Müssen Aufstocker eine Steuererklärung machen?

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3 Antworten

Hat man keine lohnsteuerpflichtigen Einkünfte muss man eine Einkommensteuererklärung nur abgeben, wenn der Gesamtbetrag der Einkünfte über den Grundfreibetrag liegt, also ca 8.500 €, bei Verheirateten das Doppelte.
Steht in § 56 EStDV.

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Das Finanzamt kann ohne Erklärung Umsatzsteuer und Einkommensteuerschuld nicht bestimmen.

Es weiß also nicht ob Freibeträge überschritten sind, wenn keine abgegeben wird.

Ferner muss für das Jobcenter am Anfang des Bewilligungszeitraums die Anlage EKS mit den geschätzten Umsätzen und Gewinnen ausgefüllt werden.

Hier sollte man den Gewinn konservativ schätzen (maximal 100,- € p.M.), da man sonst, wenn es schlecht läuft mit sehr wenig Kohle dasteht.

Nach Abschluss des Bewilligungszeitraums ist die Anlage EKS erneut auszufüllen, nun mit den tatsächlichen belegbaren Werten. Dies führt dann zu einer Rückforderung seitens des Jobcenters oder einer Nachzahlung.

An der generellen Buchführungspflicht ändert sich also nichts.

Transferleistungen nach SGB II und XII sind steuerfrei.

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nur wenn du ein gewerbe hast, MUSST du regelmäßige steuererklärungen abgeben. wenn dein einkommen aus solchen freiberuflichen tätigkeiten regelmäßig unter den freigrenzen liegt, kannst du mit dem finanzamt vereinbaren, dass du solange keine abgeben brauchst, wie sich diese situation nicht verändert.

ggf. kann das finanzamt dann doch mal nachfragen, um das zu prüfen.

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Kommentar von Petz1900
22.10.2016, 13:21

Wo steht das denn ????

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