Frage von Kaliber365, 65

MPU mit Vorbereitung?

Ich habe mich zur einer MPU entschieden diesmal mit Vorbereitung, soll heißen, mit einem Verkehrspsychologen und einem Abstinenz Nachweis über 12 Monate. Jetzt meine Frage, hat jemand Erfahrungen gemacht wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist das man dieses mal durch die MPU kommt, ich hab jetzt schon zwei MPU'S gemacht allerdings ohne mich vorzubereiten, in meinem letzten Gutachten stand jetzt drin das ich zum Verkehrspsychologen meine Vergangenheit aufarbeiten soll und auch einen Abstinenz Nachweis erbringen soll. P.s.: Ich hatte 1999 eine Alkoholfahrt mit 1.7℅ und einen Unfall mit Fahrerflucht und danach zwei Mal fahren ohne gültige Fahrerlaubnis. Ich hoffe das die Zeit nicht zu lang ist zwischen den Taten und der jetzigen MPU, ich habe die Vermutung das der Gutachter jetzt sagt, warum macht er jetzt erst MPU mit Psychotherapeut und Abstinenz Nachweis, und mir jetzt nix mehr glaubt was ich ihm so sage ???

Antwort
von siggibayr, 27

Wie wäre es, wenn du dich mal mit einem  Psycholog.- & Suchtberater,
Sachverständiger/Gutachter für Fahreignung (DESAG),
TÜV-zertifizierter Fachberater für Kraftfahreignung oder einem Verkehrstherapeuten  in Verbindung setzt. Findest du sicherlich im Telefonbuch unter "Vorbereitung MPU".

Einige bieten eine kostenlose Erstberatungen an.

Kommentar von Kaliber365 ,

Genau das habe ich gemacht, am 13.04.2016 habe ich den ersten Termin beim Verkehrspsychologen und mit dem bespreche ich den weiteren Werdegang, ich lasse mich dieses mal auf alles ein was er von mir verlangt, er meinte er erarbeitet mit mir zusammen eine MPU Planung mit Abstinenz Nachweis über 12 Monate und Einzelgesprächen.

Antwort
von Kaliber365, 31

Ja manchmal ist spät besser als nie da hast du wohl recht.
Naja ich werd wohl ganz entspannt an die Sache rangehen bevor ich mich noch verrückt machen lasse, schließlich trinke ich jetzt schon fast 10Jahre keinen Tropfen Alkohol mehr, wird schon glatt gehen hoffe ich.

Kommentar von Solaris80 ,

Hallo,
würde auch sagen, du hast gute Chancen, wenn du so lange trocken bist.
Abstinenznachweise und psychologische Beratung sind trotzdem wichtig für eine positive MPU.
Dass die "Trunkenheitsfahrt" schon länger her ist sehe ich nicht als Problem, im Gegenteil.

War bei mir auch so: 2000 erster Führerscheinentzug, 2002 positive MPU und Führerschein zurück (war Anfang 20 und nicht wirklich aus Überzeugung trocken), dann 2003 das zweite Mal Trunkenheitsfahrt (beide Male mit sehr hohen Werten, bin ich nicht unbedingt stolz drauf...)
Die Jahre darauf hatte ich das Thema Führerschein schon ganz abgeschrieben, zum einen weil ich mir gedacht habe, bin selbst schuld, dass ich wohl nie wieder einen haben werde. Und zum anderen weil man ihn damals nach 2 Jahren noch komplett neu machen musste.

Bin dann 2006 aus Überzeugung trocken geworden, als ich einige Jahre später mitbekommen habe, dass der Führerschein nach positiver MPU nicht mehr komplett neu gemacht werden muss bin ich 2011 zur MPU, leider auch ohne mich vorzubereiten. Wenn es nur nach dem Psychologen gegangen wäre, hätte ich schon ein positives Gutachten bekommen, aber es fehlten halt die Abstinenznachweise, daher negativ.

Dann 1 Jahr Urinscreenings und 2012 damit noch mal zur MPU (positiv)

Denke, wenn die merken, dass man seit Jahren aus Überzeugung trocken ist, unabhängig vom Führerschein, hat man auf jeden Fall mehr Chancen als jemand der vielleicht nur ein Jahr abstinent war um den Lappen wiederzubekommen.

Wünsche dir viel Erfolg!

Antwort
von Schuby221, 31

Manche lernen es spät und einige nie.

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