Was kann ich als Personal-Chef tun?
Ich habe den konkreten Verdacht, dass einer von den Angestellten in meinem Bereich dem Mopping ausgesetzt ist. Warum verstehe ich nicht. Weiss aber auch nicht, wie ich mit dem Geschehen umgehen soll? Ihn zu entlassen kommt für mich nicht in Frage, da die Person ein zuverlässiger Angestellter ist.
Sollte ich das Problem ganz offen in einer Personal-Versammlung anprechen ohne seinen Namen vor seinen anderen Mitarbeitern zu nennen? Oder mit ihm sprechen?
Wie kann ich einer Person in so einer Lage als Vorgesetzter konkret helfen?
Auf Antworten wie; "Was für`n Vorgesetzter bist du denn??" Kann ich verzichten. War nie in einer der Beiden Situationen

Mobbing am Arbeitsplatz belastet nicht nur den einzelnen Mitarbeiter, sondern auch das Betriebsklima und senkt damit auch die Produktivität. Deine Pflicht als Vorgesetzter, nach der du ja fragst, ist dem Betroffenen zu sagen, dass du hinter ihm stehst und dass du versuchen wirst ihr/ihm zu helfen. Als zweitest musst du versuchen die Mobbenden bzw. den Rudelführer (den gibt es fast immer) zu bestimmen und erstmal generell zu sprechen, dass du das in deinem Bereich nicht weiter dulden wirst und notfalls auch aus o.g. Gründen personalrechtliche Konsequenzen drohen. (Abmahnung und Kündigung)

Man kann doch nicht den gemoppten entlassen, sprech mit ihm und vieles wird sich aufklären, gerade du kannst ihm helfen.Evtl. dann mit Aufgaben betrauen die das Mobbing umgehen könnten
Medien am 30. Oktober 2007 14:56 Meist hat auch der Betoffene einen Wunsch nach Klärung dieser persönlichen oder beruflichen Konflikten . Solche Gespräche sollten selbstverständlich vertraulich und diskret behandelt werden.
Was soll sich denn da noch aufklären. Es wird ganz sicher keinen guten Grund geben, jemanden zu mobben.
Wenn sich jemand zu wehren weiß, gerät er doch gar nicht erst in eine Situation, wie diese...!?
Medien am 30. Oktober 2007 15:02 da ja meistens mehrere dahinter stecken ist es für den einzelnen Betroffenen sehr schwer sich zu wehren, er braucht deine Unterstützung, wie schon Jens79 sagte, es gibt meist einen Rudelführer
Also sprich doch erstmal mit dem Mitarbeiter. Dadurch beschämst du diesen nicht und da zeigst du, dass du ein toller Chef bist! ;)
WEiter so!!!! Mehr solche Chefs in Deutschland!!!!

Vielleicht solltest Du auch wissen, dass es Mobbing heißt, mopping hat mehr was mit Putzen zu tun... ;-)
Ansonsten w´finde ich die Idee, vorsichtig mit dem Mitarbeiter zu sprechen, sehr gut. Toll, dass Du das mit dem Mobbing überhaupt gemerkt hast.

Heute ist es leider etwas in Mode, immer gleich vom Mobbing zu sprechen, wenn zwei Mitarbeiter sich nicht leiden können und einer von beiden das auch deutlich zeigt oder sagt.
Sollte es hier wirklich Mobbing geben, dann sollte der unmittelbare Vorgesetzte - nicht gleich der Personalchef - sich mit dem Stänkerer mal unter vier Augen über das Thema unterhalten und es auf keinen Fall in einer Personalversammlung ansprechen.
Auch wenn dort kein Name genannt würde, stünde der Übeltäter am Pranger - und das ist genauso übel wie Mobbing - weil die anderen Mitarbeiter so doof nun meist auch nicht sind und sicher sehr schnell wüssten, von wem hier die Rede ist.
Das hast Du sehr einfühlsam formuliert. Aus meiner vieljährigen Erfahrung genau richtig! DH!
Danke

Du bist Personal-Chef und kannst noch nicht einmal Mobbing richtig schreiben??? Mir kommt der Verdacht, dass du hier flunkerst.
Wenn Personalchefs noch nicht mal richtig "Mobbing" schreiben können, gehe ich davon aus, dass sie sich mit dem Thema auch noch nicht näher beschäftigt haben. Ferner gehe ich dann davon aus, dass sie davon keine Ahnung haben und folglich Fehl am Platze sind. Gerade auch in Anbetracht der Tatsache, dass Mobbing kein Kavaliersdelikt ist, sondern eine sehr schwerwiegende Angelegenheit, die sogar bei manchen MitarbeiterInnen, die gemobbt wurden, zu Selbstmord führten.
Ich würde an deiner Stelle an einer entsprechenden Schulung für Personalmanagement teilnehmen, wo das Thema behandelt wird!
Gerwitt: Sicherlich meint er nicht Personalchef im arbeitsrechtlichen Sinnem, sondern Chef mit Personalverantwortung. Warum gleich Deine Breitseit-Attacken "...Sie sich mit dem Thema auch noch nicht näher geschäftigt haben..." und "... Sie keine Ahnung haben...folglich Fehl am Platze..."? Starker, unangemessener Tobak.
Dabei war doch der Rest Deiner Gedanken begrüßenswert.
Ferner entscheide Dich bitte zwischen Du (Gute Frage-Usance) oder Sie.
Aber wenn wir alle den Fall richtig aufrollen, dann können wir sicherlich Smukke helfen und dass wär doch ein tolles Ergebnis.
gerwitt am 31. Oktober 2007 07:38 Deine Kritik erscheint mir unberechtigt: a) "Du" oder "Sie" stellt sich hier gar nicht. Ich habe etwas Grundsätzliches in einem Satz über Personalchefs gesagt, und der Plural wird nunmal mit "sie" bezeichnet. (Bitte meine Äußerung noch mal genau nachlesen; ich habe "sie" klein geschrieben, und das mit gutem Grund!) b) Ich nehme Fragesteller ernst. Wenn er sagt, er sei "Personal-Chef", dann nehme ich ihn als solchen ernst. Und ein Personalchef hat riesige Verantwortung, vor allem für die Mitarbeiter. Und ein Personalchef, der dieser Verantwortung nicht nachkommt, weil er in grundlegenden Fragen nicht informiert ist (und Mobbing ist nun nicht ein Thema, das gerade erst aufgekommen ist), der ist für mich in seiner Fachkompetenz doch sehr fragwürdig. Ich denke: ein Personal-Chef, der um Qualität bemüht ist, wird sich gerade auch im Bereich der Mobbing-Thematik nach anderen Informationen umschauen, als hier nur eine Frage zu stellen.
Ausserdem: woher willst du wissen, wie er sich verstanden wissen wollte?
Sehr geehrter Gerwitt,
bin immer für Kritik offen. Auf meinen Rechtschreibfehler wurde ich bereits hingewiesen. Dennoch der Ton macht die Musik, so sagt man doch im deutschen, nicht wahr? Wir in Italien sagen: C'é modo e modo!
Ich habe nicht gewusst, dass man in Kenntniss einer fehlerfreien Rechtschreibung sein muss.
Mein Grund diese Frage hier zu stellen; Mich interessiert auch die Meinung von Angestellten/ Arbeitern.
Bin am schauen, ob es bei uns speziell für diese Problematik Schulungen gibt. Da das bei uns in Italien nicht ein Thema ist über das so ganz offen gesprochen wird.
Wenn du der Meinung bist meine Kompetenz nach 300 Zeichen beurteilen zu koennen, bitte. Ich wünsche dir, dass du deinen Mitarbeitern und Mitmenschen mehr geben kannst.
Also zuerst mal muss man wissen das Mobbing eine Form von Aggression ist mit dem Ziel den anderen sozial zu eliminiere. Soweit mir bekannt ist, gibt es bereist Firmen in denen die Belegschaft einen Anti-Mobbing Vertrag zu Unterzeichen haben und wer beim mobben erwischt wir, dem kann fristlos gekündigt werde, eben wie du schon erwähnt hast, weil es die Firma kostet. Arbeitsausfall durch Krankheit oder Behinderung des Arbeitsprozesses, ( Schädigung der Firma). Des Weiteren möchte ich dringend einen Kursus oder auch Seminar zur emotionalen Intelligenz zur Prävention von Mobbing vorschlagen. Wer gemobbt wird, der wird natürlich Fehler machen die der Aggressor zu seinen Gunsten aus zu schlachten weiß (leider). Doch eines solltest du wissen, in den allermeisten Fällen werden gerade netten Menschen gemobbt, also Menschen die Kontaktfreudig sind und unter normalen Umständen eigentlich gut mit anderen zu Recht kommen. Es gibt in jeder Firma einen so genannten versteckten Konflikt heißt genau das die gesellschaftlichen unterschiede gerade auf der Arbeit aneinander geraden, den wir haben es ja auf der Arbeit mit einer Zwangsgemeinschaft zu tun in der verschieden Charaktere miteinander arbeiten und auskommen müssen, das es da nicht immer unbedingt ohne Reibereien abläuft ist klar. Es ist wichtig als Chef oder auch als Manager das man sich gerade bei Neueinstellungen in regelmäßigen Abständen um neue Leute kümmert da es nicht selten passiert das ein in sich gefestigtes Team den neuen als Störfaktor sehen und auf grunddessen der oder die neue auch schnell wieder raus gemobbt wird. Vor allem sollte man ein geschärftes Auge für nonverbale Aggressionen haben den Mobbing läuft gerade unter Frauen auf dieser Ebene ab.
Jawoll