Frage von nilono313 22.09.2012

Motorrad als erstes eigenes Fahrzeug? BMW F650

  • Antwort von Mandek 22.09.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Klar macht es Sinn, wenn du Spaß am Motorradfahren hast. Ich hatte mir mit 18 auch sofort ein Motorrad geholt (Suzuki GSX600F) und bis heute (ähhhhm Jahrzehnte später) immer noch NUR Motorradbesitzer. Fahre zwar auch nebenbei Auto, aber was gibt es besseres als ein Motorrad?

    Zu BMW sag ich mal nix (Einmal Suzuki, immer Suzuki^^).

    Zu Enduro... ich bin Jahre lan nur Supertourer gefahren,, bis ich heute auch Enduro fahre. Ich fahre zwar fast nur Strasse, aber bei glatter Strasse (durch Laub/Nässe/leichten Frost), beherrsche ich mein jetziges Motorrad, durch seine aufrechte Position, einfach besser.

  • Antwort von mischer71 24.09.2012

    Der Antwort von Achim bleibt eigentlich kaum noch etwas hinzuzufügen, außer daß ich die F650 für ein sehr gutes Allraond-Anfängermotorrad halte. Über die einzelnen Aspekte dieses Töffs kannst Du Dich ja mal hier : http://www.f650.de/forum/ belesen. Ich selbst fahre im übrigen die G650 xCountry und habs noch nie bereut...

  • Antwort von annokrat 22.09.2012

    sobald du beim motorrad rationale überlegungen anwendest, solltest du ein auto kaufen. ein motorrad ist in allererster linie eine sport- und hobby-gerät. natürlich kann man es auch im alltag einsetzen, aber das ist dann nur ein nebeneffekt, nicht die treibende kraft ein motorrad zu kaufen.

    ich habe mir mit 18 auch ein motorrad gekauft. ein auto zu kaufen, kam mir nicht ansatzweise in den sinn. ok, damals, als schüler, hatte ich noch das auto von papi als notlösung zur verfügung, um z.b. mädels im kalten winter wohl behütet zu kutschieren. und irgendwann habe ich mir auch noch einen pkw geleistet, erst nur für die wintermonate, dann einfach parallel (ich fand keine passende halterung für den baby-safe auf dem tank).

    annokrat

  • Antwort von DerandereAchim 22.09.2012

    Moin nilono313,

    wie Mandek hatte auch ich mit 18 sofort ein Motorrad, ebenfalls Jahrzehnte her, eine Honda 250 G, und war viele Jahre lang auch Nur-Motorradbesitzer. Nachdem ich das Mädel meines Herzens, meine spätere Frau kennengelernt hatte, kam ein alter VW-Bus dazu. Sie hatte schreckliche Angst vor dem Motorradfahren, so dass das kein gemeinsames Vergnügen wurde, und ich konnte ihren ewigen Traum erfüllen.

    Da mein damaliger Einsatzort viele Hundert km von zu Hause entfernt am A... der Welt lag und ich bei jeder möglichen Gelegenheit sofort nach Hause wollte, kam ein Zug als Transportmittel nicht in Betracht, so dass ich also bei jedem Wetter, auch im Winter, mit meiner Kiste fuhr. Gegen Regen kann man sich schützen, aber das Fahren auf festgefahrenem Schnee war teilweise grenzwertüberschreitend. Da wäre wohl eine Enduro vorteilhafter gewesen.

    Auf einem Motorrad mit Koffern und Tankrucksack kannst Du schon 'ne Menge Kram mitnehmen, den man im täglichen Leben oder auf einer längeren Reise braucht. Auch ein Smoking und die Lackschuhe und für die Frisur, falls man nicht auf einen Kurzhaarschnitt steht, das Allwetter-Taft ließen sich gut verstauen. Für einen Umzug ist es natürlich nicht geeignet, aber man fährt ja auch nicht jeden Tag seinen Mobiliar spazieren.

    Davon, dass Du nur eine Person mitnehmen könntest, solltest Du Deine Entscheidung nicht abhängig machen. Du kaufst Dein Fahrzeug für Dich und Deine Wünsche und nicht als potenzielles Beförderungsmittel für andere.

    Einer der wesentlichen Aspekte bei einer Entscheidung für oder gegen ein Motorrad als Transportmittel ist für mich die Frage der Sicherheit. Du hast keine Knautschzone wie ein Auto. Dessen bist Du Dir aber bestimmt bewusst. Du musst also nicht nur gut Motorradfahren lernen, sondern Dich auch schnellstens an das Mitdenken für andere Verkehrsteilnehmer gewöhnen. Wenn Du das einmal drauf hast, könntest Du auch beim Umsteigen auf ein Auto ein herzlich willkommenes Mitglied in der Minderheit der umsichtigen Fahrzeugführer werden.

    Der andere für mich entscheidende Gesichtspunkt, der für das Motorradfahren spricht, ist der Spaßfaktor. Wenn Du nicht nur wie ein Bekloppter durch die Gegend donnern willst, wirst Du ein Fahrerlebnis genießen können, das auch ein Cabriofahrer niemals erleben wird.

    Die von Dir genannte 650er BMW kenne ich nur vom Sehen. Die Vorgängermodelle wurden von einer alten Klassenkameradin und einem Kumpel gefahren. Sehr solide und robuste Maschinen. War allerdings auch niemals mein Fall (siehe Mandek). Ich hatte Hondas und Yamahas.

    Enduros bin ich während meiner Arbeitszeit in Ecuador und Peru gefahren. Was anderes wäre dort gar nicht in Frage gekommen. Hier in Europa habe ich keine. Wie Mandek finde ich, dass diese Maschinen bei ungünstigen Strassenverhältnissen vorteilhafter sind. Für eine aufrechtere Sitzpostion reicht mir aber ein gutes Touringbike. Dessen Nachteil gegenüber einer Enduro sehe ich allerdings in seinem Gewicht und den Proportionen. Wenn man sich trotz aller Vorsicht doch 'mal auf die Nase legt, lässt sich 'ne Enduro leichter wieder aufrichten.

    Tjä, wenn Du Dich für ein Motorrad entscheidest, wünsche ich Dir viel Spaß damit und eine sichere und gute Fahrt.

    Liebe Grüße

    Achim

  • Antwort von NOOBIATOR 22.09.2012

    das ist ne ganz ganz ganz dumme idee, ein motorrad kann nie ein pkw ersetzen.

  • Antwort von DerLocke 22.09.2012

    Die Versicherung ist günstiger und wenn Du keinen Unfall machst und deine Versicherung weiter sinkt auf unter 100% lohnt es sich richtig erst dann ein Auto zu kaufen aber im Winter musst Du halt mit Bus und Bahn fahren xD

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