Frage von khgd2, 45

Morgen Bioarbeit und versteh die Aufgabe nicht?

Ich schreibe morgen eine Bioarbeit und ich versteh eine Aufgabe nicht. Aufgabe: Bei Tabak gibt es rezessive Albino-Mutante. Eine Tabakpflanze die für Albinismus heterozygot ist, wird selbstbefruchtet. 600 Samen lässt man keimen. Wie viele Albinos dürfen unter ihnen erwartet werden und wie viele haben den elterlichen Genotyp? Ich hoffe mir kann jemand helfen! Danke schon mal im voraus:)

Antwort
von Dampfschiff, 26

Rezessives Erbmerkmal: Phänotypisch tritt es nur bei Reinerbigkeit zu Tage.

Die Tabakpflanze ist heterozygot - also mischerbig in Bezug auf das Merkmal Albinimus.

Bei der Selbstbefruchtung kommt kein fremdes Erbmaterial dazu, folglich errechnet sich die Wahrscheinlichkeit genauso, wie wenn zwei mischerbige Elternteile zusammen Nachkommen erzeugen.

Das Ergebnis findest Du bei den Mendel'schen Vererbungsregeln. Nennen wir das Gen für Albinismus y, das Gen für nicht-Albinismus Y.

Die Elternpflanze hat die Kombination Yy.

Es gibt also Keimzellen, die haben das Merkmal Y, und es gibt genausoviele Keimzellen, die haben das Merkmal y.

Mögliche Kombinationen mit jeweils gleicher Wahrscheinlichkeit:

YY   -   yy   -   Yy   -   yY.

Yy ist das gleiche wie yY.

Also sind 25 % Albinos (yy), und 50% entsprechen dem elterlichen Genotyp (Yy, ist das gleiche wie yY).

Kommentar von khgd2 ,

25% sind Albinos und 50% die mit den genotyp der Eltern aber fehlenda nicht noch 25%?

Kommentar von Dampfschiff ,

Bitte wiederhole für Deine Bio-Arbeit ganz dringend noch mal die Mendelschen Vererbungsregeln!

Die restlichen 25 % hätten in meinem Beispiel die Merkmalskombination YY, sind also keine Albinos (so wie die Elternpflanze auch), sind im Unterschied zur Elternpflanze aber reinerbig nicht-Albino.

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