Frage von Sagon, 45

Motivation. Kommt sie von Selbst für irgend etwas - egal was - oder kann man/muß man künstlich nachhelfen......und wenn ja wie?

Antwort
von Liteblash, 12

Kommt ganz auf dich an! Manche Leute funktionieren von Natur aus so gut, dass sie sich gut auf ihre Ziele fokussieren können, andere haben es irgendwann gelernt und wieder andere können es noch lernen. Generell ist es empfehlenswert, nachzudenken, zu reflektieren, aus deiner Erfahrung zu lernen und so deine Pläne mit dem jeweiligen Grund dazu zu verknüpfen. Motivation bedeutet, sein Ziel vor Augen zu haben. Wenn du dir mit etwas sicher bist, dass es das ist, was du für richtig hältst, das, was du tun willst, dann bist du motiviert.

Das Unterbewusstsein spielt dabei auch eine entscheidende Rolle. Wenn du etwas beispielsweise rational betrachtet für die richtige Entscheidung hältst, dich aber einfach nicht dazu durchringen kannst, es zu tun, ist womöglich dein Unterbewusstsein der Ansicht, es sei eine schlechte Idee. Das könnte beispielsweise dann passieren, wenn du dir vorgenommen hast, eine unangemehme Erledigung zu machen, dann aber lieber etwas entspannteres machst, weil dein Unterbewusstsein auf Entspannung/Erhohlung eingestellt ist. In jedem Fall empfehle ich, dir deine Gedanken "genau anzuschauen". Aus welchen Gründen willst du etwas tun/nicht tun/etwas anderes tun? Wäge deine Gedanken, Gefühle und Instinkte ab und entscheide dich, das zu tun, was du letztendlich für das Beste hältst.

Wenn dann immernoch dein Unterbewusstsein anderer Meinung ist, ist es eine Frage der Kommunikation mit deinem Unterbewusstsein, bzw. eine Frage des Fokus'. Fokussiere dich auf dein Ziel und denke an die Vorteile, die dir deine Entscheidung gegenüber den anderen Optionen bietet. Mach dir bewusst, inwiefern es gut ist, was du tust.

Viel Erfolg und liebe Grüße - David

Kommentar von omer36 ,

Kommunikation mit dem Unterbewusstsein?

Klar kann man sich soweit bringen, dass das Unterbewusstsein dir die gewünschten Bilder liefert. Das kenn ich aus meinen hochmotivierten Zeiten.

Bin einmal völlig aus der "Bahn" gekommen und seit dem klappts einfach nicht mehr. Oberflächliche Motivation hält nur sehr kurz.

Wie sieht das nun konkret aus? Manchmal bekomme ich gegenteilige oder komplett Absurde Gedanken, wenn ich versuche mich zu fokussieren.

Weiss jetzt nicht ob du das überhaupt beantworten kannst, aber wie erreicht man diesen Zustand von Fokus WIEDER ?

Ich weiss, kompliziert und so :)

lg

Kommentar von Liteblash ,

Ja, ist leider in der Tat kompliziert. Fokus ist etwas, was man jahrelang trainieren kann, die Grenzen sind unbekannt.

Ziel sollte es sein, mit dem, was du tun willst, das zu assoziieren, was du dir davon erhoffst. Willst du Sport machen, könnte es helfen, dich "krass" zu fühlen, oder dir vorzustellen, wie du wie ein erbarmungsloser Berserker Wiederholung um Wiederholung den Strapazen trotzt und am Ende triumphierst, oder auch daran zu denken, wie du deinem Ziel immer ein Stück näher kommst. Willst du etwas lernen, denke daran, was du hinterher mit den Wissen für Vorteile hast. Vielleicht ist es auch schon erleichterndes Gefühl, wenn du daran denkst, dass du, sobald du dich dazu entschließt, dir einen Ruck zu geben, die richtige Entscheidung getroffen und endlich deinen inneren Schweinehund besiegt hast.

Unterbewusstsein ist ein Begriff, den ich eigentlich nur ungerne benutze, da er mir irgendwie nicht gerade eindeutig erscheint. Ich meine damit, zu lernen, welche Assoziationen man so hat, woran man denken muss, um eine bestimmte Erinnerung, ein Gefühl, ein Bild oder eine andere Reaktion hervorzurufen. Da führt kein Weg daran vorbei, sich ein wenig intensiver mit sich selbst zu beschäftigen und hin und wieder Dinge wie Selbstbeobachtung, Fokus oder das Erinnern an vergangene Momente, an denen man sich orientiert, zu üben. 

Mindfullness Meditation (auch Achtsamkeit genannt) ist meiner Meinung nach eine unglaubliche Übung, mit der man die Klarheit, mit der man alles wahrnimmt, einschließlich aller eigenen Gedanken und Gefühle, auf faszinierende Weise steigern kann und hat mir enorm geholfen, mich selbst besser zu verstehen. Aber auch ohne kann man einfach durch Konzentration auf die eigene Gedankenwelt üben, zu sehen, was da gerade eigentlich in einem vorgeht.

An deiner Stelle würde ich wohl damit anfangen, mich auf das Ziel zu konzentrieren. Auszumalen, was genau ich mir eigentlich von meinem Vorhaben erhoffe und mir das positive Gefühl, das damit in Zusammenhang steht, einzuprägen. Gedanken, die das, worauf man sich fokussieren will, sabotieren, kenne ich auch nur zu gut. Aber mit der Zeit hat man irgendwann den Dreh raus und kann sogar verstehen lernen, was zu der Störung geführt hat.

Wichtig ist, dass du gelassen an die Sache heran gehst und daran glaubst, dass du das Problem lösen kannst. Wenn du dir vorstellst, dass du es sowieso nicht schaffst, ist es wahrscheinlich, dass auch genau das passiert. Sieh es vielleicht als Experiment an, von dem du nicht weißt, ob es funktioniert, auf dessen Ausgang du aber neugierig bist.

Denk daran: Wo ein Wille ist, ist ein Weg! ;)

Viel Erfolg und LG!

Antwort
von Illuminaticus, 5

Manchmal kommt Motivation von ausserhalb, du siehst ein Rockstar und faengst mit dem Gitarrespielen an, und machmal von innen, du denkst, wenn ich den Opel Manta da fahre, dann fahren die Maedels voll auf mich ab und machst dann Ueberstunden, um die Karre bezahlen zu koennen.

Es war dein Gedanke und dann kommt ein Impuls und dann die Handlung. Voellig ausserhalb deiner Kontrolle. Denn die Wahrheit ist, du kannst dein Leben nicht kontrollieren, sondern dein Leben kontrolliert dich.

Mit anderen Worten, die Dinge geschehen, du wunderst dich und machst dir Gedanken und versuchst es dann spaeter dir selbst zu erklaeren, damit es zu deiner Lebensgeschichte passt.

Also sind wir gedankengesteuert, aber wer denkt deine Gedanken?

Denkst du sie? Oder ist es vielleicht nicht so, dass sie einfach auftauchen, von woher auch immer, und du sie ablehnst oder fuer wertvoll erachtest.

Letztlich weisst du nicht einmal was Gedanken sind oder wo sie sind! Gedanken erzeugen ein Gefuehl in dir und du handelst nach dem Gefuehl. Schmerz vermeiden, schoene Gefuehle verstaerken.

Das ist ein kollosales Spiel welchem du zuschaust und es wird nie langweilig, aber eins moechte ich dir sagen, alles ist kuenstlich und du kannst es nicht beeinflussen, leider. Alles Gute!

Kommentar von Sagon ,

Sehr weise. Danke !!!

Kommentar von charmpagner ,


alles ist kuenstlich und du kannst es nicht beeinflussen, leider

Wie meinst du denn das?
Abgesehen von "künstlich", das ich nicht verstehe, würde ich deinem Ausgeliefertsein widersprechen. Denn tatsächlich passiert immer das, was du willst. Wenn du dich als fremdgesteuert wahrnimmst, dann machst du tatsächlich solche Erfahrungen. Wenn du aber überzeugt davon bist, dass dir alles gelingt, was du willst, dann wird auch das (meist) Realität.

Du bist, was du denkst, was du bist. ;-)

Antwort
von cloudwater, 15

Hallo.

jeder neue Weg ist am Anfang steinig und anstrengend. Die Belohnung kommt, wenn man am Ball bleibt.

Am Anfang muß man Biss haben, um genügend Motivation aufzubringen. Die Lorbeeren kommen dann später.

Es gibt natürlich Dinge die Einem mehr liegen als Andere.

Talent hilft natürlich auch - ausschlaggebend ist aber der Wille etwas zu schaffen.

Gruß.


Antwort
von charmpagner, 7

Das Entscheidende ist dein Ziel. Wenn das nicht klar ist und du gar nicht ganz genau weißt, warum du es erreichen willst, dann schwächelt deine Motivation.

Kennst du RPGs? In digitalen Rollenspielen wirds schnell klar: Du willst letztlich stärker und mächtiger sein. Aber konkret brauchst du dazu bessere Ausrüstung, Waffen usw. Du weißt ganz genau, warum und wo du das alles bekommst und was du dafür tun musst. Der Motivationslevel wird bei diesen Games, gerade, wenn es Online-Games sind, auf diese Weise immer sehr hoch gehalten. Kann man viel von lernen ;-)

Also: Mach dir ganz konkrete Gedanken um dein Ziel. Wie fühlst du dich, wenn du es erreicht hast? Was wäre dann anders, besser, für dich? Dann kommt auch die Motivation.

Antwort
von AnjavonWins,

Motivation kann von innen heraus kommen (intrinsische Motivation) und wir folgen einer Idee, bzw. etwas, das uns begeistert und einfach richtig Spaß macht. 

Sie kann aber auch von außen an uns herangetragen werden (extrinsische Motivation): wir tun etwas, weil es erforderlich ist, wir verpflichtet sind, z.B. einen Schulabschluss machen. Letztlich versprechen wir uns einen Gewinn davon, verfolgen also ein bestimmtes Ziel.

Sie kann also ganz von selbst kommen, weil Dich etwas fasziniert, neugierig macht und Du einfach mehr wissen willst, besser werden willst, ausprobieren willst.  

Dabei kann man an Grenzen stoßen, wo es mühsam und anstrengend wird, man aufgeben möchte. Da braucht es dann "Nachhilfe": Das Ziel, das man erreichen möchte, im Blick zu haben. Sich zu überwinden und aus der eigenen Komfortzone auszubrechen.

Deine Frage beinhaltet aber noch einen anderen Aspekt: nämlich was ist es eigentlich, was mich motiviert? Kommt das als eine Art "Eingebung" - und wenn nicht, wie kann man es unterstützen?

Nun, manchmal muss man es für sich erst herausfinden. Möglicherweise sieht man für sich selber den Wald vor lauter Bäumen nicht - dann hilft eine Bestandsaufnahme und Selbstreflektion.

Möglicherweise hat man es aber einfach noch nicht gefunden und braucht tatsächlich Input und Ideen. Das heißt, hilfreich ist die Erweiterung des eigenen Horizonts, was gibt es alles draußen in der Welt? Austausch mit anderen, Lesen, Reisen, sich informieren sind einige mögliche Wege auf dieser Suche.

Und es braucht meist auch etwas Zeit, um es für sich selbst herauszufinden. Wissen und eigene Erfahrungen sind die besten Ratgeber.

Es lohnt sich also, sich auf Interessantes einzulassen und der Motivation eine Chance zu geben, sich zu zeigen!

Antwort
von Luki333, 19

Kommt drauf an was du machen willst!

Antwort
von Kayseriii, 19

Setzt dir ein Ziel vors Auge

Antwort
von ladumos, 23

Du brauchst Motivationsschub um überhaupt anzufangen mit Sport.
Hast du keine Motivation bringt das nichts...

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