Frage von YoloSwagger0815, 35

Mögliches Drogenscreening steht an - Folgen?

Hallo,

zur Vorgeschichte:

Person X hat heute eine Vorladung wegen Verstoß gegen das BtMG bekommen. Es handelt sich um eine Bestellung im Internet - Person X weiss nicht um welche Bestellung es genau geht, kann aber durch den genannten Tatzeitraum eingrenzen und vermutet das es um 1 Gramm Kokain geht. In einen Beratungsgespräch sagte der Anwalt das sich die beschuldigte Person keine Sorgen machen muss und es offensichtlich keine Beweise gibt, aber ein Drogenscreening sei dennoch im Bereich des möglichen.

Nun zur Frage: Nehmen wir mal an Person X ist Gelegenheitskonsument (ca. 2-3 Gramm im Monat) und der letzte Konsum liegt mittlerweile 3 Wochen zurück - Auch hat Person X nicht mehr vor Drogen zu konsumieren... Wie lange dauert es bis das Screening eventuell gemacht werden muss? (Zur Information; Person hat heute die Aussage verweigert und einen Anwalt erstmal um Akteneinsicht gebeten) Könnte der vorrausgegangene Konsum bei einem Screening noch nachgewiesen werden und somit zu weiteren Konsequenzen wie z.B. Führerscheinentzug führen? Dazu sollte vielleicht noch erwähnt werden das Person X seit 3 Wochen nicht mehr konsumiert hat und das auch in Zukunft nicht mehr vor hat. Bis zum möglichen Screening vergehen ja sicher noch ein paar Wochen... Und dann sollten doch keine Spuren mehr in Blut oder Urin sein? Oder wäre auch eine Haarprobe denkbar?

Antwort
von kleinerhelfer97, 23

Meistens werden Urinproben genommen, Haarproben weisen nur regelmäßigen Konsum nach. Hier findest du die Nachweiszeit: http://www.drugcom.de/haeufig-gestellte-fragen/allgemeine-fragen/wie-lange-koenn...

Kommentar von YoloSwagger0815 ,

Also hätte Person X ja rein theoretisch keinen Führerscheinentzug zu befürchten, wenn sie schon seit 3 Wochen "clean" ist, zumal ein eventuelles Screening ja auch erst in ferner Zukunft statt finden würde?

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