Frage von Lhysanne, 52

Müssen mein Sohn und ich für die Betriebskosten Abrechnung von meinem Partner aufkommen?

Hallo, Mein Partner und ich wohnen seit August '15 zusammen. Er bezieht alg2, ich befinde mich in einer Ausbildung und beziehe zusätzlich wegen meinem Sohn alg2, da mein Einkommen nicht ausreicht.

Mein Partner bekam eine Betriebskosten Abrechnung für seine alte Wohnung, in der er allein gelebt hat. Er reichte sie ein zur Kostenübernahme. Er bekam ein Drittel der Kosten erstattet. Darauf hin legte er Widerspruch ein, mit der Begründung das die Abrechnung sich auf seine alleinbewohnte Wohnung bezieht. Dieser wurde abgelehnt, mit der Begründung das er zum Zeitpunkt des erhaltens der Abrechnung, in einem Haushalt mir 3 Personen lebe. Ich kann mir nicht vorstellen das mein Sohn und ich, für Kosten aufkommen sollen, die meinem Partner vor unserem zusammenziehen entstanden sind. Zumal wir noch nicht einmal als gemeinsame Bedarfsgemeinschaft gelten, da wir sozusagen im "Probejahr" sind. Muss ich wirklich seine Kosten tragen? Sollten wir uns einen Anwalt nehmen? Kann er einen erneuten Widerspruch machen oder muss ich das gar tun? Aber der Bescheid bezieht sich ja auf ihn. Wir wären für ein paar brauchbare Hinweise echt dankbar!

Vielen lieben Dank im voraus!

Lhyss

Antwort
von Pandileinchen, 21

Für diese Kosten müsst ihr nicht aufkommen, damit habt ihr nichts zu tun. Ich würde erneut Widerspruch einlegen, mit der Begründung, dass die Abrechnung den Zeitraum von x bis y betrifft. Nachweislich habt ihr zu diesem Zeitpunkt nicht zusammen gelebt.

Gleichzeitig würde ich bei eurem zuständigen Amtsgericht einen Antrag auf Beratungshilfe stellen. Mit einem Schreiben vom Anwalt ist das Thema bestimmt schnell vom Tisch. Viel Glück!

Antwort
von blumenkanne, 12

ihr könnt jederzeit als bg gerechnet werden.es gibt kein probejahr. da ihr zusammengelebt habt, zum zeitpunkt der rechnung, musst du einen antrag für dich stellen auf übernahme der kosten.

Antwort
von xeemiix, 26

Anwalt würde ich nicht gleich einschalten, das bringt nur mehr Kosten. Vielleicht erstmal einen Berater für sowas hinzuziehen!

Kommentar von Pandileinchen ,

Die Kosten müssen sie ja nicht tragen, einen Antrag auf Beratungshilfe kann jeder stellen. Man sieht ja, dass die Begründung dem Amt, warum auch immer, nicht ausreicht :/

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