Frage von NinoDario, 139

Möchte einen Hund Eltern überreden?

Hey Leute ich Beschäftigte mich schon seit meinen 8 Lebensjahr mit Hunden. (Inzwischen 12) und war schon oft genug im Tierheim, Hunde sitting.
Und weis vieles Bescheid. Nun wir haben ein Haus mit ausreichend Garten Grund. Jedoch erlauben sie mir nicht einen Hund zu haben.( keine Allergie und mögen Hunde) Zeit haben wir auch genug da mein Opa gleich nebenan wohnt und meine Mutter daheim ist wenn ich in der Schule bin.
Wie kann ich sie überreden ?

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Expertenantwort
von dsupper, Community-Experte für Hund, 57

Hallo,

diese Frage taucht hier im GF tagtäglich auf.

Eltern werden nicht überredet - und lassen sich hoffentlich auch nicht überreden.

Und zwischen "Hunde mögen" und "selbst einen Hund halten wollen" liegen Welten.

Deine Eltern werden wissen, welche Verpflichtungen sie mit der Anschaffung eines Hundes eingehen, Verpflichtungen, die du noch gar nicht überschauen kannst.

Du bist 12 - der Hund lebt 12 - 15 Jahre. In dieser Zeit wird sich DEIN Leben rapide verändern. Noch bist du in der Schule, bald machst du eine Ausbildung und bist dann ca. 10 Std. von Zuhause weg.

Wer kümmert sich dann um den Hund?

Du wirst mit Freunden rausgehen wollen, selbst einen Freund finden, der viel mit dir unternehmen will - wer kümmert sich um den Hund?

Nach der Ausbildung kommt die Berufstätigkeit - wer kümmert sich um den Hund?

Du wirst in eine eigene Wohnung ziehen, kannst den Hund aber nicht mitnehmen, weil er viel zu lange alleine wäre - wo bleibt der Hund?

Mit einem Hund ist man immer gebunden, muss viele Rücksichten nehmen - wenn deine Eltern das nicht wollen, dann ist das völlig in Ordnung und du musst das akzeptieren.

Wenn du wirklich tierlieb bist, dann sollte dir das Wohl des Tieres an erster Stelle stehen und gut geht es einem Hund nur, wenn die ganze Familie einen Hund möchte und feste hinter der Anschaffung steht - mit allen auch negativen Konsequenzen, die die Hundehaltung mit sich bringt.

Verschiebe deinen Hundewunsch auf später, wenn dein Leben passend für einen Hund ist.

Alles Gute

Daniela

Kommentar von NinoDario ,

Also mein Opa wohnt 2 Häuser weiter weg und hat 2 Belgische Schäferhunde. Er meint er wolle auf ihn Aufpassen.

Kommentar von dsupper ,

Aber DU möchtest doch einen Hund - was soll er da bei deinem Opa? Und ob dein Opa die nächsten 12 - 15 Jahre für den Hund da sein kann? Und im Grunde wird der Hund dann in einigen Jahren, wenn eine Ausbildung ansteht, völlig zum Opa "geschoben"? Das kann doch nicht Sinn einer Hundehaltung sein.


Wenn junge Menschen einen Hund wollen, gebe ich immer gerne den Rat,  die nächsten 3 Monate jeden Morgen eine halbe Stunde eher aufzustehen  und spazieren zu gehen, direkt nach der Schule wieder mind. 1,5 Std. und am Abend noch mal mind. eine halbe Stunde. Jeden Tag, ohne Ausnahme,  auch wenn es regnet oder stürmt oder die Freunde lieber ins Schwimmbad  möchten .... und erst, wenn du das tatsächlich ohne Schummelei schaffst,
dann hast du eine leise Ahnung davon bekommen, was es bedeutet einen  Hund halten zu wollen. Und wahrscheinlich möchtest du dann ohnehin lieber eine Katze oder ein Aquarium ....


Kommentar von MiniTodeswunsch ,

Ich finde deine Antwort sehr gut @dsupper. Ich bin gerade 16 und habe vor 1 1/2 jahren einen Hund bekommen. Es ist ein Aussie und meine Eltern haben keine Ahnubg von Hunden, ich erziehe sie eigentlich komplett alleine. Wir lieben die Kleine alle aber beschäftigt wird sie von mir. Das war am Anfang echt hart da sie auch nicht ganz einfach ist, wir hatten vorher noch nie einen Hund. Das hört sich alles sehr leichtsinnig an und das war es auch. Mama hat das getan um mir zu helfen und ich war mir 100% sicher dass das alles meine Arbeit wird. Außer Schule beschäftige ich mich den ganzen Tag mit ihr. WENN ich mal zu freunden gehe kommt sie mit. Ich gehe zwei mal in der woche mit ihr zur hundeschule. Ich gehe bei wind und wetter mit ihr raus. Ich verbringe meine ganze freizeit mit ihr. Für mich war das die rettung und dieser hund macht mich jeden tag glücklich und hilft mir mehr als alles andere. ABER das habe ich auch nur geschafft weil ich wirklich meine komplette zeit mit ihr verbringe, darüber musst du dir im klaren sein, freunde treffen, andere zeitaufwändige hobbys kannst du streichen. Wenn du dich für den hund entscheidest dann wird das dein neues hobby was du nicht einfach in die ecke stellen kannst. Darüber musst du dir einfach im klaren sein :) liebe grüße 

Kommentar von Kimberly115 ,

Ja ein Hund lebt 12-15 Jahre, aber man kann ja auch einen schon älteren nehmen!!!!

Kommentar von dsupper ,

Bei vielen bereits älteren Hund muss man sich dann u.U. auf mannigfaltige Probleme einstellen - damit sich Hundeanfänger auch häufig überfordert. Und ganz ganz viele Menschen wünschen sich immer einen süßen Welpen, den man nach eigenen Vorstellungen erziehen kann.

Und selbst, wenn man einen 2- oder 3 jährigen Hund nimmt, oder auch einen vierjährigen, dann bleibt der Zeitfaktor doch der gleiche. Dann stellt sich vllt. das Problem der eigenen Wohnung nicht, aber Ausbildung etc. passieren ebenso.

Antwort
von Kartoffellsack, 37

Du könntest mal versuchen dich direkt über Hunde zu informieren. Über alles möfliche. Z. B. Futter, Spielzeug, Rasse (oder lieber Tierheimhund), Sportarten und Beschäftigungsmöglichkeiten für den Hund,...

Mache auch eine Liste was sich Positiv und was sich negativ mit einem Hund auswirkt. Nur um zu zeigen, dass dir auch wirklich bewusst ist, auf was du dich einlassen möchtest. Das sollte etwas mehr Vertrauen in dem Bereich schaffen.

Gehe täglich öfters Joggen/Spazieren. Evtl. möchten deine Eltern mitgehen. Das ist nicht nur gut für deinen Körper, sondern zeigt, was du für ein Durchhaltevermögen hast.

Bedenke einfach ALLES, was passieren kann und was wichtig ist und schreibe es auf.

Ich hoffe ich konnte Helfen :)

Kommentar von NinoDario ,

Danke Ja liste habe ich schon Gemacht. Hatte mich schon beim Tierzüchter Informiert. Und Sport steht sowieso im Wochenplan. :D

Kommentar von Kartoffellsack ,

Du solltest veruchen zu zeigen, dass du Verantwortung übernehmen kannst. Z. B. mithelfen im Haushalt, ggf. um die Hasen oder den Nachbershund kümmern, gut für die Schule lernen,...

Antwort
von Virgilia, 23

Hunde sind anstrengend, verdammt teuer, extrem zeitintensiv und machen jede Menge Dreck. Wenn deine Eltern darauf keine Lust haben, musst du das akzeptieren. Schließlich bleiben die Kosten und (fast) die ganze Arbeit an ihnen hängen. 

Warte bis du volljährig bist und dein eigenes Geld verdienst. Wenn du dann noch genug Zeit und Geld hast, kannst du dir einen holen. Wenn du dann überhaupt noch einen willst... 

Kommentar von NinoDario ,

Dreck machen sie nicht so. Ja als Welpe aber sonst nach einem Spaziergang ist das Waschen vl Günstig bei Regen und wälzungen auf Dreck. Der Züchter kann teuer sein und Tierarzt Kosten. Das stimmt. Futter ja wenn man Spart und
billig Futter in Anspruch  nimmt wirds für den Hund im Späteren Leben böse enden. (gelenke).

Kommentar von brandon ,

Dreck machen sie nicht so.

Das sind die typischen Worte von jemand der keinen Dreck sieht weil andere ihn wegmachen. 😊

Kommentar von NinoDario ,

Bin mit Hunden Aufgewachsen. Meine Mom und dad hatten einen Aber der Ist gestorben als ich 5 wahr. Mein Opa hat noch 2 aber ich weis ja nd wieso meine Mutter und mein Papa es ablehnen noch einen zu holen.

Kommentar von brandon ,

aber ich weis ja nd wieso meine Mutter und mein Papa es ablehnen noch einen zu holen.

In solchen Fällen kann es sehr nützlich sein wenn man fragt. 😉

Kommentar von Virgilia ,

Mein Freund und ich haben zwei Hunde und bin mit Hunden aufgewachsen. Ich weiß in etwa wovon ich rede. 

Die ganzen Haare die sie, gerade im Fellwechsel, verlieren, sind auch Dreck. Je nach Haarstruktur stecken sie regelrecht in den Möbeln und der Kleidung. Und auch wenn man den Hund abrubbelt/abbraust (und abtrocknet), muss man den Dreck aus dem Fell/von den Pfoten wegmachen, weil er sonst in der Wohnung verteilt wird. Richtig gebadet werden sollte der Hund nur im Notfall! Auch das Auto sieht nach einem Waldspaziergang gerne aus wie sau. Wenn der Hund eine Box hat, muss man die auch regelmäßig sauber machen bzw. die Decken/Handtücher waschen. Für mich ist es aber kein Dreck, wenn der Hund/Welpe in die Wohnung macht, da ist der Besitzer selber schuld. 

Wir haben für eine Hündin ca. 40€ im Monat für Futter bezahlt (Barf), für zwei Hunde zahlen wir ca. 50-60€. Bei hochwertigem Nassfutter wäre es vermutlich mehr. Dazu kommen noch die Hundesteuer, die Versicherung, die monatlichen Rücklagen für den Tierarzt (falls mal was größeres ansteht) und der ganze Kleinkram. Da mal eine Tüte Leckerlis, da ein neues Spielzeug, da neue Kotbeutel, das läppert sich. Und auch das Benzin, um den Hund von A nach B zu bekommen, zahlt nicht der Hund. Da ist man im Monat locker bei 120€, wenn nicht mehr. Ein Trainer, den man evtl. braucht, arbeitet auch nicht umsonst...  

Auch unser ganzer Tagesablauf und unsere Urlaubsplanung richtet sich nach den Hunden. Spontan ein Wochenende wegfahren oder abends mit Freunden was unternehmen ist nicht. Entweder müssen die Hunde mit oder wir brauchen einen Sitter, dem wir 1. zu 100% vertrauen können, der 2. in dem Zeitraum nichts vor hat und 3. mit unseren Hunden klarkommt. 

Die ganzen "Probleme" hatten wir aber auch schon, als wir nur einen Hund hatten. Und ganz ehrlich? Ich kann jeden verstehen, der seine Zeit und sein Geld lieber für andere Dinge verwendet. Hunde haben keine wirklichen Vorteile, die Katzen nicht haben, nur dass Katzen nicht so Kosten- und Zeitintensiv sind. 

Kommentar von brandon ,

Die ganzen Haare die sie, gerade im Fellwechsel, verlieren, sind auch Dreck. Je nach Haarstruktur stecken sie regelrecht in den Möbeln und der Kleidung. Und auch wenn man den Hund abrubbelt/abbraust (und abtrocknet), muss man den Dreck aus dem Fell/von den Pfoten wegmachen, weil er sonst in der Wohnung verteilt wird. Richtig gebadet werden sollte der Hund nur im Notfall! Auch das Auto sieht nach einem Waldspaziergang gerne aus wie sau. Wenn der Hund eine Box hat, muss man die auch regelmäßig sauber machen bzw. die Decken/Handtücher waschen. 

...und dann bekommt man noch nicht mal ein Geburtstagsgeschenk. 😟 😉 😊

LG

Kommentar von Virgilia ,

Das kommt noch dazu! v__v 

Antwort
von brandon, 13

Mit welcher Begründung lehnen sie den Wunsch nach einem Hund ab?

Meistens denken sich Eltern ja was dabei und oftmals haben sie sogar recht.

LG

Antwort
von Buddhishi, 37

Halo NinoDario,

welches Argument führen Deine Eltern denn dagegen an? Vielleicht finden wir darüber einen Ansatzpunkt :-)

LG

Kommentar von NinoDario ,

Sie meinen Ein Hund wäre zu anstrengend. :)

Kommentar von Kartoffellsack ,

Bist du denn körperlich Fit genug? Machst du ansonsten noch Sport und kannst du deinen Hund dahin mitnehmen?

Ein Hund ist auf vielen Ebenen anstrengend aber als erstes habe ich an die körperliche Anstrengung gedacht. :)

Kommentar von Buddhishi ,

Nun, NinoDario, das ist schon ein trifftiges Argument ;-) Zumal ich nicht weiß, welchen Hund Du überhaupt möchtest. Wie wäre es denn, erstmal mit den Hunden Deines Opas zu 'üben', um zu beweisen, dass es Dir ernst ist? LG

Kommentar von brandon ,

Da Deine Eltern schon mal einen Hund hatten wissen sie wahrscheinlich das ein Hund im Haus nicht nur Spass bedeutet er macht auch eine Menge Arbeit.

Sie können das besser beurteilen als Du. Deshalb musst Du ihre Entscheidung akzeptieren und respektieren.

LG

Antwort
von TreudoofeTomate, 51

Gar nicht. Wenn sie nicht wollen, wollen sie nicht.

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