Müssen niedergelassene Hausärzte neben Wochenenddiensten auch Nachtschichten ableisten, wie im Krankenhaus angestellte Allgemeinmediziner?

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6 Antworten

Alle niedergelassene Ärzte müssen auch einige Zeit als Bereitschaftsärzte in dem Kassenärztlichen Notdienst ableisten, welches auch in der Nacht angeboten wird.

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Kommentar von Neonoliv
12.12.2015, 14:17

Dankeschön! Ich hatte gehofft, dass es Möglichkeiten gibt, um Nachtdienste zu verhindern. Schade, wenn so wirklich die Realität aussieht.

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Du hast denn Beruf verfehlt, als Ha muss man oft zu denn von dir ungewünschten Zeiten raus

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Kommentar von Huflattich
12.12.2015, 12:56

Das kenne ich hier, wo ich wohne anders. Da gibt es max einen Notdienst/Notarztwagen,(und der kommt von weit her)  sonst kommt da niemand mehr .......

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Du bist Dir sicher, Dich über den Beruf entsprechend informiert zu haben?

Es gibt keine Ausbildung zum Hausarzt. Du meinst sicherlich, den Facharzt für Allgemeinmedizin ....

mein Hausarzt ist teilweise Nachts stundenlang unterwegs ...

Thema dringende Hausbesuche ....

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Kommentar von Neonoliv
12.12.2015, 12:41

Danke! Und mir ist bewusst, dass es keine Ausbildung zum Hausarzt gibt, so habe ich das nämlich gar nicht gemeint. Dann kann ich das wohl echt vergessen Arzt werden zu können ohne meine Gesundheit mit Nachtschichten ruinieren zu müssen...

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Mein Vater hat sein 35 Jahren eine internistische Praxis in Berlin. Es passiert jede Nacht jede Menge.

Ich habe erlebt, dass er oft nicht pünktlich wegkam oder unvorhergesehene Hausbesuche nach Sprechstundenschluss machen musste, aber definitiv keine Nachtschicht.

Wenn Du aber im Krankenhaus arbeitest und keine kleinen Kinder hast, dann wirst Du nicht drum herumkommen.

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Kommentar von Neonoliv
12.12.2015, 14:21

Dankeschön!! Überstunden wären für mich gar kein Problem, nur Nachtschichten sind für mich ein no-go. Könnte es vielleicht sein, dass dein Vater nur keine Nachtschichten schieben muss, weil er ein Kind/Kinder hat? 

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Keine Angst die Zeiten sind vorbei. Nur die Ausbildung ist noch hart, die Berufspraxis wird - wie früher auch - golden.

Ich weiß gar nicht, früher war das doch auch keine Frage. Ein Arzt war doch ein angesehener Beruf dem man vertrauen konnte und dem die eigene Gesundheit immer egal war. 

Wer Allgemeinmediziner werden will, nur  des lieben Geldes, oder des "guten Ansehens" willen, sollte mMn besser gar nicht erst zum Studium zugelassen werden.

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Kommentar von wurzlsepp668
12.12.2015, 14:18

Allgemeinmediziner und gutes Geld?

schließt sich aus ....

ein Allgemeinarzt hat einen Überschuß im Jahr von ca. 120 - 130 T€.

davon ist noch die Krankenversicherung und die Einkommensteuer / Kirchensteuer zu zahlen.

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Kommentar von Neonoliv
12.12.2015, 14:24

Mir geht es weder um Geld, noch um Ansehen. Sondern ausschließlich um Nachtschichten. Ansonsten wäre Hausarzt ein Beruf, der mich total begeistert!

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Ja es gibt den Hausarztlichen Bereitschaftsdienst dort arbeiten die niedergelassen Ärzte der entsprechenden Region wochentags und Wochenenden nach den Praxisoffnungszeiten im Wechsel.

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