Frage von devilsinside, 40

Motivation essen?

Hey :)
Meine beste Freundin hat eine Essstörung ist ist deshalb auch in einer Klinik. Sie weiß das sie selbst etwas ändern muss aber findet einfach keine Motivation. Sie nimmt sich immer wieder vor zu essen aber schafft es nicht und ich weiß nicht wie ich ihr helfen kann. Zurzeit können wir nur schreiben da ihre Klinik etwas weiter entfernt ist. Ich habe viel versucht aber ich habe einfach keine tipps mehr. Kennt ihr irgendeine gute Motivation?

Antwort
von eccojohn, 14

Ja, da gibt es durchaus eine Motivation -. aber das ist oft recht schwer zu organisieren.

Erst mal muß man trotz der modernen fast alles entschuldigenden Bezeichnung als Krankheit dennoch real wissen, was überhaupt dahinter steht. Durch falsche Wahrnehmungen in puncto  Schönheits-Ideal usw. hungern sich diese "Kranken" soweit runter, bis ihnen dann irgendwann die Kontrolle darüber total entgleitet - und dann wirklich KRANK sind.

Es gibt kein Medikament oder Behandlungsmethode, die das wirklich wie auf Knopfdruck ändern könnte. Plump formuliert muß ein Nervenklempner ran, damit sie wieder die Realität erkennt, und IHR Bild wegwirft.

Wenn Du helfen willst, verändere das VERRÜCKTE  BILD im Kopf der Freundin. Sage ihr ganz deutlich deine ehrliche Meinung, und beschönige es nicht. ( neutral-sachlich-vorwurfsfrei ) Das Akzeptieren und sich selbst belügen hat die Umgebung viel zu lange hingenommen, und damit dann auch wieder IHR falsches Bild indirekt bestätigt. Merkwürdigerweise gibt es solche "Krankheiten" z.B. in Gebieten mit flächendeckender Unterversorgung nicht !!

Ich würde mal denken, das ihr beide so im jugendlichen oder frühen Erwachsenenalter seit. Wenn´s so ist, würde ich fast darauf wetten wollen, das die KRANKHAFT eingebildete Krankheit schnell verfliegt, wenn die nächsten 500 coolen Typen einheitlich jeder für sich deutlich zum Ausdruck bringen, wie S C H E I S S E  sie durch ihr "Klappergerüst" aus Haut und Knochen aussieht.  ( Sex mit der ? Nee, das ist ja... haben schon oft bei dieser Krankheit wahre Wunder bewirkt - nur wird es im allgemeinen nicht so  ausgesprochen weil es nicht chic und angemessen erscheint.

Die Zuordnung zu "KRANKHEIT" ist leider eine bequeme Form der Weitergabe bzw. Verweigerung der eigenen Verantwortung - Krankheit fängt denn so auch erst da an, wo es real krank ist - und nicht ein cooles Hirngespinst - leider auch oft um sich wichtig zu machen oder Aufmerksamkeit zu erhaschen - fast so wie beim KLAUEN der Kids..

 

Antwort
von Jenne1982, 18

Sehr schwierig... Von der Ferne und auch so, wirst du nicht viel erreichen können. Vielleicht sollte man das auch den Psychologen dort überlassen. Sei einfach für sie da und versuche sie nicht zu irgendwas zu überreden, wozu sie sich nicht überwinden kann

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten