Bei mir klingeln immer mal wieder zwei Damen von den Zeugen und wollen mich wohl überzeugen und einladen. Müssen von dieser Glaubensgemeinschaft Mitglieder geworben werden?

Zum Rat von solf1, in Geschichtsbüchern zu blättern: da findest Du dann aber auch, dass die Zeugen Jehovas unter den Nazis furchtbar verfolgt wurden und ihr Leben für ihren Glauben gelassen haben. - Das hat mich immer beeindruckt. Andererseits werden sie von ihrer eigenen Gemeinschaft zur "Missionierung" gezwungen, deren gewünschter Nebeneffekt sicher auch die Mitgliederwerbung ist. Wenn so viele Dir "Finger weg!" raten, hat das mit ihrer Gesprächstaktik zu tun: wenn Du nicht wirklich 100% bibelfest bist, bis in die genauen Formulierungen hinein (sie benutzen nämlich ihre eigene Bibelübersetzung), kommst Du gegen sie nicht recht an, auch wenn Dir Dein gesunder Menschenverstand sagt, dass sie in einem Punkt Unsinn erzählen. - Du musst sie Dir irgendwann mal klar vom Hals halten. Ich führe da immer 2 Punkte an: 1. Ihr Name: Jehovah ist eine Verballhornung des für Juden nicht aussprechbaren Namen Jahwe (über das sog. Tetragramm "Jahwe" werden die Selbstlautzeichen für "Adonaj" (=Herr) geschrieben, um versehentliches lautes Vorlesen des eigentlichen Namens Gottes zu verhindern; daraus machten nicht-Bibelkundige (ich glaube, Pietisten) den falschen Kunstnamen Jehovah. Die "Zeugen" behalten diese Praxis bei, obwohl sie wissen(!), dass sie falsch ist. Das steht im Gegensatz zu ihrer sonstigen Wortklauberei - sie nehmen jeden Buchstaben in der Bibel streng wörtlich und ziehen daraus die merkwürdigsten Schlussfolgerungen (z.B. über das Datum des Jüngsten Gerichts). 2. Ihre Haltung zu den Juden ist für mich klar unchristlich und verleugnet die Entstehung des Christentums. Daher sage ich ihnen immer klar und offen, dass ich mit ihnen nichts mehr zu tun haben will. Das haben sie sich nach zwei, drei Mal auch gut gemerkt - wir sind nicht mehr im "Verteiler"!
Die Zeugen Jehovas werden offiziel nicht gezwungen, aber es wird ein enormer Druck auf sie ausgeübt, damit sie ihren Dienst tun, der zum einen das Gehen von Tür zu Tür sein kann (das ist es, was Du erlebt hast) zum anderen stehen sie auch oft in Fußgängerzonen mit den Heften ("Wachtturm" und "Erwachet") und warten darauf, dass sie angesprochen werden.
Wenn man sie fragt, werden sie immer sagen, sie würden es freiwillig und aus Liebe zu den Menschen tun, die - aus Sicht der Zeugen Jehovas - alle verloren sind, wenn sie nicht Zeugen Jehovas sind.
Sie werden sehr genau geschult, was das Vorgehen in Gesprächen angeht. Auf viele Fragen haben sie Standard-Antworten. Sie spielen zum Training Gesprächssituationen durch, überlegen, was an Einwänden kommen kann und legen sich Antworten parat.
Sie schirmen ihre Mitglieder die "schwach im Glauben" sind ab, damit diese nicht vom Glauben abfallen.
Ich habe mal in einer Fußgängerzone mit Zeugen Jehovas gesprochen. Von einem hatte ich den Eindruck, dass er auch offen war, über andere Sichtweisen nachzudenken.
Ich muss dazu sagen, dass ich Christ bin und gerne logisch denke und argumentiere.
Der besagte Zeuge Jehovas (damals 17 Jahre alt) durfte nicht mehr zu mir kommen. Ich habe ihn anrufen wollen und obwohl er zu Hause war, hat sein Vater ihn nicht ans Telefon geholt.
Ich bin dann in deren Versammlung gegangen, weil sie ohne trifftigen Grund (z.B. Krankheit) dort nicht fehlen dürfen (obwohl jeder Zeuge sagen würde, er ginge freiwillig). Dort traf ich ihn sprach ihn an, dass wir uns doch noch mal treffen wollten, um weit zu diskutieren. Er musste seinen Vater fragen, dieser erlaubte es nur, wenn er (der Vater) dabei sein konnte.
Sein Vater war Ältester in deren Versammlung und hatte gerade erst einen Vortrag darüber gehalten, dass Jesus nicht Gott ist. (Sie glauben nicht an Dreieinigkeit)
Also habe ich mit ihnen genau über dieses Thema diskutiert. Mit Hilfe der Bibel habe ich meine Argumente belegt und auch der Vater konnte dem nichts entgegensetzen.
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Meines Erachtens sind "die kleinen" Zeugen Jehovas leider verführt. Knapp an der Wahrheit vorbei ist auch daneben. Sie sind sich ihres Heils nicht gewiss, sondern müssen viel dafür tun (Keine Errettung nur aus Glauben!)
Dazu werden sie auch ausgebeutet. Die Hefte, die sie verteilen, müssen sie kaufen, können sie aber nicht mehr verkaufen, also verschenken sie sie. Die Watchtower Gesellschaft steht dahinter und ist ein großes Wirtschaftsunternehmen.
Die von ihnen verwendete Bibelübersetzung enthält ein paar Fehler, die deren Lehrmeinung unterstützen. Sie haben ein Verlagszentrum in Selters an der Lahn. Dort können junge Zeugen auch ein freiwilliges Jahr absolvieren (arbeiten) für freie Kost und Unterkunft und ein paar Cent (damals waren es glaube ich 20 DM pro Monat Taschengeld).
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Wenn Du sie ins Haus lässt und mit ihnen sprichst, giltst Du bei denen als "interessiert" und sie werden Dich gewiss wieder besuchen. Es wird genau darüber Buche geführt, welcher Zeuge wann bei wem war und ob es Sinn macht, denjenigen wieder zu besuchen.
Ich könnte noch viel erzählen, aber zunächst lasse ich es mal dabei...
Gruß wiele
soust am 10. Mai 2007 12:05 Das mit den Heften habe ich nicht gewusst. Ausbeutung im Namen Gottes, auch nicht ganz selten auf diesem Planeten!
Teddylein am 12. Dezember 2007 23:30 Die Hefte sind definitiv kostenlos! Im Impressum steht auch, dass sie Teil eines weltweiten gottesdienstlichen Werks sind, das durch freiwillige Spenden unterstützt wird.
@wiele auch deinen Beitrag finde ich sehr gut und interessant DH
Soweit ich weiss, müssen die Hefte nicht bezahlt werden - war vor vielen Jahren so - aber es werden Spenden erwartet, die allerdings anonym sind. Also wenn schon, sollten auch die Kritiker bei der Wahrheit bleiben.
@daddbr3: Ok, wie gesagt, meine Erfahrung ist einige Jahre alt. Ich hatte mich damals mehrere Monate intensiv mit den Zeugen Jehovas und deren Lehre beschäftigt und zumindest damals war es so wie ich beschrieben habe. Insofern bin ich jedenfalls bei der Wahrheit geblieben (und ich will auch unbedingt bei der Wahrheit bleiben). Wenn Du weißt, dass es heute anders ist, dann kannst Du das ja gerne schreiben, aber ist das jetzt Deinerseits nur eine Vermutung?
Bei der Aussage, dass die Zeugen ausgebeutet werden, bleibe ich nach wie vor - bis mir jemand das Gegenteil belegt.
Obgleich sich bei den Zeugen Jehovas immer wieder etwas ändert - auch an deren Lehre - wird sich, denke ich, der Umstand der Ausbeutung nicht so bald ändern.
Gruß wiele
ja, wiele, du musst dich zumindest geldlich von dem Vorurteil trennen, dass die ZJ ausgebeutet werden, weil daddbr3 recht damit hat, dass die Zeitschriften oder auch Bücher seit über 10 Jahren kostenlos an die Mitglieder weitergegeben werden. Und die freiwilligen Spenden werden nicht kontrolliert. Das ist die Wahrheit und nichts als die Wahrheit.
@eljotlem: Danke.
@eljotlem: Um es klar zu stellen, hier ein Auszug aus Wiki:
"Bis 1990 wurden die Veröffentlichungen der Zeugen Jehovas in aller Welt verkauft, zuletzt nahm man für einen Wachtturm in Deutschland 0,50 DM. In Deutschland werden seit September 1991 alle Veröffentlichungen kostenfrei an interessierte Leser abgegeben. Schrittweise hat man bis 2002 weltweit auf kostenlose Verbreitung umgestellt."
Das heißt aber noch lange nicht, dass keine Ausbeutung in finanzieller Hinsicht mehr geschieht! Die Sache ist in diesem Punkt ggf. etwas subtiler geworden, was die Sache nicht unbedingt besser macht.
Und was meine Vorurteile angeht:
Damit ich eben nicht die Informationen aus zweiter Hand bekomme, habe ich mich damals mit den Zeugen selbst beschäftigt, habe mir von ihnen selbst ihre Lehre erklären lassen, bin drei Mal pro Woche in deren Versammlungen gegangen, habe verschiedene Zeugen zu Hause besucht und mit ihnen diskutiert,...
Wenn Du Tipps hast, wie man darüber hinaus noch Vorurteile vermeiden könnte, wäre ich gespannt, diese zu erfahren.
Und: Ich mache dem einzelnen Zeugen Jehovas ja keinen Vorwurf. Ich halte das System für unfair und unlauter, ich halte deren Lehre für ziemlich falsch und ich werde versuchen, jeden Zeugen Jehovas, der noch mit mir zu reden bereit ist, mit Argumenten und Fakten davon zu überzeugen, dass er einer Lügen aufgesessen ist.
Gruß wiele
Cador am 11. Mai 2007 11:27 @wiele
Wie schön, daß Du Dich so gut auskennst...
Ich bezweifele das Dir ein noch so kleiner Zeuge Jehovas nicht die Grundlehren der Bibel belegen kann (Thema Dreieinigkeit) diese Behauptung ist lächerlich. Wahrscheinlich hast Du die Antworten nicht akzeptiert. Aber das ist ja wohl eher Dein Problem.
ZJ Verführt? Vielleicht.
Die Kirchen machen sichs da einfacher, die Taufen einfach Säuglinge.
Das was Du als plumpes auswendig lernen von Standardantworten bezeichnest, besteht aus einem von außenstehenden oft kopierten Rhetorikunterricht, und einer biblischen Schulung, die ihresgleichen sucht.
Ich will jetzt nicht näher auf deinen Sermon hier eingehen.
Aber ich finde, wenn Du einen solchen Hass auf die Z.J. hast mußt Du ja keiner werden.
Was glaubst Du eigentlich, warum sich in einer Welt, in der die Zeugen so verhasst sind (Du bist ja kein Einzelfall) überhaupt noch jemand ein Zeuge wird?
Die Zeitschriften erhalten die Zeugen kostenlos, deshalb können sie sie kostenlos weitergeben. Das gilt auch für die Bücher und Bibeln.
Wenn Du nichts als hinlänglich bekannte Ammenmärchen zu erzählen hast, lass es lieber.
Trotzdem Danke, ich habe sehr gelacht.
Lieber Cador,
ich habe den Eindruck, mein Beitrag hat Dich verletzt oder geärgert. Wenn das so ist, tut es mir Leid und ich bitte Dich dafür um Entschuldigung.
Wenn der Beitrag zu Deiner Belustigung beigetragen hat, hat er ja wenigstens doch einen positiven Effekt für Dich gehabt ;-)
Zu Deiner Aussage "Wahrscheinlich hast Du die Antworten nicht akzeptiert.": Ich denke, dass Du nicht dabei warst und es definitiv nicht beurteilen kannst.
Zu "Das was Du als plumpes auswendig lernen...": Jeder hat die Möglichkeit, sich die Fragen und Antworten in den Ausgaben des Wachtturm anzusehen und die Qualität zu beurteilen (dass das individuell unterschiedlich ausfallen kann, ist doch klar!). Zudem bin ich bei entsprechenden "Schulungen" dabei gewesen - ich habe einen anderen Anspruch an Schulungen!!! Ich war auch bei bei Bibelgesprächsabenden - auch dort war die Qualität (meiner Meinung nach) nicht berauschend. Natürlich kann es sein, dass das alles in Deiner Versammlung viel besser ist, vielleicht sind die Wachtturmausgaben qualitativ verbessert worden und in dem Bibelgesprächskreis, den Du besuchst, ist wahrscheinlich das Niveau auch bedeutend besser - nur ändert das nichts an meinen Erfahrungen!
Zu den Kirchen und der Säuglingstaufe: Da sind wir wohl einer Meinung, das ist nicht biblisch.
"...wenn Du einen solchen Hass auf die Z.J. hast...": Ich glaube, Du hast mich da falsch verstanden: Ich hasse keinen einzigen Zeugen Jehovas! (Hoffe, Du änderst das nicht ;-))
Im Ernst: Ich denke einfach nur, dass sie der falschen Lehre folgen, aber das hatte ich ja schon geschrieben. Und dass die Zeugen verführt sind, scheinst selbst Du nicht auszuschließen! ("ZJ Verführt? Vielleicht.")
Zu den kostenlosen Zeitschriften habe ich mich ja schon korrigieren lassen und habe sogar selbst belegt, wann es sich geändert hat!
Und jetzt zu den Ammenmärchen: Welches habe ich hier erzählt. Wenn etwas von dem, was ich hier erzählt habe, nicht der Wahrheit entspricht, dann korrigiere es bitte. Am meisten bin ich an Argumenten interessiert, die sich belegen lassen, obwohl ich auch Deine subjektive Meinung schätze.
Gruß wiele
Cador am 12. Mai 2007 00:33 Lieber Wiele,
Nun gut, denn werd ich mal...
"es wird ein enormer Druck auf sie ausgeübt" Man wirft den ZJ unter anderem immer wieder vor, das sie sich viel zu eng an das geschriebene Wort halten und zu wenig Auslegungsspielraum lassen. Nun steht geschrieben: "Gott liebt einen freudigen Geber" (2. Korinther 9:7) Das passt irgendwie garnicht in Dein Bild vom Zwang. Ansonsten siehe meine Antwort in diesem Thread.
"Wenn man sie fragt, werden sie immer sagen, sie würden es freiwillig und aus Liebe zu den Menschen tun" Tja, und? Antwort akzeptieren? Kannst Du Dir nicht vorstellen, daß es Menschen gibt die das aus Liebe zu Gott und den Menschen tun? Dann wundert mich der Rest Deines Textes garnicht.
"Sie werden sehr genau geschult, was das Vorgehen in Gesprächen angeht." Ja Gott sei Dank. Übrigens: Die Argumentation des Gegenübers vorher zu kennen, Antworten parat zu legen, Situationen üben gehört zu den Grundübungen jedes Rhetorik-Kurses (und da habe auch ich schon einige hinter mir.)
"Sie schirmen ihre Mitglieder die "schwach im Glauben" sind ab" Was ist daran schlecht? Eine Herde die die Schwachen schützt, die meisten Menschen heutzutage würden sie zerfleischen.
"Ich bin dann in deren Versammlung gegangen, weil sie ohne trifftigen Grund (z.B. Krankheit) dort nicht fehlen dürfen" natürlich ist jeder Zeuge Jehovas angehalten die Zusammenkünfte zu besuchen. Das stammt aber nicht von den ZJ sondern aus der Bibel (Hebräer 10:25)
"obwohl jeder Zeuge sagen würde, er ginge freiwillig" siehe oben, gähn.
"Er musste seinen Vater fragen, dieser erlaubte es nur, wenn er (der Vater) dabei sein konnte." Verständlich, oder?
"Sie glauben nicht an Dreieinigkeit" Stimmt, Christus übrigens auch nicht (Lukas 22:42). Jesus wird doch wohl nicht schizophren gewesen sein?
"auch der Vater konnte dem nichts entgegensetzen" Du behauptest allen Ernstes, daß jemand der gerade einen öffentlichen Vortrag zu einem Thema gehalten hat, am nächsten Tag nichts mehr zu diesem Thema sagen kann? Schwer zu glauben, aber ich war ja nicht dabei.
"Meines Erachtens sind "die kleinen" Zeugen Jehovas leider verführt" Ja, und die großen sind vom Himmel gefallen. ;oD
"Keine Errettung nur aus Glauben!" Stimmt stammt aber leider auch nicht von den JZ sondern aus der Bibel (Johannes 3:16, Jakobus 2:26)
"Die Watchtower Gesellschaft steht dahinter und ist ein großes Wirtschaftsunternehmen." Logisch, wie willst Du sonst 6,7 Millionen Menschen unter einen Hut kriegen? Ich würde es vielleicht nicht unbedingt Wirtschaftsunternehmen nennen. Übrigens betreiben alle Kirchen und Glaubensgemeinschaften solche Unternehmen, wer würde es ihnen vorwerfen?
"Die von ihnen verwendete Bibelübersetzung enthält ein paar Fehler, die deren Lehrmeinung unterstützen" Also ich habe 10 verschiedene Übersetzungen, aber gravierende Unterschiede habe ich noch nicht bemerkt. Außer, daß diese eine der wenigen Bibeln ist, die den Namen Gottes nicht durch Herr ersetzt hat.
"Sie haben ein Verlagszentrum in Selters an der Lahn" Stimmt, kann man besichtigen. Solltest Du mal tun.
"Dort können junge Zeugen auch ein freiwilliges Jahr absolvieren (arbeiten)" Viele bleiben sogar länger, manche ihr ganzes Leben (incl. Altersversorgung).
"sie werden Dich gewiss wieder besuchen" Das tun sie auch wenn Du sie nicht reinlässt ;o)
"Es wird genau darüber Buche geführt, welcher Zeuge wann bei wem war und ob es Sinn macht, denjenigen wieder zu besuchen." Viel zu aufwendig. Das sind die Zeugen Jehovas, nicht die GEZ ;o). Du wirfst Ihnen hier einen Verstoß gegen das Datenschutzgesetz vor. Wenn das so ist, zeige sie doch an. Übrigens hat das Bundesverwaltungsgericht (nach jahrelangem Rechtsstreit) ihnen am 01/02/2006 den Status der "Körperschaft des öffentlichen Rechtes" zugebilligt. Das wäre wohl kaum geschehen, wenn Verstöße gegen irgendwelche Gesetze vorgelegen hätten.
"Ich könnte noch viel erzählen" Dann schreibe doch ein Buch, ich glaube zu dem Thema gibt es noch keines. Oder?...
Lieber Cador,
Danke für Deine ausführliche Antwort.
• Ich werfe den Zeugen Jehovas nicht vor, dass sie sich zu eng an das geschriebene Wort halten! Da hast Du wohl zu viel in meine Aussage hineininterpretiert. Und zu wenig Auslegungsspielraum habe ich zwar nicht gesagt, aber wenn Du es schon ansprichst: Ich empfinde es tatsächlich so, dass die ZJ sehr wenig Auslegungsspielraum haben und dass ein enormer Druck ausgeübt wird. Ein Beispiel: Du hast geschrieben „wer sich aus den Zeugen retten lassen will, einfach rauchen“ und „Niemand zwingt sie Zeugen Jehovas zu sein. Und eines kann ich Euch sagen, man ist schneller draußen wie drinnen." Ich denke, es wird noch keiner zu Dir gesagt haben "Cador, wehe, Du rauchst! Dann wirst Du sofort aus der Versammlung ausgeschlossen!" Nein, ist auch nicht nötig! Du weißt es ja schon. Ok, ok - Du wirst das gleich wieder mit Bibelzitaten untermauern und behaupten, es sei ein Gebot der Bibel, nicht zu rauchen (obwohl das so nicht drin steht), und nicht eines, das von JZ auferlegt wird. Ja, der Körper ist der Tempel des Heiligen Geistes - ich weiß. Aber wenn Raucher sofort exkommuniziert werden, frage ich, wer ist ohne Sünde? Was ist mit der Freiheit der Christen? Es ist alles erlaubt obgleich nicht alles "frommt"! Du merkst, es ist Auslegungssache - aber die ZJ lassen nur eine Möglichkeit zu, ansonsten fliegt man raus! Und genau davor haben viele Angst (meine Interpretation). Und der Punkt ist ja auch, dass gelehrt wird, dass man außer als Zeuge Jehovas nicht gerettet werden kann. Und wer möchte schon sein Seelenheil auf's Spiel setzen? Und selbst als ZJ kann man sich nicht sicher sein, gerettet zu sein (oder hat sich an der Lehre inzwischen was geändert?). Bist Du Dir sicher, in Ewigkeit gerettet zu sein? Das kann schon einen enormen Druck ausüben!
Du hast geschrieben:
""Gott liebt einen freudigen Geber" (2. Korinther 9:7) Das passt irgendwie garnicht in Dein Bild vom Zwang."
Das ist ein Zitat der Bibel, das ich absolut bestätige. Hier möchte ich auch das "freudigen" betonen!!! Und das übt überhaupt keinen Druck auf mich aus, denn wenn ich nicht gerne gebe, lasse ich es eben - ist dann auch nicht schlimm. Dort steht ja nicht: "...und alle anderen hasst Gott"! Du hast was verwechselt: Ich meine nicht, die Bibel oder Gott üben den Druck aus, sondern das System der ZJ bzw. deren Führung!
• Zu Deinem 2. Punkt:
Ich habe geschrieben was sie sagen würden - Punkt! Ich glaube, dass (die meisten) ZJ sich aufrichtig bemühen, "richtig" zu leben. Ich glaube, vielen liegen die anderen Menschen tatsächlich am Herzen, die aus ZJ-Sicht verloren sind. (Hatte ich das Gegenteil geschrieben?) Aus welcher Motivation die ZJ handeln? Liebe? Angst? Druck? Von allem etwas? Ich kann nicht in die Herzen sehen, sondern nur interpretieren, was ich beobachte im Zusammenhang mit dem, was ich über die ZJ weiß - was auch sonst?
• Zum Punkt "Schulung":
Ich habe geschrieben, wie ich es erlebt habe, sonst nichts. Dass Du da gleich eine negative Intension meinerseits hineininterpretierst, ist dann wohl eher Dein persönliches Problem. (Immer dieses Ammenmärchen, dass die ZJ in aller Welt verhasst sind! Stimmt doch gar nicht! Nur weil viele nicht ZJ werden wollen - aus nachvollziehbaren Gründen - impliziert das noch keinen Hass. Vielmehr würde ich es als Gleichgültigkeit bezeichnen! Aber man kann sich natürlich als ZJ sooo bemitleiden, weil doch sooo verhasst ist!)
Meine Intension war, mitzuteilen, dass die ZJ vorbereitet in die Gespräche gehen - jeder möge selbst seine Schlüsse ziehen...
Zur Rhetorik ist meine persönliche Meinung: Ich möchte lieber nakte Fakten und Argumente sprechen lassen, als Effekte zu erzielen, die aus rhetorischen Kniffen resultieren.
• Thema "Abschirmen von Glaubensschwachen":
Ich habe den bloßen Umstand des Abschirmens und ein Beispiel dazu genannt. Werten mag das jeder selbst. Dass Du es gut findest, kann ich sehr gut verstehen. Ich frage mich nur, warum der Junge so abgeschirmt werden muss? (Ich hätte ihn schon nicht zerfleischt!) Da drängt sich mir der Verdacht auf, dass man ihn trotz Schulung nicht hinreichend mit Argumenten versorgen kann. (Was sich selbst bei seinem Vater bestätigte!!!)
• "...nicht fehlen dürfen" war eine Erklärung dafür, dass ich die Versammlung besucht habe. Und danke für Deine Bestätigung!
• "obwohl jeder Zeuge sagen würde, er ginge freiwillig" siehe oben, gähn.
• "Er musste seinen Vater fragen, dieser erlaubte es nur, wenn er (der Vater) dabei sein konnte." Verständlich oder ein Armutszeugnis: Der Junge war 17 und nicht 4 Jahre alt.
• "Lukas 22:42": Eine gute Bestätigung der Dreieinigkeit: Eine Person, der Dreieinigkeit redet mit einer anderen Person der Dreieinigkeit. Dazu gibt es viele andere Stellen der Bibel, die in die Betrachtung mit einbezogen werden müssten. Dies ist auch ein Beispiel zum Thema "Auslegung". Dass Jesus schizophren war, hat hier doch niemand behauptet...
• "Du behauptest allen Ernstes, daß jemand der gerade einen öffentlichen Vortrag zu einem Thema gehalten hat, am nächsten Tag nichts mehr zu diesem Thema sagen kann?" Oh ja! Das hättest Du erleben sollen. Ich hätte da auch mehr erwartet von einem Ältesten und einem Lehrer seiner Versammlung. Andererseits: Wo hätte man auch noch Argumente hernehmen sollen? Er war schon in einer doofen Situation, was mir im Nachhinein für ihn Leid getan hat - Zumal sein Sohn ja alles mitgekriegt hat.
• "Ja, und die großen sind vom Himmel gefallen": Ich habe mich scchon lange gefragt, wo die herkommen, aber jetzt, wo Du's sagst... ;-)
• Wirtschaftsunternehmen:
http://www.gimpelfang.de/cms/index.php?page=2117208053&f=1&i=768808790&s=2117208053
Eine Aktiengesellschaft ist für mich ganz klar ein Wirtschaftsunternehmen mit finanziellen Interessen...
• Bibel und Fehler: "Glaube ausüben" betont die Werkgerechtigkeit, die bei den ZJ zu Hause ist.
Der Name "Jehova" wird oft dort eingefügt, wo im Urtext Jesus oder "Herr" gemeint ist, z.B Röm 10,23.
oder es wird was weggelassen:
NWÜ: "Wenn ihr um etwas in meinem Namen bittet, will ich es tun."
gr. Urtext (Wort für Wort): "Wenn um etwas ihr bitten werdet mich in meinem Namen, ich werde es tun." (Joh 14:14) "mich" wurde einfach weggelassen!
• Zum Buch führen über Besuche:
Ich habe es selbst bei ZJ gesehen, sie darauf angesprochen und von ihnen bestätigt bekommen, dass sie darüber Buch führen.
Und Deine Aussage "Niemand, ausser dem Versammlungssekretär erfährt, wer wieviele Stunden im Dienst war, oder eben nicht. Von Druck kann da keine Rede sein." spricht für sich...
"Du wirfst Ihnen hier einen Verstoß gegen das Datenschutzgesetz vor." Diesen Vorwurf habe ich nicht gemacht - Du hast ihn angesprochen!!!
• "Dann schreibe doch ein Buch": Brauche ich nicht, es gibt viele. Empfehlen könnte ich "Der Wachtturmkonzern der Zeugen Jehovas." von Hans-Jürgen Twisselmann.
Gruß wiele
Cador am 12. Mai 2007 18:50 Nun gut jeder hat seine Meinung kundgetan.
Nur eines: Die Watchtower Bible and Tract Society.inc ist eine Körperschaft, keine Aktiengesellschaft. Aber Du weißt das bestimmt besser...
Nö, nicht unbedingt. Bei den ZJ ändert sich ab und zu mal was. Da kann es gut sein, dass Du den aktuelleren Stand weißt und ich lasse mich auch gerne korrigieren (besonders, wenn es gut belegt ist;-) )
Übrigens: Was genau meintest Du mit "Ammenmärchen"?
Cador am 12. Mai 2007 19:44 Wir können jetzt hier noch hundert mal hin und her schreiben, ich denke es ist gesagt was es zur Frage zu sagen gab. Du hast Deine Meinung kundgetan, ich habe meine gesagt. Was willst Du also?
Ein Siegertreppchen?
Das schenk ich Dir, wenn's Dir gut tut.
Immerhin hast Du Humor :-)
Nein, ich brauche kein Siegertreppchen. Ich hole nur gerne meine Infos auch aus erster Hand.
Und es mag bsp-weise sein, das Watchtower in DE eine Körperschaft ist, aber das "Inc" deutet auf eine amerikanische Aktiengesellschaft hin, oder wofür steht es?
Cador am 13. Mai 2007 15:49 Warum machst Du nicht einfach eine Frage daraus?

Ja sie müssen und wollen dies auch ! Finger weg !!
Heeeschen am 10. Mai 2007 10:59 Wieso Finger weg? Ich kenn mich bei diesen Leute nicht aus: Was ist dort so schlimm?
solf1 am 10. Mai 2007 11:01 Fanatismus ist immer schlecht ! Blättere in guten Geschichtsbüchern.. und diese Zeugen sind mehr wie fanatisch..
schurke am 10. Mai 2007 11:13 sie lassen Ihre Verwandten, auch Kinder, eher sterben, als dass sie eine Blutkonserve erhalten dürfen.
Kabark am 10. Mai 2007 11:17 Und nachts treffen sie sich auf Friedhöfen, trinken Schweineblut, jonglieren mit Katzen und veranstalten Besen-Wettreiten.
Lasst die doch machen resp. macht ihnen halt nicht auf wenn sie klingeln. Die Gedanken sind frei ;-)
Heeeschen am 10. Mai 2007 11:23 Ne, Kabark, also wenn die mit Katzen jonglieren, dann.... alles andere, aber das.... ;-)
soust am 10. Mai 2007 11:37 @Kabark: Herr Nimms-mit-Humor: das mit den Blutkonserven stimmt wirklich. Wenn Du medizinisch tätig wärst, würdest Du das bestimmt auch nicht so hinnehmen wollen.... und, ach ja, Blut trinken, welches auch immer, das war natürlich DAS Kontra-Beispiel!
Kabark am 10. Mai 2007 11:49 He soust, glaubst Du wirklich, ich wüsste das nicht? Meine Schwester gehört zu dem Verein, also erzähl' mir hier nichts.
soust am 10. Mai 2007 11:56 Wusst ich ja nicht, dass Du es soooo faustdick hinter den Ohren hast. Werds künftig meine Worte an Dich weidlich wägen....
Kabark am 10. Mai 2007 11:59 Ich werd's genießen.
soust am 10. Mai 2007 11:59 "Werde" meine Worte..... Tippfehler! (Wg. Niveauverbesserung berichtigt)
Teddylein am 23. Juni 2007 23:11 Weil sie sonst Gottes Gebot von der Heiligkeit des Blutes übertreten würden. Sie haben ja die Auferstehungshoffnung.
Teddylein am 23. Juni 2007 23:11 x
Teddylein am 12. Dezember 2007 23:31 Weil sie die Hoffnung auf eine Auferstehung haben und in erster Linie Gott mehr gehorchen müssen als den Menschen, genau wie die Apostel im 1. Jh.

In ihrem Glauben gibt es die Fordung zu missioniern.
Teddylein am 12. Dezember 2007 23:32 Es ist ein Gebot Jesu, den Dienst weltweit fortzusetzen, den er auf der Erde begann. (Matthäus 24:14 und 28:19, 20)!
ja, die Zeugen Jehovas "müssen" Mitglieder werben, weil sie den Auftrag Jesu "hinzugehen und Jünger zu machen" aus Matthäus 28:19,20 ernst nehmen. Zu dem Namen "Jehova" möchte ich sagen: soust sagte, der Name wäre falsch. Niemand weiß wirklich wie der Name genau gesprochen wurde. Auch Jahwe ist nicht sicher. Aber Jehova wird benutzt, weil er über Jahrhunderte von vielen Menschen so benutzt wurde. Das ist an kirchlichen Altären und anderen Darstellungen nachweisbar. Bis in die 70er Jahre hinein gab es sogar ein evangelischen Kirchenlied: "Dir, dir Jehova will ich singen". Es wurde aus Gründen, die sich jeder denken kann, aus dem Liederbuch herausgenommen.
Guter Beitrag. Das mit dem "müssen" ist natürlich immer eine Frage der Sichtweise. Ich gebe Dir Recht: Aus biblischer Sicht sollte jeder, der Christ ist, missionieren.
Gruß wiele
Ich bin doch positiv überrascht, hier viele christliche Schreiber zu finden. Das ist sehr gut und wichtig, das Nichtgläubige hier wahre biblische Aufklärung erfahren können.
Zum Thema Zeugen Jehovas kann man nur ausdrücklich vor einem Beitritt abraten. Es handelt sich um eine Sekte! Das ist deutlich erkennbar an psychologischen Druckmitteln und eine Abschottung gegenüber anderer christlicher Auslegung.
Es gibt noch viele weitere Punkte, welche mit Hilfe der anerkannten Bibelübersetzungen (z.B. Luther, Elberfelder) überprüft werden können.
Als Tipp zum Befreitwerden von den Haustürvertretern kann ich zu Folgendem raten: Lasst euch auf eine Diskussion nur unter der Bedingung ein, dass JESUS CHRISTUS als der Sohn GOTTES anerkannt wird.
Fragt die anklopfenden Zeugen, ob ein Gebet für ihre Errettung erwünscht ist und wünscht diesen einen gesegneten Tag. Damit Ende jeglicher unnützer Gespräche. Eine Hoffnung auf Umkehr scheitert schon daran, dass die Zeugen sich gegenseitig praktisch überwachen durch ihr Erscheinen zu Zweit.
Ich stimme Dir zu. Dass sie zu zweit kommen, würden Zeugen Jehovas damit begründen, dass Jesus seine Jünger auch zu zweit ausgesandt hat.
Zum Thema Gebet: Ich hatte Zeugen Jehovas ein gemeinsames Gebet angeboten, in dem wir um Erkenntnis der Wahrheit bitten könnten. Das wurde abgelehnt mit der Begründung, mit Ungläubigen würden sie nicht beten!
Gruß wiele

Müssen nicht, wollen.
Es gibt ein Stundenziel von 8h pro Monat das der normale Verkündiger erreichen sollte (für alte und/oder kranke Verkündiger 15 min pro Monat). Wenn er es nicht schafft juckt das im Grunde auch keinen. Die Statistiken sind anonym, Die Notizen der Verkündiger dürfen nicht weitergegeben werden (Datenschutz). Im Gegensatz zur Wirtschaft werden Adressen nicht verkauft o.ä. Mit Ausnahme der Mitteilung das jemand nicht besucht werden möchte (Das geht nämlich). Die muß natürlich weitergegeben werden.
Niemand, ausser dem Versammlungssekretär erfährt, wer wieviele Stunden im Dienst war, oder eben nicht. Von Druck kann da keine Rede sein.
Ausbeutung?
Die Zeugen tun das was sie tun aus freien Stücken. Niemand zwingt sie Zeugen Jehovas zu sein. Und eines kann ich Euch sagen, man ist schneller draußen wie drinnen.
Die Enthaltung vom Blut ist ein biblisches Gebot an das eigentlich alle gebunden sind die sich Christen nennen.
Also, wer sich aus den Zeugen retten lassen will, einfach rauchen ;o).
ja, und wenn du wenig stunden machst, dann hast du bald deinen ruf weg. dann bist du "geistig tot" oder "untätig". kannst dann eigentlich gleich zuhause bleiben, weil du hast dir das paradies dann eh schon vergeigt. ich kenne den laden. also vorsicht!!

man kann kein mitglied bei den Zeugen werden. die zeugen verkündigen das wort gottes und die frohe botschaft, weil jesus sie dazu aufgefordert hat. sie erklären richtig was die bibel sagt, denn die kirchen tun es ja nicht. dann liegt es an jedem selber, ob er das annehmen will oder nicht. es ist pflicht als gläubiger christ von haus zu haus zu gehen und den menschen die botschaft mit zu teilen, denn wie sollten die menschen sie sonst erfahren? Jesus sagte: " du weisst, dass du gerettet werden kannst, aber deinen bruder versuchst du nicht zu retten? dann wirst auch du nicht gerettet werden." Wenn man die wahrheit erkannt hat, darf man sie anderen menschen nicht verschweigen, und die zeugen erfüllen diesen auftrag mit bravour.
Eine gute Webseite über Zeugen Jehovas findet man unter der Adresse http://www.religion-spirit.de/jehovas-zeugen-jehovas/jehovas-zeugen-in-der-neuze... Im unteren Teil der Seite "Jehovas Zeugen in der Neuzeit "findet man eine Antwort auf die Frage warum Jehovas Zeugen von Haus zu Haus gehen
Es ist sozusagen eine Geste anderen etwas beizubringen. Niemand ist gezwungen beizutretten und unterschreiben muss auch keiner was. Jemanden zu einer Feier einzuladen ist nett und sehr interessant. Niemand wird gezwungen. Trotzdem versuchen zj es immer wieder jemanden überzeugen zu wollen ein leben nach der Bibel zu leben. Aber es tut keinem weh. Im gegenteil.

NEIN!
Zeugen Jehovas müssen keine neuen Mitglieder werben!
Zeugen Jehovas gehen dem Biblischen Auftrag nach allen Nationen die gute Botschaft zu Verkündigen (Mat 24:14). Wenn jemand dann mehr erfahren möchte aus der Bibel dann wird mit ihm die bibel betrachtet und derjenige kann entscheiden ob er auch ein Zeuge Jehovas werden möchte oder nicht.
Zeugen Jehovas gehen zwar zu jedem an die Tür, aber nicht aus dem Grund um Mitglieder zu werben, sondern damit alle Menschen ein Zeugnis erhalten, die Botschaft vom Königreich erfahren.
zu der Antwort von: <b>soust</b> Die Juden erkennen Jesus nicht als den Messias an, obwohl sich an Jesus alle biblischen Prophezeiungen die auf den Messias hinweisen erfüllt haben. Dann müssten die Juden nämlich zugeben das sie ihren eigenen Messias umgebracht haben. Stattdessen warten die Juden immer noch vergeblich auf ihren Messias obwohl es längst bewiesen wurde, das Jesus von Nazareth der vorhergesagte Messias ist.
Der Predigtdienst als Mitglieder-Anwerbe-Maschinerie ist zwangsweise Teil dieser Religion. Die Werbung von Mitgliedern läuft aber auch über die manipulative Schiene. Schon Kleinkinder werden innerhalb der Zeugen-Familien mit dämonischen Bildern in Kinderbüchern manipuliert. Beweisführung befindet sich auf http://www.antichrist-wachtturm.de/lerne-von-dem-grossen-lehrer.xhtml
Rüdiger Hentschel
Teddylein am 23. September 2009 11:23 Über den Link kann man nur den Kopf schütteln. Da wird man wohl in jedem Bild irgendwas finden, was so aussieht wie irgendwas Schlimmes, egal von wem das Bild ist...
Die Zeugen Jehovas werden offiziell als Sekte aufgeführt wegen ihrer Sonderlehren. Sie selbst verstehen sich als "Kirche". Sie haben ihre eigene Bibelübersetzungsversion, die mit der universitären, wissenschaftlichen nicht übereinstimmt. Entstanden sind sie im 19. Jahrhundert. Sie vertreiben ihre Zeitschriften den "Wachtturm" und "Erwachet" zur Mitgliederwerbung. Selbstverständlich müssen sie auch sonst um Mitglieder werben,indem sie über ihre Überzeugungen und Ansichten reden. Über ihre Werbetätigkeit müssen sie auch Rechenschaft ablegen. Berüchtigt sind die Zeugen Jehovas wegen der Verweigerung jeder Bluttransfusion auch wenn dies den sicheren Tod eines eigenen Kindes bedeutet. Einen informativen Artikel über Zeugen Jehovas findest Du in http://de.wikipedia.org/wiki/Zeugen_Jehovas
Teddylein am 23. September 2009 11:20 Über den Link kann man nur den Kopf schütteln. Da wird man wohl in jedem Bild irgendwas finden, was so aussieht wie irgendwas Schlimmes, egal von wem das Bild ist...
Das war für mich jetzt die beste und fundierteste Antwort. DH
Schließe mich an: Super erklärt und mit Beispielen belegt. DH.
Danke, hätte nie gedacht, dass mir die stundenlangen nervtötenden Diskussionen von früher einmal von Nutzen sein würden.
@ soust - echt klasse, die Antwort
Zum Namen Jehova, Jahwe oder wie auch immer...
Welche Version ist die Rinchtige:
Petrus
Peter
Peer
Piet
Pete
Pit
Pjotr
Pierre
Pedro
...
?
Wenn's doch egal ist oder nicht sicher, warum bestehen die ZJ ausgerechnet auf der Version die mit Sicherheit falsch ist?
Schön, daß Du das Wort Tetragramm kennst. Das Tetragramm heißt aber "JHWH" nicht "Jahwe" (das wären ja 5 Buchstaben und in diesem Sinne ein Pentagramm).
Habe zu Gottes Namen übrigens einen interessanten Thread gefunden, in einem COSB-Forum (die mögen die ZJ auch nicht gerade):
http://antipas13.net/Bibelkreisforum/viewtopic.php?t=1029&highlight=jehova
Selbstlaute werden in hebräischen Texten normalerweise nicht angegeben, denn die Worte sind so strukturiert, dass man die Selbstlaute leicht ergänzen kann (tw m Ggnstz zm Dtschn; nur eben die vier Mitlaute werden mit diesen Zusatzzeichen versehen, und zwar von rückwärts nach vorwärts, um jedem Versehen vorzubeugen.
@soust:
Diese Zusatzzeichen sind aber leider erst später dazugekommen, zur Zeit der urschriftlichen Niederschrift gab es diese Zeichen noch nicht.
@ wiele:
Die Antworten die Du hören willst und akzeptieren würdest finest Du unter:
http://www.gimpelfang.de
Aber Dich haben sie da ja wohl schon :oD.
@ Alle
Die Gelehrten sind sich jedenfalls nicht so einig über richtige und falsche Wiedergaben wie einige hier.
Kennt zufällig jemand die Originalwiedergaben im hebräischen der Namen Jesus und Josua?
@Cador Yahushua, in beiden fällen, was tut's zur sache? Die dogmatischen sind die ZJ, nicht die Normalbürger, und der Dogmatismus muss bekämpft werden (besonders weil er auf falschen annahmen basiert), nicht eine angenommene aussprache von Gottes Namen.
@Cador: "Yahushua", in beiden fällen, was tut's zur sache? Die dogmatischen sind die ZJ, nicht die Normalbürger, und der Dogmatismus muss bekämpft werden (besonders weil er auf falschen annahmen basiert), nicht eine angenommene aussprache von Gottes Namen. Wieso übersetht DEINE Bibel denn Jesu Namen nicht korrekt, aber Gottes Namen angeblich schon?
Interessante Wiedergabe. Wo hast Du die denn her?
http://de.wikipedia.org/wiki/Jehoschua
Was gibt es an Jesu Namen groß falsch zu übersetzen?
http://www.eliyah.com/nameson.htm
Muss dazu sagen, das iust nicht meine eigentliche quelle, ich habe irgendwo ein nettes (wirklich) wissenschaftliches essay, welches das ganze Thema behandelt.
http://www.eliyah.com/yahushua.html
tschuldige, falscher link.
Ohne streiten zu wollen, das Heft "Der Göttliche Name, der für immer bleiben wird" (WATCHTOWER BIBLE AND TRACT SOCIETY OF NEW YORK, INC.; 1984), welches genau ionformiert, was die ZJ über den Namen Gottes glauben, sagt auf Seite sieben, dass die ursprüngliche Aussprache des Namen nicht mehr bekannt ist, auf Seite neun steht, dass "Jehova" benutzt wird, weil diese Form "verbreiteter und bekannter ist als Jahwe", Seite 11 sagt, dass es "Keineswegs" verkehrt ist Formen wie "Jahwe" zu verwenden. Was aber auffällt, ist, dass die Diskussion darum nicht weitergeführt wird, und einfach angenommen wrd, das "Jehova" der Name Gottes ist. Also wird das Thema letztendlich doch ignoriert.
Es gibt heute doch genug archäologische Funde, die auf eine Aussprache hindeuten, die etwa "Jahweh" entspricht, und da es "Keineswegs" verkehrt ist, diese zu benutzen, aber sicherlich genauer, werde ich diese Formen benutzen.