Frage von ManuTheMaiar, 310

Müsste die sexuelle Orientierung nicht eine psychische Krankheit sein, wenn jemand selber mit seiner nicht klarkommt und könnte er dann Therapien bekommen?

Wenn jemand homosexuell, heterosexuell oder bisexuell oder sonstwas ist und damit auch gut klarkommt ist das ja alles kein Problem und niemand hat ein recht ihm oder ihr da etwas vorzuschreiben aber wenn jemand zum Beispiel homosexuell ist selber nicht mehr homosexuell sein möchte und über lange Jahre psychisch stark darunter leidet, wäre das dann nicht eine psychische Krankheit

Ich meine selbst das Geschlecht selbst kann ja eine psychische Krankheit sein und man bekommt dann das Recht es mit einer Operation und Hormonen korrigieren zu lassen, müsste jemand dem es so geht dann nicht auch das Recht bekommen seine sexuelle Orientierung behandeln und korrigieren zu lassen ?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von andre123, 53

Umpolen wird bei einem Homosexuellen wohl nicht funktionieren.

Hier könnte man lediglich den Geschlechtstrieb gänzlich zu unterdrücken suchen. Und ich fände es völlig angemessen, wenn dies von Ärzten auf Patientenwunsch gemacht würde, wenn jemand unter seiner Neigung leidet.

Bei Bisexuellen  kann ich mir durchaus vorstellen, dass eine psychoterapeutische Behandlung Erfolge haben könnte. 

Von Prägung über Hypnose negative oder positive Verstärkung , Reizvermeidung etc ergäben sich eine Vielzahl von Möglichkeiten, die Neigungen in die eine oder andere Richtung tendenziell zu verschieben.

  

Antwort
von user8787, 139

Es gibt Sexualtherapeuten . Ich denke schon das es eine Nachfrage diesbezüglich gibt . 

Die Kombi Sexualtherapie - Verhaltenstherapie kann ich mir hier gut vorstellen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Sexualtherapie

Antwort
von Pramidenzelle, 80

Nein, eine sexuelle Orientierung oder auch ein Geschlecht ist unter keinen Umständen eine psychische Erkrankung.
Transgender können mittels Hormonen und chirurgischen Eingriffen ihr biologisches Geschlecht an ihr empfundenes angleichen lassen, aber psychisch sind sie durchaus gesund (außer, sie werden von ihrem Umfeld in die Depression getrieben, aber das ist ein völlig anderes Problem).

Ich selbst bin asexuell und kann nur weiterleiten, was mir von einer Psychotherapeutin gesagt wurde:
Das Einzige, was man für asexuelle Menschen therapeutisch tun kann besteht darin, ihnen zu helfen, sich selbst zu akzeptieren.
Das funktioniert natürlich nicht, indem man einfach sagt "Akzeptier dich eben endlich!" aber es gibt durchaus Strategien, um das zu ermöglichen und ich denke, für homo- und bisexuelle gilt da das gleiche. Wie genau so eine Threapie allerdings vonstatten gehen würde, weiß ich nicht, da ich selbst mir nict besseres vorstellen könnte, als so zu sein, wie ich eben bin.

Über irgendwelche angeblichen Heilsverfahren, wie auch immer die nun aussehen mögen an der naturgegebenen Orientierung eines Menschen herumzuspielen halte ich für deutlich gefährlicher, als z.B. die hierzulande ja so verschriene Präimplantationsdiagnostik und dergelichen.


Kommentar von ManuTheMaiar ,

Ich stelle mir das auch so vor, dass man mit Hormonen und anderen Behandlungen die "biologische" Orientierung an die gewüschte angleichen kann übrigens ging es in dem Konkreten Beispiel warum ich frage sogar um jemandem der nicht mehr asexuell sein möchte und sich Spaß an Sexualität wünscht und gerne eine Behandung hätte aber niemand ihm eine geben will.

Kommentar von Pramidenzelle ,

1. Bei Transgendern geht es nicht darum, ihnen das "Wunschgeschlecht" zu geben, sondern ihren Körper an das anzupassen, was sie nun einmal als Geschlecht haben.

2. Wenn jemand aufgrund eines homonellen Problems keinen Spaß an Sex hat, dann hat er ein hormonelles Problem, ist aber nicht asexuell und kann sich völlig problemlos behandeln lassen.
Wenn jemand aber asexuell ist, dann ist sein Hormonhaushalt völlig in Ordnung und man kann mit Hormonen da gar nichts sinnvolles machen - wie man das Bedürfnis nach Sex völlig weg bekommt, wurde ja bei der chemischen Kastration ausprobiert (und die Folgen sind ebenfalls erkannt), aber andersherum ist das meines Wissens nicht möglich.

3. In dem konkreten Fall wäre eine Psychotherapie - und zwar bei einem Therapeuten, der auch Ahnung von der Materie hat - sicherlich eine gute Idee.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Ich könnte mir vorstellen, dass wenn die Hormonkonzentration im Blut hoch genug ist trotzdem sexuelle Empfindungen aufkommen egal ob asexuell oder nicht und letzendlich steckt die sexuelle Orientierung ja im Gehirn und es gibt eine Menge Stoffe die da was manipulieren können irgendeine Kombination von Medikamenten muss doch helfen

Kommentar von Pramidenzelle ,

Klar, irgendwas hilft bestimmt - nur dass es ethische Richtlinien gibt, die wildes herumprobieren am Menschen verbieten, wieviel Spaß das auch machen würde....

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Wenn jemand es unbedingt möchte, erwachsen ist und die Risiken kennt, sehe ich da kein Problem

Kommentar von Pramidenzelle ,

Naja, das ist doch genau der Punkt bei exerimentellen Therapien: Die Risiken sind immer zumindest teilweise unbekannt. Genau deswegen probiert man ja auch erst in Zellkultur und Tierversuchen, statt gleich die Menschen damit zu belästigen.  Da aber in solchen Fällen der kulturelle Einfluss eine entscheidende Rolle spielt, ist das mit den Modellen eher schwierig.

Antwort
von Kxschelpxschel, 42

Das hat dann glaube ich mehr mit Identitätsfindung zu tun und sich selbst zu akzeptieren der Grund dafür ist zwar die Homosexualität in diesem Fall aber sie ist nicht die eigene Erkrankung da das auch von anderen Dingen kommen kann

Antwort
von piobar, 33

Die Grundneigung ist fest verankert und lässt sich nicht umstimmen. Viele Menschen die überzeugt sind Heterosexuell zu sein haben trotzdem eine leichte Neigung zur Homosexualität bzw Bisexualität.

Wenn ein Betroffener selbst darunter leidet, ist es oft aufgrund des Druckes in seiner Gesellschaft. Eine Therapie zur Umstimmung ist nicht möglich und macht keinen Sinn.

Der Betroffene kann durch seine Experemtierfreude versuchen sich ran zu Tasten und eventuell auf das gewünschte einzugehen und sich soweit gehen zu adaptieren.

Antwort
von Fragant1995, 60

Die Sexualität kann man nicht ändern, auch nicht per Therapie, aber muss man auch gar nicht, denn wenn man sich lange damit beschäftigt akzeptiert man sich im allermeisten falle eh.

Und benutze bitte Kommas und Punkte, besser falsch als gar nicht :)

LG Fragant

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Und was ist, wenn man auch nach jahrelanger Therapie nicht damit zurechtkommt und leidet, dann wäre es doch nur gerecht, wenn die Gesellschaft einem zugesteht Therapien zu bekommen, immerhin kann man ja sogar sein Geschlecht ändern warum dann nicht auch die Orientierung ?

Kommentar von don2016 ,

@ManuTheMaiar...dann ist das kein praxiserprobter Psychotherapeut, wenn er es nicht schafft, seinem "Patienten/Probanden" zu erklären, daß eine sexuelle Orientierung nicht änderbar ist...es geht einfach nicht..., liebe Grüße

Kommentar von Fragant1995 ,

Eine Möglichkeit wäre wenn man sich durch eine Therapie nicht akzeptiert in eine Psychiatrie zu gehen und ich fände es schon gut, wenn die Krankenkasse da einen unterstützen würde, aber darüber kann man sich streiten. Da man sich früher aber über die Psyche wenig Gedanken gemacht hat, also immer nur körperlich, hat es daher lange gedauert psychische Symptome mit in Probleme, Krankheiten und Behinderungen rein zu schreiben und daher ist die Chance das die Krankenkasse etwas dazu gibt oder sogar ganz bezahlt sehr gering.

Kommentar von Fragant1995 ,

Und der Staat wird kein Geld dazu geben, da er an Homosexualität nicht interessiert ist.

Antwort
von ewolfe, 158

Der Mensch kann sich nicht aussuchen welche sexuelle "Ausrichtung" er hat. Die sexuelle Orientierung kann man auch nicht umpolen, es wird noch daran geforscht warum einige homosexuell sind und andere nicht, aber eine Therapie hilft nur insofern, dass sie dem Betroffenden dabei hilft sich selbst so zu akzeptieren wie man ist. 

Homosexualität ist keine Krankheit deshalb kann sie auch nicht behandelt werden. Aber wenn man mit ihr nicht klar kommt kann man psychisch krank werden, das ist richtig. Die Ursache ist dann aber, dass sich der/die Betreffende sich gezwungen und unter Druck gesetzt fühlt so zu sein. 

Wenn der Mensch in die Ecke gedrängt wird, reagiert er meist panisch darauf. In diesem Fall ist es dann eine psychische Reaktion. 

Eine Therapie ermöglicht es die Betroffenen aus dieser imaginären "Ecke" herauszuholen. Die Sexualität stellt eine solche Ecke aber nicht dar, vielmehr wird die Ecke vom Menschen selbst geschaffen, der nicht eingestehen kann so zu sein wie er ist.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Ist es nicht allein das Recht desjenigen der unter etwas leiden zu defininieren ob es für ihn eine Krankheit ist, was ist wenn jemand seine sexuelle Orientierung von sich nicht will (ohne Druck von anderen) und sie weder akzeptieren kann noch möchte so wie sie ist und sich selber um jeden Preis umpolen lassen möchte, müsste man ihm nicht auch das Recht dazu geben das dann machen zu lassen ?

Kommentar von Garlond ,

Eine psychologisch angesetzte Therapie, kann nur dahingehend wirken, das der betroffene seine Empfindungen unterdrückt.
Sprich, wenn jemand partou nicht homosexuell sein wollte, würde er einfach sexuellen Kontakt zu Männern meiden.
Er könnte sich auch eine Freundin suchen, im Grunde arbeitet er aber ständig gegen seine innersten Bedürfnisse.

Und dass es jemanden gibt, der dies ohne Druck von außen will, lässt sich schwer nachweisen. Wir werden durch unsere Umwelt beeinflusst, ob wir es wollen oder nicht. Und diskriminierung von Homosexualität findet man immer noch überall.

Den Fall den du beschreibst, könnte man nur herbeiführen, wenn man jemaden hat, der in völliger Isolation lebt, schwul ist und dann von sich aus sagt er möchte das nicht sein. So eine Situation wird nur sehr unwahrscheinlich eintreten.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Ich rede auch nicht nur von Homosexualität, aber was ist, wenn jemand asexuell ist und immer sieht wie glücklich andere mit ihrer Sexualität sind und dann auch eine sexuelle Orientierung haben möchte übrigens auch der Grund warum ich frage, ich habe mich heute morgen, als ich mit meiner kleinen Schwester auf dem Spielplatz war mit einem Mädchen unterhalten die erzählt hat ihrem großen Bruder geht es so und er wäre schon mehrfach beim Arzt gewesen und hat aber immer nur zu hören bekommen "Du musst dich akzeptieren wie du bist", ich denke mir aber dann, wenn er so stark darunter leidet, dann muss man ihm doch helfen, zur Not mit Hormonen oder Hypnose

Kommentar von Garlond ,

Wer schreibt ihm den vor seine Asexualität auszuleben? Er kann sich doch eine Freundin suchen oder einen Freund und selbst feststellen, dass das für ihn nichts ist. Er kann auch als Asexueller eine Beziehung haben, wird vielleicht noch schwerer als bei Homosexuellen, aber ist sicher auch möglich.

Wenn er zum Arzt geht, also einem Psychologen, wird der ihm sicher nicht einfach sagen er muss sich so akzeptieren wie er ist. Sie werden sicher zuerst einmal versuchen herauszufinden, was genau er haben will, sprich, was es ist, dass er bei anderen sieht und nach dem er sich sehnt. Der Sex kann es ja nicht sein, wenn er asexuell ist.

Ist wie mit dem Vanilleeis. Du siehst 100 Leute die total gut drauf sind, wenn sie Vanilleeis haben. Du magst aber nur Schokolade. Keiner hindert dich aber daran auch Vanilleeis zu probieren und festzustellen, dass es dir nicht schmeckt.
Ein Psycholog ist dazu da, dies mit ihm zu ergründen und den Grund für sein Leid zu ermitteln.

Kommentar von Pramidenzelle ,

Er kann auch als Asexueller eine Beziehung haben, wird vielleicht noch
schwerer als bei Homosexuellen, aber ist sicher auch möglich.

Würde ich so nicht sagen - viele meiner sexuellen Freunde haben schon festgestellt, sie wünschten sich eine so problemlose Beziehung, wie ich als Asexuelle sie habe.
Klar muss man den richtigen Partner dafür finden, aber dieses Problem haben Menschen jeder sexuellen Orientierung.

Kommentar von Garlond ,

Ja, ich bin jetzt davon ausgegangen, das es weniger Asexuelle als Homosexuelle gibt. Das schwer bezog sich nicht auf die Beziehung an sich, sondern auf die Möglickeit den richtigen Partner zu finden.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Aber was ist mit der Idee mit den Hormonen und der Hypnose, wenn jemand so sehr darunter leidet

Kommentar von Rotschnabel ,

Ich bewundere die anderen Antwortenden für ihre Geduld mit dir, aber da du offenbar ziemlich schwer von Begriff bist, hier nochmal für dich kristallklar formuliert zum mitschreiben: Es gibt keinerlei Möglichkeit zur sexuellen Umorientierung. Weder durch Hormone noch durch Hypnose. In dieser Hinsicht sind die Würfel bereits bei Geburt gefallen und ändern sich nie wieder! (Von einigen Psychoanalytikern heißt es, viele Vorlieben entwickelt man im (sehr!) frühkindlichen Alter, aber SPÄTESTENS ab da ist der Zug dann definitiv abgefahren)

Kommentar von andre123 ,

100 % sicher wäre ich mir da aber nicht.  Auch wenn 98% aller Männer keine homo oder bisexuellen Neigungen verspüren,  kommt es doch in Gefängnissen, Knabeninternaten, Schiffen etc, gehäuft zu homosexuellen Handlungen. Insbesondere bei längerem Aufenthalt dort.

Dh. eine  vorher als widernatürlich empfundene Sexualität wird irgendwann bis zu einem gewissen Grad für eine größere Anzahl an Personen opportun. Durch Prägung / Verführung / Gewöhnung .etc.

Somit müsste auch der umgekehrte Weg im Einzelfall denkbar sein.

Vlt gibt es ja verschiedene Ursachen für Homosexualität . Manche sind unveränderbar  ( Vererbt / Genveränderung/ frühkindliche Prägung Kombinationen aus obigen Ursachen )

Manche aber vlt., auch einfach durch eine pubertäre "Fehl" prägung entstanden.

Wer vermag das schon mit Sicherheit zu sagen.    

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Kann ich nur zustimmen, es kommt auch manchmal unter Jungs in der Pupertät vor, einfach um Erfahrungen zu sammeln, ich finde es auch total ok

Kommentar von don2016 ,

@andre123...was du über Homosexualität erwähnst hat nix mit der homosexuellen Liebe, worauf i.d.Regel eine Liebe unter Gleichgeschlechtlichen Liebenden, also eine Partnerschaft in Liebe, zu tun, daruf läuft aber auch eine solche Beziehung, genau wie bei Heterosexuellen, aus...., homosexuell wird man nicht, wie du es schreibst durch : Prägung, Verführung, Gewöhnung, sondern ist es von Kindes Beinen an...PUNKT...

...was du aufführst: sind m.E. homosexuelle Handlungen, Befriedigungen, die jeweils da vorkommen, wo keine Mädchen/Frauen so vorhanden sind oder es erschwert ist, sich mit ihnen sexuell zu beschäftigen..., solche notgedrungenen - nennen wir es mal so - sexuellen Handlungen, sind nicht gleichzustellen, mit homosexuellen, hetero oder bisexuellen o.a. sich Liebenden; 

...deine vielleicht-Behauptungen sind absolut nicht zutreffend, bitte informiere dich doch mal - für die Zukunft - vorher, bevor du solch einen Blödsinn hier schreibst...lesen kann bilden, helfen..., eine "Fehl"...prägung...mammamia, wir sind hier nicht in einer Prägeanstalt....das war obendrein noch Ober-Müll....versuch dich mal im Lesen von Tatsachen, liebe Grüße und ...gute Besserung :-)))

Kommentar von don2016 ,

@ewolfe..mal wieder sehr gut formuliert...hast den Stern verdient:-))) lg

Antwort
von Fredderred, 95

Ich glaube da gibt es leider keine Therapien, ich hab nämlich vor 3 Jahren geglaubt, ich bin Schwul Für ein Jahr lang, obwohl ich es weder vorher oder nachher so war und war dann beim Arzt. Und was haben die gesagt, das gleiche: "Sie müssen sich akzeptieren, Sie dürfen keine Angst haben sich zu outen, es ist schön Homosexuel zu sein,....", das hat leider alles nicht geholfen. Ich wollte nämlich nicht schwul sein. Das war der reinste Horror.......Ich hab dann andere Psychische erkrankungen bekommen, weil mir keiner helfen konnte, wie depressionen......, aber ja jetzt bin ich wieder Komplett hetero. Vielleicht hat er andere Probleme im Leben also andere Psychosen, die zu diesem Leid führen. Ich würd auf alle Fälle zum Psychater gehen. Bei mir war es eine Schizophrenie, die mir das Gefühl Schwul zu sein einflößte, wie das geht ist mir auch ein Rätsel. Also falls das Problem das Leben extrem beeinträchtigt, würde ich zum Arzt gehen.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Aber es gibt doch zumindest Dinge die man als Therapie versuchen kann, Hormone oder aber die Therapien die auch Pädophile bekommen, bei denen wird ja auch die Sexualität behandelt

Kommentar von Fredderred ,

Stimmt  das ist eine gute Idee., ja meine zwei Ärzte haben davon nichts gesagt, diese unverantwortlichen.  Das größte Problem, dass du bei den Ärzten finden wirst ist, dass die meisten die Homosexualität als normal betrachten und die Pädophilie als eine Krankheit, weil sie fremd gefährdend ist. Man muss den richtigen Arzt finden, der für alle Probleme offen ist.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Homosexualität ist ja auch normal, solange man damit klarkommt, aber ich finde es mies, dass man Leuten die mit ihrem Geschlecht nicht klarkommen anbietet es korrigieren zu lassen, aber Menschen die mit Orientierung nicht klarkommen mit ihren Problemen stehen lässt und nichts korrigiert

Kommentar von Fredderred ,

Ich finds auch mies, aber solche Fälle sind nun mal selten. 

Kommentar von randomhuman ,

Pädophilie im Zusammenhang mit Homosexualität zu nennen halte ich für falsch, da es zwei grundverschiedene Dinge sind. Pädophilie ist eine psychische Störung, die man kontrollieren kann. Homosexualität ist eine sexuelle Orientierung, die laut meiner Erfahrung nicht kontrolliert werden kann.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Ich rede nicht nur von Homosexualität und die Pädophilie habe ich ja nur als Beispiel für mögliche Behandlungen erwähnt, denn Pädophile werden behandelt und sind dann bestenfalls nicht mehr pädophil

Kommentar von MSsleepwalking ,

Pädophile sind auch nach der Therapie pädophil. Diese Therapie erlaubt es ihnen lediglich ihre "Gelüste" zu kontrollieren, aber nicht neue zu entwickeln ( was du ja bezwecken versuchst). Es gibt auch Pädophile die ohne Therapie leben und keinem schaden. Und nochmals: trans* Menschen entwickeln durch durch Hormontherapien keine andere Genderidentität, sondern passen ihren Körper ihrem Gender an. Durch die Hormone wachsen ihnen zb Brüste bzw. ein Bart usw. Mit oder ohne Therapie haben sie das genau gleiche Empfinden. Wie andere schon erwähnt haben, wurde in der Vergangenheit bereits viel an homosexuellen Menschen herumexperimentiert mit vielen negativen Folgen. Es wäre sehr verantwortungslos (!), wenn ein Arzt einem einfach irgendein Hormon oder Medikament verschreibt, von dem nicht erwiesen ist, dass es die gewünschte Wirkung ervorruft!

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Das mit den Transsexuellen weiß ich, es geht mir ja nur darum, dass Transsexuelle eine Behandlung bekommen, die die Vorgaben der Natur ändert und dasselbe Recht sollte doch auch jemand bekommen der so extrem unter seiner Orientierung leidet, nämlich diese Vorgabe ändern zu lassen nur das es in seinem Fall nicht das Geschlecht, sondern eben die Sexualität ist

Kommentar von don2016 ,

liebe MSsleepwalking...leider gab es diese Möchtegern-Wunderheiler, Möchtegern-Ärzte bei z.B. Katholiken ( oder gibt es sie immer noch ), es ist aus medizinischer Sicht verwerflich, leider erst 1992 hatte die WHO die Homosexualität von der Liste der Krankheiten gestrichen, aber wenigstens ist das verschwunden...

...darüberhinaus (außer diesen Medizinmännern, die dafür genug Geld auch noch kassieren, daß sie falsch behandeln) gibt es ja die Wegbeter der Homoseualität, die kannst du mit denen zusammen in einen Sack stecken, zubinden und Haudrauf, du triffst immer einen Schuldigen;  leider gibt es sowas heute noch...aber, wo ich es mitkriege, wehre ich mich energisch gegen solche Machenschaften, dieser Pharisäer...,

...denn das Schlimme dabei ist, daß solche Untaten...Homosexualität zu therapieren, Probleme beim Outing, auch durch einen Glauben nicht weggebetet werden können, daß jeder einzelne Suizidfall, unverantwortlich ist...wer ist da derjenige, der sündigt ? wer hat da gerichtet ? wer darf es bei diesen Gläubigen nur ?...liebe Grüsse

Kommentar von MSsleepwalking ,

Bin nicht sicher, was genau du mir damit sagen möchtest... Ich denke heute gibt es im vergleich zu früher (letzten 100 J.) viel mehr Leute, die sich freiwillig einer "Therapie" unterziehen. Früher war es meiner Meinung nach noch viel schlimmer (in der westlichen Welt zu mindest). Da es verboten war seine Homosexualität auszuleben und man z.T. körperlich misshandelt wurde und / oder weggesperrt, wenn man erwischt wurde! Aber mir ist bewusst, dass es auch heute noch verrückte gibt, die auf solche Ideen kommen.

Antwort
von 2015Lala, 11

Das ist wie wenn du jemandem einen Vorraus daraus machst was er für eine Lieblingsfarbe hat

Antwort
von Nummer1212, 101

Wenn die Person nicht mehr der sexuellen Orientierung folgen will bedeutet es ja, dass sie "geheilt" ist. Sie wird ja nicht von ihrem Gehirn gezwungen mit einer Person zusammen zu seien, mit der sie nicht zusammen seien will.Wenn ich über Jahre auf Männer stehen würde und dann sagen würde: ,,das ist nichts mehr für mich ich stehe jetzt auf Frauen" dann würde ich ja "geheilt" sein, da ich mich von der alten Sexualität löse

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Aber was ist, wenn du stark darunter leiden würdest und es nicht von selbst schaffst dich zu ändern und dafür Therapien bräuchtest, wäre dann nicht die Gesellschaft in der Pflicht das als psychische Erkrankung anzuerkennen, damit du eine Therapie bekommen kannst

Kommentar von Nummer1212 ,

Man kann nicht darunter leiden seinen Gefühlen zu folgen. Die Sexuelle Orientierung kann man genauso ändern wie das Aussehen. 

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Für das Aussehen gibt es im Notfall ja Operationen

Kommentar von Nummer1212 ,

Ich rede nicht von Sachen die einer OP benötigen. Man kann die sexuelle Orientierung wie z.B. die Frisur oder Kleidung ändern.

Kommentar von Fredderred ,

Man kann darunter leiden, seinen Gefühlen zu folgen, weil genau so was nennt man Psychose.

Kommentar von Nummer1212 ,

Definition Psychose:

Psychose ist der Überbegriff für schwere psychische Störungen, bei denen Betroffene zeitweise den Bezug zur Realität verlieren. Sie nehmen ihre Umwelt anders wahr, verarbeiten sie anders, begreifen sie anders als gesunde Menschen. Häufige Symptome sind Wahnvorstellungen und Halluzinationen.

Wo ist da die Rede von Gefühlen ?

Wer mit Fachwörtern wirft sollte ihre Bedeutung kennen

Kommentar von Fredderred ,

Diese Definitionen aus dem Internet: Wenn ein Geistiger Zustand, das Leben extrem beeinträchtigt, dann ist das in meinen Augen eine Psychose. Damit sollte man zu einem Psychiater gehen. So könnten wir diskutieren ob eine einfache Depression eine Psychose ist. Aber für einen Arzt ist es eine Psychose und für einen Patienten auch.

Kommentar von Nummer1212 ,

Dir ist bewusst, dass Realitätsbezüge auch Geistige Zustände sind oder ? Aber die Gefühle sind kein geistiger Zustand

Kommentar von Fredderred ,

 Ich wusste wirklich nicht, dass Gefühle keine geistigen Zustände sind. Sorry

Antwort
von 261201, 101

Auch dann ist es definitiv keine psychiche Krankheit. Man kann sich das nicht aussuchen, und beeinflussbar ist es auch nicht. Therapien zur "Bezwingung" von Homosexualität werden ab und zu noch von irgendwelchen Hinterweltlerärzten angeboten, das ist aber Schwachsinn! Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass man es behandeln lassen kann, wenn man nicht damit klarkommt, also dass man eine Therapie macht, damit man sich selbst akzeptiert.

Liebe Grüße :)

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Ist es nicht allein das Recht desjenigen der unter etwas leiden zu defininieren ob es für ihn eine Krankheit ist, was ist wenn jemand seine sexuelle Orientierung von sich nicht will (ohne Druck von anderen) und sie weder akzeptieren kann noch möchte so wie sie ist und sich selber um jeden Preis umpolen lassen möchte, müsste man ihm nicht auch das Recht dazu geben das dann machen zu lassen ?

Kommentar von 261201 ,

Nun ja, Deutschland ist ein freies Land, dubkannst machen was du willst. Aber Homosexualität wird nicht als Krankheit angesehen. Du kannst damit zwar nicht klarkommen, aber du kannst es nicht als Krankheit einstufen. Es ist eine sexuelle Orientierung, und die lässt sich nicht ändern.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Ich rede auch nicht nur von Homosexualität, aber ich könnte mir vorstellen, das jemand zum Beispiel asexuell ist und gerne überhaupt eine Orientierung haben möchte, egal welche, weil er einfach sieht, dass ihm etwas fehlt was andere haben.

Kommentar von 261201 ,

Sexualität im Allgemeinen lässt sich nicht therapieren.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Aber hätten jemand der so sehr leidet nicht zumindest ein Recht dass alles versucht wird um ihm zu helfen, statt dass man ihm einfach nur sagt "Du musst dich akzeptieren wie du bist"

Kommentar von 261201 ,

Puh, klingt recht kompliziert. Also Rechte hast du generell zu machen was du willst, solange es niemandem schadet, aber ich kann dir im Voraus sagen, aus ner Behandlung oder ähnliches wird nichts.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Ne, keine Sorge um mich geht es hier nicht, ich bin voll zufrieden

Aber man könnte man nicht zu versuchen etwas zu machen, vielleicht Hormone oder Hypnose oder mit Therapien wie Pädophile sie bekommen, bei denen wird ja auch die Sexualität behandelt

Kommentar von 261201 ,

Man kann das nicht mit Pädophilie gleichstellen, Pädophilie wird als Krankheit definiert, ich glaube aber, dass es eine Sexualität, mit einer Vorliebe ist. Also dass man auf ein Geschlecht steht, nur als Pädophililer auf Kinder des Geschlechts.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Aber es gibt Behandlungen und ob es nun als Krankheit definiert ist oder nicht ist doch egal, wenn jemand leidet, dann möchte er sicher Hilfe

Kommentar von 261201 ,

Ja gut, generell sollte jeder geholfen bekommen. Aber da bin ich mir nicht so sicher wie das dann von Anderen gesehen wird, also ob man das darf oder nicht.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Ist doch völlig egal wie andere das dann sehen, nur weil etwas nicht ins Bild passt darf man doch niemanden leiden lassen

Kommentar von Garlond ,

Manu, wenn jemand asexuell ist, dann leidet er auch nicht, weil andere etwas haben, das er nicht hat. Er kann es ja ausprobieren und wird feststellen, dass es nichts bringt.
So wie du das schreibst, klingt es, als gehe es darum, dass man unbedingt Vanilleeis mögen möchte, weil andere das toll finden.
Wie gesagt, dann probiert man es eben und wenn es einem nicht schmeckt lässt man es sein.

Sexualität, egal welche ist ja ohnehin kein Garant für ein glückliches Leben.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Im Normalfall hast du sicher recht, aber was ist mit einzelnen, die eben doch leiden, haben die keine Hilfe verdient ?

Kommentar von don2016 ,

@ManuTheMaiar...ein umpolen ist nicht möglich; ich habe schon mehrfach darüber was geschrieben, wer solche "Versuche" startete, wurde früher oder später "kaltgestellt", bei uns hier gab es Psychologen/Ärzte z.B. u.a. in Hamburg, die das große Geld damit machen wollten, sind aber standesgemäß nicht akzeptiert worden, da genau so, wie hier schon beschrieben wurde, es keine Krankheit ist und somit nicht geheilt werden kann;

...diese Möchtegern-Psycho-Heiler gaben dann falsche Indikationen bei den Krankenkassen an, sodaß sie dann aber für eine andere Behandlung Geld von der Kasse kassierten, das war und ist kriminell; diese schwarzen Schafe sind mir derzeit nicht mehr bekannt; es gibt keine korrekte Abrechnungsmöglichkeit für Therapeuten/Ärzte irgendetwas mit " homosexueller Krankheit " - die es ja nicht gibt - abzurechnen...

...des weiteren gibt es z.B. kath.Ärzte, die sich wohl Homoheiler schimpfen, ich denke es sogar - außer ihren Unfähigkeiten als Medizinmann - es mit wegbeten an ihren Schäfchen versuchen; auch das ist aus wissentschaftlicher Sicht nicht vereinbar mit ihrer ärztlichen Ethik; dennoch wird es praktiziert, ohne Erfolg - im Gegenteil - durch solches fehlgeleitetes Verhalten dieser Scharlatane kam es auch des öfteren zu Suizid-Fällen;

aber das haben diese "Gläubigen" ja nicht zu verantworten..., ja...ich habe es in der Praxis erlebt, daß diese Pharisäer/Steinzeigläubige sogar vom Teufel in bezug auf Homosexualität sprachen; der Otto-Normalverbraucher, der Normal-Gläubige (also ich meine damit : nicht den Bibelableser) kann das nicht verstehen, ich auch nicht...liebe Grüße

Kommentar von MSsleepwalking ,

Sag diesem Mann er soll zum Psychologen gehen. Eine Therapie kann allerdings nur funktionieren, wenn man sich helfen lassen will. Wenn er sich genauso im Kreis dreht wie du, scheint mir das eher nicht der Fall zu sein. Du scheinst nicht sehr viel von Psychologie zu verstehen.

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