenn nicht, wirds abgehakt. Behalten tu ich dann die Erfolge. Habe ich Komplexe, bewahrheiten die sich selbst.
berthold11 am 1. Februar 2008 15:15 Genausoises
claude5 am 1. Februar 2008 23:26 @Migolino: Stimme zu... Hat auch irgendwie was mit selektiver Wahrnehmung zu tun, oder? Man bemerkt nur das, was die eigene Einstellung bestätigt (wie etwa nur die lahmste Kasse, geht's doch mal schneller ist es die "Ausnahme", die vergessen wird...)

Alle. Denn Herr Murphy hat den Menschen sehr gut auf die Finger und in die Seele geschaut, als er seine Gesetze formulierte.

Für den, der zu viel oder zu wenig darüber nachdenkt, was er tut oder sagt.
du meinst u.a. das berühmte fettnäppel?
ja, ich trete da oft genug hinein, wohl weil ich des öftern zu spontan reagiere.
aber im großen und ganzen überlege ich zumindest bei sehr wichtigen dingen vorher.

Murphys Gesetze treffen diejenigen. die daran glauben. Ich persönlich halte nicht viel von Ihm.
Wenn es schon eine Glaubenssache ist, wähle ich lieber in etwas zu glauben, das mich im Leben voranbringt. ;-) LG
Wikipedia erklärts doch so schön: 'Da viele Menschen eher pessimistisch denken, bemerken und beurteilen sie vorwiegend die negativen Ereignisse. Die positiven sind für sie eher selbstverständlich und fallen weniger auf. Beispiel: "Immer, wenn ich zur Arbeit fahre, gerate ich in den Stau" – wenn das einmal nicht zutrifft, ist das Ganze schon vergessen, und es heißt beim nächsten Mal erneut: "... schon wieder im Stau, es ist immer wieder das Gleiche."'