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Monitorsendung von gestern!

gefragt von JubuttabaJubuttaba am 25.07.2008 um 8:10 Uhr

Hat von euch jemand die Monitor-Sendung von gestern gesehen. Sie haben einen Beitrag über Google gebracht, daß wir alle ausspioniert werden und alle Daten wohl gespeichtert und missbraucht würden, was Google natürlich abstreitet. ;acht ihr euch da auch Gedanken darüber? Kann man im Netz gar nix machen, ohne sich Gedanken machen zu müssen? Was meint ihr dazu?? Danke Jutta


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Niklaus
beantwortet von Niklaus am 25. Juli 2008 08:14
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Gesichter und Nummernschilder werden abgedeckt. In München fährt schon ein Erfassungsauto herum.

Kommentar von Bd5fe6383e835fc0a26a8bc03b39bd27smallJubuttaba am 25. Juli 2008 08:16

Was erfasst dieses Auto??

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 25. Juli 2008 08:20

Es fährt durch ganz München und nimmt die Strassen und Häuser auf. Der Aufnahmevorgang dauert mindestens 1 Jahr, da die wirklich ganz München aufnehmen. Es sind schon San Francisco und andere Städte aufgenommen wurden. www.maps.google.de

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 25. Juli 2008 08:25

Schau mal hier, da kannst du die Bilder sehen, die ein Radrennfahrer im vorbeifahrten sieht. http://www.google.de/tourdefrance2008

Kommentar von 612958d8034ce735d7e9678ecfc2c33esmallBaiana am 25. Juli 2008 08:39

Das ist ja total krass!!!


Baiana
beantwortet von Baiana am 25. Juli 2008 08:17
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Ich habe den Beitrag nicht gesehen, aber das bei Google alle möglichen Daten gespeichert werden, ist mir nichts Neues. Das Internet ist das genaue Gegenteil von Anonymität - es ist verdammt schwer, nicht den gläsernen Nutzer zu geben und wirklich wenig von sich preiszugeben.

.

Allein hier die Plattform: Wenn man sich von so einigen die Profile mit Fragen, Antworten, Tipps und ähnlichem anschaut, dann kann man teilweise ein ziemlich gutes und genaues Bild der Person machen.

.

Ich überlege mir schon ziemlich genau, wo ich was von mir preisgebe - bin da ein bissle paranoid. http://www.gutefrage.net/forum/thread/28950/ich-kenne-dich---und-ich-bin-boese

Ich denke, dass ein Mittelmaß an "normalem Internetgebrauch" und gesunder Skepsis das richtige ist.

Kommentar von Bd5fe6383e835fc0a26a8bc03b39bd27smallJubuttaba am 25. Juli 2008 08:21

Ja, das kann sein, aber erschreckend ist es schon.

Kommentar von Ea12a16b01b19946fb43c1b1da2330e7smallbaer1 am 25. Juli 2008 08:24

Würde ich garnicht mal als paranoid bezeichnen!The future is now...

Kommentar von D9a53cb3e8b5e8253c98a3895cf77f85smallVidCicious am 25. Juli 2008 08:29

Die Rahmenbedingungen sind längst geschaffen. IP-Mautbrücken-PINnummern-Telefonortung-GPS- Innenstadtkameras mit Gesichtserkennungssoftware- Paybackkarten-Schäuble-Krankenkassenkarten- Fingerabdruck-Gentests-Gewalttäterdatei Sport- Flensburg-SchuFa-Trojaner etc. etc. etc. Ein wenig Paranoia ist völlig richtig, wenn man zum 18. Geburtstag Fahrschul- und Versicherungsangebote bekommt, oder ?

Kommentar von 612958d8034ce735d7e9678ecfc2c33esmallBaiana am 25. Juli 2008 08:33

Was ist denn ein "Sport-Trojaner"?

Kommentar von D9a53cb3e8b5e8253c98a3895cf77f85smallVidCicious am 25. Juli 2008 08:42

Lach.. das weiß ich auch nicht. In der GW-Datei Sport sind tausende Video und Personendaten gespeichert. z.T. von völlig normalen Fans, die einfach miterfasst werden. In Gelsenkirchen wurden vor wenigen Wochen mehrere Hundert Personen, Frauen und Kinder inklusive, wg. einer monatealten Videoaufzeichnung der Dortmunder Staatsanwaltschaft erkennungsdienstlich behandelt, eingekesselt und durchsucht. Es wurde dort ein Gesichtsabgleich mit den paar Typen auf diesem ominösen Band durchgeführt. Erzähle Dir das, um zu verdeutlichen was heute schon so abgeht. PS: Ein Großteil der Personen war trotz gültiger, teuer bezahlter Eintrittskarten nicht bei dem anschließenden Spiel, weil diese Aktion Stunden gedauert hat.

Kommentar von 612958d8034ce735d7e9678ecfc2c33esmallBaiana am 25. Juli 2008 08:46

grusel Stimmt, davon hatte ich auch gehört. Ich glaub, ich zieh in den Urwald.


vivaldi1969
beantwortet von vivaldi1969 am 25. Juli 2008 08:13
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Ja, ich habe es gesehen und mir natürlich auch so meine Gedanken gemacht. Vielleicht wird es irgendwann mal so sein, wie in den Zunkunftsfilmen gezeigt wird, daß man auf Schritt und Tritt beobachtet wird. Grausige Vorstellung. Aber andererseits, die Verbrecher werden dann auch ständig überwacht und es wird ihnen dann auf jeden Fall schwerer gemacht.

Kommentar von Bd5fe6383e835fc0a26a8bc03b39bd27smallJubuttaba am 25. Juli 2008 08:15

Diesen Aspekt habe ich noch gar nicht bedacht. Doch wie weit geht das dann?? Ich bin echt erschrocken bei diesen Gedanken

Kommentar von D9a53cb3e8b5e8253c98a3895cf77f85smallVidCicious am 25. Juli 2008 08:46

Wie weit das geht ist die eine, wer es zu welchem Zweck benutzt und wer den Zugriff auf diese Daten hat, die andere Frage.


Niklaus
beantwortet von Niklaus am 25. Juli 2008 08:57
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Schaut mal hier. http://www.panoramio.com/photo/228459

Das kann man öffnen, wenn man in goggle maps New York anschaut und dann auf ein Bild klickt.


Whitefall
beantwortet von Whitefall am 25. Juli 2008 10:09
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Ich hab den Bericht gesehen und halte ihn für ziemliche Panikmache. Theoretisch könnte Google zwar die Daten personenbezogen auswerten und Daten aus den verschiedenen Google-Diensten zusammenführen, um damit genaue Personenprofile zu erstellen und zu Geld zu machen. Aber die Gefahr besteht letztendlich überall, wo man irgendwelche persönlichen Daten hinterlässt.

Und gerade Googles Philosophie war es von Anfang an, nicht für kurzfristigen Profit Böses zu tun, und sie haben sich daran bisher auch konsequent gehalten. Das größte Kapital von Google sind nicht (wie oft behauptet) die gesammelten Daten, sondern das Vertrauen der Nutzer, die wissen, dass Google ihre Daten nicht missbrauchen wird; allein dadurch sind viele der Google-Dienste erst möglich. Und dieses Vertrauen wird Google nicht so leicht aufs Spiel setzen.




Kommentar von Cc61e10db38ae6dbab0ed55a83163d6esmallvivaldi1969 am 25. Juli 2008 20:38

Wie heißt es so schön: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser... Und nur mit Vertrauen läßt sich schlecht Geld verdienen.


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