Frage von Streichler, 471

Müssen wir uns an den Terror in Deutschland gewöhnen?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von hummel3, 115

Vor allem islamistischer Terror scheint der Fluch dieses Jahrhunderts zu sein. - Deshalb müssen wir uns meiner Meinung nach tatsächlich an diese Art von Terror gewöhnen.

Orient und Okzident sind eben eine explosive Mischung, denn naive Toleranz gegenüber fremden, intoleranten und mittelalterlich strukturierten Kulturen hat eben auch Schattenseiten. Und die meisten Befürworter kennen nicht einmal die wesentlichen Inhalte und Ziele des Islam, einer Religion, welche schon von Anfang an auf Krieg und Terror ausgerichtet war. Man lese nur einmal den Koran, die "Betriebsanleitung" der Muslime.

Ob das wohl Frau Merkel und andere Gutmenschen aus Politik und Gesellschaft mit ihrer "Willkommenskultur" inzwischen begriffen haben?

Kommentar von SplitterFX ,

Bitte komm und bring mir einen eindeutigen Beweis dafür das im Quran zu Gewalt gegen unschuldigen aufgerufen wird.

Kommentar von hummel3 ,

Bevor ich die vielen passenden Beispiele des Koran zur Diskriminierung, Vertreibung und Tötung Ungläubiger und Andersgläubiger zitiere, verlange ich von dir mindestens, dass du selbst zuvor gewissenhaft diese Schrift gelesen hast. Ich weiß, dies macht wenig Freude und kann einem sogar, kritisch betrachtet, zuwider werden. Du scheinst es aber bis heute noch nicht getan zu haben, denn sonst könntest du nicht mehr so selbstsicher auftreten. 

Falls es dann noch notwendig sein sollte, antworte ich gerne.

LG hummel3

Kommentar von AnnJabusch ,

Wie kommst du zu dieser Aussage? Zahlenmäßig liegt noch immer die rechte Gewalt weit vorn. Und das seit Jahren.

Die Anschläge, mit denen sich der IS (meist zu Unrecht) brüstet, ist der Grund, weshalb so viele Menschen jetzt zu uns fliehen. Also ist doch die Willkommenskultur mehr als gerechtfertigt.

Kommentar von hummel3 ,

@AnnJabusch

Ich muss dir widersprechen. Aber du lenkst vom Thema ab und bringst wesentliche Fakten durcheinander.

Wir reden bei der Frage von Terror!

Und für weltweiten, täglich neuen, grässlichen Terror steht nun mal zuvorderst der Islam. Und der IS repräsentiert den Islam, wenn auch aktuell in seiner hässlichsten Form. Doch es ist nicht der IS allein. - Al-Kaida, Boko-Haram, Al-Shabab und andere kleinere Gruppierungen, sie allen stehen dem IS nicht weit nach und zeigen unisono alle dasselbe hässliche Gesicht des Islam, welches man bereits in seiner Urschrift, dem Koran erkennen kann, so man denn will.  

Und mit der "Willkommenskultur" gegenüber Jedermann und -frau aus muslimischen Ländern, holen wir uns den islamisch begründeten Terror freiwillig und naiv ins eigene "Wohnzimmer".

Viele dieser Flüchtlinge sind trotz übler Erfahrungen weit davon entfernt sich vom Islam, der Ursache ihres Problems, abzuwenden. Zu sehr sind sie in ihrer engen religiösen Welt gefangen als, dass sie sich von ihr lösen könnten.

Kommentar von hummel3 ,

Danke für die Auszeichnung meiner Antwort!

Kommentar von Victoryice ,

Merkel und ...warscheinlich ehr nicht!Wie war das doch herzlich wilkommen!

Kommentar von Victoryice ,

Natürlich wird es aber auch Unterschiede geben bei Muslime!Die ihre Religion nicht als Tötungsgrund benutzen!Nicht jeder Muslime ist gleich.Aber derzeit passiert auch zu viel islamischer Terror Menschen sind verunsichert.Die ganze Sitvation ist nicht einfach!

Und das Flüchtlingswilkommen Thema hat alles noch schlimmer gemacht!Fing es nicht damit eigentlich erst an?

Antwort
von Suboptimierer, 269

An die Gefahr des Terrors haben wir uns schon längst gewöhnen müssen.

Es bleibt uns überlassen, wie intensiv wir uns damit beschäftigen, wie verrückt wir uns damit machen und wie viel Angst wir anderen machen wollen.

Terror kann immer und überall passieren. Das muss einem einfach klar sein.

Antwort
von Francescolg, 86

Ja, müssen wir. Ich würde aber sagen: Wir sind schon längst den Terror gewöhnt (RAF, Rechtsradikale, usw.). Wenn die Attentäter wüssten, dass sie durch ihre Aktionen eher das Gegenteil dessen erreichen, was sie eigentlich wollen, würden sie es sein lassen! Aber so intelligent sind sie ja nicht, da sie sonst anders handeln würden, als dieses sinnlose Rumgeballer (im Prinzip wie die Amis zur Zeiten des Wild West^^).

Das Einzige was der Terror erreicht, ist das Menschen noch-eher zusammenhalten. Sie verzögern dadurch auch etwas die Emanzipation: Insb. Frauen fühlen sich immer weniger sicher.. Und die steigern unsere Sicherheit. Ebenso wird es immer wahrscheinlicher, dass wir in Syrien einmarschieren, die Türkische Armee hätte das schon längst machen können (aber das ist nur meine persönliche Meinung!)

Kommentar von hummel3 ,

Das Einzige was der Terror erreicht, ist das Menschen noch-eher zusammenhalten.

Weiterhin schöne Träume! Aber du scheinst die Menschheit noch nicht genügend zu kennen.

Expertenantwort
von ArnoldBentheim, Community-Experte für Geschichte & Politik, 95

Müssen wir uns an den Terror in Deutschland gewöhnen?

Die Menschen in Deutschland sind frei. Insofern gibt es nur Weniges, was sie wirklich "müssen". In erster Linie "müssen" die Menschen den Geboten ihrer Natur folgen, wenn sie leben wollen.

Was die Menschen also z. B. nicht "müssen", ist, sich an Unangenehmes oder Schreckliches zu "gewöhnen". Sie brauchen sich selbst auch nicht unter psychischen Druck zu setzen. Sie sollten immer ihre Vernunft gebrauchen! Es ist einfach, aber manche Menschen kommen einfach nicht drauf.  :-))

MfG

Arnold

Antwort
von mychrissie, 44

Die Gefahr, getötet zu werden, gab es zu allen Zeiten. Im Mittelalter war es praktisch fast unmöglich, durch einen Wald zu reiten, ohne gemeuchelt zu werden.

Dann kam die Inquisition, keiner war sicher, dass ihn der Nachbar nicht als Hexer angezeigt hat, und je fetter er war, desto besser brannte er.

Der 30-jährige Krieg stürzte ganz Europa in ein Mord- und Totschlagsszenario. Die Soldateska spielte Ball mit den abgetrennten Köpfen der Kinder, währernd die Eltern – ans Scheunentor genagelt – zuschauen mussten.

Danach konnten Gutsbesitzer ihre Abhängigen zum Tod verurteilen, wie es ihnen gefiel.

Die anschließende Kononialzeit war um keinen Deut besser. Beliebt war es, widerspenstige Sklaven an den Beinen an einen Ast zu binden und sie vor den Augen der Anderen "zur Abschreckung" mit einer Machete lebendig in der Mitte zu durchteilen.

Im Tagebuch eines französischen Duc de ??? (finde es gerade nicht in meiner Bibliothek) wird minutiös geschildert, wie ein Mensch von vier Pferden in Stücke gerissen wird. Weil es eine ganze Zeit lang nicht so richtig funktionierte und die Menschen seines Schreiens überdrüssig und des ermüdenden Hochhaltens ihrer mit zuschauenden Kleinkinder auch ermattet waren, wurden schließlich an Arm- und Beingelenken Schnitte angebracht, damit die Glieder an den Gelenken endlich abrissen.

Vom Elend des Ersten und Zweiten Weltkrieges will ich erst gar nicht reden, und schon bei der Erwähnung des Wortes Holocaust stockt mir der Atem. Da war man ja tot, wenn man zufällig eine jüdische Großmutter hatte oder einen Witz über den Anstreicher aus Braunau machte.

Was ist dagegen schon die von der Presse gnadenlos hochgejazzte Terrorangst? Das Überqueren einer Straße oder ein Blitzschlag bringt Dir eher den Tod als einige Terroranschläge, deren Todesgefahren für einen Menschen, sofern er nicht unbedingt in den Irak reist, insgesamt in Hundersteln von Promillebereichen liegt (dafür gibt's ja noch nicht mal ein Wort. Wie nennt man z.B. 1:1.000.000? Ein Promilionstel? Oder wie?)

Terror gibt es natürlich auch heute, aber raumfüllend existiert er nur in Deinem Kopf und im Internet.


Antwort
von ManuViernheim, 48

Wenn endlich wieder an den Grenzen strenge Kontrollen durchgeführt werden, wer einwandert und was mitgeschleppt wird, dann müssen wir uns nicht an den Terror gewöhnen.

Antwort
von skreutzer, 42

Frag mal die Leute in Afghanistan und dem Irak. Wenn es dort drunter und drüber geht, kann es hier logischerweise auch keine Ruhe geben. Dass so wenig passiert, liegt teils an

  • der Inkompetenz der Terroristen
  • dem Umstand, dass es bessere Ziele gibt
  • dass nur wenige Terroristen nach Deutschland kommen oder sich hier radikalisieren
Antwort
von Victoryice, 5

Ja wie soll sich den änden können?Geht aus Deutschland sicher nicht mehr freiwillig raus!2017 hätten Wähler die Chance was zu verändern aber werden die das tun?

Antwort
von AnnJabusch, 34

Wenn dich das Thema interessiert, dann schaue dir mal z.B. diese Statistik an: http://blog.zeit.de/teilchen/2016/03/23/terror-in-zahlen/

Der kann man entnehmen, dass wir seit den 70er/80er Jahren sogar vergleichsweise terrorfrei sind. Selbst, wenn wir den Terror, der seit Jahrzehnten bei uns ausgeübt wird und den wir gar nicht mehr wahrnehmen, mitberücksichtigen.

Wie ein roter Faden zieht sich die rechte Gewalt durch die letzten 25 Jahre. Ihr sind ungleich mehr Menschen zum Opfer gefallen, als den spektakulären Anschlägen der letzten Zeit.



Antwort
von Lazybear, 157

Jain, also wir müssen uns an terror im EU territorium gewöhnen, deutschland aber ist noch nicht so hart dran wie zb frankreich oder belgien, die paar ereignisse waren in dem sinne kein terror, es waren einfach menschen, die selbstmordgefährdet waren und mit einem "kabumm" untergehen wollten, so wie amokläufer in den usa! Die meisten beziehen sich zwar auf den is, aber haben mit ihm im grunde kaum was zu tun gehabt, es war mehr ein auf wichtiger machen durch das image des is. Von daher ist der terror in deutschland noch garnicht richtig angekommen, denn der is hat es hier schwerer als in frankreich, hier ist seine infrastruktur gut enthüllt und schlechter ausgebaut, so das attentate von den deutschen behörden noch zurückgedrängt werden können! Naja die letzten ereignisse fallen halt durch das raster, wie soll man sowas vorhersehen, wenn der is selbst vllt am selbigen tag erfährt, was diese menschen gemacht haben. Die ereignisse sind auf jeden fall absolute tragödien aber kein islamistischer terror, mehr überwachung, oder generalverdacht sind absolut nicht hilfreich auch wenn populisten versuchen durch gegenteilige behauptungen sich ihre 15 minuten ruhm zu sichern! Lg

Antwort
von Knuddelluff, 165

Wir haben uns schon längst an den Terror gewöhnt.
und zwar an den in den anderen ländern wir müssen und nur noch an unseren terror gewöhnen der uns jetzt angreift, oder wir setzen uns endlich mal ein dass die politiker mal ihren fetten arsch hochbekommen.

Kommentar von kasva ,

Jawoll!

Kommentar von scatha ,

Die Politiker sind keineswegs faul. Sie sind nur gehorsam. Leider nicht gegenüber dem Bürger ;)

Kommentar von Knuddelluff ,

Jap :D

Kommentar von ArnoldBentheim ,

Die Politiker sind keineswegs faul. Sie sind nur gehorsam. Leider nicht gegenüber dem Bürger

Bei gewissen Bürgern, die sich heutzutage mit ihren wirren Gedanken hervorwagen, ist das ein Glück, dass die Politiker mehr auf ihr eigenes Gewissen hören!

Kommentar von scatha ,

Hmm. Guter Punkt. Stimmt schon, daß so manche Bürger auch nicht im Interesse der Bürger handeln. Leider hören die meisten Politiker auch nicht auf ihr eigenes Gewissen, sondern auf gewisse Auftraggeber.

Kommentar von ArnoldBentheim ,

dass die politiker mal ihren fetten arsch hochbekommen.

Schön. Und wenn sie ihn "hochbekommen" haben, was dann? Da du gerade "fett" erwähnst: jetzt aber mal ein wenig Butter an die Fische!

Antwort
von scatha, 211

Eher werden wir uns daran gewöhnen müssen, daß die Auswahl und Lautstärke der Berichterstattung immer mehr politischen Zwecken dienen wird, anstatt einer wahrheitsgemäßen und verhältnisgerechten Information des Bürgers.

Kommentar von MarcoAH ,

...oder die richtige Partei, die die Lügen aufdeckt und fürs Volk da ist.

Kommentar von ceevee ,

Welche Partei wäre das denn? Und welche Lügen hat diese Partei schon aufgedeckt?

Kommentar von scatha ,

Wenn, dann ist es eine Partei, die nie über 2% kommt.

Kommentar von ArnoldBentheim ,

Wenn, dann ist es eine Partei, die nie über 2% kommt.

An Demokratie werden sich auch die Anhänger gewisser Parteien gewöhnen müssen, denn es hat seinen Grund, wenn 2% Wählerschaft nicht überschritten werden.

Wir Demokraten werden uns auch daran gewöhnen müssen, dass unliebsame Parteien bei den nächsten Wahlen erheblichen Zuspruch erhalten werden. Aber die "Gewöhnung" wird nicht von allzu langer Dauer sein, dann hat sich das Problem wieder erledigt.

Kommentar von scatha ,

Wirklich systemkritische Parteien kommen nicht hoch. Daß eine Partei wie AFD in kurzer Zeit nahe 5% kommt, ist für mich verdächtig.
Ich glaube das ist eine Partei, die nur gegründet und angepriesen wurde, um Protestwähler abzufangen und dann alle ihre Aktionen ins Leere laufen zu lassen.

Antwort
von wfwbinder, 177

Müssen wir uns daran gewöhnen, das seit 2009 jährlich mindestens 152 Menschen bei Zugunglücken umkommen?

Müssen wir uns daran gewöhnen, das sich ca. 500,- Menschen bei essen verschlucken und daran versterben?

Müssen wir uns daran gewöhnen, dass seit 25 Jahren jährlich mindestens 3339 Menschen bei Verkehrsunfällen umkommen?

Kommentar von MickyFinn ,

Das sind Unglücke, Suizide und Unfälle... wie kommen Sie darauf das Mord da mit reingehört (soviel zum Thema Gewohnheit)??

Kommentar von wfwbinder ,

Es gehört zu den Lebensrisiken, das Risiko ermordet zu werden besteht in Deutschland, oder bei einem Urlaub am Kongo.

Nun scheint das Risiko in Deutschland umgebracht zu werden eben etwas anzusteigen. Trotzdem bleibt die Wahrscheinlichkeit sehr gering, selbst wenn jedes Jahr mal 1.000 Leute in Deutschland  dem Terror zum Opfer fallen sollten.

Kommentar von ceevee ,

Eigentlich sind die Mordzahlen in Deutschland sogar rückläufig, 1994 war eine deutlich gefährlichere Zeit

https://de.wikipedia.org/wiki/Mord_(Deutschland)#Pr.C3.A4valenz

Kommentar von hohlefrucht ,

Ja, das Leben ist von Geburt an gefährlich und hat nur ein unabwendbares Ziel.

Antwort
von paulklaus, 31

Welche Antwort erwartest du ? ALLES kann NUR SPEKULATIV sein !

pk

Antwort
von MorsElthrai, 170

Jop. Wobei es mich ehrlichgesagt wundert das Du das noch nicht getan hast. Aber ja, es wird definitiv so weiter gehen. Rechne sogar eher damit, das es noch schlimmer wird.

Antwort
von JBEZorg, 35

Ja, solange Merkel regiert und bis Europa einen neuen Kurs einschlägt.

Antwort
von josef050153, 31

Solange nicht wirklich was wirksames gemacht wird, müssen wir uns daran gewöhnen. Also pass bei der nächsten Wahl auf, wem du deine Stimme gibst.

Aber die Israelis leben auch ganz gut mit dem praktisch täglich stattfindenen Terror.

Antwort
von livechat, 138

Nein, das müssen wir nicht. Es müssen die richtigen Maßnahmen getroffen werden. Zuerst brauchen wir allerdings eine andere Regierung.

Kommentar von ES1956 ,

Aber eine die in die Zukunft führt und nicht nach 1933.

Kommentar von livechat ,

Richtig

Kommentar von ES1956 ,

Dann brauchen wir unbedingt eine neue "Alternative" !

Kommentar von livechat ,

Zu Frau Merkel : Ja

Zu den Parteien : Nein

Kommentar von WastedYout ,

Man kann es nicht verhindern das jemand einfach losrennt und anfängt um sich zu schießen

Kommentar von livechat ,

Danke, schön das Du mich aufgeklärt hast.

Kommentar von hummel3 ,

Man kann es nicht verhindern das jemand einfach losrennt und anfängt um sich zu schießen

Wenn das deine Meinung ist, tust du mir leid und hast den Kampf gegen den Terror aus islamischen Ländern aus der Denkstube von Mohammed bereits verloren.

Der Islam ist zu besiegen! Und es geht dabei nicht nur um "einige Extremisten", sondern um die für mich bereits "teuflische Lehre" insgesamt, also schon in ihren Grundzügen.

Kommentar von livechat ,

@hummel3,

Danke, das ist korrekt. 

Antwort
von earnest, 70

Was bleibt uns anderes übrig?

(Oder hattest du irgendwelche Lösungsvorschläge im Hinterkopf?)


Antwort
von nowka20, 25

ja, das müssen wir, denn diese "geißeln der menschheit" sind auch ein teil d4r menschheit

Antwort
von kasva, 156

Bis gestern hatte uns das nur oberflächlich gekümmert, was in der westlichen Welt los war. 

Antwort
von BernhardBerlin, 188

Du hast anscheinend ein kurzes Gedächtnis oder bist schlicht zu jung.

Ich hab mich an Terror bereits gewöhnen müssen, nachdem ich nach dem Buback-Attentat -das fast 40 Jahre her ist- eine ganze Zeit lang täglich auf dem Weg zum Dienst an wichtigen Straßenkreuzungen Polizei aufgefahren gesehen habe und die Beamten Verkehrskontrolle mit umgehängter MPi gemacht haben.

Die durchgeknallten Kameltreiber, die bei uns bisher Anschläge verübt haben, fallen nicht weiter ins Gewicht.

In Frankreich mit seiner bedenklichen Moslem-Parallelgesellschaft und der entschlossenen Haltung Frankreichs gegenüber der IS-Bande würde ich mich momentan allerdings weniger sicher fühlen. Die Kameltreiber tragen ihren Terror dort bereits in die Provinz (Rouen).

Antwort
von ES1956, 34

NSU 
Hoyerswerda 
Solingen,
Sachsen

Und MÜNCHEN !

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/f-a-z-exklusiv-amoklaeufer-von-muenche...

Wohin können wir nun die Terroristen ausweisen?

Ist Sachsen noch ein sicheres Herkunftsland?

Antwort
von atzef, 120

Nein. Wieso?

Antwort
von ES1956, 106

Fahr mal Freitag die A9. Das ist Terror.

130 getötete Kinder 2015,
3000 - 5000 Verkehrsunternehmen
40000 Tote durch Ansteckung mit Krankenhauskeime
NSU
Hoyerswerda
Solingen,
Sachsen

Ja, man gewöhnt sich an Terror.

Kommentar von ES1956 ,

* Verkehrstote

Kommentar von Laestigter ,

Baustelle bei Holledau? - Noch monatelang..

Kommentar von ES1956 ,

Jaaa, auf eine Baustelle kann man sicvh einstellen, auf die Terrorfahrer nicht.

Antwort
von sofiankao, 195

Was denn für einen terror ? Es gab in den letzten Wochen / Monaten sogar Jahren keinen Anschlag in Deutschland. Der Amoklauf ist kein terroranschlag und schon gar keiner mit islamistoscjen Hintergründen wie du es in Deinen Stichworten behauptest

Kommentar von Jerne79 ,

Wenn du Würzburg als Einzeltäter abtun willst, meinetwegen. Aber Ansbach?! Was war das deiner Meinung nach?

Kommentar von Apfelkind86 ,

Ansbach war doch ebenfalls ein Einzeltäter. Ich persönlich zweifle auch stark an, dass er wirklich ein Islamist war. Wenn man sich seine Hintergrundgeschichte anschaut, ist es wahrscheinlicher, dass es sich um einen erweiterten Suizid handelte, dem er dann mit dem Deckmäntelchen des Islamismus einen edlen Anstrich geben wollte.

Kommentar von Jerne79 ,

Mal ernsthaft, wenn ein Einzeltäter im Geiste einer Ideologie handelt und sich zu dieser bekennt und die übergeordnete "Organisation" sich die Taten des Einzeltäters auf die Fahne schreibt, muss ich mir die Welt da wirklich noch schönreden und sagen, dass das eine nichts mit dem anderen zu tun hat?

Ansbach mag kein in großem Stil minutiös geplanter Anschlag gewesen sein, aber das ändert doch nichts an der Intention.

Kommentar von KaeteK ,

Inzwischen sagen die Nachrichten etwas anderes...aber macht sich halt die Welt, wie sie einem gefällt. Schonmal was von Schläfern gehört?

Kommentar von KaeteK ,

Einer von der Sorte ist schon einer zuviel...

Kommentar von MarcoAH ,

Das Wort Terror kommt aus dem Lateinischen und heißt übersetzt In Schrecken versetzen. Ein Amokläufer versetzt die Menschen in Schrecken, oder?

Von einem Islamistischen Hintergrund lese ich in der Fragestellung nichts. Auch nicht in Stichworten.

Weißt du, wie deine Antwort auf mich wirkt? Es war seit Monaten kein Terroranschlag, also muß wieder ein Anschlag verübt werden.

Kommentar von scatha ,

Es muß mal wieder in der Presse ordenlich Angst gemacht werden, damit der Bürger nach strengerer Kontrolle und schärferen Gesetzen ruft, und die kriegt er dann.

Kommentar von Apfelkind86 ,

Terroranschläge heißen aber so, weil sie das Ziel haben, die Gesellschaft in Angst zu versetzen. Ein Amokläufer verfolgt andere Ziele.

Kommentar von MarcoAH ,

Mich und viele andere Bürger versetzt ein Amokläufer in angst und Schrecken. Wenn viele Bürger Deutschlands nicht die Gesellschaft ist, wie nenne man dann die Bürger Deutschlands? Und wer ist die Gesellschaft?

Kommentar von Haeppna ,

Das Wort Terror kommt aus dem Lateinischen und heißt ...

Die Etymologie ist ein schlechter Ratgeber, was den aktuellen Sprachgebrauch angeht.

Kommentar von scatha ,

Leider vermischen sich in den Broschenhirnen diese ganzen Panik-Propaganda-Informationen, und das ist sicher so gewollt.

Kommentar von Thelostboy342 ,

Quatsch, islamistische Terror, kann man das essen? Ne noch nie gehört.

Antwort
von MickyFinn, 83

,,Müssen wir uns an den Terror in Deutschland gewöhnen?"

Leider ein klares JA. Es gibt noch zu viele die die Augen vor dem Grauen verschließen und hoffe die bekommen sie nicht erst dann auf, bis ein Angehöriger zu den Opfern gehört... sondern früher.

Noch ist die gesellschaftliche Mehrheit ausgerichtet jene die sich dazu kritisch äußern als ,,rechtsextrem" zu betiteln. Es werden unmöglichste Vergleiche herangezogen um Mord aus Hass mit einem Schulterzucken abzutun (es sterben ja mehr Menschen an Erstickung... bla bla bla)...

Es ist wirklich unfassbar wie die Gedankengänge von einigen funktionieren...

Kommentar von ceevee ,

Welchen Migrationshintergrund hatte denn Robert Steinhäuser? Oder die Rote Armee Fraktion? Oder der NSU?

Wenn jemand ernsthaft als "rechtsextrem" bezeichnet wird, weil er sich kritisch zu Terror äußert, dann liegt das möglicherweise an dem rassistischen Zeug, das die Person sonst so äußert - irgendwas in Richtung: "Die Ausländer sind schuld am Terror" zum Beispiel. 

Kommentar von MickyFinn ,

Warum gräbt ihr immer in der Vergangenheit herum, stellt dies mit den aktuellen Themen in Verbindung? Bleib mal in den letzten 10 Jahren.

Hatte denn die RAF solch ein Nährboden für deren Terrorismus? Nein... aber für den jetzigen ist genug da und es folgen weitere Anschläge. Wer was anderes Denkt, ist schlicht weltfremd.

Übrigens... wenn schon vergleiche angestellt werden, bezüglich der Terrortoten und jene die z.B. durch Unfälle sterben, dann könnte man auch folgendes behaupten:

,,Der 2. Weltkrieg war gar nicht so schlimm... der Meteor der die Dinosaurier auslöschte war viel viel viel schlimmer... da kamen 70 % aller Lebensformen um". .. Klingt bekloppt oder?

Kommentar von ceevee ,

Wer was anderes Denkt, ist schlicht weltfremd.

"Wer nicht meiner Meinung ist, ist ein Idiot"... ja, so funktionieren Diskussionen. Nicht.

Hatte denn die RAF solch ein Nährboden für deren Terrorismus?

Ja, ansonsten hätte er nicht so gut funktioniert.

Bleib mal in den letzten 10 Jahren.

Nimm anstatt Robert Steinhäuser halt Tim K. aus Winnenden, dann hast du ein Beispiel aus den letzten 10 Jahren. Wie schon an anderer Stelle gesagt sind die Ursachen für die Amokläufe in Winnenden und München sehr ähnlich. Und was macht dich bei der aktuellen politischen Lage so sicher, dass sich die Ereignisse aus Rostock-Lichtenhagen nicht irgendwann mal wiederholen werden? Die Vorzeichen stehen heute wieder ähnlich wie 1992. 

"Der 2. Weltkrieg war gar nicht so schlimm... der Meteor der die Dinosaurier auslöschte war viel viel viel schlimmer... da kamen 70 % aller Lebensformen um". .. Klingt bekloppt oder?

So traurig es ist, ich muss damit rechnen, dass draußen auf der Straße ein Verrückter rumrennt, der mich erschießt. Das ist aber keine Neuheit der letzten 10 Jahre, das ist schon länger so. Und die Wahrscheinlichkeit besteht genauso wie es die Wahrscheinlichkeit für einen Verkehrsunfall gibt. Wirklich verhindern lassen sich aber leider weder Terroristen noch Verkehrsunfälle.

hohlefrucht hat hier einen wunderbaren Kommentar geschrieben, dem ich mich da eigentlich nur anschließen kann:

Terror ist und bleibt Terror, aus welchem Grund auch immer er stattfindet. Und ein Grund lässt sich immer finden.

Kommentar von ArnoldBentheim ,

Hatte denn die RAF solch ein Nährboden für deren Terrorismus? Nein... aber für den jetzigen ist genug da und es folgen weitere Anschläge. Wer was anderes Denkt, ist schlicht weltfremd.

Ah ja, der berühmte "Nährboden". Der ist nun einmal da, und das schon sehr lange, und nicht aus der Welt zu schaffen - auch nicht aus Deutschland.

Wesentlich ist, wie man ihn interpretiert und vermittelt, diesen "Nährboden". Welche Vorschläge diesbezüglich hast du denn?

Kommentar von ArnoldBentheim ,

Es gibt noch zu viele die die Augen vor dem Grauen verschließen

Oh, "vor dem Grauen". Gewiss ist Terror schrecklich, zumal für die Betroffenen und ihre Angehörigen. Aber vor welchem "Grauen" soll sich denn ein ganzes Volk kollektiv fürchten?

Noch ist die gesellschaftliche Mehrheit ausgerichtet jene die sich dazu kritisch äußern als ,,rechtsextrem" zu betiteln.

Jeder Mensch in Deutschland hat das Recht, kritisch seine Meinung zu äußern, wozu auch immer. Dabei wird als "rechtsextrem" nur derjenige bezeichnet, der rechtsextreme Ansichten öffentlich von sich gibt!

Es ist wirklich unfassbar wie die Gedankengänge von einigen funktionieren...

Das stimmt, besonders im Hinblick auf rechtsextreme "Gedankengänge"!

Antwort
von Jiggy187, 176

möchte die politik gerne, ein normaler mensch kann das aber natürlich nicht wollen

Kommentar von AnnJabusch ,

Hä?

Antwort
von ThommyGunn, 140

Ich fürchte ja, nicht nur Terror, auch weitere Übergriffe auf Frauen und eine allgemein höhere Gewaltkriminalität werden uns noch für Jahre wenn nicht Jahrzehnte beschäftigen.

Kommentar von AnnJabusch ,

Und warum glaubst du das? Nur weil jetzt mehr Medien darüber berichten? Gewalt gegen Frauen war bisher kaum ein Thema - jedenfalls, wenn sie von deutschen Männern ausgeübt wurde.

Kommentar von ThommyGunn ,

Auswüchse wie in Köln sind neu und Selbstmordattentäter in Deutschland auch, du wirst es ja sehen. Wir haben eine Million junge arme Männer ohne Zukunftsperspektive importiert, die dazu in Teilen völlig verroht und psychisch gestört sind (was man ihnen nicht zum Vorwurf machen kann, aber das macht sie nicht weniger gefährlich), das wird zwangsläufig in höherer Kriminalität münden.

Kommentar von AnnJabusch ,

Dass über Auswüchse wie in Köln berichtet wird, ist neu! Es gibt heute nicht mehr Gewalt gegen Frauen als vor der Ankunft der Flüchtlinge. Ich bin schon länger Frau und kann das beurteilen ;-)

Außerdem geben mir seriöse Polizeistatistiken recht.

Kommentar von ES1956 ,

weitere Übergriffe auf Frauen

Ja klar, warum auch plötzlich nicht mehr? Die ganzen plötzlich als Frauenbeschützer auftretenden Obermachos verdrängen dass die deutschen Frauenhäuser schon VOLL weiblicher Gewaltopfer waren, lange bevor der erste Flüchtling hier aufgetaucht ist.

Antwort
von hohlefrucht, 172

Haben nicht einige von uns in einer gewissen Zeit (die ich hier nicht nennen möchte) selbst eine bestimmte Minderheit ziemlich übel terrorisiert?

LG.

Kommentar von Lalalilalula5 ,

Nein keine von uns alle sind schon tot die was damit zutun hatten

Kommentar von hohlefrucht ,

Stimmt, die was damit zu tun hatten leben nicht mehr und die die noch leben, hatten nichts damit zu tun.

Kommentar von Jerne79 ,

Es leben noch genug Opfer sowie letzte Täter. Der Prozess in Detmold hat es seltsamerweise ja kaum in die deutschen Medien geschafft. Und leider wächst der Sumpf nach.

Was nichts daran ändert, dass das eine mit dem anderen nichts zu tun hat. Der Terror des IS ist keine Racheaktion für die Greueltaten des 3. Reichs.

Kommentar von hohlefrucht ,

Das ist absolut richtig, aber keinen deut besser! Terror ist und bleibt Terror, aus welchem Grund auch immer er stattfindet. Und ein Grund lässt sich immer finden.

Kommentar von scatha ,

Zusätzlich zu den Taten einiger weniger wild um sich schießenden, eventuell gehirngewaschenen armen Teufel ist auch der Presseterror eine Art Terror. In diesem unseren Fall sogar der größere.

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