Frage von SamsungGalaxy97, 74

Müsste man dafür in die Psychiatrie - neue tabletten?

Hallo,

Habe ein halbes jahr lang irgendein Neuroleptika und ein Antidepressiva genommen, dann habe ich es einfach so abgesetzt, wegen den Nebenwirkungen.

Hatte echt panische Angst vor allem, konnte nicht mehr in mein zimmer schlafen, war dauernd im nebenzimemr neben Schlafzimmer der Eltern und hab echt stundenlang nur gezittert und geschwitzt da ich so angst hatte obwohl unter mir mein Hund lag noch und das ging echt wochenlang so.

Meine Psychologin hörte mir nicht zu, dass ich andere Tabletten will, also blieb mir ja nichts anderes übrig.

Da es mir aber wieder immer weiter schlecht ( schuld an meiner Stimmung ist auch meine körperliche Krankheit, da ich so angst vorm blutabnehmen habe, also nicht direkt vor der abnahme, sondern vorm Blutbild, das die werte wieder so schrecklich sind ) wollte ich sie nach 4 Monaten Pause wieder anfangen zu nehmen.

Habe also mit der anfangdosis angefangen.

Ergebniss war sehr starke Übelkeit mit dauernd erbrechen, durchfall, hals total angeschwollen vom erbrechen, echt krass, da beim ersten mal übergeben irgendwie blut dabei war, was aber wieder weg war dann am nächsten tag ( ist echt nicht schön wenn andere grad Mittagessen und man muss sich in der küche auf einmal übergeben, da ich dies vorher nie merke, sondern von der einen auf die andere sekunde einfach hochkommt ).

Also die einzigste Möglichkeit wäre neue Tabletten.

Aber könnte man das einfach zu hause anfangen ( werde es nächstes mal meiner Psychologin sagen dass ich die Tabletten nicht mehr nehme wegen Übelkeit ) oder müsste man dafür in die psychiatrie wegen Nebenwirkungen?

Expertenantwort
von Chillersun03, Community-Experte für Medikamente, 17

Nein, du musst nicht in die Psychiatrie, sondern einfach zum Facharzt, das ist der Psychiater. Bei kurzfristigen Angelegenheiten kannst du auch immer zum Hausarzt, wenn der über deine Behandlung bescheidweiß.

Bestehe darauf, dass du neue Tabletten möchtest. Der Arzt wird von deinen Eltern mitbezahlt, dafür dass er dich gut behandelt! Eine Therapie sollte auch nicht einseitig ablaufen.

Es ist manchmal schwer seinem Arzt seinen Standpunkt zu vermitteln, sei ehrlich, erfinde keine Ausreden, spreche über die Nebenwirkungen (Alle!!) und erörter mit deinem Arzt eine Lösung. 

Gruß Chiller

Kommentar von SamsungGalaxy97 ,

ich durfte daheim noch nie neue Tabletten ausprobieren, das ist das Problem, da Ärzte genau wissen, dass sich die Stimmung bei mir immer sehr viel verschlechtert wenn ich neue Tabletten bekomme, da am anfang imemr das Gegenteil ist.

mach keine Therapie, geh eigentlich nur hin um 5 Minuten zu reden, mehr nicht.

Antwort
von klausjosef1955, 9

Ich bin bei dem vielen Text nicht ganz durchgestiegen, aber nach meinem Eindruck steht Nirgends, welche Tabletten Du genau nimmst, in welcher Dosierung.

Selber `rumprobieren, mal mehr, mal weniger nehmen, alles absetzen, dann wieder neu nehmen, das finde ich äußerst riskant und wenig erfolgversprechend. 

Es geht nur gemeinsam mit einem behandelnden (Fach-)arzt oder -ärztin.

Ob das nur in der Klinik geht , oder auch ambulant, das hängt ab u.a. von der Kapazität der Praxis, wie oft man Dich sehen kann, von der Vorgeschichte (was kann ggf. passieren?), überhaupt von den örtlichen Gegebenheiten. Und davon, inwieweit man mit vernünftiger Hilfe in der häuslichen Umgebung rechnen kann. Wie das alles ist, das muss wiederum der (Fach-)arzt bzw. -ärztin entscheiden.

Kommentar von SamsungGalaxy97 ,

Was wäre wenn es mir generell bei neuen Tabletten immer voll schlecht geht die ersten 2 Wochen?

Das war schonmal so, nur schlechte Stimmung, konnte tagelang nicht mehr schlafen, nicht mal mit Schlafmittel konnt ich schlafen.

Kommentar von klausjosef1955 ,

Genau das ist wieder so eine Frage, die Du mit dem behandelnden Facharzt bzw. der Ärztin klären solltest!

Antwort
von Maefii, 32

Ich würde nochmals mit der Psychologin sprechen. Wenn du die Tabletten erbrichst können sie nicht wirken. Das muss sie einsehen und eine passende Lösung suchen.

Kommentar von SamsungGalaxy97 ,

Müsste man dann in die psychiatrie wieder wenn man neue Medikamente nimmt?

ich trau mich nicht mehr die Tabletten zu nehmen, da ja mein hals vom übergeben so angeschwollen war dass ich so schlecht luft bekam und reden konnte ich auch nicht mehr und das 3 tage lang und hab fast 3 tage lang durchgeschlafen, weil mir so übel war und ich so kaputt war.

Also das war schon extrem krass wie ich darauf reagiert habe, sonst, also am anfang hatte ich ja nur leicht Übelkeit über Monate hinweg die mich aber nicht störte, wurde dann halt nur immer schlimmer bis ich sie abgesetzt hatte.

Kommentar von Maefii ,

Das kann ich dir auch nicht sagen. Denke das muss die Psychologin abschätzen. Ich kann die nur anraten das nochmals zu besprechen, denn so extreme Reaktionen auf die Tabletten sind auf alle Fälle nicht in Ordnung!

Kommentar von SamsungGalaxy97 ,

Find ich auch nicht Ordnung diese Nebenwirkungen, will halt auch nicht mehr ausprobieren ob das davon kam oder nicht, aber ich denke schon da es schleichend kam und nach 20 Minuten so schlimm war.

ich kenn das halt von allen Medikamenten so dass es mir am anfang wirklich sehr schlecht ging mit der Stimmung, hab ja schon mehrere ausprobiert.

Antwort
von poppins78, 29

Du hast über Monate hinweg Medikamente genommen,deren Namen du nicht weißt??Sehr merkwürdig.Zudem ist es wohl am besten,du wendest dich so schnell wie möglich an deinen behandelnden Psychiater,da Psychologen eher selten Medikamente verschreiben dürfen.Das alles klingt mMn äußerst unglaubwürdig,aber selbst wenn es tatsächlich so sein sollte,KANN dir nur ein entsprechender Facharzt helfen.

Kommentar von SamsungGalaxy97 ,

Die namen weiß ich schon, will ich hier aber jetzt nicht schreiben vielleicht!?

Ist ja ein Psychologe wo medis verschreiben kann, also keine Psychologin, ach keine Ahnung verwechsel das immer was die genau von beruf ist, deswegen schrieb ich ja Psychologe da ich da nicht durchblick bei den berufen.

 

Kommentar von poppins78 ,

Ein Psychiater hat ein Medizinstudium sowie eine langjährige Facharztausbildung absolviert und ist somit rein rechtlich gesehen in der Lage,Medikamente zu verschreiben.Ein Psychologe dagegen hat direkt Psychologie studiert und somit keinerlei medizinische Ausbildung.Also solltest du dich bezüglich der Medis an deinen Psychiater wenden.Dass es dir schlecht ging,als du a) ad hoc deine Medikation abgesetzt hast um sie dann b) einfach mal so wieder einzunehmen,wundert mich nicht.Viele Neuroleptika müssen übrigens erst einen gewissen Spiegel aufbauen,um adäquat zu wirken.Es wäre also doch ganz hilfreich gewesen,wenn du die Namen der Präparate dazu geschrieben hättest.Falls du das Gefühl hast,es nicht mehr bis zum Morgen auszuhalten,kannst du dich auch selber einweisen.Dafür musst du schlicht und ergreifend nur einen Krankenwagen rufen.Ansonsten sollte dich in ein paar Stunden dein erster Weg zu deinem Psychiater führen.Ich wünsche dir bei deiner weiteren Therapie alles Gute!!

Kommentar von SamsungGalaxy97 ,

ich hab nur eine Ärztin für die Psyche.

Also die Stimmung war ja wochenlang viel besser als mit Medikamente, nur zurzeit ist wieder so stressig alles, ich bin pro Woche 1-4 mal im Krankenhaus ambulant wegen meiner körperlichen Krankheit, krieg dauernd stundenlang Infusionen mit Nebenwirkungen, muss starke Medikamente nehmen welche ich auch nicht regelmäßig mehr nehme da ich nie lust dazu habe da die sowieso nichts helfen ( Blutwerte sind nunmal mit oder ohne Tabletten gleich ) dann wieder stress wenn man mal wieder ein Blutgerinnsel hat ein sehr großes, dann praktikumsuche wegen Ausbildung, dann stress mit Arbeitsamt, dann noch Zahnarzt, tja sind viele Probleme zurzeit vor allem meine körperliche Krankheit.

Ärzte haben mich vor Ostern sogar gehen lassen obwohl bei diesen Blutwerten auch spontan eine Gehirnblutung eintreten kann, da fühlt man sich auch nicht wohl und hat dauernd angst dass man daran sterben könnte weil man es nicht merkt, da ich schonmal eine innere blutung hatte die man erst zufällig entdeckt hatte wegen ultraschall Routineuntersuchung und die blutung war an der leber.

Da ist es echt kein wunder wenn die Stimmung dauernd schlecht ist, da man auch vor den infusionen angst hat, wegen den möglichen Nebenwirkungen die nicht ohne sind.

Wenn ich kein stress hab mit meiner doofen Krankheit, geht's mir ja super, liebe mein leben ja so wie es ist, will solang wie möglich leben und würde mich auch nicht mehr selbstverletzen da dies Schwachsinn ist ( und das sind die worte einer borderlinerin mit schweren grad und nur halbes jahr stationäre Therapie ), hab mich seit einem dreivierteljahr nicht mehr selbstverletzt, egal wie schlecht es mir ging.

Kommentar von poppins78 ,

Darf ich fragen welche körperliche Erkrankung du hast?Manche Medikamente können nämlich Nebenwirkungen haben,die auf die Psyche schlagen.Ich selbst hatte über 13 Monate eine solche Therapie und wurde dementsprechend zusätzlich mit Antidepressiva behandelt.Oftmals ist der Zusammenhang zwischen psychischer und physischer Erkrankung um einiges größer,als man so denkt...

Kommentar von SamsungGalaxy97 ,

nein das hat mit der Psyche nichts zu tun, da ich am anfang der Krankheit keine Medikamente bekam und da meine psche auch nicht gut war.

habe zu wenig Thrombozyten ( Blutplättchen ) normalwert sind so bis 300 tausend und ich hatte letztes mal gerade mal nur noch 3 tausend.

meine psychische Erkrankung war auch schon da bevor ich Medikamente bekam, da es am anfang nicht so schlimm war, sondern imemr schlimmer geworden ist, deshalb hab ich jetzt Medikamente dagegen.

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