Frage von robi187, 30

Möchte die Wirtschaft wirklich Renteneintrit mit 73 Jahren haben?

http://www.iwkoeln.de/studien/iw-kurzberichte/beitrag/gesetzliche-rentenversiche...

arbeiten dortm enschen die auch mal was gearbeitet haben? oder sind es nur .....?

wieso bezahlt die wirtschaft nicht mehr in dei rentenversicherung ein? Wer bschäftigt die alte? welche guppe versicherungsfremde leistungen müssen alle bezahlen aber mehr die reiche als die rentenbeiträgspflichtige?

wieso werden vermögen der wirschaft nicht mehr besteuert? oder mehr erbsteuer?

wieso gibt es unternehmen die so viel kreative Steuerzahler sind?

sollen arbeiter bist 50 jahre arbeiten und studierte bis 80 jahre? denn wer genießt rente auf den schiffe?

wieso sagt das die wirtschaft nichts dazu?

Antwort
von LeCux, 22

Die Wirtschaft braucht ja nur Arbeitskraft, die aber von Maschinen verdrängt wird. Was mit den Menschen passiert ist der erstmal vollkommen egal.

Suche mal nach "Die Anstalt" vom April und schau sie dir an. Da geht einem u.U. ein Licht auf.

Fakt ist, das die Politiker aus den Reihen der besser gestellten Kommen und daher auch eher deren Interessen vertreten. Aber man schneidet sich ja nur nicht ins eigene Fleisch, sonst hätte wir längst die Finanztransaktionssteuer oder würden die Vermögenssteuer erheben, die ja nur ausgesetzt ist.

Auch neue Protestparteien wie die AfD ändern da gar nichts laut Programm - die wollen ja noch mehr pro Kapital (wie privatisieren der Arbeitslosenversicherung, so dass die nur jemand sich leisten kann, der entsprechenden Verdienst hat).

Kommentar von robi187 ,

schluss mit kreative steuerzahler oder kreative buchführungsmöglichkeiten?

Kommentar von ChrisdasSchwein ,

Ich glaube, ich wander aus.

Antwort
von bronkhorst, 11

Wer soll denn "die Wirtschaft" sein - Deine Eckkneipe?

Dein Textauszug stammt vom IDW, einem Wirtschaftsinstitut.

Das sagt eigentlich auch nur, dass die Rentenversicherung ein Finanzierungsproblem hat, wenn die Beitragseinzahlungen pro Versichertem gleichlang bleiben, Leute aber immer länger leben und der Rentenbezug immer länger dauert.

Logisch, oder? Die meinen es also nicht wirklich böse...

Da gibt es verschiedene Lösungsmöglichkeiten, die aber alle gleich unbeliebt sind:

  • Beiträge anheben
  • Renten senken
  • früher mit dem Arbeiten, Geldverdienen und Beiträge zahlen anfangen
  • früher sterben oder eben
  • später mit dem Arbeiten und Geldverdienen und Beiträge zahlen aufhören und später mit dem Rentenbezug beginnen

Ein weiterer sehr origineller, wenn auch leider nicht ganz ernster Vorschlag wäre der:

http://www.der-postillon.com/2010/08/arbeitsministerin-fuhrt-rente-zwolf.html

Und im Übrigen wäre es höflich gegenüber den Lesern, wenn Du Deine Fragen mit deutschlandüblicher Groß- und Kleinschreibung stelltest...

Kommentar von robi187 ,

es kam im tv. aber egal, die grundhaltung der wirtschaft ist es? dabei sollten sich die mal mit arbeitgeber der 20er jahre vergleichen?

die waren wenistens noch väterliche unternehmer? heute nur noch gewinn maximirung?

die frage was wirtschaft ist ich denke dass du öfters eine wirtschaft von innnen sieht als ich. also lasse deine schubladen weg?

leute die nur in normen denken denen möchte  ich sagen:

man kann den wald sehen aber nie zu gleich das blatt eines baumes?

Kommentar von bronkhorst ,

"Die Wirtschaft" ist keine Person und keine Gruppe - kann also auch nicht wirklich etwas wollen.

Und ich kann mir nicht vorstellen, dass Arbeitgeber in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts wesentlich gemütlicher waren als heute.

Es ist bei Großunternehmen in den letzten dreißig Jahren zwar ein Abbau betrieblicher Altersversorgungsleistungen zu beobachten - allerdings war die Lebenserwartung eines frischen Ruheständlers kaum je so hoch wie heute.

In den zwanziger Jahren hat vielleicht die Hälfte der Arbeitnehmer das Rentenalter erreicht, und von denen starb dann gut die Hälfte nach höchstens fünf Jahren Rentenbezug.

Das gesetzliche Rentenversicherungssystem ist nicht darauf ausgelegt, Leuten nach fünfunddreißig Jahren Arbeitszeit die nächsten fünfunddreißig Jahre lang fast den alten Lebensstandard zu finanzieren - zumal es ja keinen Kapitalstock hat, mit dem es Erträge erwirtschaften könnte.

Da die Senkungen des Rentenalters in den Siebzigern und die heutigen Lebenserwartungen genau dazu führen müssten, stellt sich die Frage nach der Finanzierung... und da sind wir wieder bei den in meiner ersten Antwort genannten Möglichkeiten.

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