Frage von Minkos, 146

Müssten die meisten Christen in den Himmel kommen?

Im allgemeinen heißt es immer im Christentum, das gute Menschen in den Himmel kommen, während böse Menschen in die Hölle kommen. Dieser oft genannte Satz widerspricht aber dem Reich Gottes. Da Gott nur auf das Gute im Menschen schaut, ist es ihn egal, ob ein Christ das ganze Leben gläubig war oder nur kurze Zeit. Dies wird im Gleichnis der Arbeiter auf dem Weinberg je erklärt.

Jetzt nehmen wir mal ein Kind, welches getauft ist und somit Christ ist. Wenn dieses Kind noch jung ist, und seine Eltern ihm von Gott erzählen, dann glaubt das Kind doch zumindest kurze Zeit, dass es Gott gibt. Immerhin hat es durch sein junges Alter noch keine weitere Informationen über die Wissenschaft und Säkularisierung. Dementsprechend müsste dieses Kind durch die kurze Zeit, die es an Gott glaubt, egal wie unreligiös es später ist, doch garantiert in den Himmel kommen.

Das bedeutet doch, dass die meisten Menschen, in Deutschland, die Christen sind, doch garantiert in den Himmel kommen, immerhin wurde den meisten Deutschen doch irgendwann mal als Kind von Gott erzählt. Dann müssten die meisten Deutschen doch in den Himmel kommen, während die Hölle eher leer ist. Oder verstehe ich irgendwas falsch oder übersehe was?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Raubkatze45, 42

Jesus Christus ist nicht gekommen, um uns zu besseren Menschen zu machen, sondern um uns zu gläubigen Menschen zu machen. Das heißt aber nicht, dass man nur glauben muss und ansonsten tun und lassen kann, was man will. Jesus spricht vom breiten Weg ins Verderben und von der engen Tür, durch die wir uns bemühen sollen zu gelangen. Zum Glaube gehören auch die Werke, die man aus Liebe zu Gott tut, das Gute, das  man um Seinetwillen anstrebt. Jesus sagt "Wer meine Gebote hält, der ist es, der mich liebt".  Der Glaube allein ohne Gottesliebe ist tot und kann anderen sogar zum Ärgernis werden, wenn die Taten sich nämlich nicht mit ihm vereinbaren lassen  - wie es ja leider oft genug geschieht.

Man ist nicht deshalb Christ, nur weil man getauft wurde und vielleicht Kirchensteuer bezahlt. Du liegst falsch, wenn du meinst, ein paar Jahre Gläubigkeit als Kind würden das ewige Heil garantieren. Jesus verlangt eine persönliche Entscheidung über das Kindesalter hinaus.  Schon bei den Jüngern Jesu gab es welche, die ihm zunächst nachgefolgt sind, ihn dann aber verlassen haben und Judas hat ihn sogar verraten. Jesus erwartet die Treue in seiner Nachfolge, so wie auch Er treu ist.   Das können wir nicht aus eigener Kraft, aber dazu gibt es seine Gnade, die wir frei annehmen oder ablehnen können.

Das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg, die trotz unterschiedlicher Arbeitszeit alle den gleichen Lohn erhalten,will aussagen, dass Gottes Gerechtigkeit nicht die der Menschen ist. Ein Mensch, der ein Leben lang im Glauben treu gewesen ist und sozusagen im Weinberg des Herrn gearbeitet hat, bekommt seinen Lohn nach dem Tod wie verheißen: Das ewige Leben bei Gott. Diejenigen aber, die erst sehr spät, oft erst in der Todesstunde zu Gott finden, erhalten auch das ewige Leben, weil sie Reue und Umkehrbereitschaft gezeigt haben - wie der Schächer am Kreuz im letzten Augenblick. Jemand kann in einem Augenblick so viel Liebe haben, wie andere es in einem langen Leben nicht geschafft haben und das allein bewirkt die Barmherzigkeit Gottes.

Sicher können Menschen ohne Glauben auch gute Menschen sein. Es können auch Nichtchristen gute Menschen sein. Sie haben aber ein Gewissen und wenn sie danach leben und gut zu anderen Menschen sind, können auch sie zu Gott kommen. Ein hochmütiger Mensch dagegen wird kaum zu Gott wollen und gelangen. Er hat seinen Lohn bereits bekommen.

Wer gerettet wird und wer nicht, können wir nicht beurteilen. Gott allein kennt die Herzen und Gedanken der Menschen und kann gerecht urteilen, aber es ist ein Trugschluss zu glauben, die Hölle sei leer........

Kommentar von gottesanbeterin ,

"Wer gerettet wird und wer nicht, können wir nicht beurteilen. Gott
allein kennt die Herzen und Gedanken der Menschen und kann gerecht
urteilen, aber es ist ein Trugschluss zu glauben, die Hölle sei
leer........"

Das stimmt, wir können das nicht beurteilen, doch wir sollten wissen, dass die "gerettet werden", also im "Reich Gottes" landen, die die "2. Geburt", die "durch den Geist" erfahren haben. Das hat Jesus ganauso dem Nikodemus erklärt, und alle, die diese Erfahrung gemacht haben, wissen, dass der schönste und beste Glaube und die schönsten und besten Taten allein  nicht nützen!

Antwort
von Dxmklvw, 27

Ich meine, es verhält sich wie bei einem Kunstmaler. Wenn der ein Bild malt, dann mag das so häßlich sein, wie es nur geht, wenn es zuletzt doch noch gut aussieht, dann wird es als brauchbar erachtet.

Es verhält sich auch ähnlich wie bei einem Hundewelpen, der noch erzogen werden muß. Solange das Tier nicht stubenrein ist, kann es noch so sehr glauben, daß Herrchen oder Frauchen es perfekt findet, das in die Wohnung pinkeln wird ein ernsthaftes Ärgernis sein. Doch am Ende, wenn die Erziehung geglückt ist, dann ist alles, was davor war, irrelevant.

Ich unterstelle, daß Gott über Vernunft verfügt. Deshalb wird er wohl kaum jemanden verdammen, der am Ende aller Widrigkeiten zum Trotz doch so geworden ist, wie er sein soll. Und er wird wohl kaum jemanden, der total mißraten ist, nur deshalb wohlwollend aufnehmen, weil ihm ein Pastor die Haare naß gemacht hat oder weil er glaubt, daß es Gott gibt.

Kommentar von gottesanbeterin ,

Das ist das, was du glaubst; auch eine sehr schöne Geschichte, ist bloß eine Geschichte!

Antwort
von Cari3287, 23

Da hast du recht. Nur das sowohl das alle guten Menschen in den himmel kommen als auch die Hölle unbiblische Lehren sind. https://www.jw.org/de/publikationen/zeitschriften/wp20081101/Was-geschieht-wirkl...

Antwort
von Philipp59, 21

Hallo Minkos,

Du hast Recht, bei der Frage, ob und wer in den Himmel kommt, spielt sie Zeit, wie lange ein Mensch Gott gedient hat, eigentlich keine Rolle. Die Frage, ob wirklich alle guten Menschen in den Himmel kommen, sollte aber genauer untersucht werden.

Vielen ist z.B.nicht bekannt, dass die Bibel an vielen Stellen von der Aussicht auf ein ewiges Leben hier auf der Erde spricht und nicht im Himmel. Stellvertretend für viele andere, möchte ich hier nur zwei Stellen erwähnen. Sie lauten:

"Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, Und sie werden immerdar darauf wohnen" (Psalm 37:29)

"Glücklich sind die Mildgesinnten, da sie die Erde erben werden" (Matthäus 5:5).

Wenn die Juden zu biblischer Zeit in den heiligen Schriften lasen, stießen sie dabei immer wieder auf Aussagen, die sich auf ein künftiges Leben auf der Erde bezogen. Die Hoffnung auf ein Leben im Himmel war ihnen völlig unbekannt. Damit wurden sie erstmals konfrontiert, als Jesus Christus davon sprach, z.B. als er zu seinen Jüngern sagte: "Im Hause meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es anders wäre, hätte ich es euch gesagt, denn ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten.  Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und will euch heimnehmen zu mir, damit dort, wo ich bin, auch ihr seid" (Johannes 14:2,3). Mit dem "Hause meines Vaters" meinte Jesus natürlich den Himmel und er sagte unmissverständlich, dass er seine damaligen Jünger dorthin holen werde.

Doch zeigt die Bibel auch, dass nicht alle Jünger Jesu Christus automatisch die Hoffnung haben, einmal mit ihm im Himmel zu sein. Sie spricht von "Auserwählten" und "Berufenen", deren Zahl begrenzt ist (Kolosser 2:3, Römer 1:6). Jesus sagte einmal mit Blick auf diese "Auserwählten": "Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Königreich zu geben" (Lukas 12:32). In der "Offenbarung" wird sogar die genaue Zahl dieser "kleinen Herde" bekanntgegeben: 144.000 Personen (siehe Offenbarung 7:4 und 14:1).

Warum ist aber die Anzahl der zu himmlischen Leben Berufenen überhaupt begrenzt? Weil diese Personen im Himmel eine besondere Aufgabe zu erfüllen haben; zusammen mit Jesus Christus bilden sie eine himmlische Regierung, in der Bibel auch "Gottes Königreich" genannt. Wie bei jeder anderen Regierung auch, können ihr nicht alle Bürger angehören, sondern nur eine begrenzte Auswahl geeigneter Personen. Diese himmlische Regierung wird über gehorsame Menschen hier auf der Erde regieren. Darüber schreibt die Offenbarung: "...mit deinem [Jesu Christi] Blut hast du für Gott Personen aus jedem Stamm und [jeder] Zunge und [jedem] Volk und [jeder] Nation erkauft,   und du hast sie zu einem Königtum und zu Priestern für unseren Gott gemacht, und sie sollen als Könige über die Erde regieren" (Offenbarung 5:9,10).

Welches sind aber einige Voraussetzungen dafür, dass jemand in den Himmel gelangen kann? Zum Beispiel muss jeder, der einen Platz im "Königreich der Himmel" bekommt, mit Jesus Christus in den "neuen Bund" und in den "Bund für ein Königreich" aufgenommen werden. Jesus sagte beim letzten Abendmahl zu seinen Jüngern: "  Ihr aber seid es, die in meinen Prüfungen mit mir durchgehalten haben;   und ich mache einen Bund mit euch, so wie mein Vater einen Bund mit mir gemacht hat, für ein Königreich,   damit ihr an meinem Tisch in meinem Königreich esst und trinkt und auf Thronen sitzt (Lukas 22:29-30). Nach Jesu Worten wird nur jemand in diesen Bund aufgenommen, der "in meinen Prüfungen mit mir durchgehalten" hat, d.h. jemand, der ähnliche Erprobungen des Glaubens wie Jesus durchgemacht und in ihnen, ebenso wie er, standgehalten hat.

Eine weitere Voraussetzung für das himmlische Leben ist die Wiedergeburt. Das geht aus folgenden Worten Jesu hervor: "Wenn jemand nicht wiedergeboren wird, kann er das Königreich Gottes nicht sehen" (Johannes 3:3). Auf das Thema "Wiedergeburt" näher einzugehen, würde den Rahmen dieser Antwort ganz sicher sprengen. Doch sei hier nur soviel gesagt, dass die Wiedergeburt eine unabdingbare Voraussetzung für die Berufung zu himmlischem Leben ist.

Wie diese biblischen Darlegungen gezeigt haben, steht ein Leben im Himmel wohl den meisten Menschen nicht in Aussicht. Andererseits wird das am Anfang beschriebene Leben in einem Paradies auf Erden sehr vielen Menschen offenstehen, denn über die Auferstehung zum Leben hier auf der Erde heißt es in der Bibel: "Und ich [der Apostel Paulus] habe die Hoffnung zu Gott, welche diese [Männer] auch selbst hegen, dass es eine Auferstehung sowohl der Gerechten als auch der Ungerechten geben wird (Apostelgeschichte 24:15). Zu diesen "Ungerechten" zählen all die Menschen, die in ihrem früheren Leben nicht die Möglichkeit hatten, Gott wirklich kennenzulernen. Nach ihrer Auferstehung bekommen sie jedoch die Chance dazu. Wenn sie sie nutzen, dann steht ihnen das verheißene ewige Leben in Aussicht. Dann wird sich die folgende alte Prophezeiung aus einem Psalm erfüllen:"  Denn die Rechtschaffenen sind es, die auf der Erde weilen werden, und die Untadeligen sind es, die darauf übrigbleiben werden" (Sprüche 2:21).

LG Philipp

Antwort
von Dunkerjinn, 57

Theoretisch ist das gar nicht so falsch.

Nur hast Du es hier ja mit Glauben zu tun, also einer Sache, die nicht beleg- oder beweisbar ist!

Da kann ein jeder, und das erlebt man bei allen großen Religionen die ganze Menschheitsgeschichte lang, der Funktionsträger ist, alles und jedes behaupten und man kann das glauben... oder eben auch nicht!

Letztlich sind wir nach dem Sterben alle einfach nur tot und damit erübrigt sich diese Frage eigentlich!

Schönes Wochenende!

Antwort
von gottesanbeterin, 15


"Dies wird im Gleichnis der Arbeiter auf dem Weinberg ja erklärt! "

Das ist deine persönliche Auslegung, doch in dem Gleichnis geht es nicht um Christen oder Nicht-Christen, es geht um Menschen, die die "2. Geburt", die "durch den Geist" erfahren haben und solche, die diese Erfahrung nicht gemacht haben.

Und diese Erfahrung, die eine Verbindung zum "Höchsten Absoluten" ermöglicht, ist völlig unabhängig  davon, ob und welcher Religion man angehört.

Antwort
von nowka20, 9

alle menschen kommen nach einer zwischenzeit in den himmel

Antwort
von JTKirk2000, 45

Müssten die meisten Christen in den Himmel kommen?

Die Antwort wirst Du sicher selbst recht leicht finden, wenn Du folgende Schriftstelle liest: http://www.bibleserver.com/text/EU/Matthäus25,31-46

Antwort
von oxygenium, 58

Asche zu Asche,Staub zu Staub und das Universum hat dich wieder.

Und die Hölle gibt es nicht,die schafft sich der Mensch nämlich selbst.

Antwort
von joergbauer, 38

Diese Frage kann letztlich nur in der Bibel beantwortet werden. Vorneweg sei gesagt, daß nicht derjenige im biblischen Sinne gläubig ist (und in den Himmel kommt) der von Gott einmal etwas gehört oder gelesen hat. Man wird auch nicht als Christ geboren, nur weil vielleicht die Eltern Christen waren (oder Kirchenmitglieder, was nicht zwangsweise dasselbe ist). Wer in der Garage geboren wird, ist ja auch kein Auto! Es ist der Glaube an das Evangelium von Gottes Sohn Jesus Christus, der gekreuzigt, gestorben und auferstanden ist (Johannes 3,16).

In den Himmel kommt laut Bibel derjenige, der entsprechend von neuem geboren ist. das lesen wir in Johannes 3, 1-7 (NeÜ):

"Einer der führenden Juden, ein Pharisäer namens Nikodemus, kam eines Nachts zu Jesus. "Rabbi", sagte er, "wir alle wissen, dass du ein Lehrer bist, den Gott uns geschickt hat, denn deine Wunderzeichen beweisen, dass Gott mit dir ist." "Ich versichere dir", erwiderte Jesus, "wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht einmal sehen." "Wie kann ein Mensch denn geboren werden, wenn er schon alt ist?", wandte Nikodemus ein. "Er kann doch nicht in den Bauch seiner Mutter zurückkehren und ein zweites Mal geboren werden!" "Ja, ich versichere dir", erwiderte Jesus, "und bestätige es noch einmal: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes kommen. Menschliches Leben wird von Menschen geboren, doch geistliches Leben von Gottes Geist. Wundere dich also nicht, dass ich dir sagte: Ihr müsst von neuem geboren werden".


Kommentar von Robertsfrage ,

Manchmal bin ich mir da unsicher ich denke wenn Kinder sterben kommen sie immer in den Himmel vorrangig denke ich an die welche nicht die Möglichkeit hatten getauft zu werden, aber könnte man das so sehen mit dem neu geboren das man durch die taufe etwas bekommt was in den Himmel kommen kann? Also das nichtchristen zwar nicht in den Himmel kommen aber auch nicht in die hölle? Demnach wäre auch nicht das schlechte wenn jemand einen anderen glaube bekommen hat sondern derjenige der seine Religion wechselt derjenige der frevelt, oder? Entschuldige das mir kein anderes Wort einfällt Erst wollte ich auch meine Meinung schreiben allerdings habe ich sorge etwas falsch zu schreiben da ich bei der Bibel beim lesen noch i m alten Testament stecke

Kommentar von joergbauer ,

Du solltest zuerst im Neuen Testament lesen, bevor du dir das Alte Testament zumutest. Es ist vom Verständnis her einfach besser, wenn du es so machst. Die Taufe ist eine symbolische Handlung und ein Zeugnis für die sichtbare und unsichtbare Welt. Die Taufe ist ohne Glauben aber sinnlos. Man wird nicht zum Christen durch die Taufe, sondern glaubt zuerst, und lässt sich dann als Bestätigung und Schritt des Gehorsams biblisch taufen.

Von daher ist auch eine Babytaufe nichts wert und unbiblisch. Der Weg zur Vergebung und um einmal in den Himmel zu kommen, ist der Weg durch Jesus Christus (Johannes 14,6). Es gibt laut Bibel keinen anderen Weg. Und dieser Weg ist für alle Menschen offen - egal aus welchem Hintergrund sie kommen.

Ich kann mir auch vorstellen, daß Kinder die sterben in den Himmel kommen. Aber es steht darüber nichts in der Bibel soviel ich weiß. Gott ist gerecht und wird sicherlich diejenigen, die noch zu klein sind um wirklich zu glauben und zu verstehen, nicht verloren gehen lassen. Aber darüber müssen wir uns nicht den Kopf zerbrechen - das wird Gott regeln. Da sollten wir einfach auf seine Güte und Liebe vertrauen.

Antwort
von Fantho, 18

Da Gott nur auf das Gute im Menschen schaut, ist es ihn egal, ob ein Christ das ganze Leben gläubig war oder nur kurze Zeit.

Das ist nur zum Teil richtig! Für Gott ist die Religionszugehörigkeit vollkommen egal...

Dementsprechend müsste dieses Kind durch die kurze Zeit, die es an Gott glaubt, egal wie unreligiös es später ist, doch garantiert in den Himmel kommen.

Nein! Das wäre ja so, als rechtfertigte man eine Untat eines Erwachsenen mit dem Argument, dass dieser während seiner Kindheit keine Untaten verübt hatte und somit nicht verurteilt werden dürfte...

Sobald Du Dich gegen Gott stellst und Dich von Gott abwendest, bist Du nicht mehr in dessen Energie und Schwingungen und wirst somit nicht mehr mit Gott zusammen kommen können (Gleiches zu Gleichem)....

Das bedeutet doch, dass die meisten Menschen, in Deutschland, die Christen sind, doch garantiert in den Himmel kommen, immerhin wurde den meisten Deutschen doch irgendwann mal als Kind von Gott erzählt.

Nein! Es genügt nicht, einfach nur ein Sakrament erhalten zu haben oder von Gott gehört zu haben. Man muss schon mit wahrer Liebe und tiefer Überzeugung zu Gott stehen, dh. mit all den Fasern seines Körpers...

Du würdest Dich wundern, wieviele 'Christen' dies nicht innehaben und das, um Deine Begriffe zu benutzen, 'Tor zum Himmel' verpassen, weil sie dieses nicht erkennen werden...

Dies gilt auch für alle Religionsgläubige, deshalb wird, um wieder Dein Begriff zu verwenden,

die Hölle nicht leer sein.

Zu guter Letzt: Im Gegenteil: Es wird jenen eher zu Lasten gehen, welche von Gott gehört haben, aber dennoch nicht zu ihm stehen, als jenen, welche nie von Gott gehört haben...

Gruß Fantho

Antwort
von nowka20, 18

alle menschen kommen in den himmel, denn sie sind gott zu wertvoll

Antwort
von 666Phoenix, 13

Müssten die meisten Christen in den Himmel kommen?

Ja, das müssen die - die Armen die!

Ich werde alles tun, um im "Kellergeschoss" zu landen, da treffe ich definitiv alle meine Freunde wieder und muss mich nicht mit den "braven" Gottesknechten abgeben!

Antwort
von chrisbyrd, 15

Nach der Bibel gibt es nur einen Weg in den Himmel: Der Glaube an Jesus Christus. Dabei kommt es nicht auf die Zugehörigkeit zu einer Religionsgruppe oder auf die äußerliche Taufhandlung an. Entscheidend ist die persönliche Entscheidung...

"Dies habe ich euch geschrieben, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, und damit ihr auch weiterhin an den Namen des Sohnes Gottes glaubt" (1. Johannes 5,13).

"Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes  bleibt auf ihm"

(Johannes 3,36).

"Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat"

(Johannes 3,16). 

"Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn" (Römer 6,23).

Antwort
von blacklist112, 61

Es gibt keinen Himmel, keine Hölle, keine ewigen Jagdgründe, kein Djanna, kein Paradies, kein gar nichts. 

Antwort
von glaubeesnicht, 58

Wahrscheinlich hast du Recht! Aber in der Hölle ist es mit Sicherheit viel lustiger!

Kommentar von joergbauer ,

Woher willst du das wissen?

Die Hölle ist kein Witz

https://www.youtube.com/watch?v=brZwqtL1QxM

Kommentar von AaronMose3 ,

Da hat bei jemandem die Instrumentalisierung der Hölle als Abschreckungsmittel vor dem "Unglauben" aber wunderbar funktioniert, nicht wahr ? ;-)

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