Müsste Gott nicht in der Hölle schmoren?

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13 Antworten

Hallo

warum wollen Menschen, die ihr Leben lang nichts von Gott wissen wollten, schlussendlich doch in den Himmel? Sie müssen es dort eine Ewigkeit lang mit dem Gott aushalten, den sie immer abgelehnt haben. 

Andere Frage: was tust du um Böses aufzuhalten? 

Noch eine Frage: kannst du sagen, dass du noch nie Böses bewirkt hast? In deiner Familie, im Bekanntenkreis....? Sollte Gott dich jetzt schnell beseitigen, damit du nicht noch mehr Böses anrichtest?

Wie siehst du es im Gesellschaftsleben? Da gibt es Regeln, die das Zusammenleben in gute Bahnen lenken sollen. Wer sie übertritt (und dabei erwischt wird), wird gestraft. Beispiel: du fährst durch eine rote Ampel! Kostet dich ordentliches Bussgeld.

Nehmen wir eine Geiselung: unschuldige Menschen werden gegeiselt. Die Polizei fordert den Geiselnehmer wiederholt auf, die Geiseln freizulassen. Geschieht das nicht, muss irgendwann eingegriffen werden. So auch in Ägypten.

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Wenn Gott allmächtig ist, warum sollte er in der "Hölle schmoren" müssen?
Wer sagt, dass jemand in der Hölle "geschmort" wird?
Was heißt "Hölle" eigentlich?
Hölle ist Gottesferne. Somit kann Gott nicht in der Hölle sein :-) Der Teufel kommt sich irgendwann in die Hölle. Und da wird er keine Menschen schmoren.

Du sagst, dass Gott die 10 Plagen "bewirkte". Ich habe gehört, dass diese Kombination aus 10 Plagen einen natürlichen Kreislauf darstellen. Somit ist es für mich ein Wunder, dass Gott Mose zum genau perfekten Zeitraum in Ägypten hat sein lassen. Mehr nicht :-)

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Ich glaube das hat etwas mit dem freien Willen der Menschen zu tun. Würde er uns wie Marionetten leiten, dann wäre ja das, was uns Menschen von den Tieren unterscheidet, nicht mehr da.
Wir Menschen verursachen das Böse, nicht Gott.

-> Ich glaub auch nicht an an Gott aber so hat es unser Religionslehrer erklärt ;)

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vielleicht: Weil ALLES auch Gutes birgt.
vielleicht: Weil Menschen böses tun und keine Fernsteuerung haben
vielleicht: Weil er was anderes zu tun hat
vielleicht: Weil es ihn nicht gibt
vielleicht: Weil es ihm in der Hölle zu heiß ist.
Woher soll man das wissen.
Ich wär der Meinung: ER tut gar nichts davon.
DU entscheidest dich wie du dein Leben lebst und er guckt zu (falls es ihn gibt)
Ich denke nur nicht dass das "Bild" was wir von ihm haben das ist was wir haben sollten. Ich denke eher er ist so etwas wie ein tiefes Gefühl der Sicherheit. Ich denke mit "Handeln" hat er wenig zu tun. Ich bin nicht offiziell gläubig.

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Gibt es ihn oder nicht?Die Frage ist schon so alt wie die Menschheit.

Mal angenommen es gibt Ihn, da deine Frage sich ja auf die Gläubigkeit bezieht, solltest du dich mit der Geschichte auseinander setzen.Ich bin jetzt nicht unbedingt gläubig , war aber als Kind in der Christenlehre.Also versuch ich mal meine Sicht zu erklären.Warum schickte er die zehn Plagen?Nachdem Mose eine Begegnung mit seinem Gott JH hatte, wurden er und Aaron von diesem nach Ägypten zurückgesandt, um das Volk Israel aus der Sklaverei zu führen. Der Pharao wollte sie jedoch nicht ziehen lassen. Nach jeder Weigerung schickt JH eine weitere Plage. Danach zogen die Israeliten durch das Schilfmeer.Somit ist diese Frage beantwortet, denke ich.Sodom und Gomorra-das sündige Verhalten der Bürger veranlasste Gott , nachdem sich keine zehn Gerechten fanden, es zu zerstören. Es ging also immer Vorraus das der Mensch sich nicht an Gebote hielt.

Realistisch gesehn ist das heute nicht anders. Wir machen Gott dafür verantwortlich was wir tun und fragen dann warum wir bestraft werden.

Wir zerstören unsere Umwelt und jammern darüber warum die Luft schmutzig ist, das Essen (Zusätze/Obst/Gemüsse wird totgedüngt)krank macht.weil die Flüsse verschmutzt sind usw. Wir führen Kriege und bauen Waffen um uns gegenseitig umzubringen, um Macht, Geld,Land und schreien dann rum wenn Flüchtlingswellen anrollen. Alles resultiert dann das es dann Krankheiten, Missbildungen,Klimawandel gibt. Und nun machen wir Gott verantwortlich?Ich denke das ist der Mensch selbst.Man könnte aber auch denken evtl. hat er uns schon verlassen, weil nach all den Jhrhunderten der Mensch nichts gelernt hat.



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1. Jeder von uns hat einen freien Willen, deshalb zwingt Jehova Gott auch niemanden IHM zu gehorchen. Wir haben uns selbst für das Böse entschieden und müssen den Preis dafür zahlen.

2. Menschen "sterben" nicht, sondern ihre Geister verlassen den Körper und suchen sich einen neuen. Das Leid ist das Resultat unseres schlechten Karmas.

3. "Was der Mensch säht, erntet er!" Jehova Gott greift nur dann ein, wenn ER um Hilfe gebeten wird.

4. Jehova Gott sündigt nicht, weil ER vollkommen ist, was IHM von Menschen unterscheidet.

5. Die Hölle ist ein Resultat des Geisterfalls. Jehova Gott ist aber kein gefallener Geist, sondern der Schöpfer.

6. Jehova Gott duldet das Böse, weil ER niemanden dazu zwingt gut zu sein.

7. Jehova Gott ist mächtiger als das Böse. Und das Gute siegt bekanntlich immer.   

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Jeder Mensch hat die Chance Gutes zu Tun. Wer Gutes tut darf irgendwann zu Gott. Auch Gott musste sich erst bewähren, sonst wäre er oder sie nicht Gott. Der Teufel ist und war derjenige der teuflische Dinge zu Lebzeiten tat.
So nun kannst du entscheiden, ob du Gutes oder Böses tust.

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Erstmal, alles Böse geht von den Menschen aus, nicht von Gott !!!

So einfach ist das auch alles nicht, der limitierte Mensch ist ohnehin geistig nicht in der Lage den Gesamtzusammenhang zu erfassen.

Nur soviel, Gott läßt jedem aus seiner humanen Einstellung heraus die Wahl, gute oder weniger gute Entscheidungen zu treffen. Gott vergibt auch einem Sünder, wenn dessen Vergehen nicht zu groß und seine Einsicht und echter Wille zur Umkehr da ist.

Wenn ich das richtig verstehe, landet ein Ungläubiger nicht automatisch in der Hölle wenn er ansonsten ein guter Mensch ist.

Was Unheil in der Welt angeht, es gibt auch sowas wie Erbschuld.

Selbstverständlich ist Gott mächtiger als das Böse und ich würde dir nicht raten " das Böse " anzubeten, denn in deinem Leben würde dann unendlich viel Pech und Elend auf dich zukommen ...

( Ich steige sofort wieder aus dem Thema aus ! Meiner Erfahrung nach sind die Fronten zwischen den Gläubigen und Nichtgläubigen derart verhärtet, daß es nichts bringt auf ein " Ja, aber ... " oder sonstiges einzugehen ).

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Kommentar von Garfield0001
22.02.2016, 08:47

ich glaube dass es kein vergehen gibt welches Gott nicht auch vergibt (bei aufrichtiger Umkehr).

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Gott ist nie an etwas Bösem beteiligt. Was uns angreift, belastet, verführt und bedrängt und letztlich zur Sünde führt, ist allein das Resultat unseres bösen Herzens. In Markus 7, 21-23 steht entsprechend: ''Denn von innen, aus dem Herzen des Menschen, kommen die bösen Gedanken hervor, Ehebruch, Unzucht, Mord, Diebstahl, Geiz, Bosheit, Betrug, Zügellosigkeit, Neid, Lästerung, Hochmut, Unvernunft. All dieses Böse kommt von innen heraus und verunreinigt den Menschen''.

Man muß schon sehr töricht sein, wenn man Gott auf die Anklagebank zerren will. Für das Leid in der Welt ist der Mensch verantwortlich durch seine eigenen Entscheidungen. Könnten wir uns nicht ständig für oder gegen etwas entscheiden, wären wir nur Marionetten. Darum gab es auch den ''Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen'' im Paradies (1. Mose 2,9) - das Symbol unserer persönlichen Wegweisung und unbeeinflussten Ausrichtung. Wir Menschen haben bewiesen daß wir böse sind und Gottes Gnade brauchen, um gerettet zu werden.

Wieviel Haß und Ungerechtigkeit herrscht auf Erden? Wieviel Egoismus, Neid, Habsucht und Lüge? Gott lässt das Leid zu - sozusagen als ''Anschauungsmaterial'' damit wir endlich aufwachen und klug werden und in aller Demut nach Gott fragen. Ohne Niederlagen und eigene, selbsterfahrene Unzufriedenheiten, lernen wir nichts und können Gutes vom Schlechtem nicht unterscheiden.

Wir können nicht zum allmächtigen Gott im Himmel sagen: ''Ja, lieber Gott, wer bist du denn...?''  In maßloser Selbstüberschätzung machen das aber leider viele Menschen. Für sie kann nur gelten was Gottes Sohn am Kreuz auf Golgatha sagte: ''Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun'' (Lukas 23,34).


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Um deine Frage richtig beantworten zu können, müsste man eigentlich zuerst wissen, an welche Religion du bei deiner Frage denkst, denn die Gottesbilder und die Beziehung Gottes zu den Menschen ist je nach Religion verschieden.

Nach meinem Verständnis, abgeleitet aus Vergleichen der Religionen untereinander, gibt es bei dem Gedanken an Gott daher für mich nur den Gott der Christenheit und des Neuen Testaments der Bibel.

Unter diesem Gesichtspunkt empfehle ich dir deshalb, dir ebenfalls die Mühe zu machen, das Neue Testament zu studieren. Deine für mich "naiven Fragen", geprägt von offensichtlicher Unkenntnis der Materie werden sich dabei wie von selbst auflösen, hoffe ich jedenfalls.

Wer keine Sachkenntnisse hat und trotzdem nachdenkt, kommt wie du, oft zu falschen Schlüssen. Das gilt nicht nur für Gott und die Religionen, sondern überall im Leben.

LG hummel3

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Die Bibel beschreibt im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht.

Wenn Menschen Jesus Christus als ihren Herrn und Erlöser annehmen, um Vergebung ihrer Sünden bitten und an ihn glauben bedeutet dies, dass sie Gottes Kinder werden und damit das Heil (Folgen dieses Heils = Gottes Kinder werden, Freiheit, Vergebung der Sünden, ewiges Leben im Paradies usw.) in Christus erlangen.

Im Himmel wird es kein Leid, keinen Tod, keine Sünde, keinen Schmerz usw. mehr geben. "Denn siehe, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde, so dass man an die früheren nicht mehr gedenkt und sie nicht mehr in den Sinn kommen werden" (Jesaja 65,17).

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Ich frage mich auch oft wo Gott ist und den Menschen hilft

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Kommentar von SaadiQ19
22.02.2016, 06:06

du als supernatural fan weißt das gott verschwunden ist ;)

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Kommentar von Garfield0001
22.02.2016, 08:50

Warum fragst du ihn nicht selbst wo er ist? schließlich können wir immer und überall zu ihm beten. stimmt es nicht, passiert nix. stimmt es aber doch wirst du eine Antwort erhalten - auch wenn die Antwort vielleicht anders ausfällt als du erwartest

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Kurz gesagt, Gott mischt sich nicht in die Geschicke der Menschen ein. Wir sind schon selbst dafür verantwortlich.

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