Frage von Schonox, 66

Müssen hypochonder immer zu neurologen?

Hallo ich bin 13 und habe am Donnerstag eine Sprechstunde beim Arzt dort werde ich ihm sagen das ich hypochonder bin wird er mich zu einem Neurologen schicken oder zu einem Psychotherapeut?

Antwort
von skogen, 24

Hypochonder wissen meist nicht, dass sie an Hypochondrie "leiden". Das zählt zu den somatoformen Störungen, was heißt, dass sie Beschwerden fühlen, ohne das etwas vorliegt. Können sich, zum Beispiel, ne Beule am Kopf einbilden, ohne das sich dort eine befindet. Also wechseln sie oftmal den Arzt, weil dieser ihnen nicht ''helfen'' will/kann.

Du hast bestimmt nur etwas ungefährliches gefunden und denkst es wäre gleich das Schlimmste. Wärst du Hypochonder, hätten es wahrscheinlich längst schon alle, außer du selbst,gemerkt

Antwort
von Hyperdinosaurus, 36

Da das eine konkrete Form der Angststörung ist wird das ein Fall für den Psychotherapeuten sein ...

Antwort
von sojosa, 26

Sxau doch mal da: http://www.onmeda.de/krankheiten/hypochondrie-therapie-1541-7.html

Es ist gut dass du dein Problem erkannt hast und dagegen angehehen willst. Das ist bei meisten anders.

Antwort
von bodyguardOO7, 13

"Herr Doktor, ich habe Hypochondrie. Arzt: Ach Quatsch das bilden sie sich bloss ein".

Hypochondrie gehört zu den Angststörungen wobei es sich um die Angst vor Krankheiten handelt - und genau diese Angst löst meistens die körperlichen Beschwerden aus  - das ist auch der Grund warum sich Hypochonder sich ihre Beschwerden nicht einbilden sondern genau die Beschwerden haben die sie beschreiben.

Bei einer Hypochondrie ist eine Therapie bei einem Psychotherapeuten empfehlenswert. Da sie jedoch überzeugt sind, schwer körperlich erkrankt zu sein, begeben sich Hypochonder jedoch nur selten oder erst nach einem langen Krankheitsverlauf in psychotherapeutische Behandlung.
Häufig frequentieren sie zuvor die Hausärzte noch stärker als die Vertreter der Pharma-Industrie.

Antwort
von wolfram0815, 22

Nun, ein Hypochonder ist ein sehr guter Patient: Er kommt oft mit sehr unterschiedlichen Beschwerden, ihm fehlt aber nichts. Darum kann ein Arzt eigentlich gar nichts falsch machen. Sind seine besten Kunden.

Antwort
von Chumacera, 35

Kommt drauf an, wie sich das mit dem Hypochonder äußert.

Antwort
von Wonnepoppen, 32

Eher zum zweiten!

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