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Mund zu Nase-Beatmung oder Mund zu Mund? Was soll man im Notfall machen?

gefragt von abc100 am 20.04.2008 um 15:57 Uhr

Ich habe gelesen, man solle einen Bewußtlosen durch die Nase beatmen. Ich kenne nur die Mund zu Mund Beatmung. Was stimmt denn nun?


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bitmap
beantwortet von bitmap am 20. April 2008 15:59
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Das ist situationsabhängig. Gelehrt wird jetzt - wieder, nach langen Jahren Mund-zu-Nase - die Mund-zu-Mund-Beatmung in den EH-Kursen.

Einen Bewusstlosen legt man übrigens in die stabile Seitenlage, den braucht man (noch) nicht beatmen.

Kommentar von Fb044b587ba8fcf786b4d7d5f239f3afsmallPestopappa am 20. April 2008 16:14

Hinweis... Die stabile Seitenlage ist nach neuesten Richtlinien der Breitenausbildung in Erster Hilfe überholt. Heute lehrt man nur noch die Seitenlage... Dem unwissenden hilft eine Erste-Hilfe Ausbildung. Dem Erste-Hilfe-Schein-Inhaber ein EH Training.

Kommentar von 86bb33755628454af74f88f047ec894asmallbitmap am 20. April 2008 16:31

Also bei uns hats der Ausbilder letzte Jahr im Oktober noch als ''stabile Seitenlage'' bezeichnet (vielleicht alte Gewohnheit?). Und ja, es war schon die ziemlich simple Variante, die von der ehemaligen 'Körperverwurschtelung' noch übrig geblieben ist.

Kommentar von Fb044b587ba8fcf786b4d7d5f239f3afsmallPestopappa am 20. April 2008 17:18

Alles gut. Verkehrt ist sie ja nicht. Sie ist nur vereinfacht worden, was ja auch ausreicht.


regideur
beantwortet von regideur am 20. April 2008 16:01
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Ich würde das von den anatomischen Bedingungen abhängig machen. Je nachdem was für den Atemspender einfacher ist. Hauptsache ist doch es kommt Luft in den Körper und wieder heraus.

Kommentar von 612958d8034ce735d7e9678ecfc2c33esmallBaiana am 20. April 2008 16:11

Nun, nicht ganz. Die Hauptsache ist, dass die Luft in die Lunge kommt. Im Körper ist sie auch, wenn sie im Bauch landet - aber da hängt sie lustlos rum. Bitte verzeih meine Krümelgackerei.

Kommentar von 002b90f5d0a42ed1cc16e36d4de98626smallregideur am 20. April 2008 16:19

So Krümelkackerei ist das gar nicht. Wichtig ist aber eben auch das sie wieder herauskommt und der Körper nicht nur aufgeblasen wird wie ein Luftballon.


Baiana
beantwortet von Baiana am 20. April 2008 16:01
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Mund-zu-Nase-Beatmung kann vor allem dann wichtig sein, wenn sichtbare und grobe Verletzungen im Mundbereich bzw. Rachenraum zu sehen sind. Nicht dass man das evtl. dort vorhandene Blut noch mit Druck in die Lunge pustet!


mitra54
beantwortet von mitra54 am 20. April 2008 16:01
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Beides ist möglich und Hilfreich. Kommt auf die Situation an.


kuntzkids
beantwortet von kuntzkids am 20. April 2008 16:04
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Das ist sozusagen Jacke wie Hose.

Bei Kleinkindern umschließt man Mund und Nase, weil die Verbindung zwischen beidem (noch) recht kurz ist.

Bei Erwachsenen ist es abhängig von den äußeren Umständen; hier kann die Mund-zu-Mund-Beatmung z.B. auch durch ein Taschentuch hindurch erfolgen.





Seelenlos
beantwortet von Seelenlos am 20. April 2008 16:07
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Patient ansprechbar? Wenn nicht: Atemwege freimachen, Atmung kontrollieren,bei Bewusstlosigkeit fällt die Zunge nach hinten u velegt die Atemwege = Gegengriff: Kopf überstrecken, Mund verschließen ( mit Daumen u Zeigefonger ) u Mund zu Nase beatmen, einmal alle 4 Sekunden, Ausatmung kontrollieren

Kommentar von 612958d8034ce735d7e9678ecfc2c33esmallBaiana am 20. April 2008 16:12

Wie verschließt Du denn den Mund mit Daumen und Zeigefinger? Dazu braucht man doch die ganze Handfläche, oder nicht?

Kommentar von D174be97c270d6577352800253e65751smallSeelenlos am 20. April 2008 16:20

Den Daumen über die Oberlippe legen und mit dem Zeigefinger unter das Kinn fassen und fest zusammendrücken. Versuch mal bei dir beide Varianten, du wirst merken, dass du so besser zusammendrücken kannst und nicht abrutscht.

Kommentar von 5a31655a018d627bf5afb818c551f4b1smallneurodoc am 20. April 2008 22:04

So ist es richtig beschrieben!

Kommentar von D174be97c270d6577352800253e65751smallSeelenlos am 20. April 2008 22:31

hab ich gut aufgepasst :-)))


Pestopappa
beantwortet von Pestopappa am 20. April 2008 16:13
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Wichtig ist die Beatmung. Ob nun Mund zu Mund oder Mund zu Nase oder bei Säuglingen/Kleinkindern eine Mund zu Mund-nase Beatmung ... das wäre egal... Ich rate zu einem Erste - Hilfe Lehrgang.


Niklaus
beantwortet von Niklaus am 20. April 2008 18:01
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Die Wiederbelebung hat sich geändert. 30 mal Herzfruckmassage und 2 mal beatmen ist die Richtlinie.

Mund zu Mund am Besten mit Maske.


DerTroll
beantwortet von DerTroll am 20. April 2008 16:08
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Im Prinzip ist das ganz egal, mußt sehen, wie du besser zurecht kommst. Früher hat man nur Mund zu Mund gelehrt, dann hieß es längere Zeit, Mund zu Nase wäre besser. Inzwischen gibt es aber wieder einen stärkeren Trend, zu Mund zu Mund. Wobei die ganz neuste Lehre ist ja, daß das Beatmen nicht so wichtig ist und es auf die Herzdruckmassage viel mehr ankommt.



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