Frage von mrspolisumos, 359

Moslem, Islam und Angst?

Muss man wirklich Angst vor Islam haben? Sind die wirklich so gefährlich? Was haltet ihr von dieser Religion?

Antwort
von Aleqasina, 118

Die beste Weise, der Angst vor dem Islam zu begegenen, ist, sich intensiv mit dem eigenen Glauben bzw. der eigenen Weltanschauung auseinanderzusetzen. Da dürften diejenigen schon ins Schleuden kommen, die gar nicht wissen, welche Überzeugungen sie überhaupt haben. Darüber muss man sich erstmal klar werden, denke ich.

Und dann geht es darum, ob man die eigenen Anschauungen überzeugend in das Leben (das eigene!) umsetzt. Wie wirkt also mein Leben auf Andersdenkende und Andersgläubige?

Ein dritter Schritt wäre, in den Diskurs einzutreten. Also z. B. eine gute Koranübersetzung zu lesen (ganz und nicht nur aufgeschnappte Phrasen!) und dann zu überlegen, in wie weit der Islam die eingenen Anschauungen in Frage stellt und in welchen Punkten man selbst den Islam hinterfragt.

Damit hätte man die Auseinandersetzung von der Angst- und Gefühlsebene auf die Vernunftebene gehoben. Das wäre schon mal ein gutes Ziel, denke ich.

Antwort
von MarkusKapunkt, 87

Der Islam ist nicht gefährlich, weil es DEN Islam überhaupt nicht gibt. Es gibt zig Konfessionen und Glaubensrichtungen innerhalb des Islams, von denen einige sehr offen, tolerant und menschenfreundlich sind. Vor diesen Muslimen musst du keine Angst haben, sie leben ihre Religion, ohne sie anderen aufzuzwingen. Ich lebe seit Jahren in einem Haus mit einer türkischen, ukrainischen und pakistanischen Familie zusammen, und wir kommen alle wunderbar miteinander aus. 

Allerdings gibt es bei jeder Religion schwarze Schafe. Ich lese auch hier immer wieder Beiträge von Nutzern, die mit der Hölle für Ungläubige drohen, Homosexualität als Krankheit und Sünde bezeichnen und allerdings auch alles, was mit dem jeweils anderen Geschlecht zu tun hat, verteufeln. Diese Beiträge kommen sowohl von Menschen, die sich Muslim, aber auch Christ nennen. Und diese Leute sind tatsächlich genauso gefährlich, wie sie intolerant, menschenverachtend und dumm sind.

Kommentar von LarsWiegels ,

"weil es DEN Islam überhaupt nicht gibt. "

Aber es gibt DEN Koran und die Scharia und da stehen viele problemarische Dinge drin.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Was immer dann passiert, wenn man nach einem Jahrhundertealten Regelwerk noch in heutiger Zeit leben will. Das ist mit der Bibel nicht anders - lies mal den Levitikus. 

Den meisten Moslems in Deutschland ist klar, dass sie hier so nicht leben können, dürfen und es sich nicht einmal wünschen würden. 

Doch diejenigen, die darin wirklich Gottes Befehl (ich verwende absichtlich nicht den Begriff "Gottes Wort") sehen wollen, die werden sich niemals mit freiheitlichen demokratischen Werten zufrieden geben. Ich bin sogar der Meinung, man sollte sie als Staatsfeinde strafrechtlich verfolgen - eben weil sie Feinde der Demokratie und der Menschlichkeit sind.

Kommentar von PersiaPrince ,

Imam Ali, A.S.,: Die Menschen sind meine Geschwister, im Glauben oder in der Menschlichkeit...

Antwort
von ThomasJNewton, 28

Wer sind denn die Muslime?
Oder welche kenne ich?

Im Privatleben sind es sicher zig, wie auch im Prominentenumfeld.
Aber in beiden Bereichen vermute ich es eher, es war eigentlich nie eine Frage.

Ist der Tabakhändler, die Friseuse oder die in der Apothe mit Kopftuch Muslim(a), oder Gülcan Karahancı/Kamps, Özil, Khedira, Özdemir?

Ich kenne noch mehr Deutsche, die aber keine Nationalisten sind.

Ich weiß nicht, woher die Gefahr eines Tages kommen wird, im Moment machen mir weder der Islamismus noch der Nationalismus ernsthafte Sorgen.
Bislang unbekannte Kräfte können es genau so sein wie die "üblichen Verdächtigen".

Augen auf und Hirn ein, mehr kann ich nicht als Empfehlung bieten.

Antwort
von Eirene2007, 57

Genau dasselbe, was ich von den anderen Religionen auch halte...
Ist mir gleich, an was die Menschen glauben, solange sie niemanden anderen Schaden... 
Und da fängt es bei mir schon an, dass ich Punkte habe, die ich bei Religionen zu kritisieren pflege:

1. Glaube an ein Buch im Gegensatz zum Glauben (oder Wissen) an die Erkenntnisse der WISSENschaft.
2. Bekehrungen anderer "Nichtgläubigen", Menschenverfolgung, Tieropferungen und Morde, die auf "Gottes Namen gehen"
3. Die immerwährenden Kriege zwischen den Religionen (Gott ist der einzige Gott, nein Allah ist der einzig wahre richtige Gott)

Ich toleriere und akzeptiere Religionen, solange man mich damit nicht belästigt... Religion ist ein Glaube und sollte absolute Privatsache sein und ganz und gar aus der Politik rausgehalten werden.

Antwort
von Gronkor, 84

Ich habe keine Angst vor dem Islam. Im Gegenteil: Ich finde es immer wieder interessant, mich mit Muslimen_/_Muslimas zu unterhalten.

Antwort
von nowka20, 21

gefährlich können nur menschen sein, nicht aber deren religion

Antwort
von peace1287, 56

Vor dem Islam musst du dich nicht fürchten. 

Mach nicht den Fehler und stecke eine Minderheit von Kriminellen Mördern in die Schublade einer ganzen Religion! 

Die Religionen sind an und für sich nicht das Problem. Nur Menschen die vom Hass geleitet werden. Und diese findest du überall und mit jedem Glauben... 

Antwort
von BTS10, 30

Der Islam selbst ist nichts anders wie die anderen monotheistischen Religionen, man muß vor dem Islam keine Angst haben, Angst mußt du nur vor den "Gläubigen" jaben. Eine Religion schmeißt keine Bomben oder zwingt Frauen sich zu verschleiern oder zu verstümmeln. Es sind immer Ihre Vertreter auf Erden.

Also fürchte dich nicht vor einer Religion, sondern fürchte dich vor deren Vertretern, die durch die Religion nur Macht über dich erringen wollen.

Sei besonders vorsichtig bei Leuten die dir vorschreiben wie du leben sollst, was du Essen sollst usw.

Sei besonders vorsichtig bei Leuten, die behaupten, daß Ihre Religion der Wahrheit letzter Schluß sei und die behaupten Ihre Lehre stehe über allem.

Kommentar von Zicke52 ,

Nein, eine Religion schmeisst keine Bomben und fordert auch nicht dazu auf, das liegt aber daran, dass es zur Zeit der Entstehung der 3 Monotheismen noch keine Bomben gab. Da haben wir Glück gehabt.

Hingegen fordern die "heiligen" Bücher des Judentums und des Islam zur Unterwerfung oder Ausrottung Andersgläubiger aus, wobei ersteres seine Kriegsbefehle zeitlich und ethnisch begrenzt: Gott benennt den Juden die zu bekämpfenden Völker namentlich, und dies in einem zeitlichen Kontext.

Antwort
von malour, 136

Eher vor den Menschen die ihren Glauben missbrauchen um anderen zu schaden und die findet man in jeder Religion.


Antwort
von 420haze420, 88

Du musst keine angst vor einer Religion haben nur vor dem Menschen dahinter ein paar blöde wird es wohl immer geben aber ob das jetzt ein schwarzer ein weißer ein Muslim oder ein Christ vielleicht auch ein Jude ist kann man sicherlich nicht vorhersehen es gibt genug blöde Menschen auf der Welt !!!

Antwort
von PHoel, 35

Jede Religion ist gefährlich, wenn sie Macht bekommt.

Antwort
von SatsukiKitaoji, 125

Totaler quatsch. Es gibt gefährliche Juden, Christen, Muslime usw.

Vor der Religion sollte man bestimmt keine Angst haben, warum denn auch?

Kommentar von LarsWiegels ,

Vielleicht weil im Koran geschrieben steht, dass Andersgläubige wenger wert sind, dass Muslime die konvertieren getötet werden müssen, dass es für jeden Muslim die eilige Pflicht ist für die Einführung der Scharia zu kämpfen (Land ohne Scharia =Haus des Krieges. Land mit Scharia = Haus des Friedens)

Kommentar von SatsukiKitaoji ,

Zeig mir den Verse wo es angeblich stehen soll? Viele verstehen es eh falsch was im Koran steht. Im Koran steht sowas sicher nicht.

Antwort
von Lucy723, 165

Es werden immer welche geben die einem schaden wollen und ich kann dir versichern, diese Menschen kennen selbst "ihre" Religion nicht. Das sind Marionetten von sehr mächtigen Menschen, solche Menschen lassen sich leider ausnutzen und sind sehr manipulativ und denken sie würden was gutes tun. 

Ob ich den Islam mag? Nicht wirklich, ich bin selbst Ex Muslima, hat halt so seine (persönliche) Gründe. Ich halte selbst allgemein nichts von Religionen usw., aber jemanden als böse bzw als gefährlich zu bezeichnen, nur weil er einer Religion angehört ist nicht wirklich logisch. 

Antwort
von suesstweet, 112

Ich bin ne Muslimin.. Ich habe z.B Angst auf Ameisen zu treten. Ich achte, dass ich meine Nachbarn nicht störe oder ich fütter gerne Vögel da draußen.. Gewalt? Ich hatte mir mal ein Video über Kinderfolterei angesehen. Ich habe tagelang geweint und konnte nachts nichts schlafen.. Ich vermeide immer Gewalt. Ich versuche immer ruhig zu bleiben und ich benutze überhaupt keine Schimpfwörter. Wenn jmnd Hilfe braucht versuch ich immer zu helfen. :D

Wenn du jetzt immer noch Angst vor Moslems hast, dann kann ich dir nicht weiterhelfen.. :) 

Kommentar von Zicke52 ,

Ich glaube dir, und in dem Fall habe ich vor dir natürlich keine Angst. 

Nur: wie kommt ein gewaltloser Mensch wie du mit einem Gott zurecht, der gebietet, Ungläubige zu töten, "Unzüchtige" auszupeitschen, Dieben kreuzweise die Glieder abzuhacken? 

Das verstehe ich nicht.

Kommentar von suesstweet ,

Es leben viel mehr Ungläubige als Gläubige auf der Welt. Gott hat das nicht nur das Leben ihnen also den Ungläubigen geschenkt, sondern auch mit Lebensmitteln versorgt, eine Familie ja vielleicht nicht jeden aber ein gutes Leben auf der Welt geschenkt. Wenn das Leben jedem ein Geschenk ist, hat jeder ein Recht auf ein Leben. Gott ist barmherzig auch zu den Ungläubigen.. Also das Umbringen ist ein fieser Gedanke der Zivilisten.. ich weiß nicht genau wer dahintersteckt. Aber es ist verboten zu töten.... Das mit dem Ungläubigen töten, war zu der Zeit wo der Prophet gelebt hatte. "Jetzt dürft ihr die Ungläubigen nur für Allah töten".. Das ist jetzt kein direkter Vers. Aber dieser Vers mit dem Ungläubigen töten hatte einen Grund. Die Muslime durften erst mit dem gesandten Vers kriegen. Krieg in der Vergangenheit.. 

So viele schöne Verse von Gott.. Und daraus nur eins herausschneiden und damit die islamische Welt kaputt machen. Extremisten tarnen sich als Muslime, damit Muslime als Terroristen bezeichnet werden. Wie grausam!

Kommentar von Zicke52 ,

Mich haben zuerst meine Eltern mit Lebensmitteln versorgt, wenn auch nur mit dem Allernotwendigsten, wofür sie hart arbeiten mussten, denn sie waren sehr arm. Ich habe nun ein besseres Leben, habe dafür aber auch gearbeitet, also von Geschenken kann keine Rede sein.

Ich bin mir auch des Glücks bewusst, in einem privilegierten Teil der Welt zu leben, aber ich bin nicht so egoistisch, dass ich irgendeinem Gott dafür danken würde, selbst wenn es einen gäbe, solange andere Menschen auf der Welt unter unsäglichen Bedingungen leben müssen. Wenn Gott für mein Glück zuständig ist, ist er auch für deren Not zuständig. Oder für keines von beiden.

Ich habe auch nicht nur ein Beispiel herausgeschnitten, sondern mehrere zitiert und mich dabei strikt an den Koran gehalten. Menschenwerk wie Sunna und Hadithen habe ich absichtlich nicht inkludiert. So habe ich Peitschenhiebe als Strafe zur Unzucht genannt und nicht Steinigung, denn letztere steht nicht im Koran, sondern wurde von "fiesen Zivilisten" (find' ich gut, diesen Ausdruck), denen Allahs Gesetze noch zu mild waren, dazugestoppelt. Du siehst also, ich bin sachlich geblieben und gehe nicht ungerecht mit Allah um. Trotzdem finde ich Auspeitschen und Gliederabhacken abscheulich und menschenverachtend.

Ja, gewisse Verse mögen sich auf Kriegssituationen beziehen, was aber auch keine Entschuldigung ist, denn Mohammed hat diese Kriege ja angezettelt. Aber andere richten sich klar gegen Ungläubige (2, 193: Und bekämpft sie, bis die Verführung zum Unglauben aufgehört hat und der Glaube an Allah da ist). Da steht nichts von "Kriegerischen Gegnern" oder "bis sie zu kämpfen aufhören", sondern bis der Glaube an Allah da ist - also bis sich alle bekehrt haben. Da dies auch heute noch nicht der Fall ist, können Extremisten ihren Krieg gegen Ungläubige damit rechtfertigen.

Ich bestreite nicht, dass es schöne Verse im Koran gibt (wie in allen "heiligen" Büchern), aber das entschuldigt nicht die hasstriefenden. Ein Gott müsste ausnahmslos Gutes fordern.

Kommentar von suesstweet ,

Irgendwann wirst du verstehen, dass nichts uns gehört. Weder das Leben hier auf der Welt weder unsere Eltern usw.

Wir leben hier auf der Prüfungswelt. Unser Sinn des Lebens ist Allah kennen zu lernen und ihn zu danken, egsl in welcher Situation man ist. Ob arm oder reich du bist in der Prüfung. Die unschuldigen Menschen die getötet werden, sind im Paradies. Darüber braucht man nicht zu diskutieren. Was meinst du... Warum die Welt, trotz all dem Schmutz der Menschen sich immer noch drehen kann? Natürlich weil es Menschen gibt, die an Gott danken. Gott hat den Menschen eine Entscheidungsfreiheit gegeben. Alles wirklich alles wird in unseren 'Abrechnungsbüchern' aufgezeichnet. Du glaubst, wenn du Allah leugnest, wirst du von der Abrechung davon kommen? Ich und meine Familie haben gearbeitet... Erst waren wir arm dann haben wir es uns selbst geleistet. Ok.. Ich sage nichts dazu. Ich bin mir zu 99.9% sicher, dass du vor dem Tod bangst. Wer wird dann helfen? Oder glaubst du du wirst im Frieden schlafen oder wirst du ins Nichts aufgelöst?

Kommentar von Zicke52 ,

Nein, die Welt dreht sich nicht, weil es noch immer Menschen gibt, die Gott danken. Die Welt würde sich auch ohne Menschen drehen, genauso wie sie es vor der Entstehung der Menschheit getan hat.

Und bei deinem Ansinnen, Allah für alles zu danken, egal in welcher Situation man ist, drängt sich mir der Vergleich mit dem Sklavenhalter auf, der von seinem Sklaven verlangte, sich für jeden Peitschenhieb zu bedanken. Nein, ich lege keinen Wert darauf, diesen Ungustl kennenzulernen, weder hier noch dort.

Ich lebe ein reales Leben in einer realen Welt, nicht in Allahs Prüfungswelt. Ich weiss nur, dass ich dieses Leben habe, aber dieses Leben habe ich sicher. Also werde ich es nicht für ein fiktives zukünftiges Leben verachten und wegwerfen. Der Imam kann mir ein zukünftiges Leben versprechen, damit riskiert er nichts. Er läuft ja nicht Gefahr, dass ich mich nach meinem Tod bei ihm wegen Nichteinlösung beschwere.

Natürlich bange ich vor dem Tod, weil ich das Leben liebe und keine Lust habe, es zu verlassen. Aber ich würde unendlich mehr bangen, wenn ich an deinen ungnädigen Allah oder einen der anderen zornigen Götter glauben würde, die mit ihrem Strafgericht auf mich warten und mich in die Hölle schicken, weil ich von den zahlreichen Versionen ihrer selbst, die sie auf die Erde sandten, nicht die richtige erraten habe. Da kann er sich sein Abrechnungsbuch auch gleich sparen, mein Unglaube reicht zur Verdammnis, meine Taten zählen daneben ja nicht. Siehst du,  ich vereinfache ihm die Arbeit.

Kommentar von LarsWiegels ,

So wie Du sollten alle Muslime sein!  DH! :-) Wie kommst Du mit den Gewaltsuren im Koran zurecht (z.B. "Wer dem Islam den Rücken kehrt den tötet" usw....)?

Kommentar von PersiaPrince ,

Diese Verse sind Verse der Verteidigung. Und kamen erst, als die Muslime damals wegen ihrer Religion verfolgt, bedrängt, gefoltert, verkauft und getötet wurden, einer schrecklicher, als der andere, um die Menschen vom Islam abzukehren. Es gibt ja einen Vers, den nehmen viele Kritiker als beispiel:
191 Und tötet sie, wo immer ihr auf sie trefft, und vertreibt sie von dort, von wo sie euch vertrieben haben, denn Verfolgung ist schlimmer als Töten! Kämpft jedoch nicht gegen sie bei der geschützten Gebetsstätte, bis sie dort (zuerst) gegen euch kämpfen. Wenn sie aber (dort) gegen euch kämpfen, dann kämpft wider sie. Das ist die Vergeltung für die Ungläubigen.
Viele nehmen diesen Vers und fangen dann mit ihren Lügengeschichten an, soll sich jetzt keiner hier angesprochen fühlen, hier wird ja wenigstens anständig diskutiert.
Aber ihr solltet euch mal die Verse davor und danach anschauen:
Koran Sure 2 Vers 190 Und kämpft auf Allahs Weg gegen diejenigen, die gegen euch kämpfen, doch überschreitet das Maß nicht, Allah liebt nicht die Maßlosen.
Hier geht es um die Herangehensweise, d.h. dass man nur die Vergeltung üben soll und nicht, z,B das Foltern anfängt, wie es heute sehr üblich ist.
Und der Vers, nach dem genannten:

Kommentar von PersiaPrince ,

Koran Sure 2, Vers 192:
Wenn sie jedoch ablassen, dann ist Allah allvergebend, barmherzig.
und Koran Sure 2, Vers 193:
Und bekämpfet sie, bis die Verfolgung aufgehört hat und der Glaube an Allah frei ist. Wenn sie jedoch ablassen, so wisset, dass keine Feindschaft erlaubt ist, außer wider die Ungerächten.
Was ich euch letzt endlich damit sagen möchte:
Gott möchte, dass wir nachdenken, wenn wir seine Worte lesen. Und Entscheidungen genau abwägen. Daran könnt ihr sehen, wie viele von den so genannten Muslimen, die leider heute in den Medien präsent sind, den Glauben überhaupt folgen.

Kommentar von suesstweet ,

Zicke52... Du kannst dieses Leben lieben und dieses Leben die du geliebt hattest, wirst du nur an einem anderen Ort wo du nie wieder sterben wirst und dieses Ort ist eine sehr sehr schöne Welt, weiterführen. Nur musst du dankbar und an Gott glauben.. Schließlich bist du und deine Generation nicht von allein erstanden, nicht wahr?

Gott ist zu den Ungläubigen gnädig und sehr barmherzig. Das siehst du doch? 

Kommentar von Zicke52 ,

 "Gott ist zu den Unglaebigen gnaedig und sehr barmherzig, Das siehst du doch?"

Nein, das sehe ich nicht. Und ich kann die Definition, die Glaeubige von Barmherzigkeit haben, nicht nachvollziehen.

Hast du meine vorangegangenen Beitraege nicht gelesen? 

Antwort
von Griesuh, 42

Vor dem Moslem an sich brauch keiner angst haben.

Angst kann man vor allen religiösen Fanatikern bekommen, egal welcher Religion und Glaubensrichtung sie angehören.

Antwort
von PersiaPrince, 77

Du musst weder Angst vor uns, noch vor unserer Religion haben. Irre geleitete Menschen gibt es überall, gewalttätige, die eine Religion missbrauchen, um ihre eigenen Defizite, ihre eigene Unmenschlichkeit zu verdecken. Aber wer Frieden sucht, wird ihn hoffentlich auch finden.
Traurig finde ich nur, dass du schreibst: "Sind die so gefährlich?" Das heißt, du fragst uns nicht selber. Bist du denn nie eine Muslim begegnet?

Kommentar von LarsWiegels ,

Wenn der Islam eine so friedliche Religion ist frage ich mich warum es kein mehrheitlich muslimisches Land gibt, indem Nichtmuslime nicht unterdrückt werden. Lediglich das Ausmaß ist unterschiedlichl. In (vom Staat kontrollierten Teil von) Syrien ist lediglich festgelegt dass ein Muslim Staatsoberhaupt sein muss und der Übertritt in eine andere Religion ist, wie in allen muslimischen Ländern verboten. Jetzt gibt es aber auch Staaten wie SaudiArabien wo selbst das mitführen von Bibel undKreuz strengstens verboten ist. Missionarische Tätigkeiten werden mit dem Tod bestaft ebenso wie der Abfall vom Isam. So etwas hat in meinen Augen mit einer friedicen Religion nichts zu tun. 

Kommentar von PersiaPrince ,

Erstens, saudis sind Wahabiten, ne Sekte aller schlimmster Sorte und zweitens, sie sind doch eure Freunde??? Wenn du das schönste Auto hast und es gegen die Wand bretterst, dann ist das Auto nicht schuld, sondern du.

Kommentar von LarsWiegels ,

Meine Freunde sind sie mit Sicherheit nicht!  Vielleicht aber Freunde meiner geldgeilen Regierung :-(

Kommentar von PersiaPrince ,

Da hast was gutes gesagt. Schlussendlich kann ich dir nur sagen, Islam ist nicht star, sondern vielfälltig. Schau dir z,B mal die Sichtweise von uns Schiiten an. Www.shia-forum.de.

Kommentar von Zicke52 ,

PersiaPrinz, ich habe keine Lust, mich auf Islam-Foren herumzutreiben, aber: ist Iran nicht schiitisch?  Siehst du, auch dort möchte ich nicht leben. In KEINEM islamischen Land möchte ich leben angesichts dessen, wie es dort um Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, Justiz bestellt ist. Das wäre die Hölle für mich.

Es geht ja nicht nur um IS,  Krieg und Muslime, die individuell friedlich sind. Es geht um das alltägliche Bild, das uns die islamische Welt zeigt. In dieser Welt möchte ich nicht leben.

Kommentar von PersiaPrince ,

Es tut mir leid, wenn ich dir das so sagen muss, aber ich kann deine Antwort überhaupt nicht ernst nehmen. Weder warst du in meinem Land, noch in irgend einem anderen. Du hast lediglich hier mal was gelesen, dort mal was gesehen, aber mit eigenen Erlebnissen kannst du nicht aufwarten. Deshalb wirkt alles was du sagst, unglaubwürdig. Du sagst, du kannst dort nicht leben, das kannst du gar nicht wissen, denn du hast es gar nicht versucht. Du weißt überhaupt nicht, wie es mit der Justiz dort bestellt ist, denn du warst nie dort, hast lediglich mal Sachen gelesen, gehört oder gesehen, von Medien, die sowieso eine Tendenz zur Feindlichkeit gegenüber dem Nahen Osten und dem Islam selbst haben. Und dass du keine Lust hast, dich zu bilden und auf deiner Meinung beharren willst, die kein wirkliches Fundament hat, Damit zeigst du nur auf, wieviel Angst du davor hättest, Dinge zu erleben, die vielleicht sogar positiv und entgegen deiner Vorstellung wären. Ich möchte dir einen Ausspruch mitgeben, der uns böse schiiten prägt und der von dem größten Vorbild, nach dem Propheten kommt:
Imam Ali: Die Menschen sind meine Geschwister, entweder im Glauben oder in der Menschlichkeit.
Ich weiß, dass wir nie auf einen Nenner kommen, deswegen wünsche ich dir einfach das Beste! Mach's gut!

Kommentar von Zicke52 ,

Ja, ich gebe zu, ich war noch nicht in allen Ländern der Welt. In ein islamisches Land werde ich auch nie reisen. Ich habe keine Lust, einer Hinrichtung beizuwohnen, um mich selbst zu überzeugen. Auf diese "Bildung" verzichte ich lieber.

Aber deshalb kann ich nichts davon wissen? Ist es eine Lüge, dass Salman Rushdie wegen einer Fatwa, die erst kürzlich erneuert und preislich aufgestockt wurde, seit 27 Jahren versteckt und unter Personenschutz leben muss? Dass dieser Fatwa schon Übersetzer, Herausgeber und ein belgischer Imam, der es wagte, sie in Frage zu stellen, zum Opfer gefallen sind? Ist es eine Lüge, dass die iranische Menschenrechtlerin und Nobelpreisträgerin Shirin Ebadi in London im Exil lebt, weil sie im Iran verhaftet würde? Hat Amnesty International in seinem Bericht gelogen, in dem Iran mit 1000 Hinrichtungen 2015, davon Minderjährige, als das Land mit den meisten Hinrichtungen ausgewiesen wird? Ist es eine Lüge, dass der 16 jährige Mahmoud Asgari und der 18jährige Ayaz Marhoni 2005 wegen Homosexualität öffentlich gehängt wurden?  Ist es eine Lüge, dass die 16jährige Atefah Sahaaleh 2004 wegen "Unkeuschheit" (weil sie vergewaltigt wurde) öffentlich an einem Kran gehängt wurde? Ist es eine Lüge, dass man in der Öffentlichkeit der Willkür der Religionspolizei ausgeliefert ist, die Kleidung und "gute Sitten" kontrolliert? Wurden nicht gerade acht Models verhaftet, weil sie es wagten, Photos ohne Kopftuch auf Instagram zu posten? 

Alles Lügen? Salman Rushdie, Shirin Ebadi, eine Erfindung der Medien? Amnesty International, eine Verschwörungsorganisation? 

Kommentar von PersiaPrince ,

Nö, sind keine Lügen, aber mitm Islam kaum begründbar. Rushdie hat selbst Schuld, sein Roman ist mehr als geschmacklos und er musste damit rechnen, dass es Menschen gibt, die zu schwach sind, solche Dinge einfach zu ignorieren. Ist bisschen wie bei Bömermann. Der Rest stimmt auch nicht ganz, denn die Jungs wurden getötet, weil sie einen anderen Jungen vergewaltigt haben, das schwul sein war nur ein Bonus oben drauf. Im übrigen hat der Prophet selbst nie eine verurteilung gegen Homosexuelle erwirkt. Und deine Antwort mit der Hinrichtung ist, sorry, wenn ich so direkt bin, ziemlich dumm. Du kannst nicht ein ganzes Volk oder eine Glaubensrichtung dafür verantwortlich machen, wenn eine scheißregierung mit allen Mitteln und oft fernab der angeblichen Shariya versucht, krampfhaft an der Macht zu bleiben. In den USA wird übrigens auch hingerichtet und ich leg meine Hand ins Feuer, dass du bei denen andere Maßstäbe ansetzen würdest. Es ist leider typisch. Gewollte Islamophobie, gepaart mit ner, vielleicht unbeabsichtigten Denkweise, garniert mit den Ängsten, die die Medien schühren. Ist schade, aber ich sag ja, wir kommen auf keinen Nenner.

Kommentar von Zicke52 ,

PersiaPrince, jetzt kommt dein Verstaendnis von Demokratie zum Vorschein. Salman Rushdie, selbst schuld. Haette ja nicht ein geschmackloses Buch schreiben muessen. Das Charlie-Hebdo-Team, selbst schuld. Haette ja keine Karikaturen zeichnen muessen. Wenn ein Merkel-Fan einen Merkel-Kritiker abknallt, sagst du dann auch "selbst schuld, er haette Merkel ja nicht kritisieren muessen"?  (Uebrigens, Dan Brown lebt noch, der hat einen geschmacklosen Roman ueber Jesus geschrieben, in dem er behauptete, Maria Magdalena sei seine Frau gewesen. Diese Christen, alles Weicheier).

Ja, verbieten einfach wir jede Kritik. Und auch Kunst. Sicherheit hat ihren Preis: Klappe halten. Schreiben, was der Koran erlaubt. Zeichnen gar nicht. Ist doch ganz einfach.

Uebrigens, die Fatwa gegen Rushdie wurde von Khomeini ausgesprochen. Noch einer, der keine Ahnung vom Koran hatte, obwohl er ihn jahrelang studierte, Theologieprofessor und Ayatollah war, das heisst Experte in allen Islamfragen, allen voran in Rechstfindung und Ethik. Auch ein Verrueckter, der den Islam nicht verstand?

Frage: warum studieren alle diese Leute, die in islamischen Laendern die Rechtssprechung inspirieren, die Regierung beraten und Fatwas herausgeben, jahrzehntelang an islamischen Universitaeten, wenn als Resultat immer herauskommt, dass sie keine Ahnung vom Islam haben? Ist das nicht gaenzlich verlorene Zeit?

Was die beiden jungen Homosexuellen betrifft, so war das Motif ihrer Hinrichtung nie ganz klar. Das mit der Vergewaltigung des 13jaehrigen wird aber stark angezweifelt, unter anderem, weil dieses Motif in der urspruenglichen Depesche der iranischen Nachrichtenagentur fehlte. Aber fest steht, dass die Jungs gefoltert wurden, und unter solchen Umstaenden ist ein fairer Prozess sowieso nicht moeglich. Ausserden waren sie zur Zeit der angeblichen Tat minderjaehrig, also dieser Fall ist durch nichts zu rechtfertigen. 

Du hast auch keine meiner anderen Behauptungen widerlegt. Und solange du das nicht tust, bestaetige ich, obwohl ich noch nie im Iran war: nein, ich moechte dort nicht leben. Ich moechte nicht von der Religionspolizei wegen meiner Kleidung belaestigt werden. Ich moechte meine Religion, oder keine, frei waehlen duerfen. Ich moechte meine Meinung frei sagen duerfen und, wenn ich Lust und Talent habe, ein geschmackloses Buch schreiben duerfen. Und nicht fuerchten muessen, jemanden an einem Kran baumeln zu sehen.

Ach ja, du hast deine Hand ins Feuer gelegt? Dann bist du die jetzt los, denn ich verurteile die Hinrichtungen in den USA genauso wie ueberall auf der Welt. Ich bin kompromisslos gegen die Todesstrafe, immer und ueberall. Das menschliche Leben muss tabu sein. Ein Volk, das die Todesstrafe anwendet, ist noch nicht in der Zivilisation angekommen. Aber die Todesstrafe in den USA unterscheidet sich doch von der in islamischen Staaten in einigen wuchtigen Punkten:

1. In den USA wird die Todesstrafe nur fuer Kapitalverbrechen ausgesprochen, nicht fuer die Ausuebung elementarer Menschenrechte.

2. Sie beruht nicht auf goettlichen, sondern auf menschlichen Gesetzen, also wird sie eines Tages abgeschafft werden. Es kann noch eine oder zwei Generationen dauern, vielleicht auch laenger, aber irgendwann wird sie in den USA Geschichte sein. Sie bewegen sich schon seit Jahren in diese Richtung, nach und nach haben immer mehr Bundesstaaten die Todesstrafe abgeschafft. Denn der Mensch entwickelt sich weiter, Gott aber nicht.

3. Sie soll nicht unnoetig grausam sein, jedenfalls auf dem Papier. Ja, ich weiss, mit der Umsetzung hapert's manchmal. In islamischen Staaten wird aber auf Grausamkeit groesster Wert gelegt. Es soll langsam, qualvoll unf demuetigend sein. Hinrichtungen finden also oft oeffentlich statt, Steinigungen sind natuerlich der Hoehepunkt. Aber auch "leichte" Strafen wie Auspeitschungen und Verstuemmelungen haben's in sich.

Natuerlich gehe ich davon aus, dass du die USA kreuz und quer bereist hast, du wuerdest ja nie eine Behauptung ueber ein Land aufstellen, in dem du noch nie warst. Sonst waerst du ja wie ich, und da sei Gott davor.

Kommentar von PersiaPrince ,

Hab leider im Moment nicht so viel Zeit, wegen Prüfungen und allem anderen, werde aber zu gegebener Zeit auf alles eingehen. Eine Sache nur kurz, such mal im Koran bitte ein Gesetz, was Steinigung erlaubt. und ja, ich sage es immer noch oder immer wieder, die haben nichts vom Islam verstanden. Das ist wie mit den Christen und den Bischöfen und Priestern. Ein Mensch bleibt ein schlechter Mensch, egal, was er studiert. Er lernt leider nur, wie er die Religion als Waffe Miss brauchen kann.
Wir beide können ja auch vernünftig diskutieren. "Und diskutiert mit Ihnen auf die beste Weise", Steht auch im Koran.
Wir werden fürchte ich nie auf einen Nenner kommen, aber dann bleibts wenigstens spannend.
Bis bald erst mal!

Antwort
von Kars036, 139

Mach dir selbst ein Bild und lass dir nichts einreden und vorallem glaube nicht den Medien, rede mit ein paar Muslime und bild dir deine eigene Meinung

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