Müssen Holzvergaser Öfen überprüft werden?

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1 Antwort

Heizkessel die vor dem 31.12.1994 installiert wurden, unterliegen ab
nächstes Jahr schärferen Grenzwerten und müssen nun die
Anforderungen der Stufe 1 der 1. BImSchV
(Bundesimmissionsschutz-Verordnung) erfüllen. Gleiches gilt bei
Einzelfeuerungsanlagen mit Typprüfungsdatum bis 31.12.1974.

Die Einhaltung der neuen Grenzwerte muß durch Messung oder einer
Bescheinigung des Herstellers über die Einhaltung der Emissionen bei der
Typprüfung, nachgewiesen werden.

Andernfalls besteht die Möglichkeit der Nachrüstung eines Filters im
Abgassystem, wenn das nicht möglich ist, bleibt nur der Austausch bzw.
die Stillegung der Anlage.

Besitzer von z.B. historischen Kaminen, Herden, Badeöfen, handwerklich
vor Ort gesetzten Grundöfen, oder dort wo der betreffende Ofen die
einzige Heizmöglichkeit der Wohneinheit ist, können aufatmen, hier
bestehen Ausnahmen.

Für neu installierte Biomassekssel tritt ab 01.01.2015, für reine
Scheitholzkessel ab 01.01.2017, die Stufe 2 der 1. BImSchV Inkraft. 

Das sagt zumindest der Auszug aus der Verordnung. Du musst dich da an den Kesselhersteller wenden bzw dei Messung von einem berechtigten Montuerbetrieb durchführen lassen.

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Kommentar von hbinter
11.10.2016, 11:55

Danke für die rasche Antwort. Ich vergaß anzugeben für welches Land die Verordnung gültig sein soll: Österreich-Kärnten.

LG Hans

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