Mormonen wolen mich taufen bin mir aber sicher das ich es jetzt zu mindest noch nicht will was jetzt?

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4 Antworten

Wenn Du Dir (noch) nicht sicher bist, ob Du Dich taufen lassen möchtest, dann warte damit, bis Du sicher bist. Es gibt ohnehin zuvor zwei Taufinterviews, die für Dich Gelegenheiten sind, zu reflektieren, ob Du dazu bereit bist. Es geht nicht darum, ob Deine Antworten jemand anderen gefallen, sondern um für Dich allein darüber nachzudenken, was Dir wichtig ist, für was Du bereit bist und was Du meinst, was Dir wichtig werden soll. Den Mormonen ist die Entscheidungsfreiheit neben der Nächstenliebe die wichtigste Eigenschaft. Das bringt mich zu dem nächsten Punkt.

Zehntenzahlungen und sonstige Opfergaben sind rein freiwillige Abgaben. Niemandem wird ein Vorwurf gemacht, wenn man keinen Zehnten zahlt. Genauso gilt dies beispielsweise auch für gelebte Sexualität, auch in homosexueller Hinsicht. Es ist die eigene Entscheidung, wie man leben möchte. Man muss sich nicht taufen lassen, um bei den Mormonen willkommen zu sein.

Erst wenn man in den Tempel möchte, sollte man sich auf entsprechende Bedingungen freiwillig und aus eigener Überzeugung einlassen, aber nicht weil es jemand anderes erwartet, sondern weil bis dahin das eigene Verständnis soweit ist. Daher ist es in der Regel auch nicht möglich, in weniger als einem Jahr nach der Taufe einen Tempel zu besuchen, mit der Ausnahme, dass ein Tempel eine Zeit der offenen Tür hat, wie es beim Freiberg-Tempel vom 12. bis 27.08.2016 der Fall ist, wo diesen auch Außenstehende besichtigen können. Nach der Wiederweihung ist dieser nur noch den tempelwürdigen Mitgliedern vorbehalten.

Zur Ermessung des Zehnten gibt es, soweit mir bekannt, nur die Erklärung, dass der Zehnte dem zehnten Teil des jährlichen Ertrages entspricht. Wenn ich also ein festes monatliches Gehalt bekomme, das in also in jedem Monat gleich ist, so entspricht der Zehnte 10% des monatlichen Gehalts im jeweiligen Monat. Wenn sich der Lohn aufgrund beispielsweise unterschiedlicher Arbeitsstundenzahlen unterscheidet, so berechnet man die jeweils 10 % entsprechend des jeweils aktuellen Lohns. Selbst bei Hartz IV kann man den Lohn entsprechend berechnen (auch wieder 10%) anhand von allen Leistungen, die nicht zweckgebunden sind. Es bleibt aber, zu betonen, dass der Zehnte und andere Spenden rein freiwillig sind und es ist die Lehre der Kirche, dass einem deshalb niemand Vorhaltungen macht, wenn man den Zehnten und andere Spenden nicht zahlt. Sollte dies jemand anders halten, so gilt insbesondere für die Person, die dann anderen doch Vorhaltungen macht, dass diese über den Wert von Entscheidungsfreiheit und Nächstenliebe, sowie deren Eigenschaften nachdenkt.

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Kommentar von RipeClown
20.06.2016, 11:57

Red die Sache nicht schön, er will nix von euerer Sekte hören

Euer Buch Mormon wurde schon lange widerlegt und ist geschichtlich gesehen einfach nur ausgedachter Unfug

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Aus diesem Grund gebe ich Leuten eine Schelle wenn sie mich vor meiner eigenen Haustür nerven und den Fuß dazwischen machen.

Danach höre ich nie wieder was von denen. Aber Hauptsache ich höre immer Gewalt ist keine Lösung.

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Kommentar von JTKirk2000
19.06.2016, 21:01

Wenn man sagt, dass man kein Interesse hat und auch nie wieder etwas von ihnen hören will, machen die Missionare normalerweise eine Notiz und kommen auch nicht wieder. Da die Missionare im schlimmsten Fall alle 6 Wochen versetzt werden können kann es unglücklicherweise sein, dass eine solche Notiz vergessen wird, was aber nicht sein sollte, wodurch vielleicht ie Missionare noch einmal klingeln. Das hat dann aber nichts mit böswilliger Absicht zu tun. 

Die Missionare machen ihre Missionsarbeit freiwillig wie Studenten in einem freiwilligen sozialen Jahr, nur dass die Missionszeit in der Regel 2 Jahre dauert. Dabei leben sie auf eigenen Kosten, haben kein Einkommen, und machen diese Arbeit nur, weil sie Suchenden helfen möchten, bestenfalls ebenso durch das Evangelium glücklich zu werden, wie sie es selbst geworden sind. 

Wenn man diesen Missionaren also schon nicht ein freundliches Nein entgegen bringen kann, so haben sie für ihre ehrenamtliche Arbeit und Nächstenliebe mit Sicherheit keine Gewalt verdient. Und einen Fuß in die Tür stellen die Missionare ganz sicher nicht. Auch als ehrenamtliche Vertreter ihres Glaubens haben sie besseres zu tun, als absichtlich ihre Zeit mit jemanden zu vergeuden, der kein Interesse hat. Vielleicht machen es Zeugen Jehovas oder Vertreter anderer Glaubensrichtungen anders, aber ganz sicher nicht die Missionare der "Kirche Jesu Christi - Der Heiligen der Letzten Tage".

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Kommentar von RipeClown
20.06.2016, 03:06

Diese " Missionare " sind genauso eine Sekte wie die Zeugen Jehovas.

Alleine schon das die einen neuen Propheten haben sagt schon alles.

Aus diesem Grund red das ganze nicht schön.

Du siehst selber die lassen ihn nicht in Ruhe

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Kommentar von RipeClown
20.06.2016, 11:53

Hör auf das ganze schön zu reden und akzeptier das du einer Sekte angehörst.

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Kommentar von RipeClown
23.06.2016, 08:34

Also siehst du es nicht ein, jemanden nicht zu glauben, wenn er irgend welche Lügengeschichten erzählt ? Du glaubst ihm also blind obwohl es bewiesen wurde, dass das der falsche Weg ist ?

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Wie wäre es mit NEIN sagen?

Das haben die zu akzeptieren. Wenn die versuchen, dich umzustimmen, freundlich lächelnd sagen: NEIN. Wie eine Gebetsmühle immer wieder nur NEIN.

Umdrehen und gehen.

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Ja. Kontakt abbrechen. Mit Polizei drohen, wenn sie dich nicht in Ruhe lassen.

Sektenberatung/ Sektenberatungsstelle für dein Bundesland/ deine Stadt googeln. Hingehen.

Beim Nein bleiben. Kein Hin und her. Keine Vertröstungen. Kein eventuell später.

Du hast erkannt es ist Abzocke. Bleib dabei.

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Kommentar von Miwalo
19.06.2016, 20:10

in welcher Glaubensgemeinschaft bist du denn noch? auch etwas so außergewöhnliches?

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Kommentar von JTKirk2000
19.06.2016, 20:49

Sektenberatung/ Sektenberatungsstelle für dein Bundesland/ deine Stadt googeln. 

Ist immer eine gute Idee, aber wenn die neutral sind, werden diese einräumen, dass Mormonen nicht mehr eine Sekte sind, als beispielsweise die evangelische oder römisch-katholische Kirche. Der Unterschied bei den erwähnten Landeskirchen ist nur, dass bei denen ein fester Steuersatz zwischen Brutto und Netto einbehalten wird, ohne dass man gefragt wird, während der Zehnte bei den Mormonen ebenso freiwillig ist, wie beispielsweise in der evangelischen Kirche die Sammlungen für "Brot für die Welt".

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