Müssen Allgemeinmediziner psychologische Ratschläge geben können?

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6 Antworten

Grundsätzlich erstreckt sich die Approbation eines Arztes auch auf Psychotherapie.

Hinzu kommt, dass seit einigen Jahren alle Fachärzte und insbes. Allgemeinmediziner verpflichtend in der psychosomatischen Grundversorgung (psychodiagnostische Gespräche, psychotherapeutische Interventionen, Entspannungsverfahren) ausgebildet sein müssen.

Psychotherapie im Rahmen der psychosomatischen Grundversorgung ist in der Psychotherapie-Vereinbarung und der Psychotherapie-Richtlinie geregelt. Sie ist nicht antrags- und genehmigungspflichtig.

Und nicht zuletzt können alle Fachärzte, auch Allgemeinmediziner, die Zusatzbezeichnungen "Psychotherapie" und "Psychoanalyse" erwerben und damit unter der Berufsbezeichung "(ärztlicher) Psychotherapeut" auch antrags- und genehmigungspflichtige psychotherapeutische Behandlungen durchführen; sie unterscheiden sich bei der Durchführung der Psychotherapie dann faktisch nicht von Psychologischen Psychotherapeuten.

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Nein, er ist ja kein Psychiater. Für sowas gibts schließlich Fachärzte

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Natürlich. Leider sind die Ärzte in D nicht genügend dafür ausgebildet. Er muss auch entscheiden, wann es in die Psychiatrie oder zum Psychologen weitergeht.

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Nein, nicht unbedingt - dafür haben ja Psychologen diese Fachrichtung studiert.

Aber ich kenne eine Allgemeinärztin, die auch Psychologe ist! Ist also nicht ausgeschlossen!


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Was immer "psychologische Ratschläge " sein sollen ... Es kann nicht schaden, wenn sie gute Kommunikations- und Beratungsfähigkeit haben, aber ihr Job ist Allgemeinmedizin: Diagnose - Beratung -  Behandlung.

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Ein Allgemeinmediziner hat auch eine psychologische Grundausbildung. Er muss in der Lage sei zu erkennen ob ein psychologisches Leiden vorliegt und den Patienten an den passenden Fachart weiterleiten.

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