In unserer Nachbarschaft soll eine Moschee gebaut werden. Was kann ich dagegen unternehmen. Was bleiben einem als Anwohner für Möglichkeiten dagegen vorzugehen?
Wenn Du dich schon engagieren willst - dann lieber konstruktiv.
Es gibt auch Beispiele für Moscheebauten, die sehr gut geklappt haben. Weil die eine Seite (Muslime) sehr viel Wert auf Transparenz gelegt haben ... und die andere Seite kapiert hat, dass es dummes Gefühl ist, wenn der Gottesdienst nur in einer Wellblechhütte im Industriebiet stattfinden kann.
Also: lieber die Hand aufhalten als gleich den Stinkefinger zeigen.

Der Laerm kann es nicht sein, warum du dagegen bist. Sind es vielleicht Vorurteile?
Mir waere es durchaus nicht unangenehm, neben einer Moschee zu wohnen.

Wo ist Dein Problem? Eine katholische Kirche vor dem Haus kann viel störender sein. Oder bimmelt eine Moschee auch pausenlos? Soviel ich weiß, wird in Deutschland nicht 5 mal täglich lautstark zum Gebet gerufen, das ist nämlich bei ausländischen Moscheen so.
Vielleicht überprüfst du nach all diesen Texten deine Haltung noch einmal und kommst zu einer toleranteren Einstellung.
Ich würde nichts dagegen unternehmen, sondern Kontakt suchen. Nur durch Verstehen entsteht Verständnis füreinander.
Bürgerinitiative gründen - Unterschriften sammeln - Aufklärung! Alles unternehmen, was im Rahmen des Erlaubten ist! Habe auch in unserer Schule dafür gesorgt, daß die türkische Lehrerin ihr Kopftuch im Unterricht abnehmen mußte - wir sind hier schließlich in Deutschland!
quetzalcoatl am 6. Juni 2009 00:33 Hast Du Dir schon mal überlegt, wieviel Prozent der Deutschen muslimisch sind?
Taqwa am 6. Juni 2009 01:06 Schön das du dazu beiträgst das Menschen ihrer Grundrechte beraubt werden!
Angel84 am 6. Juni 2009 23:23 :-(((
Du sprichst von Muslimen, die einen deutschen Paß haben? Das sind doch keine Deutschen! Schafft die Religionen - die ja eigentlich nur Ideologien sind - ab! Weg damit!
Solange die vorgeschlagene Bebauung nicht gegen die örtlichen Bauvorschriften und den Bebauungsplan verstößt, gar keine. Eine Moschee ist ein Bau wie jeder andere; Einwendungen könnten höchstens dann legitim sein, wenn das Bauvorhaben von Art und Umfang nicht in die Umgebungsbebauung passt.

? Warum willst Du dagegen vorgehen? Würdest Du auch gegen eine evangelische Kirche vorgehen? Oder ist es einfach nur ein bisschen Islam-Angst ...
Wende Dich an die islamische Gemeinde und an die Stadt.
Ja würde ich, so ein Gebäude macht Lärm . Entweder bimmeln die Glocken oder so ein Typ schreit vom Turm.
Aber auch nur den Lärm, der gesetzlich erlaubt ist.
Nachtflug am 5. Juni 2009 15:40 Moscheen bimmeln nicht und es schreit auch kein Typ. Ich glaube, es gibt nur eine einzige Moschee in Deutschland, wo zum Gebet gerufen werden darf. Denn das wird vom Ordnungsamt nicht genehmigt.
Sahaki am 5. Juni 2009 15:56 Ich glaube sein Nickname sagt viel

... ist doch einem Supermarkt oder einer Umgehungsstraße deutlich vorzuziehen... oder?!
Am Sonntag eine Protestpartei wählen, die den Zuzug solcher Leute ablehnt.
Lorry am 5. Juni 2009 16:51 Ach, da meint er wieder die Dreckspartei NPD, für die gerhaSS hier schon gestimmt hat.
Nachtflug am 5. Juni 2009 16:54 Gibt es das wirklich das so ein Nickname bei GF zugelassen wird?
quetzalcoatl am 6. Juni 2009 00:38 Sag mal, gerhaSS, was hältst Du von Deutschen, die zum Islam konvertieren. Ich erlebe das als gar keine Seltenheit. Gelten die mit der Konversion als "Zugezogene"?
Taqwa am 6. Juni 2009 01:28 bestimmt sind sie das für ihn. ;-) Mir wird auch immer geraten das ich wieder dahin zurück gehen soll wo ich herkam? Problem?! Was soll ich tun?!

Würde auch sagen Unterschriften sammeln ist das beste, auch wenn es nichts bringt. Später vielleicht Anzeigen wegen Lärmbelästigung wenn die in der Moschee tierisch rumheulen und so weiter.

Du kannst Dich mit den Leuten in der Nachbarschaft versuchen zusammenzutun und Unterschriften sammeln. Dann bei der Stadt vorstellig werden. Die Moschee muss genügend Parkplätze ausweisen können, damit ein Bau erlaubt wird. Aber ob Ihr Erfolg mit einem Protest haben werdet, ist fraglich. Ein Muezzin schreit nicht, diese Lärmbelästigung fällt also weg. Hättest Du Dich bei einem Kirchenneubau auch nach einer Protestmöglichkeit erkundigt?
Wir sind hier in Deutschland. Eine Kirche gehört zu unserer Kultur und Kirchen gibt es schon seit Jahrhunderten hier.
Kultur verändert sich.
Vor 500 Jahren war es noch "Kultur" Kirchen abzubrennen und Leute zu vertreiben oder umzutaufen, wenn sie partout nicht die Konfession ihres Fürsten teilen wollten.
Wenn Du nicht willst, dass hier in 20, 30 Jahren alles zusammenbricht, weil an allen Ecken und Enden QUALIFIZIERTE Menschen fehlen ... dann gewöhn Dich langsam daran, dass die "deutsche Kultur" vor ganz gewaltigen Umbrüchen steht.
@EGon42
Auch wenn die meisten Muslime friedliche und vernünftige Menschen sind.
Der Islam wird sicher nicht Massen von qualifizierten Menschen in's Land bringen.
Das hat er bisher nicht, und das wird sich IMHO auch nicht bessern.
quetzalcoatl am 6. Juni 2009 00:36 Gefängnisse und Atomkraftwerke gehören auch zu unserer Kultur. Kann mir aber nicht vorstellen, dass daneben jemand gerne wohnen möchte.
Um dich von prinziopiellen fremdenfeindlchkeiten etc.pp. abzugrenzen, solltest du deine Frage vielleicht erweitern, so wie sie dasteht kann sie auch um Rat zum aufwiegeln gegen eien glaubensgruppe aufgefasst werden und währe dann ein Verstoß gegen die Policy hier.
Beantwoete doch als erläuterung deiner Fragestellung mal was deine Ängste sdin die du mit dem Moscheenbau verbindest udn frag, was dr Bau einr Moschee für Folgen für das Stadtvierteil haben könnte, wer ähnliches erlebt hat, den zuzug einer Islamgemeinde und welche erfahrungen er gemacht hat.
Dann ist es ggf möglich auf dich konstruktiv einzugehen, so habe ich leider zu wenig informatione um dir ein hilfreiche antwort zu geben. Abgesehen davon das du eine Unterschfriftenaktion starten könntest eine eingabe bei der Ortsfraktion der Partei deienr wahl machen könntest sich dazu einzusetzen, oder eine demo organisieren könntest. Nichts davon wird aber helfen, wenn diene faktischen Ängste nicht das gehör finden oder Fakten bestehen die diesen objektiv entgegenstehen.
In dem Fall bleibt dir nur übrig, zu fragen: was kann ich tun damit die Moschee für mcih nicht zum Problem wird.
Ich hoffe ich habe dir zumindest einige Denkansätze für eien zielführende Fragestellung geben können.
@Baiana Weil ich auch nicht versuche in Istanbul eine christliche Kirche mit Glockenturm zu bauen. Mal abgesehen das sowas niemals genehmigt werden würde.
Ich habe eine moslemische Bekannte, die selbst sagt, dass es für sie peinlich ist, wie sich die Moslems in Deutschland verhalten und sie die Reaktionen der Moscheegegner sogar verstehen kann.
Baiana am 5. Juni 2009 15:27 Normalerweise wird nicht per Lautsprecher zum Gebet gerufen und auch das Freitagsgebet wird nicht per Lautsprecher übertragen. Der "Lärm" wird sich also in Grenzen halten.
Übrigens: Kommentiere Antworten am besten mit einem Klick auf "Antwort kommentieren", dann ist der Zusammenhang einfacher. :-)
So ein Quatsch!
Weißt Du, dass es auch ne ganze Menge türkische Christen gibt?? Natürlich gibt es da auch Kirchen!
Türkei war vielleicht ein doofes Beispiel. Denn unter den Islamischen Staaten ist die Türkei ja noch sehr neutral. Nehmen wir doch besser mal den Iran, versuch da mal ne Kirche zu eröffnen, dann wirst du geköpft !
Willst Du in einem Land wie dem Iran leben?? Dann sorg dafür, dass es hier nicht irgendwann so ähnlich wird, wie dort und versuch etwas toleranter gegen (Anders-)gläubige zu sein.
Du lebst auch nicht in Istanbul, oder? Bist Du auch gegen China-Restaurents in Deutschland weil deutsche Menschenrechtler in China nicht willkomen wären?
Nein aber ich lebe in einer Gegend wo 99% Christen leben. Es gibt hier eigentlich garkeine Moslems. Also was soll die Moschee hier???
Nachtflug am 5. Juni 2009 15:38 In Istanbul gibt es einige uralte und wunderschöne christliche Kirchen, da sollte man sich besser informieren.
Ich hatte mich bereits berichtigt. Bitte alles lesen. Im übrigen bin ich tolerant aber man kann alles übertreiben.
Taqwa am 6. Juni 2009 01:26 Was denn Übertreiben? Was ist Übertrieben daran wenn Muslime ein Gotteshaus bauen um dem einen Gott zu dienen/anzubeten, dem/den auch Abraham a.s., Moses a.s., Noah a.s. gedient/angebetet haben?
@ Nachtflug
>In Istanbul gibt es einige uralte und wunderschöne christliche Kirchen, da sollte man sich besser informieren.<
Gibt's auch wunderschöne neue Kirchen?
Taqwa am 6. Juni 2009 01:16 So nun möchte ich dich bitten zu google Bilder zu gehen und die Begriffe Kirche&Istanbul einzugeben.
Das ist wirklich sowas von lächerlich, in allen islamischen Ländern gibt es Kirchen. Ich glaube nur in Mekka und Medina nicht, kann es aber nicht mit gewissheit sagen...
Überlegt doch bitte erst bevor ihr etwas sagt, oder recherchiert!!!
Man könnte auch mal nach Kirchenneubau + Türkei googeln ...
Da gibt es recht interessante Suchergebnisse. Warum wird denn dann in der ach so toleranten Türkei seit 1923 keine Kirche mehr gebaut grübel Vielleicht kann uns claudine74 oder Tagwa klären warum nicht, aber bei uns in Deutschland fast jedes Jahr neue Moscheen entstehen und unsere deutsche Kultur bald fast vollständig verschwindet? Ich glaube viele dieser Multi-Kulti-Befürworter sind selbst keine Deutschen oder waren noch nie in Berlin-Kreuzberg/Neukölln.