Frage von KingofKingz5454, 164

mountainbike auf normalen straßen?

hallo, ich möchte mir ein fahrrad zulegen, habe jedoch null ahnung von fahrrädern. mountainbikes gefallen mir besonders, deswegen will ich mir ein mountainbike besorgen. jedoch würde ich auf ganz normalen straßen fahren und nicht auf bergigen landschaften oder ähnlichem. ist ein mountainbike auch für "normale" straßen geeignet? was könnt ihr dazu sagen? bzw könnte mir jemand tipps geben?

MFG.

Expertenantwort
von elenano, Community-Experte für Fahrrad, Fully, Hardtail, ..., 101

Du kannst natürlich auch auf Straßen damit fahren (wenn auch kein MTB ab Werk für den Straßenverkehr zugelassen ist).

Schneller könnte man aber mit einem anderen Fahrrad sein, da die Federgabel und die breiten Reifen mit grobem Profil bremsen.

Man unterscheidet grob zwischen Fully (mit Hinterbaudämpfung, teurer) und Hardtail (nur Federgabel, ,,normales'' MTB).

Generell gibt es brauchbare MTBs erst ab 650€ und man sollte darauf achten, dass es eine Gabel von Rock Shox, Manitou oder Fox hat und dass die Schaltung Shimano SLX, Deore oder XT ist.

Wenn du aber nie ins Gelände möchtest, wird es wohl auch so ein billiges tun, z. B. Cube Aim oder irgendeins von Bulls.

Kann dann aber sein, dass manche Komponenten schneller rosten und verschleißen.

Wenn du eines von Bulls nehmen solltest, bitte keins mit Bremsen von Tektro. Die sind nicht gut und Bremsen sind ein sicherheitsrelevantes Teil.

Antwort
von dermitdemball, 54

Wenn Du die Möglichkeit hast, probiere beides aus! Vielleicht leiht Dir ein Freund ein Mountainbike zum Probefahren! Und dann versuch mal zum Vergleich ein Trekkingrad! 

Bei manchen Fahrradhändlern kannst Du das auch machen!

Ich persönlich lass beim Neukauf eines Trekkingrades immer gleich die schmalsten Reifen aufziehen - am besten mit "Pannenschutz"! 

Die haben eine zusätzliche Kunststoffeinlage und sind deshalb fast unplattbar  - fast zu 100% "pannensicher"! Sind zwar etwas teurer aber das zahlt sich aus!

Expertenantwort
von FelixLingelbach, Community-Experte für Fahrrad, 77

Mein Mountainbike habe ich auf Straße getunt. Jetzt ist es ein sehr bequemes und schnelles Tourenrad. Als erstes mussten die schweren grobstolligen Reifen runter. Die haben gebremst ohne Ende. Jetzt sind leichte, dünne Slicks drauf. Die Optik hat sich dadurch eher verbessert. Diese Reifen sind sehr breit (60 mm SuperMoto).

Dann habe ich die Mountainbike-Kassette im Hinterrad gewechselt zugunsten von einer mit feiner abgestimmten Gängen. Wunderbar, ich fahre immer im richtigen Gang. 

Dazu steht die Federung auf maximaler Härte, den Lenker habe ich etwas gekürzt und einen Brooks Flyer mit Federung montiert. Als Mountainbike taugt das Rad nun nicht mehr. Zu wenig Kontrolle und die Reifen halten nicht viel aus. Stört mich aber nicht. Auf Wald- und Feldwegen fährt es sich noch ausgesprochen gut. 

Trotzdem bleibt das Rad ein Spaßrad, dass ich nur im Sommer fahre. Es hat kein gescheites Licht, keine Zulademöglichkeiten und keine Schutzbleche. Hat man nur ein Rad, sollte es ein Trekkingrad sein. Das kann alles und hat alles. Guckst du mal bei vsf fahrradmanufaktur. Die haben wertbeständige Räder mit einer sinnvollen Ausstattung ohne viel Schnickschnack. 

Musst du selber wissen, was du willst. Vom Mountainbike kannst du ziemlich enttäuscht werden, dann nämlich, wenn die ersten Mädchen dich mit ihren Körbchenrädern überholen, wie es mir ergangen ist. Es gibt auf der Straße keinen langsameren Radtyp als das klassische Mountainbike. 

Antwort
von icebine, 98

du musst zwischen den Arten unterscheiden.

wenn du nicht grade 3 meter sprünge und heftige Waldstrecken mit 80 km/h fahren willst oder 7 m drops jumpen willst, eignet sich ein Downhillbike oder dirtbike.


Ich rate zu nem Cross country bike! die Federung kannst du bei guten Modellen sogar den Anforderungen nach anpassen. 

zb 

asphaltfahrten -> Federung hart.

Geländefahren -> Federung weich


bin lange zeit mountainbike gefahrn. auch "normale" sprünge von ca 1,5 m höhe und 7 meter länge sind machbar.

Auch die sitzposition ist für alles top!

baumarkt-bikes kannste vergessen.

(wenn du mehr laaaange strecken fährst rate ich zu nem trekking bike. is aber nicht mein persönlicher geschmack)

Antwort
von dermitdemball, 62

Wenn Du wirklich nur auf Asphaltstraßen fahren willst, ist sicher ein Trekking Bike das Beste!

Allein schon wegen der viel schmäleren Reifen, die auf Asphalt oder Beton weit besser rollen durch die viel geringere Auflagefläche!

Kommentar von FelixLingelbach ,

Bei gleichem Druck hat der breitere Reifen weniger Rollwiderstand. 

Kommentar von dermitdemball ,

Der breitere Reifen hat den Vorteil im Gelände auf weichen Boden nicht so leicht und so tief einzusinken!

Der breitere Reifen hat mehr Auflagefläche und deshalb auch mehr Reibung und ist auf festem Untergrund "langsamer"! 

Überleg mal - sonst würden die Radrennfahrer mit ganz breiten Reifen fahren! - Sie haben aber die aller schmalsten Reifen! - Weil die auf festem Untergrund die schnellsten sind!

Kommentar von FelixLingelbach ,

Die Aufstandsfläche ist bei gleichem Druck gleich groß. Beim Rennradreifen ist sie langgezogen, beim breiten Reifen runder.

Beim Rennrad geht es in erster Linie um Gewicht und um Luftwiderstand.

Gewicht, dass du außen am Rad hast, muss immer wieder neu beschleunigt werden. Es zählt daher doppelt (sagt man so). Deshalb muss besonders der Reifen leicht sein. Trotzdem fährt man heute auch auf dem Rennrad nicht mehr die ganz schmalen Dackelschneider, sondern ist auf 23 mm hochgegangen. 19er sind nur noch etwas für Zeitfahrmaschinen.

Der Luftwiderstand ist ab etwa 25 km/h die größte Gegenkraft. Uninteressant für Mountainbiker, die sind zu lahm, der Rennfahrer fährt aber lange Strecken mit über 30 bis 40, im Sprint noch eine Ecke schneller. 

Auf schmale Reifen bekommt man besser hohe Drücke drauf. Bei optimal ebenen Untergrund würde gelten: je höher der Druck, desto geringer der Rollwiderstand (desto geringer die Standfläche). Da es aber in der Wirklichkeit keine mathematisch ebenen Flächen gibt, ist auch diese Formel mit Vorsicht zu genießen. Oft rollt man mit etwas weniger Druck doch besser. 

Im typischen Mountainbikegelände ist man sogar meistens mit weniger Druck (weniger auf und ab) schneller.  

Antwort
von FrauFriedlinde, 66

Nein, damit ruinierst du die Reifen! Aber wenn du Strassenreifen drauf machst, dann ginge das. Allerdings ist das irgendwie "
Perlen vor die Säue werfen"

Antwort
von Habnefrage147, 75

Ja, Mountainbikes sind normalerweise auch für Straßen geeignet. Ich selbst fahre auch eins, und genau wie du fast nur auf Straßen. Aber wenn ich dann mal kurz ins Feld muss oder im Wald fahre, bin ich damit besser dran als mit einem Rennrad o.ä.

Hoffe ich konnte helfen :)

Antwort
von alwinbaumann1, 62

Ja Mountainbikes sind auch für Straßen geeignet. Hab selbst eins. Musst es nur verkehrssicher machen

Antwort
von derLucas02, 57

Ein Mountainbike mit Slick-Reifen oder mit feinem Profil läuft sehr leicht auf der Straße. Wenn du mal quer durchs Gelände fahren möchtest brauchst du nur die Luft halb rauslassen. Durch die breiten weichen Reifen ist man gut abgefedert und rutscht auch weniger. 

Auch bei schnellen Reaktionen im Stadtverkehr ist ein MTB einen Standard- oder Reiserad überlegen. (Länge, Stabilität, Bremsen)

Antwort
von fitnesshase, 64

Kannst auch auf normalen Straßen fahren, bloß solltest du dir Lichter dran machen

Antwort
von David3103, 39

Ja, darfst du. Du musst es nur Verkehrssicher machen, da alle MTB's ab Werk ohne Straßenzulassung kommen.

Ob es Sinn macht ist eine andere Frage...

Antwort
von paulklaus, 44

Ein Fahrrad-Geschäft könnte PRÄZISE Auskunft geben...

pk

Antwort
von Typausulm, 29

Natürlich geht Das.

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