Frage von Globusdreherin, 98

Mögliche Derealisation oder anderes?

Hallo, da ich echt verzweifelt bin und nicht mehr weiter weiß, suche ich nun hier Rat. Ich bin 17 Jahre alt und angefangen hat das Ganze vor ca. eineinhalb Monaten. Abends würde mir plötzlich ganz komisch, ich fühlte mich, als wäre ich gar nicht mehr da oder schon längst gestorben. Ich war verängstigt und legte mich schlafen, in der Hoffnung es würde weg sein, wenn ich aufwache, doch so war es nicht. Am nächsten Tag sah ich mich an und fühlte mich nicht mehr wie ich und nicht wie in meinem Körper. Es kam mir vor, als wäre nur noch meine Seele da und sonst nichts mehr. Es fühlte sich an, als würde ich mich jeden Moment in Luft auflösen. Ich habe mich so gut wie es ging abgelenkt, aber das Gefühl war unglaublich schlimm. Ich habe fast nur noch geschlafen und gehofft es würde so weggehen. Nach ungefähr 3 oder 4 Tagen war es schon viel besser geworden. Ich habe nicht mehr großartig daran gedacht, sondern mich bloß gefragt, was es gewesen sein könnte. Ich habe gehofft, dass es nicht wieder kommt, aber das tat es und noch viel schlimmer. Ich habe an mein Leben gedacht und es wurde umso schlimmer. Ich dachte ich würde verrückt werden oder könnte nichts mehr machen. Meine Eltern und mein Freund haben mir zugehört, aber konnten es nicht so ganz verstehen. Mein Hausarzt hat mir Blut abgenommen und gesagt, dass alles in Ordnung ist, nur mein Blutdruck sei ziemlich niedrig und ich soll deshalb Ausdauersport machen. Ich weiß nicht mehr weiter. Es ist permanent da, es hält besser als jedes permanent Make - up. Ich bin vergesslich, unkonzentriert, verwirrt und durcheinander. Alles scheint an mir vorbeizuziehen. Ich schreibe gerade diesen Text, aber spüre das nicht. Ich habe einiges über die Derealisation gelesen, was auf mich zutrifft, aber kann mir schwer vorstellen, dass es so schlimm sein kann. Aber was sollte ich sonst haben?

Was meint ihr? Habt ihr vielleicht Tipps für mich oder selbst schon einmal so etwas erlebt?

Lieben Gruß

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Sophilinchen, 46

Derealisation/Depersonalisation fühlt sich so an, wie du es beschreibst.

Ich hatte das am Stück 9 Monate und lebe noch^^ Das ist alles nicht so schlimm, wie es sich anfühlt. Es geht wieder weg. Das Dumme ist nur,dass einen niemand versteht, weil man es so schwer beschreiben kann. Klar,dass das Angst macht. Du solltest wenn es nicht weggeht, mal über eine Therapie nachdenken. Hast du jemanden, mit dem du drüber reden kannst? Der dir glaubt? Reden hilft meistens, und schreiben auch, zum Beispiel Tagebuch;) Versuchs mal. Und das Wichtigste ist wirklich,dass du weisst: Es geht wieder weg! Wirklich, ganz bestimmt! Du musst bloß die Ursache rausfinden. Außerdem helfen Ablenkung und Schlaf, du hast also instinktiv alles richtig gemacht^^ Geh raus und mach was mit Freunden. Du wirst nicht irre und stirbst nicht und löst dich nicht auf. Sorry klingt grad ein bisschen wirr was ich schreibe:) Ich hoffe ich konnte dir trotzdem ein bisschen helfen

Viel Glück,du schaffst das schon!

Kommentar von Globusdreherin ,

Ich danke dir. Deine Antwort war sehr hilfreich und motivierend und es tut mir leid, dass du das ganze 9 Monate durchmachen musstest, denn ich bin jetzt schon total überfordert. Da hast du Recht. Man kann es wirklich kaum in Worte fassen und hat das Gefühl, als ob niemand einen verstehen würde, deshalb bin ich umso glücklicher, dass Leute wie du es tun.

Dankeschön! :)

Kommentar von Tomatensalat93 ,

Weiss was du meinst. Ich habe das nu so lange das ich mich oft frage ob es angeboren ist. Bin allerdings nicht depressiv . Versuche nur einfach normal zu leben und was draus zu machen.

Kommentar von Sophilinchen ,

Tomatensalat93, du hast Recht:) Angeboren ist es aber nicht,denn man kann es  frühstens in später Kindheit kriegen, Gott sei Dank:D

Globusdreherin, mich hat es nicht so überrumpelt wie dich, ich hatte es das erste Mal mit nur 10 Jahren. Desshalb wusste ich halt schon,was das ist. Aber ich hatte es nie so lange am Stück wie vor kurzem, und bin so froh,dass es vorbei ist. Du tust mir leid, es muss schlimm sein, wenn es von 0 auf 100 passiert, und man nicht weiss was es ist. Ich glaube es haben gar nicht so wenig Leute, es traut sich bloß keiner, es zu sagen. Desshalb sollte man nicht denken man ist alleine, denn das bist du ja nicht:)

Kommentar von Globusdreherin ,

Es freut mich für dich, dass es jetzt vorbei ist. Hoffentlich kommt es auch nicht wieder. Ja das ist mehr als schlimm 😐 Du scheinst mich da gut zu verstehen. Das denke ich auch. Ja das weiß ich mittlerweile (zum Glück). Danke sehr :)

Antwort
von JamainMiller, 55

Könnten aber auch leichte Panikattacken sein. Ich leide nämlich darunter und was du beschreibst habe ich auch bei einer Panikattacke. Geh einfach mal zu einem Neurologen und erkläre es ihm.

Kommentar von Globusdreherin ,

Wären diese Panikattacken denn auch ununterbrochen? Danke, das werde ich machen. Dir noch viel Glück.

Kommentar von JamainMiller ,

Naja ununterbrochen nicht. Meistens morgens nach dem aufstehen hab ich dieses komische Gefühl was du beschreibst. Im Laufe des Tages verschwindet es dann. Aber da ich die ganze Zeit daran denke, weil ich dieses Gefühl nicht mehr haben möchte, befinde ich mich tagsüber in einer art Angstzustand. Daher auch meine Panikattacken.

Kommentar von Globusdreherin ,

Morgens ist es in letzter Zeit ziemlich schlimm, nur leider hört es bei mir im Laufe des Tages nicht auf. Verstehe .. das ist dann sozusagen der Auslöser bei dir. Ich denke gar nicht mal so viel daran, es ist einfach da.

Kommentar von JamainMiller ,

Ja das Problem ist, selbst bei Leuten die nicht daran denken, tritt es plötzlich auf. Mein Arzt sagte das hängt damit zusammen, dass im Gehirn der Serotonin und Dopamin Spiegel verrückt spielt. Also ein Wert ist entweder zu niedrig oder zu hoch. Zur Zeit nehme ich Medikamente und mir geht es dadurch wesentlich besser. Demnächst fange ich eine Therapie an und werde nach nach die Medikamente wieder absetzten. Auf dauer sind Tabletten ja keine Lösung.

Ich würde dir wirklich raten zu einem Neurologen zu gehen um alles testen zu lassen. Auf alle fälle musst du dir bewusst machen das es nichts schlimmes es was du da hast. Du wirst nicht durchdrehen, umkippen oder sterben. Es ist einfach nur die Psyche, die dir einen heftigen Streich spielt.

M f G

Kommentar von Globusdreherin ,

Davon habe ich auch mal gehört .. gibt es da auch andere Wege, als Medikamente einzunehmen? Davor hätte ich nämlich Angst. Ich meine, es gibt doch auch Nahrungsmittel, die Botenstoffe freisetzen .. vielleicht kann man den Serotonin/Dopamin Spiegel ja irgendwie anders ausgleichen oder im Gleichgewicht halten. Ja, ich habe heute einen Termin bei meinem Hausarzt gemacht, um mir dann eine Überweisung geben zu lassen. Ich versuche es mir einzureden, dass es nicht schlimm ist, aber es fühlt sich einfach so an .. das hast du gut gesagt, vielen Dank! 

Lieben Gruß 

Kommentar von JamainMiller ,

Aber vor den medikamenten brauchst du keine Angst haben. Ich hatte auch erst bedenken, aber die sind gut verträglich und helfen echt wunderbar. Ich nehme z.B. Paroxetin.
Klar mit Nahrungsmitteln kann man das auch erreichen aber das dauert seeeeehr lange. Natürlich hilft auch viel Sport und Bewegung. Was ganz wichtig ist, KEINEN ALKOHOL TRINKEN!!!!!! Dadurch verschlimmert sich das Gefühl. Also bei mir war das so.

Ich wünsche dir viel Glück, das wird schon wieder. Es gibt millionen von Menschen die darunter leiden. Wir sind nicht allein😉

Kommentar von Globusdreherin ,

Vor den Medikamenten nicht, nur vor den Nebenwirkungen. Ok, das ist gut zu wissen. Das hat meine Mutter mir auch gesagt, deshalb gehe ich jetzt regelmäßig joggen. Das tue ich sowieso nicht. Ich habe noch nie Alkohol getrunken, geraucht, geshishat oder sonstiges.

Vielen Dank! :) Ja, es hilft, wenn man weiß, dass man nicht allein damit ist.

Kommentar von JamainMiller ,

Die Nebenwirkungen sind aber sehr gering und harmlos. Ich hatte nur leichte kopfschmerzen und nur in den ersten 3 Tagen.

Kommentar von Globusdreherin ,

Oh okay das ist gut

Antwort
von Tomatensalat93, 50

Mal so ne Frage, fühlt es sich so an, als wäre zwischen dir und der Welt so ne Art Glasscheibe? Du nimmst alles wahr und kannst alles realisieren und bist auch in der Situation, antwortest usw. Aber es fühlt sich nicht an als wärst du dabei. Und son komisches drücken. Irgendwie aber nicht wirklich auffällig, in der Brustgegend? son bissel schnürend, aber eben eher unauffällig. 

LG

Tomate

Kommentar von Globusdreherin ,

Ja so ähnlich könnte man es beschreiben .. ich mache und tue und bin auch ansprechbar, aber doch irgendwie nicht mehr im hier und jetzt und kann es auch nicht beeinflussen :/ Das Schnüren wie du es nennst habe ich oft leicht im Hals, in der Brustgegend bisher noch nicht.

Kommentar von Tomatensalat93 ,

Joa im Hals is auch iwie normal. So Knotenmäßig.  Im schlimmsten Fall mit eingeschränkter Sicht. Habe das jetzt so lange, das ich garnicht mehr weiß wann es angefangen hat oder wie. Frage mich dadurch immer ob andere Menschen da genauso sind oder nicht. Oder ob das irgendwie, nunja. Komisch ist. Keine Ahnung obs dasselbe ist, habe schon Jahre gebraucht um es Leuten zu erklären, damit sie es dann doch nicht verstanden haben. Oder sich nicht vorstellen können. Ich bin da, und ich bin auch irgendwie normal. Aber ich gehöre halt nicht ins Bild und kann mich selbst garnicht so richtig wahrnehmen. Zweifle des Öfteren an meiner eigenen Existenz usw. Körperlich bin ich auch in Ordnung. Wird (bei mir) wohl so bleiben.

Kommentar von Globusdreherin ,

Ja genau .. weißt du denn ungefähr, wie lange du das schon hast? Solche Fragen stelle ich mir auch gelegentlich. Ich denke mir, dass mir keiner hundertprozentig sagen kann, was es ist und vor allem wann es weggeht und ich bin mir, obwohl es anscheinend sehr nach dieser Derealisation klingt, trotzdem nicht sicher, ob es das wirklich ist. Warst du mal bei einem Psychologen/Therapeuten? Vielleicht hätte man dich dort verstanden. Genau so geht es mir auch .. es tut gut zu wissen, dass man da nicht die Einzige und somit nicht allein damit ist :)

Und das muss es nicht. Versuch dir Hilfe zu suchen. Du darfst nicht die Hoffnung aufgeben, auch wenn es schwer ist, da du diesen Zustand anscheinend schon sehr lange hast. Ich wünsche dir viel Glück und hoffe wirklich, dass es ein Ende nimmt und du dein Leben sorgenfrei weiterführen kannst! 

Kommentar von Tomatensalat93 ,

Ungefähr... vielleicht 15 Jahre? ich bin jetzt 22. Hatte ne Zeit eine Diagnose auf Depressionen und so ziemlich jede Diagnose die irgendwie im ICD 10 zu finden ist und irgendwie halbwegs passte. War 5 Jahre in Behandlung und davon 1 Jahr in der Klinik und 3 Jahre auf einer Intensivwohngruppe. 

Damit mir alle sagen, das sie nicht wissen was los ist weil man es nicht nachlesen kann.

Am Ende habe ich beschlossen das ich einfach weitermache und mir meine eigene Therapie bastle. Ich habe das suchen nach einer Antwort durch folgenden Punkt ersetzt:

Einfach leben und glücklich sein. Mein Leben damit zu verbringen, mich damit zu rechtfertigen das ich irgendwie anders wahrnehme macht es nicht schöner sondern einfach nur kürzer. Vor allem weil ich nicht weiß ob ich das tue. Vielleicht ist es bei allen Menschen so, nur die kommen damit anders klar? Wer weiß es schon. Ich gehe arbeiten, bald zusätzlich noch zur Schule und bin glücklich wie lange nicht mehr. Habe 20 KG abgenommen und mache was ich will. Versuche nett zu sein und lebe teils nach dem Motto: ich mag die meisten Menschen. Ob sie mich mögen ist ihr Problem. 

Keine Ahnung ob ich mich wohler fühlen würde wenn es nicht so wäre. Aber da ich es nicht mehr wirklich weiß, kann ich dir gar nicht sagen ob ich es vermisse. Es ist vielleicht anstrengender. Keine Ahnung. Aber ist doch auch egal oder? Am Ende ist Abend und ich schlafe. 

Ich weiß nicht wie es bei dir ist. Meine Träume sind sehr verworren und extrem krass. Habe das Gefühl Träume sehr extrem wahrzunehmen und auch die Gefühle in den Träumen selbst. Quasi das Gegenstück. Also habe ich irgendwo auch etwas gewonnen. Und mein Gehirn arbeitet sehr schnell, da es (denke ich) mehr Daten verarbeiten muss um zu selektieren und zu verarbeiten was passiert. 

ich weiß nicht ob es blöd klingt was ich da schreibe. Vielleicht hilft es dir auch nicht weiter. Ich kann dir auch nicht sagen was davon "normal" ist. Aber ich habe gelernt es zu akzeptieren.

Kommentar von Tomatensalat93 ,

Klingt vielleicht blöd. An einem gewissen Punkt hoffe ich ein bisschen das es dir genauso geht. Nicht weil ich dir das wünsche. Hast ja damit zu kämpfen, das wünsche ich keinem. Aber vielleicht ein bisschen weil ich dann irgendwo weiß das ich doch nicht ganz alleine so empfinde? 

Kommentar von Globusdreherin ,

Das ist sehr lang .. dann hattest du dieses Gefühl ja bereits als kleines Kind. Für mich ist das Schlimmste, dass ich bis vor knapp zwei Monaten noch nie so etwas hatte (bin 17 und werde in 2 Monaten 18). Depressionen oder so hatte ich ja auch nicht.

 Ging es dir zu dieser Zeit denn besser, also während der Behandlung? Das ist wahrscheinlich das aller Schlimmste daran .. dass (fast) alle einen einfach nicht verstehen können, weil es auch so unvorstellbar ist. 

Das hast du gut beschlossen, anders kann man es auch nicht machen und Ablenkung hilft sehr denke ich. So denke ich auch, nur mag ich meine Mitmenschen nicht nur, sondern liebe sie. Ich habe eine sehr intensive Nächstenliebe und andere Menschen glücklich zu machen oder ihnen helfen zu können hilft auch mir. 

Ich denke du hattest viel Zeit, um dich daran zu gewöhnen und es zu akzeptieren und genau das fehlt mir. Wahrscheinlich geht es einem besser, wenn es einem egal ist ..

Bei mir ist es mit den Träumen so, dass ich oft, wenn ich aufwache nicht genau weiß, was davon ich nur geträumt habe und was der Realität entspricht. Albträume oder so habe ich nicht. Nein, es klingt nicht blöd :) Nun ja, es hilft zumindest, sich mit Jemandem darüber auszutauschen, dem es genau so oder besser gesagt ähnlich geht .. 

Ja ich verstehe dich. Es mag vielleicht etwas egoistisch von dir klingen, aber es ist nachvollziehbar. Du empfindest nicht allein so, ganz sicher.

Kommentar von Tomatensalat93 ,

Irgendwie geht es mir besser, seit ich nicht mehr in Therapie bin. Aber da ist wohl jeder anders. Ich muss mich nicht mehr dafür rechtfertigen warum ich so bin wie ich bin. Ich habe zwar meine Problemchen, aber es stochert keiner mehr darin rum. Keiner versucht mehr irgendwelche traumatischen Erlebnisse aus meiner Kindheit damit zu verknüpfen das ich gerne Bananen esse. Im Grunde ist mein Leben nicht anders als vor dem ganzen Kram. 

Der Unterschied ist für mich einfach der, das ich in der Therapie so gut wie nichts gelernt habe. Außer das Tabletten bitter sind. Im Nachhinein habe ich wieder lernen müssen mit Menschen umzugehen. Weil es eben nicht mehr fast 24/7 darum geht, das du krank bist oder darum wie man irgendwas optimieren oder verbessern kann. 

Therapie mag gut sein. Aber zu viel Therapie ist eben irgendwann schwierig. Ich habe mich zwischenzeitlich nicht mehr wie ein Mensch gefühlt. Habe einen großen Teil meines Freundeskreises damit eingebüßt, dass ich nie Zeit hatte weil ich 55 Stunden mit Schule 10 Stunden mit meiner Betreuung, eine Stunde mit der gesetzlichen Betreuung, 2 Stunden die Woche mit meinem Therapeuten und jeden 2. Abend mit einem Pflegedienst verbracht habe (die haben mir Tabletten gebracht). Sprich: ich war trotz irgendwann eigener Wohnung etwa 70 Stunden die Woche einfach nur damit beschäftigt, das mit andere für komplett gestört hielten. Ich habe damit relativ krass gebrochen. Nunja. Nun schaffe ich es tatsächlich mal was durchzuziehen, habe einen gesunden Freundeskreis, bin aus der Gegend weggezogen und lebe nicht mehr von Hartz sondern von selbst verdientem Geld. 

Ich weiß, dass das alles nicht aus Boshaftigkeit gemacht wurde, sondern weil man sich tatsächlich gesorgt hat. Du kennst es aber vermutlich auch, manchmal meint man es einfach zu gut und vergisst das Menschen eben auch mal Raum zum atmen benötigen.

Kommentar von Globusdreherin ,

Wenn dir die Therapie nicht viel gebracht hat ist das auch kein Wunder. Du kannst dir anscheinend besser selbst helfen. Du warst dann ja nur noch abhängig von diesen Leuten und hattest keinen Freiraum mehr, um eigene Entscheidungen zu treffen. Zu viel Therapie ist eindeutig nicht gut.

Es ist gut, dass du deinen eigenen Weg daraus gefunden hast bzw. einen Weg gefunden hast, damit klar zu kommen und trotzdem weiter zu machen.

Ja das stimmt.

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