Frage von kkatzenfreund, 74

Müsste ich Angst haben in eine geschlossene Psychiatrie eingesperrt zu werden?

Hi
Kurz und knapp..
Müsste ich Angst haben eingesperrt zu werden oder gegen meinen Willen wo zu sein wenn ich meiner Psychologin oder meinem Therapeuten sage das ich Suizid begehen möchte/werde? Kann es sein das ich dann in eine geschlossene Psychiatrie komme? Und wie wäre es wenn man bei einem suizidversuch scheitert? (Sich zB doch drückt oder gar gerettet wird) Würde man dann eingesperrt werden? Oder könnte man selbst danach frei sein? Gibt's da irgendwelche Richtlinien?
Müsste ich auch schon Angst haben so etwas hier einfach nur zu fragen?

ps: ich möchte eigentlich nur antworten auf die fragen.. Das dass leben schön ist weis ich selber

Lg

Antwort
von greulinchen, 42

Kurz und knapp: Ja. Solange du dich nicht glaubhaft von (akuten) Suizidgedanken oder gar Handlungen distanzieren kannst, bleibst du in der Klinik. Auch gegen deinen Willen.
Nach einem Suizidversuch bleibst du ebenfalls zur Beobachtung und es wird geprüft, ob du dich davon distanzieren kannst oder nicht. Falls nicht, bleibst du auch in der Klinik.

Antwort
von FelinasDemons, 36

Du weißt,dass das Leben schön ist,willst aber sterben? Muss ich nicht verstehen,oder?...
Bei Eigen-oder Fremdgefärdung wirst du Zwangseingewiesen. Wenn dein Therapeut weiß,dass du deinen Suizid planst ist es seine Pflicht dich in die Psychiatrie zu schicken zu deinem eigenen Schutz. Hast du vor dich umzubringen, wirst aber noch gerettet kommst du auf die Geschlossene Station. Wenn du einen Rückzieher machst und niemand was mitkriegt,passiert logischerweise nichts.
Lass dich bitte freiwillig einweisen. Du kommst auf eine offene Station. Diese sind viel angenemer und kümmern sich mehr und intensiver um die Patienten.
Alles Gute.

Antwort
von Virginia47, 11

Normalerweise wird man zwangseingewiesen, wenn man eine Gefahr für sich odeer andere darstellt.

Als ich jedoch meinem Arzt von meinen Suizidgedanken erzählt hatte, empfahl er mir einen Klinikaufenthalt. Er hätte mich sofort einweisen müssen. Aber aus logistischen Gründen ging das nicht. Und so habe ich ihm versprochen, dass ich mir nichts antue. Udn geduldig auf den Termin in der Psychiatrie gewartet.

Da kam ich dann nicht in die geschlossene, weil ja keine akute Gefahr mehr bestand.

Aber ich bereue nicht, dass ich in der Psychiatrie war. Da habe ich viel gelernt. Unter anderem wie ich besser mit meiner Krankheit umgehen kann.

Antwort
von derhandkuss, 28

Gegen Deinen Willen kannst Du nur auf Anordnung eines Richters (zuständiges Amtsgericht) gegen Deinen Willen eingewiesen werden. Der Amtsrichter benötigt hier eine Befürwortung eines (Fach-) Arztes. Ein Therapeut oder Psychologe kann das also nur befürworten, wenn er selbst Facharzt ist. Es gibt hier also schon vorab einige formale Hürden. 

Antwort
von beangato, 28

Ja. Du gefährdest Dich selbst.

Antwort
von comhb3mpqy, 3

Hallo,

Du kannst mit einem Menschen reden. Es gibt im Internet und über das
Telefon kostenlose Seelsorge. Bitte erzähle Deiner Psychologin alles. Dies ist wichtig, damit man Dir helfen kann.

Ich bin Christ. Gott liebt Dich und will, dass Du lebst. Wenn Du einiges wissen
möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich in
den Kommentaren fragen.

Alles Gute

Antwort
von LittleMistery, 15

Bei Eigen- oder Fremdgefährdung wirst du eingewiesen. Nicht eingesperrt.

Auch nach einem Versuch wird man eingewiesen. Nicht eingesperrt.

Wenn das Leben für dich schön ist, wieso fragst du dann hier sowas?

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