Frage von goodmood77, 54

Motivationslose leere?

Ich bin in einem Zwischenjahr, weil ich nach dem normalen Schulabschluss irgendwie nicht gleich weiter machen konnte.
Mir stehen nächstes Jahr noch alle Möglichkeiten offen, doch jetzt versuche ich zu lernen, doch in kann nie länger als 10 minuten.
Dann mache ich wieder meine Hobbys oder versinke in meinen Gedanken. Ich weiss nicht ob ein grosser Teil davon wegen der Pubertät und den Stimmungsschwankungen ist, oder ob ich sonst eine Art Depression habe.
In letzter Zeit fühle ich auch so ein komisches Gefühl im Kopf von Leere, was mir auch irgendwie Angst macht.
Villeicht kann ich mich auch noch nicht in die Erwachsenen Welt begeben, oder ich nehme alles zu ernst.
Könnt ihr mir villeicht sagen wie ich mein Leben geniessen kann und trozdem keine Angst for dem Gymnasium oder dem Verlust von Menschen haben muss?
Wie werde ich stärker?
Wie kann ich meine Trauer und Verwirrtheit bekämpfen?
Danke für eure Antworten LG.

Antwort
von Empalogics, 28

Was Dir vermutlich fehlt, ist eine feste Aufgabe bzw. ein Ziel auf welches Du hinarbeiten kannst. Hier bietet sich an, dass Du Dich für die Zeit sozial engagierst oder Dir ein Hobby suchst, welches Dir genau das bietet.

Wichtig ist hier auch den Tagesrhythmus nicht zu verlieren. Schaffe Dir daher Routinen die Dich über den Tag begleiten.  

Antwort
von Schattentochter, 12

Wofür genau lernst du denn eigentlich, wenn du gerade deinen Schulabschluss gemacht hast und noch garnicht weißt, wie's weitergeht? o.o Der Teil ist mir gerade ein wenig unklar.

Was die Leere angeht - das passiert sehr vielen Menschen in so einer Zeit. Wenn man gerade kein fixes Ziel hat, kommt man in einen Modus des Stillstands -> und genau deshalb wäre es wichtig, diesen Stillstand zu beenden.

Ich kann mich hier den Vorschlägen der anderen nur anschließen - ein Auslandsaufenthalt bewirkt Wunder. (Hab' ich in meinem Pausejahr gemacht - Schottland :) Ich kam heim mit bergeweise Gedichten und einem viel besseren Englisch^^)
Soziales Engagement ist ebenfalls IMMER eine gute Idee - nicht nur wegen dir selbst, auch, weil die Welt es ohnehin mehr als nötig hat, dass mehr Menschen sich um sie kümmern.

Was das Lernen angeht, so kann ich dir leider erst irgend einen Tipp dazu geben, wenn du mir meine anfangs gestellte Frage beantwortest - deshalb fänd' ich's toll, wenn du mir antworten würdest.^^ (Schreib' ich jetzt nur, weil viele Fragesteller das nicht machen. ;) )

Generell würde ich dir raten, die Ziellosigkeit so gut wie möglich als gegeben hinzunehmen - da muss man durch. Es kann aber nicht schaden, zu Beratungsstellen (Arbeitsamt, Berufsinformationsmesse, etc.) zu gehen und mal zu schauen, was es überhaupt so für Möglichkeiten gibt. Aber krieg' keine Panik, wenn du mal kurz nicht weißt, wohin mit dir - so geht's uns allen mal. :) Die Leere KANN zur Depression werden, wenn man nicht aufpasst, aber nur, wenn man sich gehen lässt und treiben. Wenn man versucht, die Dinge in die Hand zu nehmen, wird's besser, versprochen.

Kommentar von goodmood77 ,

Ich habe Angst die Schulsachen zu vergessen die ich gelernt habe und meine Mutter macht mir in dieser Art auch einen Druck:/.
Schule deswegen weil ich nächstes Jahr sehr wahrscheinlich an eine weiterführende Schule gehe und dort den Anschluss nicht verpassen möchte.
Danke für deine aufmunternden Worte, dass mit dem Sprachaustausch hab ich mir auch schon vorgenommen. LG

Kommentar von Schattentochter ,

Herrjemine, deine Mutter ist aber auch ein bisschen übereifrig...

Kein Wunder, dass du dich nicht auf's Lernen konzentrieren kannst - wofür denn bitte?

Wenn ich du wäre, würde ich versuchen, meiner Mutter klarzumachen, dass nicht einmal Leute, die direkt an die Uni weitergehen im Sommer auch nur einen Finger krümmen. Man wiederholt an weiterführenden Schulen ohnehin nochmal das meiste - und falls nicht, kann man immer noch wieder aufholen.

Ich meine, es ist sicher ganz nützlich, wenn du auf Kurs bleibst, da hat sie ja nicht Unrecht -> aber du bist momentan in einer Phase, wo du dir überhaupt erst mal darüber klar werden musst, welche Richtung du einschlagen willst. Dass du da keinen Kopf dafür hast, ständig über Büchern zu brüten, sollte deiner Mutter doch klarzumachen sein, oder?

Wenn ich du wäre, würde ich mir 20 - 40 Minuten am Tag festlegen und mir einen Plan machen. Mo Geschichte, Di Mathe, etc. -> bei diesen 20 - 40 Minuten bleibt's. Du tust nicht nichts, aber du tust auch nicht endlos viel mehr, als dir momentan gut tut. Stell dir diese Zeit aber auch wirklich als fixen Plan auf und kümmere dich den Rest des Tages um dich selbst. Ab einer gewissen Regelmäßigkeit wird's mit dem Lernen dann wieder leichter werden - weil alles klar begrenzte für den Kopf tendenziell besser zu fassen ist.
Wenn du versuchst, dir mitten am Tag ganz zufällig einfach "jetzt mal Zeit zu nehmen", wird's dir immer schwer fallen. Wenn du dir aber vornimmst, dass um 14:00 nun einmal eine Zeit Lernerei angesagt ist, aber dann außerhalb dieses fixen Zeitpunkts auch wirklich keinen Gedanken dran verschwendest, wird das, denke ich, sehr entstressend wirken. ;)

Antwort
von DODOsBACK, 11

Hör auf, dir selbst leid zu tun! Du kannst immer noch einen Ausbildungsplatz finden - wenn du willst. Oder arbeiten gehen.

Und du darfst dich auch ehrenamtlich engagieren, ein FSJ oder FÖJ machen, als Au Pair ins Ausland gehen, Kurse an der Volkshochschule belegen oder in Praktika mehr über Berufe herausfinden, die dich interessieren..

Ich denke, du hast dich dein Leben lang auf die große Freiheit gefreut - und stellst jetzt fest, dass du keine Ahnung hattest, was das wirklich bedeutet...

Du DARFST nicht einfach nur tun, was du willst, du MUSST auch die Verantwortung für deine Entscheidungen übernehmen und die Konsequenzen tragen.

Mach einen Terin im Arbeitsamt und sprich deine Möglichkeiten durch.

Und setz dir selber Ziele: Bewerbungen schreiben, einen (Mini?-) Job finden, den Schulplatz fürs nächste Jahr sichern, dich genauer über verschiedene Berufe informieren, nachsehen, ob es passende FSJ-Stellen gibt usw.

Wenn du nur zuhause rumsitzt und auf die Erleuchtung wartest, wird nämlich nichts passieren. Du musst rausgehen, ausprobieren, nachfragen und dich zu einer Entschweidung durchringen.

Je früher, desto besser!

Antwort
von Musch23, 17

Also das du schlecht drauf bist, kann ich verstehen. Ohne sinnvolle Aufgabe in den Tag zu gehen kann einen deprimieren.

Vielleicht suchst du dir ein freiwilliges Praktikum oder einen Job?

Muss ja nicht den ganzen Tag sein, aber das bring etwas Abwechslung in den Alltag.

Antwort
von Jimbo136, 11

Schon mal an einen Auslandsaufenthalt nachgedacht? Zwei Monate in einem fremden Land in einer Gastfamilie können viel positive bewirken. Es hilft sehr, dass man selbstbewußter und strukturierter sich auf neue Dinge einstellen kann. Man lernt viele neue Leute kennen und sieht einmal über den Tellerrand hinaus. Es sind Erfahrungen, die man zu Hause nicht erfahren kann und nicht die Welt kosten. Vor Ort gibt es sehr häufig die Möglichkeit, sich etwas dazu verdienen zu können, so dass man nicht nur auf die Eltern angewiesen ist.

Antwort
von Juni00, 7

Macht Tai Chi oder QiGong damit findest du wieder  dein Gleichgewicht!.

http://www.vdk.de/deutschland/pages/presse/vdk-zeitung/71087/tai-chi_die_lebense...

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