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Müssen alle Taufpaten zwingend Mitglied der jeweiligen Kirche (katholisch/ evangelisch) sein?

gefragt von WilliWissen am 13.08.2008 um 20:01 Uhr

Kann ein Pate auch gar nicht in der Kirche sein? Müssen die Paten der Kirche angehören, die die des Kindes ist (kath./ evang.)? Oder reicht einer aus?


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Ameise3
beantwortet von Ameise3 am 13. August 2008 20:02
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Soweit ich weiß, muß nid. einer von beiden kath. oder evang. sein. Ameise


waggerla
beantwortet von waggerla am 13. August 2008 20:04
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Der Taufpate hat eigentlich die Aufgabe, dem Kind eine christliche Erziehung zukommen zu lassen. Wenn er/sie dem zustimmt, dann steht eigentlich nichts im Wege. Im Normalfall nimmt man dann zwei Paten, wovon einer in der Kirche ist. Ich glaube, es kommt vor allem auf den Pfarrer oder das Bistum an, welche Kombinationen möglich sind.

Kommentar von 3125b5d4ae57165bd92a9cf080175a37smallAmeise3 am 13. August 2008 20:14

Gute Antwort!

Kommentar von 69d22410151448bb4977155a740ea7a9smallgerwitt am 13. August 2008 21:00

Nein, es kommt nicht auf den Pfarrer oder Bischof an, weil die kirchenrechtlichen Vorgaben für die katholische Kirche weltweit gelten und in dieser Frage eindeutig sind. Aber es reicht aus, wenn es nur einen Paten gibt. Zwei sind nicht notwendig. Siehe auch meine weiteren Ausführungen hier.

Kommentar von 2f4d9359ea2ee4d69a381404ff29a99csmallwaggerla am 13. August 2008 21:37

Wenn kirchenrechtliche Vorgaben weltweit gelten (in der kath. Kirche), wieso kriegt man dann in einer Kirche eines Bistums in den USA zu jeder Messfeier bei der Kommunion auch Messwein, in Deutschland dagegen nicht? Normalerweise langt ein Taufpate, wenn allerdings ein Pate nicht der Kirche angehört, dann nimmt man meist einen zweiten dazu, der Christ ist.


Zander1961
beantwortet von Zander1961 am 13. August 2008 20:04
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Das kommt auf den Pfarrer an.....


Paintybear
beantwortet von Paintybear am 13. August 2008 20:05
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Eigentlich geht es auch, wenn keiner der Kirche angehört. Kann es sich die Kirche erlauben durch Ablehnung ein Schäfchen weniger zu bekommen. Wohl nicht.

Kommentar von 69d22410151448bb4977155a740ea7a9smallgerwitt am 13. August 2008 20:58

Dies ist vielleicht deine persönliche Privatmeinung. Aber sie deckt sich für den römisch-katholischen Bereich überhaupt nicht mit dem derzeitigen Kirchenrecht. Ich empfehle ferner, sich mit dem Wesen des Patenamtes in der Kirche zu beschäftigen, dann wird einleuchten, wie folgerichtig die Vorgaben der katholischen Kirche in dieser Frage sind.

Kommentar von 142ad29980d2fd0956263f0b79f775eesmallPaintybear am 13. August 2008 21:27

Das mag schon so sein. Doch bei der Kirche ist das Thema "Recht" ein dehnbarer Begriff. Unser Pfarrer ließ sich vor 11 Jahren darauf ein, dass beide Paten keiner Kirche angeschlossen waren. Mit dem Wesen des Patenamtes werde ich mich auf keinen Fall beschäftigen, da es beinhaltet, dass ich mich irgendwie auch mit der Kirche beschäftigen muss.
In deinem Merzettel stehen einige Fragen, die sich mit der Kirche beschäftigen. Es könnte also sein, dass du der Kirche nahe stehst oder sogar ein Amt bekleidest. In mir findest du dann eigentlich das Gegenteil. Obwohl ich der biebelfesteste in der Familie bin, gelte ich auch als der ungläubigste. Ich zahle zähneknirschend meine KS und versuche meinen Kindern bezüglich Kirche ein akzeptabeles Vorbild zu sein. Mehr nicht! Deshalb störe ich mich an solchen Empfehlungen, die mir einleuchtend klar machen sollen, dass die Vorgaben der Kirche richtig seien.

Kommentar von 142ad29980d2fd0956263f0b79f775eesmallPaintybear am 13. August 2008 21:34

bibelfest und nicht biebelfest


gerwitt
beantwortet von gerwitt am 13. August 2008 20:57
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Für die römisch-katholische Kirche gilt nach dem derzeit geltenden Kirchenrecht: Nur ein getaufter Katholik, der nicht aus der Kirche ausgetreten ist, kann Taufpate sein. Er soll zudem gefirmt sein. Ein Nicht-Katholik kann bei einer katholischen Taufe aber Taufzeuge sein. Es ist in der katholischen Kirche aber ausreichend, wenn es nur einen Taufpaten gibt. Gibt es aber zwei, soll der eine ein Mann und die andere eine Frau sein.

Alle andere Ansichten sind persönliche Ansichten, decken sich aber nicht mit den derzeitigen kirchenrechtlichen Vorgaben. Der Seelsorger vor Ort wird sicherlich gerne für weitere Fragen zur Verfügung stehen und eine für alle gute Lösung finden.





waggerla
beantwortet von waggerla am 13. August 2008 22:04
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Mein Rat: Wenn der katholische Seelsorger in Deiner Gemeinde das Kind nicht mit Nicht-Katholiken taufen will, dann such Dir einen anderen Pfarrer, der dazu bereit ist. Am ehesten findest Du den wahrscheinlich in einer Diaspora.


Pestopappa
beantwortet von Pestopappa am 13. August 2008 20:05
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Nein.

Kommentar von 69d22410151448bb4977155a740ea7a9smallgerwitt am 13. August 2008 21:03

Diese Antwort ist mehr als missverständlich! Worauf antwortest du eigentlich? Auf die erste, die zweite oder die dritte gestellte Teilfrage? - Wenn du meinst, dass der Pate nicht Mitglied der Kirche sein muss, dann liegst du im Bereich der katholischen Kirche falsch. Für die evangelische kann ich nichts sagen, weil ich mich da nicht auskenne.

Kommentar von Fb044b587ba8fcf786b4d7d5f239f3afsmallPestopappa am 13. August 2008 21:28

Man muss nicht in der Kirche sein. Damit sind alle anderen Fragen mit beantwortet.


anonym
beantwortet von kristian58 am 27. August 2008 22:23
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nein, aber man sollte mal darüber nachdenken www.lutherisch.de



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