Müssen Psychologen oft mit ganzen Gruppen arbeiten? Klinische Psychologen machen ja auch viel Therapie mit nicht nur einem Patienten, sondern mit mehreren Patienten gleichzeitig. Oder sprechen mit den Angehörigen in ganzen Gruppen. Ist das auch der Fall, wenn man ABO, Pädagogik, Forensik macht? Ist es normal für den Beruf des Psychologen, dass man oft mit ganzen Gruppen arbeitet und diese leitet?

Zumindest in der Ausbildung, ja!
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Ein Psychologe sollte sehr charakterfest sein. Wenn er Probleme hat, vor großen Gruppen zu sprechen, dann sollte dieser Mensch einen anderen Beruf wählen.

zumoindest sollte er es können
in der späteren Arbeit entwickelt sich ja jeder unterschiedlich
Wenn du da angst vor hast dann geh doch mal zu einem Psychologen, der in einer Gruppe spricht !
Was heißt Angst, ich bin sicherlich etwas eingeschüchtert dann, aber das merkt man mir nicht an. Aber habe einfach keine Lust darauf ständig den Entertainer zu miemen.
Baiana am 23. Juli 2008 15:33 Dann such Dir eine andere Ausbildung.
Kairofan am 23. Juli 2008 15:34 Schon wärend des Studium wirst du vor Gruppen Referate etc. halten müssen. Das ist eine Sache der Übung und verliert sich. Also - sollte dich nicht vor dieser Berufswahl abhalten.
also die Aufregung legt sich mit der Zeit meinst du, o.k.
hängt doch auch von dem Berufsbild ab, ich weiß ja nicht, wie alt du bist, also ob du noch Schüler bist, und nur als Berufsziel Psychologe hast.
Nicht alle Psychologen arbeiten als Psychotherapeuten, das ist eine Zusatzausbildung. Psychologen können sehrwohl auch in Unternehmensberatungen, der Werbepsychologie, Personalmanagement, und ähnlichem ihre Profession finden.
Was du aus dem Studium machst, ist ja erst mal dein Ding. Wenn du allerdings im Studium mitbekommst, dass du nicht vor Gruppen sprechen kannst oder auf Dauer nicht möchtest, weil es dich zu sehr anstrengt, wird natürlich die Auswahl an Berufsfeldern eingeschränkt. Aber gerade auch als niedergelassener psychologischer Psychotherapeut mit eigener Praxis brauchst du dir ja diesbezüglich überhaupt keine Sorgen machen.
Außerdem kann man eben lernen, wie man Dinge, die man heute noch unangenehm findet, später angenehm empfindet. Gerade dafür können Psychologen auch gute Helfer sein.
... oder mal zum Psychologen gehen?!
Ich habe hier tatsächlich mal einen Flyer für eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit Sozialer Phobie gesehen. Dort können sie in der Gruppe darüber reden, wie schwer es ihnen fällt vor einer Gruppe fremder Menschen zu reden ... widersinnig!
:-D
Auch schön: Hier sollte eine Selbsthilfegruppe für Sozialphobie aufgemacht werden. Leider ist sie nicht zustande gekommen, weil ganz überraschend nicht die notwendige Mindestanzahl an Gruppenmitgliedern erreicht wurden: http://www.sozialphobie-ma.de/index.htm
Das sollte ich mir in meine Lesezeichen legen!
lol