Warum werden die monotheistischen Religionen höherwertig eingestuft als die polytheistischen? Ist es nicht egal, ob man an einen Gott oder an 5 glaubt? Beweisen kann man sowieso nichts...

Monotheismus hat sich mehrheitstechnisch durchgesetzt und ist einfacher zu handhaben als z.B. eine Vielzahl von Gottheiten. Die Debatte ist am Ende sinnfrei, weil es dabei nur um Glauben geht und Wissen zweitrangig ist. Rein faktisch gesehen ist ein einzelner Gott nicht mehr und nicht weniger wert als zehn. Wie kann etwas besser sein als etwas anderes, wenn niemand weiss, ob dieses Etwas überhaupt existiert? Der Papst wird dir gute Gründen nennen, warum Monotheismus das Tollste ist. Frag einen Medizinmann von irgend einem Naturvolk und der wird dir sagen, warum zehn Götter das Beste sind. Beide haben Recht (oder Unrecht).

Religionen sind alle absurd
daddysdearest am 2. Juli 2009 10:29 Ausgesprochen durchdachte und konstruktive Antwort. Und so differenziert...
Unchrist am 4. Juli 2009 22:10 ich finde, differnzierter geht es nicht mehr. :)

nur weil mehr leute an einen gott glauben, heißt es nicht, dass andere religionen weniger wert sind, das bleibt jedem selbst überlassen

Bei uns schon, aber das ist Geschmacksache. Kommt darauf an, wo du lebst...

Jedem Menschein sein Denken und seine für sich selbst gewählte Relgion. Basta, Aus, Ende.
ich bin nicht der meinung,dass monotheistische religionen einen anderen stellenwert haben.geschichtlich betrachtet haben sich aber die monotheistischen religionen in vielen kriegen und kreuzzügen einfach durchgesetzt und sin für viele menschen einfach normal geworden.außerdem ist eine spirituelle bindung zu nur einem gott einfacher aufrecht zu erhalten!
Es geht bei den monotheistischen Religionen um das: JUDENTUM, CHRISTENTUM und den ISLAM.
Dabei geht es vordergründig nicht um die Überlegenheit, sondern um den Unterschied, der zw. den Gottesvorstellungen in den polytheistischen und monotheistischen Religionen besteht.
In den antiken Religionen, von denen heute nur mehr der Hinduismus existiert, wurden die Götter mit sichtbaren Dingen identifiziert.
SONNE, MOND STERNE, TIERE, MENSCHEN.
Diese wurde verehrt und angebetet.
In vielfacher Weise hatten diese Götter sehr menschliche Züge und auch ihre Schwächen.
Sie kämpften untereinander, waren beleidigt, mußten besänftigt und beruhigt werden usw.
Um alle Aufgaben erfüllen zu können bedurfte es vieler Götter, die für bestimmte Dinge verantwortlich waren.
Die unterschiedlichen Götter waren dann zuständige für den REGEN, WIND, ERDE, WASSER, FRUCHTBARKEIT, KRIEG, GESCHÄFTE, HANDEL, LIEBE usw.
Die menschlichen Gegebenheiten wurden einfach auf den Himmel und auf die Götter projiziert.
Im Gegensatz dazu gab es in den monotheistischen Religionen nur einen Gott, auf den die gesamte Schöpfung zurückzuführen ist.
In seiner Größe und Allmacht hält Er alles in seiner Hand.
Er ist der unsichtbare Gott, den man nichts nichts vergleichen kann.
Deshalb war es den Menschen strengstens untersagt Gott auf irgendeine Weise bildlich darstellen zu wollen.
Darum werden die Menschen z. B. in der THORA, im 2. Gebot aufgefordert, sich von Gott keine Bilder zu machen und sie auch nicht anzubeten.
Alles Sichtbare ist geschaffen und darf nicht vergöttlicht und angebetet werden.
Leidern sind im Judentum die Menschen, trotz ihrer hohen Erkenntnis, die sie besaßen, immer wieder in dem Fehler verfallen das Sichtbare zu vergöttlichen und anzubeten.
So spielte in der Antike der Sonnen- und Mondkult bei vielen Völkern eine ganz wichtige Rolle.
Auch Menschen wurden göttlich verehrt, wie z. B. bei den Ägyptern, Persern, Römern.
Das zeigt einmal mehr den großen Unterschied zw. den monotheistischen und polytheistischen Religionen auf.
Die monotheistischen Religionen haben die gesamte Natur entgöttlicht und ihr den Stellenwert eingeräumt, der ihr zukommt.
Sie darf und kann nicht vergöttlicht und angebetet werden, weil sie dem Menschen nicht helfen kann.
Alles Sichtbare ist der Vergänglichkeit(Entropie) unterworfen und kann deshalb für den Menschen keine Hilfe sein.
Stattdessen kann uns aber nur der helfen, der souverän und allmächtig über der gesamten Schöpfung steht.
Dieser unsichtbare Gott hat sich immer wieder den Menschen offenbart, ihnen seine Absichten und fundamentale Lebensprinzipien im Alten Testament für ihr Leben vermittelt.
Dieser unbegreifbare und allmächtige Gott blieb nicht im Verborgenen, sondern hat sich als Mensch in der Person Jesus Christus offenbart und hat ihnen die Befreiung vom Tod gebracht.
Der sterbliche Mensch soll durch Christus wieder das Leben erhalten, was er seit dem Sündenfall verloren hatte.
Darin besteht der große Unterschied zw. den Offenbarungsreligionen und den polytheistischen Religionen.
Einerseits die Machtlosigkeit der antiken Götter und andererseits der allmächtiger Schöpfer, der in der Lage ist die Menschen aus ihrem jetzigen Zustand zu befreien.
Auf diesen gravierenden Unterschied haben die alttestamentlichen Propheten Gottes bereits hingewiesen.
So hat uns der Monotheismus eine Lebensperspektive eröffnet, die der Polytheismus nicht geben konnte.
Razon am 2. Juli 2009 13:02 >>In den antiken Religionen, von denen heute nur mehr der Hinduismus existiert, wurden die Götter mit sichtbaren Dingen identifiziert.
SONNE, MOND STERNE, TIERE, MENSCHEN.
Diese wurde verehrt und angebetet.<<
Das ist viel zu einfach ausgedrückt und wird den polytheistischen Religionen und vor allem den vedischen Religionen (Hinduismus ist ein Begriff des Westens und überdies unpräzise) in keinstem Falle gerecht.
Ich studiere den Veda seit einiger Zeit, und ich habe allergrößte Achtung vor der Weisheit und dem Geheimnis, die ich in seinen Liedern fand. Und es geht mitnichten um ein einfältiges Anbeten physikalischer Gegebenheiten.
Es ist ein Werk von höchster Weisheit, poetischer Schönheit und Kraft. Ich nehme an, du hast nicht eines seiner Lieder gelesen, sonst würdest du so nicht sprechen.
Überhaupt betrachte ich es mit großer Sorge, inwiefern einfach ohne genaue Kenntnis über andere Glaubensinhalte geurteilt wird. Davon überzeugt zu sein, dass die Lehre des Christus die Richtige ist, ist eine Sache. Aber andere zu diskreditieren, nur weil man nicht ihrer Meinung ist und ihre Gegebenheiten nicht gut genug kennt, halte ich für grundfalsch.
Razon am 2. Juli 2009 13:12 Wann immer du über das Christentum sprichst, offenbarst du eine beeindruckende Kenntnis der Schrift. Umso bedenklicher finde ich es, dass du es dir heraus nimmst, andere Religionen zu bewerten, deren Schrift du nicht annähernd so gut kennst, wie die deines eigenen Glaubens.
Sämtliche Erkenntnisse monotheistischer Religionen inklusive des Selbstopfers Gottes sind auch im Veda zu finden, im Bezug auf das Selbstopfer vor allem Rig Veda 10.90, wo die Welt erst dadurch geschaffen hat werden können, als das Purusha, das Absolute sich selbst opferte, um durch dieses Opfer Fleisch zu werden, damit seine Kinder, (Indra, Rudra usw.) die Demiurgen, aus ihm das Universum schaffen können. Die Fleischwerdung und das Opfer Gottes sind also Urgrund des vedischen Religion, so wie auch im Christentum...
Natürlich gibt es fundamentale Unterschiede, wie das Christus Opfer uns nach RÖM 7,4 von dem mosaischen Gesetz erlöst, das Opfer des Purusha hingegen erst das Gesetz (den Veda) ermöglicht.
Worauf ich hinaus will ist, dir zu zeigen, dass du mit missionarischen Kommentaren, die das Fundament dessen, was sie kritisieren, nicht genausogut kennen, wie das eigene, eigentlich keine Missionierung erreichst sondern Beleidigung.
Es ist beleidigend für einen Andersgläubigen, wenn er aus deinen Kommentaren erfährt, dass du die Offenbarungen, an die er glaubt, herab würdigst und deiner eigenen unter ordnest, ohne sie wirklich zu kennen.
Ich denke nicht, dass das in deinem Sinne ist, da du doch Menschen von der Botschaft Christi überzeugen möchtest.
TEIL 1
Meine Aussagen sind weder beleidigend noch diskriminierend.
Dieses Argumente ist so alt seitdem das Evangelium verkünet wird.
Es ist nur allzu verständlich, dass sich Menschen angegriffen fühlen, wenn sie hören, dass es für sie nur einen einzigen WEG der RETTUNG gibt.
Aus diesem Grund stieß auch die Verkündigung des Evangeliums immer wieder auf heftigen Widerstand.
Im 1. Korinther 1 kannst Du das nachlesen, wenn Paulus davon spricht, dass es für die einen ein ÄRGERNIS und für die anderen eine TORHEIT ist.
TEIL 2
Wie Du selber zugibst besteht ein gravierender Unterschied im OPFERVERSTÄNDNIS.
Die Selbstopferung von Rig Veda war die Voraussetzung damit erst die Welt geschaffen werden konnte. Diese Vorstellung steht im völligen Widerspruch zum Opfer Jesu, wo es um die Befreiung des Menschen aus der Knechtschaft der Sünde und des Todes geht.
Wozu sich zuerst ein Gott opfern mußte, um dann die Welt erschaffen zu können ergibt kein Sinn.
Der allmächtige Schöpfer braucht nicht ein Opfer zu bringen, damit Er schaffen kann.
Was soll man zu solchen menschlichen Vorstellungen noch sagen?
Zuletzt möchte ich Dich noch auf eine Aussage des Apostel Paulus verweisen, die Du natürlich wieder als beleidigend empfinden kannst:
"DIE ZEIT DER UNWISSENHEIT HAT GOTT ZWAR ÜBERSEHEN; NUN ABER GEBIETET ER DEN MENSCHEN, DASS SIE AN ALLEN ENDEN BUSSE(METANOIA) TUN.
DENN ER HAT EINEN TAG GESETZT, AN WELCHEM ER RICHTEN WILL DEN ERDKREIS MIT GERECHTIGKEIT DURCH <<<<<< EINEN MANN >>>>>, DEN ER DAZU BESTIMMT, UND JEDERMANN DEN GLAUBEN ANGEBOTEN, INDEM ER IHN VON TOTEN AUFERWECKT HAT." Apostelgeschichte 17 30. 31.
Christus ist nicht nur der Erlöser, sondern auch der Richter. Deshalb werden sich ohne Ausnahme alle Menschen vor Ihm verantworten müssen.
Die Rettung des Menschen ist viel zu ernst, als dass wir uns in philosophische Spekulationen verlieren.
Darf ich Dir sagen, was ich im HINDUISMUS als beleidigend, Menschen verachtend und diskriminierend empfinden, dass Menschen in ein unbarmherziges Kastensystem gezwängt werden und dieses noch als Befreiung hingestellt wird.
Wir haben es erlebt als wir wohlhabende Inder um finanzielle Unterstützung für indische Waisenkinder baten , die von unseren Mitarbeitern betreut werden.
Sie gaben zur Antwort: "Diese Kinder gehören nicht unserer Kaste an, deshalb können wir ihnen nicht helfen."
Das ist die traurige Realität des Kastensystems, das sich auf den Hinduismus gründet.
Da braucht man nicht mehr weiter darüber diskutieren.
Razon am 2. Juli 2009 19:10 Kreuzzüge und Hexenverbrennung - kein Gotteswort bleibt unmissbraucht. Aber ich sehe, dass du nichts anderes willst, als Recht zu behalten. Und dafür gebrauchst du Christus. Schade. Keine Offenheit, keine Bereitschaft zur Toleranz. Christus starb nicht am Kreuz, damit du aus Unwissenheit predigst.
Razon am 2. Juli 2009 19:10 Kreuzzüge und Hexenverbrennung - kein Gotteswort bleibt unmissbraucht. Aber ich sehe, dass du nichts anderes willst, als Recht zu behalten. Und dafür gebrauchst du Christus. Schade. Keine Offenheit, keine Bereitschaft zur Toleranz. Christus starb nicht am Kreuz, damit du aus Unwissenheit predigst.
Es ist kein Geheimnis, dass die kath. Kirche vieles getan hat, was mit dem Evangelium nicht im Einklang stand.
Das Kastenwesen dagegen ist eine Bestandteil der hinduistischen Religion. Darin besteht der Unterschied.
In jeder Darlegung über den Hinduismus wirst Du finden, dass das Kastensystem ein Bestandteil dieser Religion ist. Dann müssen sich alle bisher geirrt haben, die diese Religion in ihrer Grundstruktur erklärt haben.
Wenn Du mir den Vorwurf machst ich würde Christus mißbrauchen und keine Offenheit und Toleranz zeigen, dann war es Jesus und die Apostel auch.
Dann erkläre mit bitte die Aussage Jesu: "ICH BIN DER WEG, DIE WAHRHEIT UND DAS LEBEN, NIEMAND KOMMT ZUM VATER DENN DURCH MICH" Johannes 14, 6
Razon am 2. Juli 2009 20:08 Das Kastenwesen ist nicht Grundbestandteil des vedischen Kultes in der Form, wie es heute als Residuum noch vorhanden ist. Es hat sich heraus gebildet und wird von den Unverständigen heute noch angewendet, wie es immer noch Christen gibt, die allen Nicht-Christen den Tod wünschen.
Ich sehe, dass es dir nicht darum getan ist, zu sagen, was wahr ist. Du willst nur das Christentum als das Bestmögliche hinstellen.
Du beleidigst Andersgläubige durch deine Missionstätigkeit.
Insofern scheint es dir nicht um Antwort oder Wissen zu tun, sondern allein um Selbstbestätigung. Es tut mir außerordentlich leid, mit dir überhaupt gesprochen zu haben.
Ich werde in Zukunft alle deine Kommentare beanstanden, die andere Religionen in irgendeiner Form gegenüber dem Christentum diskreditieren.
Mgest du wenig leiden und die Befreiung erlangen, die du dir wünschst, aber ich will mit dir nicht weiter sprechen und mir Belehrungen anhören, die nicht darauf abzielen, Wissen zu mehren sondern deine Vorurteile gegenüber anderen Religionen zu bestätigen.
Nur zur Ergänzung: Wenn der Hinduismus in Ordnung gewesen wäre, dann stellt sich die Frage weshalb Buddha sich von ihm abgewandt hat und einen neuen Weg für die Befreiung aus dem Rad der Wiedergeburten gesucht hat.
Warum wohl?
Wenn Er das schon erkannt hat um wieviel mehr wir, wenn wir die Gottesoffenbarung der Bibel heranziehen, und diese mit den hinduistischen Vorstellungen über die Götterwelt vergleichen.
Obwohl ihm diese Vergleichsmöglichkeit noch nicht zur Verfügung stand hat Er doch erkannt, dass diese Götter den Menschen nicht helfen können.
Darum hatte Er ja alle Hilfe der Götter in Frage gestellt, weil diese selber dem Karmagesetz unterworfen wären.
Deshalb hat die Ablehnung irriger Vorstellungen nichts mit der Diskriminierung einer anderen Religion, sondern ist eine Notwendigkeit Menschen zu helfen, dass sie zu einer Erkenntnis gelangen, die ihnen wirklich hilft.
Den der Gott der Bibel ist allmächtig genug, um den Menschen in seiner ausweglosen Lage zu helfen.
Nur den kannte Buddha noch nicht!
Wenn es nur einen Weg zu Gott gibt, den JESUS als den "SCHMALEN WEG" bezeichnet hat, dann hat das nichts mit Intoleranz zu tun.
Wenn nur der OPFERTOD JESU den MENSCHEN die VERSÖHNUNG mit GOTT bringen kann und die BEFREIUNG vom TOD, dann würde ich jeden Menschen betrügen, wen ich IHM etwas anders sagen würde.
Es gibt für bestimmte Krankheiten nur ein EINZIGES MEDIKAMENT, das den MENSCHEN retten kann. Würde er es nicht nehmen, dann muß er sterben. Bin ich dann dem Patienten gegenüber Intolerant, wenn ich ihm sage: "NUR DIESES EINE MEDIKAMENT KANN SIE VOR DEM TOD BEWAHREN."
Seit dem SÜNDENFALL hat nur einen einzigen WEG für die Befreiung des Menschen gegeben: das STELLVERTRETENDE OPFER. Das wurde bereits im alttestamentlichen Opferdienst symbolisch dargestellt. Das PASSAHLAMM ist dafür das SYMBOL.
Deshalb mußte JESUS den Menschen bewußt machen: OHNE MICH GIBT ES KEIN EWIGES LEBEN.
Wir leiden heute an der falschen Vorstellung, dass wir Menschen uns den Weg der Erlösung selber aussuchen können. Es ist egal was wir glauben, Hauptsache wir glauben an etwas.
Dies ist nicht der Weg, den uns Jesus gezeigt hat.
Weil es um unser Leben geht, können wir keine falschen Kompromisse eingehen.
Razon am 2. Juli 2009 20:31 Lk 6,41 Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem eigenen Auge bemerkst du nicht?
Lk 6,42 Wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Bruder, lass mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen!, während du den Balken in deinem eigenen Auge nicht siehst? Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge; dann kannst du versuchen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen.
Liebe Razon! Du überrascht mich immer wieder auf welche Weise Du die Bibel verwendest.
Was haben diese Bibeltexte mit dem einzigen WEG der ERLÖSUNG zu tun?
Beide Bibeltexte sprechen davon, das ich meine eigenen begangenen Fehler nicht klein machen soll und die Fehler des anderen dagegen groß.
Wenn Du Bibelexergese betreibst dann mußt Du Dich schon an die Aussage eines Textes halten und nicht willkürlich Texte für etwas verwenden was mit dem "EINZIGEN WEG DER ERLÖSUNG nichts zu tun hat.
Ich muß mich z.B. in der CHEMIE auch an bestimme Prinzipien halten, wenn ich chemische Stoffe miteinander verbinde.
Man kann auch nicht wahllos Stoffe miteinander verbinden, so wie es einem gefällt.
Das kann sehr gefährlich werden.
So können wir auch nicht wahllos Texte miteinander vermischen die unterschiedliche Bedeutung haben.
Wenn uns dagegen das Evangelium unmissverständlich sagt, dass es OHNE CHRISTUS keine ERLÖSUNG gibt, dann hat das weder etwas mit Überheblichkeit, mit Selbstgefälligkeit zu tun, oder das auf andere Menschen herabgesehen wird, sondern einzig und allein damit, dass es ohne CHRISTUS keine RETTUNG gibt.
Du hast mir Johannes 14, 6 noch nicht erklärt.
Hier hättest Du die Möglichkeit diesen Text exegetisch zu erklären.
Razon am 3. Juli 2009 00:54 Ich bin nicht hier, um dir Bibelverse zu erklären. Auf mein Lied des Veda hast du mit einem Bibelvers geantwortet - ich werfe dir also dieselbe Willkürlichkeit vor. Und du hälst allen anderen ihren Glauben vor, wenn er nicht christlich ist, an deine eigene Nase willst du dir nicht fassen. Ich gehe auf deine Bibelstellen nicht ein, weil ich vor dir als Gläubigen den Respekt verloren habe, den du allen Andersgläubigen auch vorenthälst. Ich betrachte mein Bibelzitat als abschließende Bemerkung über meinen Eindruck deiner Fähigkeit zur Einsicht. Mehr habe ich nicht mehr zu sagen.
Ich bin sehr wohl auf Deinen Gedanken von Rig Veda eingegangen und habe Dir den gravierenden Unterschied zw. diesen beiden Opfern aufgezeigt, den Du auch selber angesprochen hast.
Ich habe die Sinnhaftigkeit dieses Opfers in Frage gestellt, weil es ein Gottesbild vermittelt, das mit einem allmächtigen Schöpfer nichts zu tun hat.
Das OPFER Christi war im Gegensatz dazu eine Notwendigkeit, um die Menschen aus ihrer Verlorenheit zu erretten. Das ist für den Menschen nachvollziehbar, weil es ihm einerseits seine Situation bewußt macht, in der er sich befindet und andererseits den einzigen Ausweg aufzeigt, den es für ihn gibt.
Weshalb soll ich mich an die eigene Nase fassen, wenn es für die Menschen nur eine einzige CHANCE der ERLÖSUNG gibt.
Das hat doch nichts mit Respektlosigkeit zu tun, wenn ich im AUFTRAG CHRISTI den Menschen die FROHE BOTSCHAFT der ERLÖSUNG bringen, und ihnen sage:
"Weil ER Dich so sehr liebt hat Er seinen Sohn in die Welt gesandt, um dich von Deiner Schuld und von Deinem Tod zu befreien. Er ist bereit gewesen an Deiner Stelle für Deine Schuld zu sterben.
Gott schenkt Dir völlige Amnestie(Strafnachlass/Vergebung. Du brauchst Dich nicht selber länger abmühen und abquälen, weil Du Dich nicht selber retten kannst."
Wegen dem bin ich ein böser, überheblicher und selbstgefälliger Mensch, wenn ich den Menschen diese frohe Nachricht bringe.
Deiner Meinung nach sollen die Christen die Menschen weiterhin in ihren verkehrten Vorstellungen über ihre Erlösung belassen und dass sie weiterhin ihre Praktiken machen lassen, die sie nicht retten können.
Unchrist am 4. Juli 2009 22:12 "Weshalb soll ich mich an die eigene Nase fassen, wenn es für die Menschen nur eine einzige CHANCE der ERLÖSUNG gibt."
->damit ist alles gesagt
Wir würden uns vor GOTT schuldig machen, wenn wir die Menschen auf die ERLÖSUNG nicht hinweisen würden.
Darüber hat Paulus geschrieben: "DENN DASS ICH DAS EVANGELIUM PREDIGE, DARF ICH MICH NICHT RÜHMEN; DENN ICH MUSS ES TUN.
UND WEHE MIR, WENN ICH DAS EVANGELIUM NICHT PREDIGE.
TÄTE ICH ES AUS EIGENEM WILLEN, SO WÜRDE MIR GELOHNT.
ICH TUE ES ABER NICHT AUS EIGENEM WILLEN; MIR IST DAS AMT BEFOHLEN." 1. Korinther 9, 16.17.
Und dann fasst Er seine Botschaft und seinen Auftrag nochmals zusammen:
"ABER DAS ALLES VON GOTT, DER UNS MIT SICH SELBER VERSÖHNT HAT DURCH CHRISTUS UND HAT UNS DAS GEGEBEN, DAS DIE VERSÖHNUNG PREDIGT.
SO SIND WIR NUN BOTSCHAFTER AN CHRISTI STATT, DENN GOTT SPRICHT DURCH UNS; SO BITTEN WIR NUN AN CHRISTI STATT: LASSET EUCH VERSÖHNEN MIT GOTT! 2. Korinther 5, 18 - 20.
Dieselbe Bitte und Einladung richte ich jetzt im Namen Christi an DICH:
"LASS DICH MIT GOTT VERSÖHNEN - DURCH CHRISTUS DEINEN ERLÖSER!"

Eigentlich ist es ganz einfach: Es gibt nur einen Gott. Allerdings gibt es auch Teufel, die in jeder Religion anders genannt werden: Dschiin oder Götter oder wie auch immer. Diese erscheinen den Medizinmännern und den Priestern des jeweiligen Landes auch in Realität. Insofern haben alle recht! Der Preis, den natürlich die Leute zahlen, die mit den Dshiins oder Göttern zu tun haben: ANGST, ANGST und nochmal ANGST!
Harterkampfer am 2. Juli 2009 13:15 Sag mal Aziz, bist du da nicht einem Irrtum erlegen : 4,5 Millionen Jahre lang, seit es die Menschen gibt, gibt es auch Götter, je nach Kultur, Region in ständig wechselnder Form. Diese pauschel als "Teufel" zu bezeichnen kann doch nur Irrtum sein, wenn ich die andere Möglichkeit, nämlich Blindheit für die Realität, ausschließe!
Unchrist am 4. Juli 2009 22:13 Und woher willst du wissen, dass dein gott nicht ein Dschiin ist?
die monotheistischen religionen wie das christentum sehen EINEN PERSÖNLICHEN schöpfer oder gottvater, welcher im Gebet ein persönlicher ansprechpartner ist..... die polytheistischen kennen keinen perönlichen Gott sondern unpersönliche Gottheiten, deren kräfte durch rituale und gebete gerufen werden....wettergott...liebesgott.....
DerEntomologe am 1. Juli 2009 23:51 Dass der Polytheismus mit zunehmendem naturwissenschaftlichen Verständnis vom Sockel fiel, ist logische Konsequenz. Monotheismus ist flexibler in seiner Anpassung an faktische Erkenntnisse. Dennoch ist Glaube an sich unantastbar, solange dadurch niemand zu Schaden kommt.
hl.lucia lichtgöttin, gottmutter maria, jesus gottessohn......zumindest die christliche religion kennt auch eine sehr, sehr große zahl von fürsprechern und helfern, welche im gebet und durch kirchliche rituale verehrt und um hilfe gebeten werden bzw. denen gedankt wird ..ähnlich wie in polytheistischen religionen nur sind dies keine naturheiligen oder naturgötter sondern auch wieder persönliche ansprechpartner.....natürlich gehört jeder religion respekt und toleranz
daddysdearest am 2. Juli 2009 10:29 Das beschränkt sich aber auf die Katholiken.
ohne hier unchristlich erscheinen zu wollen ich halte von kircheninstitutionen nicht viel weil sie anderen gegenüber sich untolerant zeigen (Konkurrenz-schließlich gehts um kirchensteuer, spenden..) und bin daher auch kein anhänger derselben ich pers. ziehe jedoch den monotheistischen glauben vor schließlich gehts im glauben ja um mich und ich bin persönlich deswegen denke kann ich mich eher mit einer persönlichen gottheit vertraut machen als einer unpersönlichen denn ich bin kein ding und meine auch daß alle dinge beseelt sind (z.B. strahlungskräfte von mineralien, magnetismus)

im Grunde gibt es, wenn wir einen strengen Maßstab anlegen, unter den großen Religionen keinen Polytheismus.
Die vedischen Religionen kennen ein Allerhöchstes (Parabrahman), von dem die Götter (Brahma/Vishnu/Shiva oder in alter Zeit Indra/Agni/Rudra/usw...) nur Abbild sind, die dieses Universum geschaffen haben und mit ihm unter gehen werden.
So kennt die hebräische Kabbala zum Beispiel den Adam Kadmon, den prototypischen Menschen, der der Demiurg, der Architekt dieser Welt ist. Denselben Status hat in Indien Brahma. Nur wird Adam Kadmon, obwohl in der selben Position, nicht als Gott bezeichnet, sondern bereits als Gottes Schöpfung. Genauso ist der vedische Gott, der die Stimmme der Götter zu den Menschen ist, Agni, in den monotheistischen Religionen eben kein Gott, sondern der Engel Gabriel, der hier dieselbe Funktion erfüllt (Verheißung Jesu im Christentum, bzw. Übermittlung des Gotteswortes, des heiligen Koran an Mohammed).
Die eigentliche Leistung des Monotheismus ist in diesem Bereich also eine Abgrenzung des Gottesbegriffes - Jene Schöpfergestalten, die in Indien als Götter bezeichnet werden und die Ansicht begründen, Indien wäre allein polytheistisch ausgeprägt, haben in den monotheistischen Religionen, die den absoluten Aspekt höher betonen, nur noch einen Engelstatus - sie existieren alleine aus Gottes Wort heraus.
Man könnte also sagen, dass monotheistische Religionen einen präzisere Begrifflichkeit verwenden, indem sie als Gott nur das Allerhöchste gelten lassen, nicht jedoch seine "Unterinstanzen"
Anstelle also die "Unterinstanzen" zu verehren, legen die monotheistischen Religionen ihren Schwerpunkt auf das Absolute. In den polytheistischen Religionen ist das Absolute hingegen neural, weil es sich nicht in der Welt befindet. Es kann weder angebetet noch beeinflusst werden... Die "Unterinstanzen" stellen dort eine Art Brücke dar, die in den monotheistischen Religionen durch die Umwertung nicht mehr existiert.

Weil eben alle Drei von dem selben ECHTEN EINZIGEN GOTT sind und sie mit Überzeugungskraft des Echten Gottes gesegnet sind, Gott will es so, und die Religion die am Stärksten Wächst hat Recht. Nämlich die letzte Offenbarte.
So nun liegt es an dir dich Intensiv mit der Letzten Offenbarten Religion zu beschäftigen, denn alle 3 sind von dem selben Gott. und die Wahrheit liegt in der letzten, und der Weg wie du ins Paradies kommst.
Deine Behauptung, dass "die Religion, die am stärksten wächst recht hat" entbehrt jeder Grundlage.
Die Wahrheit entscheidet sich nicht am Mehrheitsprinzip, sondern ob die religiösen Vorstellungen der Wahrheit entsprechen.
Dir wurde schon xmal gezeigt, dass der Koran mit der vorhandenen Offenbarung des Alten und Neuen Testamentes überhaupt nicht übereinstimmt.
Der Koran ist eine Verfälschung der vorhandenen Offenbarungen, weil er das zentrale Thema der ERLÖSUNG des A. u. N. Testamentes leugnet.
Christus als der Sohn Gottes wird abgelehnt und sein Opfertod für die Menschen wird geleugnet.
Mit dieser Leugnung hat Mohammed gezeigt, dass er niemals von Gott gesandt wurde.
Jesus hat bereits vor falsche Propheten gewarnt, die in der Zukunft kommen werden.
PS.: Das Christentum ist die größte Religion!!
Realito am 2. Juli 2009 12:56 Bin kein Moslem, aber mit deiner Äusserung grenzt du alles ein und hebst den Christentum in die höhe wo es wirklich nicht hingehört.
Eigentlich hättest Du das TAQWA schreiben müssen. Denn Er hat das Postulat aufgestellt, dass die wahre Religion dort zu finden wäre, die am schnellsten wächst.
Dem gegenüber habe ich nur klar gestellt, dass es dafür andere Kriterien gibt.
Dass sich die vorhandene Offenbarung des Alten und Neuen Testamentes mit dem Koran nicht deckt, dafür ist nicht die Bibel verantwortlich zu machen, sondern Mohammed, der die fundamentalen Aussagen der Bibel verändert hat.
Diese Tatsache kann jedermann überprüfen und kann erkennen, dass Mohammed in vielen seinen Vorstellungen von der Bibel abgewichen ist.
Taqwa am 4. Juli 2009 00:03 Stefek Beweis erst mal das jedes einzelne Wort der angeblichen Evangelien, so steht wie Jesus a.s. sie sagte! Dann können wir weitereden.
Kannst du nicht denn
-es gibt nur Griechische Manuskripte Jesus a.s. sprach aramäisch
-die ältesten volständig erhaltenen sind aus dem 400jahrhundert nach Christi
-kein einziges Manuskript stimmt 100% mit einem anderen überein!!!
Und deswegen gibt es den Quran, um Nachvollziehen zu können was noch von der Botschaft ist und was nicht!!!
Harterkampfer am 2. Juli 2009 13:19 Hallo Taqwa, die Frage ging nicht nach den drei monotheistischen Religionen, sondern nach den unzählingen anderen Auffassungen von Südseebewohner, Eskimos usw. in der Gegenwart, der Vergangenheit sowie auch Zukuft. Die Zeiten ändern sich, und damit auch die Götter. Auch der Monotheismus wird verschwinden, genauso wie der Glaube an die orientalische Liebengöttin in der Stadt Ur in Vergessenheit geriet.

Ist das so. Heutzutage zählt bei gewissen Leuten doch nur, ob etwas exotisch ist.
Da gebe ich Dir völlig recht. Viele mixen sich heute ihre eigene Religion zusammen. Etwas christliches, etwas fernöstliches, etwas mystisches und schon hat man sich seine eigene Religion gebastelt. Denn heute heißt es doch: "Jeder kann nach seiner eigenen Vorstellung selig werden. Hauptsache man glaubt an irgend etwas."
daddysdearest am 2. Juli 2009 17:40 Ob ein solcher Glaube tragfähig ist, zeigt sich ja auch erst, wenn es wirklich ernst wird.

Je weniger Götter, desto überlegener die Position ;-)
Die Antwort finde ich sehr gut, habe ich auch bewertet. Die Frage beschäftigt mich schon lange & zwar deswegen, wenn man über Religionsgeschichte liest, wird die polytheistische Variante immer als ältere & minderwertigere, rückständige Version, aber die monotheistische als moderne & fortschrittliche dargestellt.
Sobald eine Religion für sich den Anspruch erhebt, die bessere oder fortschrittlichere zu sein, ist der erste Schritt Richtung Intoleranz gemacht. Ich würde Religionen nicht daran messen, wie sie ihren Gott oder ihre Gottheiten anbeten, sondern daran, wie sie mit Andersdenkenden umgehen.
Du müßtest bitte erklären an welche bestehenden polytheistischen Religion Du denkst, die sich nach Deiner Meinung im Prinzip vom Monotheismus nicht unterscheiden.
Weiteres besteht sehr wohl ein gravierender Unterschied zw. Monotheismus und Polytheismus.
Den Unterschied und die daraus resultierenden Konsequenzen habe ich in meinem Kommentar ausführlich dargelegt.
Du kannst ja zu meiner Erklärung Deinen Kommentar abgeben. Er würde mich interessieren!!
Gibt es denn noch Polytheismus? Mir geht es ums Religionsprinzip an sich. Ich bin Atheist und betrachte Religionen nur als Form von Weltanschauung. Für mich ist z.B.Katholizismus nichts anderes als der Götterpantheon der Griechen - zumind. von der Grundidee, die dahinter steht. In ihrer praktischen Darstellung mögen Mono-/Polytheismus gravierend voneinander abweichen, doch gemessen an rein logischen Argumenten sind sie nur unterschiedlicher Ausdruck ein und derselben Grundidee.
Der HINDUISMUS ist eine polytheistische Religion.
Es gibt ein Vielzahl an Göttern, die mit Menschen und Tieren dargestellt werden.