Müssten wir wieder zu Jägern und Sammlern werden, um den Fortbestand der Menschheit auf der Erde zu sichern?

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5 Antworten

  • Nein, Jäger und Sammler wäre doch nur ein Nachteil.
  • Der entscheidende Punkt ist die Überbevölkerung -- wenn es weniger Menschen gäbe, wäre schlagartig wieder alles bestens.
  • Wir müssen dringend anfangen, breite Verhütungsprogramme dort zu etablieren, wo die Bevölkerung noch wächst. Das ist das oberste Gebot und die einzig sinnvolle Lösung. 
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Kommentar von Imago8
23.02.2016, 20:34

Danke für die Antwort.

1. Wieso wäre Jäger und Sammler nur ein Nachteil?
Wäre das nicht nachhaltiger, so zu leben?

2. Schlagartig alles bestens? Was wäre dann anders?

3. Die größten Umweltzerstörer sind doch die Industriestaaten, oder lieg ich da falsch? Und dort wächst die Bevölkerung am wenigsten.

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Jäger und Sammler bei 7 Mrd. Menschen, du bist dir doch im Klaren, dass das total abwegig wäre. Wie sollten denn die all sich ernähren? Der Tod würde eine solch reiche Ernte halten, wie nie zuvor in der Geschichte der Menschheit, also vergiß ganz schnell solch ein Ansinnen.

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Kommentar von Imago8
23.02.2016, 00:18

Ich scheine die Frage nicht gut gestellt zu haben.

Es geht nicht darum, dass 7 Milliarden Menschen von heute auf morgen wieder als Jäger und Sammler leben sollen.

Ich würde gerne wissen, welche Lebensweise die nachhaltigste wäre. So ganz hypothetisch.

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Der gemeine Mensch ist zu großen Teilen zu raffgierig, zu ignorant und zu egoistisch. Was die Indianer vor 200 Jahren schon gesagt haben, bewahrheitet sich heutzutage immer mehr und immer öfter. Es ist ein Wunder, dass es die Menschheit überhaupt geschafft hat, sich noch nicht von der Erde zu ballern. Aber wenn sie so weitermacht, dauert es nicht mehr lange.

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Kommentar von Imago8
22.02.2016, 21:20

Was würdest du als Lösung vorschlagen?

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Den Homo Sapiens gibt es wohl seit 200.000 Jahren. Andere Hominiden gab es vorher und so ganz genau weiß man gar nicht, wie viele und wie viele davon wann ausgestorben sind. Wirklich erschüttert hat das die Erde nicht. Seit es den Homo Sapiens gibt, haben sie sich Menschen immer wieder bekämpft und die Methoden verfeinert, sich gegenseitig umzubringen - seit 200.000 Jahren! Und?? Bis jetzt bringen wir uns zwar heftig um die Ecke und dennoch - unsere Sorte nimmt zu und bedroht trotz ständigem gegenseitigem Bekriegen die Erde durch überschwemmen! Wenn die Erde nicht vor Menschen ersticken soll, müssen wir mit dem Töten besser werden, jedenfalls besser als wir uns fortpflanzen.

Irgendwie haben wir noch zuviele moralische Skrupel. Man sieht daraus, dass ungebremstes Fortpflanzen und moralische Skrupel, die übermäßige Zunahme durch effektiveres, evtl. flächendeckenderes Töten auszugleichen, die wahren Gefahren für die Erde sind. Wir haben noch zu wenig Kriege! Das Modewort "nachhaltig" kann man ruhig vergessen! Das funktioniert nicht mit unserem Sexualtrieb. Der setzt sich durch. Also bleibt nur abmurksen, abmurksen! Dem stehen unsere moralischen Skrupel entgegen. Die hätte uns die Natur nicht einpflanzen dürfen, weil sie dadurch letztlich selbst bedroht ist. Das ändert sich vielleicht, wenns noch enger wird auf dieser Erde. Die hilft sich mit Erwärmung und lässt die Meeresspiegel steigen, das entsorgt dann zumindest mal die Holländer, einige Insulaner und den Rest müssen wir dann doch selbst erledigen.

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Kommentar von Imago8
22.02.2016, 21:42

...puh...irgendwie heftig, deine Antwort.

Du siehst also die Lösung nur darin, dass wir uns gegenseitig mehr umbringen müssen?

Ökologisch betrachtet gibt es doch für uns Menschen auch limitierende Faktoren, die dem Wachstum der Population entgegenstehen. Vor allem Nahrungsressourcen. Wir sind ja nur deshalb so viele, weil wir den Mangel umgehen, indem wir (vor allem Industrienationen) vereinfacht ausgedrückt, uns mit Flugzeugen und LKW aus anderen Teilen der Welt unser Futter holen. Ein Umweg, der aber zum selben Ziel führt: Nahrungsmangel. In einigen Regionen der Erde gibt es ihn schon. Wenn er die Industrienationen erreicht, wird dein Szenatio wohl das wahrscheinlichste sein.

Wenn wir den moralischen Skrupel abschaffen, was ist dann ein Menschenleben noch Wert? Dann können wir es genauso vergessen.

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es würde schon reichen, wenn jeder sich nur so viel nehmen würde wie er braucht.

aber der mensch ist ja unersättlich geworden und ist nur noch auf Profit aus.

das ist zumindest ein Grundübel.

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Kommentar von Imago8
23.02.2016, 16:39

schonmal ein sehr guter Ansatz, wie ich finde.

Aber wie ist das mit dem brauchen? Brauchst du ein Auto, deinen Kühlschrank? Brauchst du den Supermarkt? Brauchst du den Flug mit dem Flugzeug in den Urlaub? Brauchst du deinen PC und dein Internet?

Wenn ja, dann würde ich sagen, das ist schon nicht mehr nachhaltig.

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