Frage von lalalk, 65

Möchte mir eine kamara kaufen mit spiegelreflex?

Ich mag es zu fotografieren Welche kamara kann ich kaufen Und wie viel würde es kosten

Bin noch Anfänger

Danke für die antworten

Antwort
von Airbus380, 19

Zunaechst mal ist der Markt der Digitalkameras nahezu unueberschaubar
und fast taeglich gibt es neue Modelle; die Vorgaenger sind noch lange
in den Regalen.

Um etwas "Ordnung in das Angebot" zu bringen sollte man sich zunaechst mal kritisch selbst fragen, was man ueberhaupt will und erwartet und wie viel man bereit ist zu schleppen und an Geld auszugeben..

Die ganz einfachen Kameras (50-200€) werden mehr und mehr von den eingebauten Smartphonekameras verdraengt.

Preislich im Anschluss (200-700€) kommen dann:

1.die Bridge- oder Superzoomkameras (mit kleinem Sensor)

2.hoeherwertige Kompaktkameras (mit kleinem, mittlerem oder auch APS-C-großem Sensor)

Vorteil der Bridge sind:

•der oft enorme Zoombereich,

•der Sucher

•die ueberschaubaren Kosten

•oft sehr ordentliche Makrotauglichkeit

Die Nachteile der Bridgekameras sind:

•bei wenig Licht sehr deutlich schlechtere Bildqualitaet als Kameras mit großem Sensor

•der Autofokus ist nicht sporttauglich

•schoene Hintergrundunschaerfe ist fast nur im Makrobereich oder mit Tricks und Koennen machbar

Ob man die Groeße eher als Vor- oder als Nachteil sieht ist Geschmacksache.

Kompaktkameras kauft man deshalb, weil man nicht viel schleppen will
oder darf, oder weil man unauffaellig fotografieren will. Gute
Kompaktkameras wie z.B. die Ricoh GR kosten nicht nur so viel wie eine
Systemkamera, sondern liefern auch erstklassige Bildqualitaet.
Schließlich haben sie Bildsensoren, wie sie auch in Systemkameras
verwendet werden. Weitere herrausragende Kompaktkameras kommen von
Olympus, Fuji und Sigma. Nachteile sind:

•oft kein (oder nur teurer Zubehoer-) Sucher

•nur eine Brennweite, die auch kaum erweiterbar ist

Dazwischen gibt es noch Kameras, die deutlich kompakter sind als eine
Bridge, aber auch deutlich groeßer als eine kleine Kompaktkamera.
Populaerer Vertreter ist die Canon Powershot G15. Zoombereich und
Sensorgroeße liegen ebenso wie die Gehaesegroeße im Mittelfeld mit allen
Vor- und Nachteilen.

Kommen wir jetzt zu den Systemkameras. Auch die gibt es vereinzelt
mit winzigen Sensoren (Pentax Q und Nikon 1). Normalerweise sind aber
Sensoren verbaut, die die Groeße von mindestens 1 Daumennagel (mikroFT
und FT), 1,5 Daumennaegeln (APS-C) 3 Daumennaeglen (Kleinbild oder
Vollformat) oder 5 und mehr Daumennaegeln (Mittelformat) haben. Ein
Schaubild gibt es hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Bildsensor#mediaviewer/Datei

Kostenmaeßig kann sich das Hobby Fotografie als ein "Fass ohne Boden"
entpuppen, wenn man sich fuer eine Systemkamera entscheidet. Dafuer
bleibt dann auch kaum eine Aufgabenstellung unloesbar, wenn man
genuegend Wissen und Geld hat. Allerdings kann man auch gut unter 1000
Euro bleiben und gluecklich werden. Lichtstarke Objektive gehen aber bei
jedem System ins Geld (und ins Gewicht). Außerdem wachsen die zu
schleppenden Kilos proportional zur Groeße des Sensorformats. Dabei
stellen die passenden Objektive den Loewenanteil des Gesamtgewichtes.

Benutzer der "alten" Systeme wie Canon, Nikon, Pentax und Sony
(Minolta) koennen nicht nur auf ein großes (Pentax und Sony) bis
riesiges (Canon und Nikon) Neusortiment, sondern auch auf einen riesigen
Gebrauchtmarkt zugreifen. Doch auch die neuen Systeme (Sony NEX,
Olympus und Panasonic mFT, Fuji X) bieten fuer die allermeisten
ernsthaften Fotografen genuegend "Arbeitmaterial".

Mit welchem System man letztendlich gluecklich wird, kann hier
(oder in anderen Foren) niemand entscheiden außer dem Kaeufer selbst.
Der muss entscheiden, wie viel er schleppen, wie viel er ausgeben will,
welche Geraetschaften sich in seiner Hand am ertraeglichsten anfuehlen,
welches Menue er am besten versteht, mit welchem Sucher er am ehesten
klarkommt. Man muss die Geraete gerne in die Haende nehmen. Nur dann
nimmt man sie gerne mit und die Bedienung gibt nicht jedesmal neue
Raetsel auf. Die erzielbaren Bildergebnisse liegen gar nicht so weit
auseinander und sind mehr abhaengig vom Koennen des Fotografen, dem
Licht und der Qualitaet des Objektivs als von der Wahl der Kamera
.

Der Gang in einen gut sortierten Laden oder zu einem Fotostammtisch
oder zu einem Fotoclub/VHS ist unabdingbar. Nicht um sich von
Verkaeufern oder Usern einlullen zu lassen, sondern um mal ein paar
Geraetschaften auszuprobieren und den persoenlichen Favoriten zu finden.
Kameras sind etwas sehr individuelles, aber letztlich nur ein Werkzeug.

Eigenschaften wie Sucher, Haptik, Bedienlogik, Geraeusche,
Wetterfestigkeit sollten wichtige Auswahlkriterien sein; nicht nur
Zubehoerauswahl, Image, Preis, Empfehlungen oder gar Testberichte
. Auch die Notwendigkeit von WiFi, Klappdisplay, GPS, Touchscreen usw. wird vollkommen unterschiedlich bewertet.

Wer Hallensport oder Wildlife (insbesondere kleine Voegel)
fotografieren will, hat natuerlich ganz andere Anforderungen an die
Ausruestung, sollte sich dann aber auch ueber die Kosten im Klaren sein.

Antwort
von SamiraGerbera, 28

Hallo.

ich habe eine Canon eos  700D .

ich bin sehr zufrieden mit ihr! Sie macht sehr gute Fotos und hat verschiedene Einstellungen, damit die Fotos noch besser werden. Ich habe sie jetzt ein halbes Jahr und es ist echt nicht so schwer sie zu bedienen, wie ich am Anfang gedacht hatte! Du kannst einen extra Blitz oben dran klemmen, damit das Bild noch heller ist und um selfies zu machen oder dich selbst zu filmen, kannst du den Bildschirm umdrehen!

hoffe ich konnte dir helfen!

Antwort
von herja, 29

Hi,

wenn du Anfänger bist, brauchst du noch keine Spiegelreflex, die sind ja auch schon sehr teuer, so etwa ab 400€.

http://www.besserfotografieren.com/fotografieren-grundlagen.php

Antwort
von Hanni4nanni, 31

Also ich habe mir selbst erst die Nikon500 gebraucht gekauft für 300. Hier ist das Objektiv und noch weiteres Zubehör dabei gewesen. Ich würde dir auch den Kauf einer Gebrauchten raten. Später einmal kannst du immer noch ein neues Modell kaufen. Letztendlich ändert sich auch zum Teil nicht viel außer Speicherklatz oder eine minimale Steigerung der Pixel etc.

Antwort
von BurkeUndCo, 5

Definitiv keine.

Were braucht heute noch einen Spiegel in der Kamera? Diese Technik ist bereits seit ein paar Jahren veraltet.

Heute ist der Stand der Technik eine spiegellose Systemkamera, die all das kann, was eine Digitale Spiegel-Reflex-Kamera kann, nur besser und eben ohne Spiegel.

Antwort
von Mandrinio, 26

Eine digitale Spiegelreflexkamera ist schon am besten, leider auch im Preis etwas üppig. Starten so ab 300 Euronen.

Als Anfänger kann man aber auch gerne versuchen, erstmal bei Ebay und Co eine gebrauchte preisgünstig zu ersteigern.

Viele Benutzer holen sich immer aktuelle TopModelle und wollen ihre alten dann loswerden.

Angesagt sind so Nikon, Canon u.ä.

Antwort
von gerolsteiner06, 28
Kommentar von lalalk ,

Okey danke

Kommentar von Mandrinio ,

DEIN LINK ist schon über 2 Jahre alt .. Die Technik schreitet immer fort. Besser wenn sich diese Fragen wiederholen, als irgendwelche Penisgrößenfragen !

Kommentar von gerolsteiner06 ,

im letzten Teil Deines Kommentares hast Du 100% recht

im ersten teil: für einen Anfänger ist in 2 Jahren nicht viel passiert; die Grundtechnik für Einsteiger ist die gleiche

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