Andere Kontinente Asien, Amerika und Astralien scheren sich derzeit einen "Dreck", warum sollen gerade wir Europäer mal wieder mit gutem Vorbild voran gehen? Eure Meinung interessiert mich wirklich sehr!
In Europa wird schon Einiges getan und wir sollten auch weiterhin mit gutem Vorbild vorangehen. Aber ganz wichtig wäre, wenn Amerika und China endlich Einsicht zeigen und sich potenziell daran beteiligen würden. Die Medien haben letzte Woche darüber berichtet, dass die Menschheit nur noch 13 Jahre Zeit hätte, um den Klimawandel aufzuhalten.
Mittlerweile geht die Meldung durch die Medien, dass einige Wissenschafler der Meinung sind, der Klimawandel mit all seinen Folgen sei nicht mehr aufzuhalten, sondern bei schnellem Handeln nur noch abzumildern. Wie dem auch sei, es ist '5 vor 12', und man kann nur hoffen, dass andere Staaten (siehe Antwort von HirnClaudia) so schnell wie möglich aufwachen und es den Europäern gleich tun in ihren Bemühungen, etwas gegen die Katastrophe zu unternehmen.
PatBo am 3. März 2007 11:32 Die Zeitschrif P.M. hat schon vor Jahren darüber berichtet. Nur wird immer von Erderwärmung gesprochen. Das aber eine Eiszeit bevorsteht, welche es im Laufe der Erdentwicklung zyklisch immer gab und die inzwischen überfällig ist, wird gern übersehen. Vor der Eiszeit kam aber immer die Erwärmung und das Abschmelzen der Pole. Vielleicht ist das Alles also ganz natürlich?
Irgendeiner muß ja anfangen. Aber was mir wirklich zu denken gibt: Diese ganzen Klimadiskussionen sind doch richtigen Trends unterworfen. Von Atomenergie, Treibhausgasen und Ozonschicht redet keiner mehr, jetzt hängt alles am CO2...
Kabark am 3. März 2007 12:58 Exakt.

Natürlich sollte jeder Kontinent beitragen, aber einer muß ja den Anfang machen. Warum nicht wir Europäer? Wenn andere schon nicht nachziehen, so können wir zumindest ein reines Gewissen haben. Ich denke, auch kleinste Dinge tragen etwas dazu bei, so kann jeder bei sich selbst anfangen. Wir lassen das Auto stehen und fahren mit dem Fahrrad wenn es geht, nur so als Beispiel. Jede Kleinigkeit kann helfen.

Vergesst es! China und Indien werden sich - im wahrsten Sinne des Wortes - einen Dreck darum scheren!
100 Jahre hat der Westen Vollgas gegeben und ein schönes, technologisch unterfüttertes Leben auf Kosten der übrigen Welt gelebt. Hier wird nun es bereits als ökologischer Erfolg gefeiert, wenn neue Motoren im neuen 7er 15% weniger Sprit verbrauchen und, bitteschön, der Chinese soll doch gar nicht erst vom Fahrrad aufs Auto umstellen, damit in Europa der Lebenabend nicht durch Feinstaub und Klimakatastrophe gestört wird?! Die werden uns (und sich, leider!) etwas husten, fürchte ich!
PatBo am 3. März 2007 11:24 Klar sollen die ins Auto. Bringt doch Gewinne, Gewinne , Gewinne!
Selbst wenn Du Recht hast... Resignation ist mit Sicherheit der falsche Weg.
opitz am 3. März 2007 14:17 Das hat garnix mit Resignation zu tun, sondern damit, sich mit unvermeidbaren Fakten abzufinden! Der Mensch ist ein hochflexibles Lebewesen und wird sich den veränderten Bedingungen sicherlich anpassen, aber ich denke, es ist müßig, zu glauben, dass mit ein bisschen gutem Willen und einer moralisch sicherlich befreienden Vorbildfunktion die Entwicklung aufgehalten werden könnte.

Die höchste CO2-Emission pro Kopf der Bevölkerung hat Australien - neben den USA das einzige "entwickelte" Land, dass das Kyoto-Protokoll nicht unterzeichnet hat.
Da helfen auch keine Sparlampen!
Noch treibhauswirksamer als CO2 ist übrigens Methan, das "unser liebes Vieh" ununterbrochen in grossen Mengen abgibt.
Gleichzeitig wird der Regenwald in Brasilien gerodet (sehr klimaschädlich), damit dort Soja angebaut werden kann, um "unsere" Rinder damit zu füttern.
Vielleicht sollten wir einfach weniger Fleisch essen ?
Weniger Fleisch essen wurde in einer politischen Sendung empfohlen, weil die Fleischproduktion den Klimawandel fördert. Wie erkläre ich`s meinem Kinde, wenn nur noch Obst und Gemüse auf dem Speiseplan steht?
Und heute steht in den Medien, dass er nicht mehr aufzuhalten ist.