Alex247 am 13.04.2009 um 22:18 Uhr
Hallo
an alle Christen an Euch: Ich will gleich vorweg sagen, dass ich sehr wenig über Euren Glauben weiss und recht naive Vorstellungen habe. Aber was mich mal interessieren würde...Es gibt ja ein paar Gebote, die ich auch als Heide "einhalte" (kein Mord etc.), aber manche...ich weiss nicht, bei denen fällt es mir schon schwer bzw. würde mir schwer fallen wenn ich Christ wäre.
Beispiel: Man darf nicht lügen. Ich weiss nicht, wie ich meinen Alltag ohne Lügen überstehen würde. Die kleinen Notlügen...manchmal lügt man ja schon, um jemanden nicht zu verletzen. Wie macht ihr das? Sprecht ihr immer die Wahrheit?
Ich versuche mich an das oberste Gebot der Gottes- und Nächstenliebe zu halten - und muss eben in jeder Situation entscheiden, wie sich das konkret äussert.

Ich finde, wenn man sich Christ nennt, dann sollte man sich auch an die Regeln halten. Oder zumindest sein bestes geben. Von "Religion den Gegebenheiten anpassen" halte ich nichts.

Nicht nur Christen,die Menschheit insgesamt!
Alex247 am 13. April 2009 22:23 Ich halte mich doch als Nicht-Christ nicht an christliche Gebote. Mir reicht mein moralisches Gewissen, was in vielen Fällen mit den christlichen Geboten überein stimmt
Nachtflug am 13. April 2009 22:25 Finde ich absolut ausreichend.
Alex247 am 13. April 2009 22:29 gut:-)
Dito.
Gott hat geboten, daß alle Menschen Buße tun sollen. Alle. Auch Du.
Die Gebote sind dazu da, daß wir erkennen können, was Gott als Sünde ansieht - also was uns von ihm Trennt.
Daraus folgt, daß wir alle Sünder sind.
Römerbrief 1 (lies mal weiter):
16 Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt, zuerst für den Juden, dann auch für den Griechen;
17 denn es wird darin geoffenbart die Gerechtigkeit Gottes aus Glauben zum Glauben, wie geschrieben steht: »Der Gerechte wird aus Glauben leben«.
(Gottes Zorn über die Gottlosigkeit der Menschen Ps 19,2-5; Apg 14,16-17; 17,24-32; Jes 44,9-20; Eph 4,17-19)
18 Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten,
19 weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, da Gott es ihnen offenbar gemacht hat;
20 denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, so dass sie keine Entschuldigung haben.
21 Denn obgleich sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt, sondern sind in ihren Gedanken in nichtigen Wahn verfallen, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert.
22 Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden
23 und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild, das dem vergänglichen Menschen, den Vögeln und vierfüßigen und kriechenden Tieren gleicht.
24 Darum hat sie Gott auch dahingegeben in die Begierden ihrer Herzen, zur Unreinheit, so dass sie ihre eigenen Leiber untereinander entehren,
25 sie, welche die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten und dem Geschöpf Ehre und Gottesdienst erwiesen anstatt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen!

Hallo,
Du sollst Deinen Nächsten lieben wie Dich selbst.
Das sollte das Grundgebot des Christen sein. Daraus resultiert auch sein ganzes Verhalten allen anderen gegenüber.
Es gibt im NT nur ein Verbot das über das AT hinausgeht. Wir sollen uns von Blut und gesottenen enthalten (Blutwurst usw.)
Alles andere ist nur eine Last, welche wir nicht mehr durch Jesus Kreuzigung und Auferstehung, nicht mehr tragen müssen.
Das heißt die Gebote, welche die Juden heute noch einhalten müssen, gelten für uns nicht mehr.
Gruß aus Hagen
WOLF1961 am 13. April 2009 22:44 Danke für DH.
Jesus ist gekommen, das Gesetz zu erfüllen. Wir brauchen heute nicht mehr den Sabbat zu halten. Auf Nichthalten stand Todesstrafe, das gilt heute nicht mehr.
Es gilt: bleibt in mir! Wer in Jesus Chrsitus bleibt, bekommt die Kraft, nicht zu sündigen. (Natürlich fallen wir da alle mal raus, aber wir sollen danach sterben, auch im Alltag in ihm zu bleiben)
WOLF1961 am 14. April 2009 09:10 Das meine ich ja damit das die Gesetze der Juden für uns nicht mehr gelten.
Danke für die Erweiterung.
Nur, daß das Sabbatgebot das "vierte Gebot" ist. Also müssen wir die Gebote 1-3 und 5-10 achten und einhalten? Lies mal meinen Beitrag vom 14. April um 8:50 - das ist auch eine Erweiterung, genauer gesagt, Verschärfung der 10 Gebote - deshalb gelten die uns heute nicht mehr ausschließlich.
WOLF1961 am 25. April 2009 13:26 Also am Samstag ruhen? Nein, Jesus sagte der Sabbat ist für den Menschen da und nicht der Mensch für den Sabbat. Das heißt Du selbst kannst frei deinen "freien Tag" bestimmen. Doch laut Gesetz ist es für die meisten ja immer der Sonntag (Soweit keine Schichtarbeiter und Berufe die Sonntagsarbeiten beinhalten).
Wer die Gebote nur hält, um sauber dazustehen, hat den Sinn nicht verstanden. Das Gesetz ist dazu da, Sünde zu offenbaren.
Ohne Gesetz hätten wir keine Möglichkeit, uns als Sünder zu erkennen.

Ja, die 10 Gebote sind für gläubige Christen verbindlich. Aber es gibt natürlich Grenzfälle. Man darf auch kritisch damit umgehen. "Du sollst nicht töten" aber was ist mit Notwehr?
Alex247 am 13. April 2009 22:21 wie hart, so diszipliniert könnte ich nie sein
Nun, jeder macht Fehler. Ich finde es wichtig, dass man z.B nicht vorsätzlich lügt...Nun, man kann sich für jedes Fehlverhalten auch entschuldigen. Das gilt doch für alle Menschen oder nicht!

Ich bin nicht gläubig im christlichen Sinne, aber ich denke schon, daß die Gebote nen bestimmten Sinn haben: Sie zeigen eine Moral auf,die im miteinander im Alltag nirgend anders ( ich meine jetzt bewußt nicht Gesetze!) geregelt sind. Klar soll ich nur bei Grün gehen, klar wird Diebstahl angezeigt etc. Aber was wird aus mir, wenn ich nur noch Paragraphen folge und nicht mehr meinem Hirn??? Ist es denn gut, des anderen Weib zu begehren? Oder besser, grad weil's nicht toll ist? Ich find schon, daß die Gebote ein Denkanstoß für's Miteinander sind- nicht umsonst lernt man sie in einer prägenden Phase-in der Grundschule- kennen, wo sich der Mensch grad formt. Und: Was wären wir ohne Moral?
Alex247 am 13. April 2009 22:30 Ich stimme Dir 100 % zu! Tolle Antwort, Du sprichst mir aus der Seele, danke:-)
Lies mal Matthäusevangelium, Kapitel 5-7. Da steht alles drin, was für Christen in bezug auf die Gebote gilt.
"Tötest" du wirklich nicht?
21 Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist: »Du sollst nicht töten!«, wer aber tötet, der wird dem Gericht verfallen sein.
22 Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder ohne Ursache zürnt, wird dem Gericht verfallen sein. Wer aber zu seinem Bruder sagt: Raka!,(Dummkopf) der wird dem Hohen Rat verfallen sein. Wer aber sagt: Du Narr!, der wird dem höllischen Feuer verfallen sein.
23 Wenn du nun deine Gabe zum Altar bringst und dich dort erinnerst, dass dein Bruder etwas gegen dich hat,
24 so lass deine Gabe dort vor dem Altar und geh zuvor hin und versöhne dich mit deinem Bruder, und dann komm und opfere deine Gabe!
17 Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen sei, um das Gesetz oder die Propheten aufzulösen. Ich bin nicht gekommen, um aufzulösen, sondern um zu erfüllen! 18 Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Buchstabe noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist. 19 Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und die Leute so lehrt, der wird der Kleinste genannt werden im Reich der Himmel; wer sie aber tut und lehrt, der wird groß genannt werden im Reich der Himmel. 20 Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, so werdet ihr gar nicht in das Reich der Himmel eingehen!
Zum Lügen: man kann auch ohne zu lügen die Menschen menschlich behandeln. Ich habe mal gehört, man soll einem die Wahrheit wie einen Mantel zum Hineinsteigen hinhalten und nicht wie einen nassen Lappen um die Ohren hauen. Da ist was dran.
Manchmal ist es barmherziger zu schweigen - aber lügen? Niemals! Sonst hätte Gott das nicht verboten! Lüge führt zu Mißtrauen und stört das gute Verhältnis.

Wer an Jesus glaubt, wird auch versuchen, Ihm nachzufolgen, sprich so zu leben, wie Er es vorgemacht hat. Nur sind wir Menschen mit Fehlern und Schwächen und brauchen stetig die "Fußwaschung", sprich Vergebung. Ich versuche es auf jeden Fall, immer die Wahrheit zu sagen und vieles mehr und wünsche mir, das ich stetig dazu lerne und Jesus ähnlicher werde (ähnlicher heißt nicht wie Er zu sein)

Man sollte es versuchen! Aber ich denke,das jeder schonmal versagt hat mit 100% einhaltung

Hm...als unvollkommener Mensch ist es so gut wie unmöglich 100% immer die Wahrheit zu sagen. Aber ich finde, es gibt andere Moralvorstellungen, die viel schwerer sind einzuhalten. Für mich zumindest.
Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes, dann wird euch alles andre zufallen, steht in der Bibel. Vielleicht kann man das auch hier anwenden.
Gott möchte nicht, daß wir Moralvorstellungen einhalten, sondern daß wir eine Beziehung zu ihm aufbauen und erhalten. Das ist nur durch den stellvertretenden Tod Jesu am Kreuz möglich. Denn eigentlich hätten wir dahin gemußt.
schweresHerz am 14. April 2009 11:30 stimmt, in der Bibel heißt es jedoch auch:"Denn darin besteht die Liebe zu Gott, daß wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer[...]"(1.Joh. 5:3). Und manchmal ist es sehr schwer sich an einige Gebote zu halten.
Markus 12:
Jesus aber antwortete ihm: Das erste Gebot von allen ist: „Höre, Israel: der Herr, unser Gott, ist ein einiger Herr;
30 und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen Verstande(O. Gemüt) und aus deiner ganzen Kraft“. 5. Mose 6,4.5 [Dies ist das erste Gebot.]
31 Und das zweite, ihm gleiche, ist dieses: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“. 3. Mose 19,18
Größer als diese ist kein anderes Gebot.
Matthäus 11:
28 Kommet her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben (zu Ruhe bringen).
29 Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir, denn ich bin sanftmütig und von/im Herzen demütig, und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen;
30 denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.
Wenn die Last zu schwer ist, ist es vermutlich nicht die, die der Herr Jesus Dir auferlegt - denn die wäre leicht.

Ich glaube, in der Bibel darf man vieles nicht so wortwörtlich nehmen, da vieles sinnbildlich dargestellt ist - mit nicht lügen ist wahrscheinlich gemeint, Lügen die dem anderen schaden, und nicht Notlügen die nur aus Rücksicht gemacht werden... bin aber selber nicht gläubig, aber so denk ich es mir halt!
Alex247 am 13. April 2009 22:28 stimmt, so könnte man es auch interpretieren
Nein. Wer weiß, ob dem andern die Wahrheit mehr geholfen hätte? Am schlimmsten finde ich die Lüge, daß man nicht sagt, wenn einer nur noch kurz zu leben hat - jeder sollte das Recht haben, noch regeln zu können, was nötig ist. Vielleicht muß man sich noch mit jemandem versöhnen oder so.
Oder die Lügen am Grab: "alle kommen in den Himmel" - die Menschen werden belogen und betrogen, und das von ganz oben! Findest Du das barmherzig? DIe Wahrheit mag man manchmal nicht gerne hören, aber manchmal ist sie lebensnotwendig.
schneeblume am 14. April 2009 16:52 ja, ist eigentlich auch meine Einstellung, ich höre lieber die Wahrheit als die Lüge, auch wenn sie verletzt, aber meistens spüre ich die Lüge ja sowieso. Aber in manchen Fällen erscheint eine Notlüge doch menschlicher, ist alles sehr individuell und schwer einschätzbar, was für den andern jetzt besser wäre...
Hast Du ein Beispiel? Ich finde es nicht "menschlich", den andern anzulügen - jedenfalls nicht für ihn.
schneeblume am 20. April 2009 14:24 Naja, zum Beispiel wenn ein 13-jähriges Mädchen an etwas glaubt, was ihr Kraft gibt, und sie fragt dich z.B. ob du auch glaubst, dass das wirklich stimmt, und sie will nur eine Bestätigung hören, warum solltest du ihr die grausame Wahrheit sagen - nur um des "Prinzips" willen!? Wenn es um abstrakte Dinge geht, oder z.B. wenn du als Mutter schreckliche Schmerzen hast, wirst du deiner besorgten Tochter vielleicht auch sagen: Nein ist nicht so schlimm oder?? aus Rücksicht auf ihre Gefühle, ich mein wenn es noch ein sagen wir mal 7-jähriges Kind is zB!!
Ich werde Menschen nicht in ihrem Irrtum bestärken. Das halte ich für Irreführung, für Lüge, für Betrug.
Ich weiß, wo es die wahre Kraft gibt, und darauf werde ich sie hinweisen.
Wenn ich Schmerzen habe, kann ich das ja auch sagen. Und wenn ich das Kind schonen möchte, könnte ich ja schließlich auch sagen: ich werds schon aushalten, oder?!
Kinder können ruhig auch mal lernen, daß es schlimme Sachen gibt (natürlich nicht auf solche Weise rüberbringen, daß sie Angst bekommen), daß es aber Möglichkeiten gibt, da hindurch zu kommen.
Ich würde den Kindern sagen, daß man dem Herrn Jesus alles sagen darf (um Hilfe bitten darf), auch meine Schmerzen, und daß er noch viel mehr gelitten hat, weil er diese Schmerzen am Kreuz auch getragen hat. (Jesaja 53)
Ich könnte ja sogar dem Kind sagen, daß es mitbeten darf und ihm so seine Hilflosigkeit nehmen; so kann es der Mutter aktiv helfen!
Die 10 Gebote sind zwar christlichen Ursprungs, aber vergleichbar auch im Koran existent. Diese Gebote sind eine Basis fuer menschliches Zusammenleben und gelten in diesem Sinne eigentlich fuer alle Menschen - egal welcher Weltanschauung. Das die Einhaltung schwierig ist, und oft gefehlt wird ist eine andere Frage.

Das Liebesgebot Jesu schließt alle Gebote ein: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Verstand und deinen Nächsten wie dich selbst."
Wer das lebt, wird niemandem absichtlich schaden. Mehr muss man sich also nicht merken.
morus am 29. April 2009 22:04 Ich würde noch die Goldene Regel dazu stellen: Alles, was ihr von anderen erwartet, das tut auch ihnen.
daddysdearest am 30. April 2009 09:41 Darüber geht doch die Liebe zum Nächsten sogar hinaus.
Ich bin selber zwar eigentlich treu, aber finde
"du sollst nicht ehebrechen" ist Schwachsinn.
Der Mensch ist eben nicht monogam.
Und so manche Notlüge muss auch sein, denn der Schutz anderer ist wichtiger.
Also wenn ich eine Notlüge brauche um andere nicht zu verletzen ist das meines Erachtens manchmal der bessere Weg.
Nachtflug am 13. April 2009 22:26 Ich bin monogam und kann mir auch gar nichts Anderes vorstellen. Und ich bin ein Mensch.
Das sagt ja auch keiner, aber wieso trennen sich Ehepaare, gehen fremd etc.etc. ?
Weil sie dem Gebot eben nicht gehorchen.
Weil sie nicht von Gott die Kraft erbitten, treu zu sein.
Weil sie von vorneherein Gott nicht fragen, welchen lebenslänglichen Partner er für sie vorgesehen hat.
Weil sie Gott nicht darum bitten, daß er sie selbst verändert, so daß sie schwierige Situationen ertragen, entschärfen können und nicht noch eskalieren lassen.
Weil sie vielleicht "einen Schein der Frömmigkeit haben, aber SEINE Kraft verleugnen".

Nicht zu lügen ist unmöglich das tut jeder mal!
Woher hast Du denn diese Weisheit?
daddysdearest am 20. April 2009 17:45 Doch, das ist möglich.
Ja, denn die Gebote, als auch die Bibel sind zeitlos!

was verstehst du unter einem modernen christen ? wenn du dich als christ bezeichnest, dann solltest du auch nach seinen geboten leben und handeln, oder es versuchen
Es ist niemals möglich alle Gebote einzuhalten.... für keinen Menschen Christ wie Nicht-Christ...es geht im Glauben auch nicht darum, ein perfekter Christ zu sein und keine Fehler zu machen, sondern es kommt genau darauf an, sich seine Fehler einzugestehen und diese vor Gott zubringen Jesus hat durch seinen Tod JEGLICHE Sünde von JEDEM Menschen auf sich genommen, wodurch jeder Mensch, unabhängig von Religion, Hautfarbe, Herkunft oder Stand zu Gott kommen kann, solange er Buße vor Gott tut
Ehe man diese Frage beantwortet, muss man wohl erst einmal die 10 Gebote lesen. Es gibt Kathechismen, die aber das Werk von Theologen sind. Die 10 Gebote kann man in der Bibel in 2.Mose 20 nachlesen. Die Bibel sagt, dass sie von Gott selbst auf 2 steinerne Tafeln auf dem Berg Horeb geschrieben wurden. Die Tafeln wurden in der Bundeslade, im Allerheiligsten des Heiligtums Israels aufbewahrt. Davon ist auch noch in der Offenbarung, dem letzten Buch der Bibel die rede. Dort ist davon auszugehen, dass sie auch im himmlischen Heiligtum (dem Regierungsitz Gottes) vorhanden sind. Wenn man Gott ernst nimmt, dann versteht man, dass nach diesen Grundsätzen Recht und Unrecht unter-schieden wird. Auf der Übertretung der Gebote steht die Todesstrafe. Ihr kann man nur entgehen, wenn man begnadigt worden ist. Diese Begnadigung ist das Evangelium von Jesus Christus. Um sie vollziehen zu können, hat Jesus die Strafe, die wir verdient hätten, auf sich genommen. Die Begnadigung (Vergebung) wird allen gegeben, die Jesus darum bitten und bereit sind, ihr Leben im Sinne Jesu verändern zu lassen.
Sollte die Bereitschaft dazu grundsätzlich nicht bestehen, kommt es auf die Dimension der Sünde gar nicht an. Das Ergebnis wird immer das gleiche sein.
Gott hat nie irgendein Gebot aus den 10 Geboten ausgeklammert. Die persönliche Meinung dies einfach zu tun ist sehr problematisch.Man müsste den Gesetzgeber dazu bringen, sie zu ändern. Ein menschliches Gesetz zu ändern ist schon fast nicht möglich. Das Gott seine Grundsätze ändert ist nicht zu erwarten, denn bei ihm gibt es keinen Wechsel des Lichts (Rechts) und der Finsternis (Unrechts).

die 10 gebote sind für alttestamentler von außen gegeben, da diese menschen noch nicht das prinzip der liebe kennen.
ein echter neutestamentler hat schon mit der liebe bekanntschaft gemacht und hält alle gebote, da sie aus seinem herzen kommen (und nicht mit der peitsche des gesetzes von außen).
Bild/er:
Daraus ergibt sich der Rest schon von ganz allein.