Frage von Seeeymaaa, 31

Möchte ausziehen - aber wie?

Ich bin 18, w und aus Berlin. Ich mache zurzeit eine schulische Ausbildung als bautechnische Assistentin, arbeite nebenbei in einer Apotheke als Putzkraft und da es bei mir zuhause nur stressig ist, ich nicht mit meinen Eltern klarkomme, möchte ich ausziehen. Das Problem ist nur, das ich nicht weiss wie! Ich weiss das ich mir Hilfe von der Sozialen Wohnhilfen suchen kann, aber wie löuft sowas ab? Hat jemand eigene Erfahrung? Oder weiss es? Wohne ich dann mit anderen zusammen? Was muss man dafür zahlen? Und womit muss ich rechnen? Danke!

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo Seeeymaaa,

Schau mal bitte hier:
Eltern Wohnung

Antwort
von dan030, 10

Erstmal ganz blöd nachgefragt: Du machst eine Ausbildung, arbeitest nebenbei noch stundenweise, und das alles zusammen bringt Dir nur ein Monatsbrutto von 400 Euro? Was läuft denn da schief? Ein Nebenjob von z. B. 10 Std./Monat sollte doch eigentlich dank Mindestlohn schon auf 340 Euro kommen.

Wenn der Nebenjob unter Mindestlohn und irgendein Barkonstrukt ist, dann würde ich diesen Nebenjob dringend gegen was besser bezahltes tauschen. Du könntest z. B. Fahrgastzählungen in Bussen und Zügen machen. Das wird in Berlin immer wieder gern nachgefragt, läuft auch in den Abendstunden und an den Wochenenenden, ist eine ganz ruhige Kugel und powert Dich für Deine Ausbildung nicht aus.

Für eine eigene Wohnung wirst Du allermindestens ca. 330 Euro zzgl. Strom und Heizung rechnen müssen, also ungefähr 400 Euro/Monat. Wenn Du dann noch ungefähr 350 Euro zum Leben rechnest, brauchst Du also 750 Euro/Monat allermindest, damit es überhaupt funktionieren kann.

Das sollte eigentlich zu schaffen sein.

Kommentar von Seeeymaaa ,

Ich arbeite 6 stunden in der woche. Ausser paar extra stunden wenns sein muss. Und bekomme den mindestlohn 8,50. Es ist schwierig einen Job zu finden..

Kommentar von dan030 ,

Also bzgl. "schwierig, einen Job zu finden" möchte ich Dir mal ganz klar widersprechen. Sorry, wenn das jetzt etwas hart rüberkommt.

Ich sitze hier in Berlin und habe auch einige Kunden hier in der Stadt. Und da sehe ich überall, dass die händeringend nach Leuten suchen. Wobei das größtenteils daran liegt, dass sie eben nur den Mindestlohn zahlen wollen oder nur unwesentlich mehr. Es ist nicht so, dass es keine Arbeit gäbe.

Nur mal so drei Beispiele aus meinem Kundenkreis, wo Du z. B. mal anfragen könntest:

- WPR bzw. WoMa Service, zwei Firmen, deren Business darin besteht, Kassen-, Theken- und Warenverräumpersonal für Supermärkte zu stellen. Die suchen konkret immer wieder Leute, die Spätschichten an Supermarkt-Kassen machen. Oder Helfer zum Auffüllen von Supermarktregalen. Die Läden sind quer über ganz Berlin verstreut.

- INFO GmbH in Pankow, braucht Verkehrszähler für Fahrgäste in Verkehrsmitteln der BVG. Haben wechselnd viel zu tun, aber gern in den Abendstunden und Nächten, insbesondere auch am Wochenende.

- Kasakurier: ein kleiner Kurierdienst, der dreimal die Woche abends regelmäßig Engpässe mit ein paar größeren Touren hat. Wenn Du einen Pkw zur Verfügung und ein wenig Stadtkenntnis hast, kannst Du da auf Stundensätze oberhalb 20 Euro kommen. Aber die Touren laufen dann nur ca. 2 1/2-3 Stunden.


Antwort
von beangato, 13

Frage Deine Eltern, ob sie Dir was (Wohnung) bezahlen (was sie aber nicht müssen, Du hast ja Logis zu Hause). Sie sind für Dich zuständig bis zum Ende der ersten Ausbildung.

Antwort
von XC600, 9

was sind denn soziale Wohnhilfen ? wenn du eine Ausbildung machst kannst du dir Hilfe von den Eltern holen.... die sind für dich zuständig bis du die Ausbildung beendet hast ..... ansonsten wenn du alleine wohnst KG , eventuell BAföG (du machst ja schulische Ausbildung) und Nebenjob , das muß dann insgesamt reichen .... mehr Hilfen gibt es da nicht ....

Antwort
von MancheAntwort, 14

Das wird NICHTS !

so lange deine ERSTE Ausbildung nicht abgeschlossen ist, sind deine

Eltern für dich zuständig !

Antwort
von loema, 17

Wieviel Geld hast du denn zur Verfügung?
Und wieviel Unterhalt steht dir zu?

Kommentar von Seeeymaaa ,

Verdiene nicht viel, 400 Euro brutto im Monat und möchte demnächst BAfög beantragen, bekomme ca. 200 Euro

Kommentar von ellaluise ,

(Schüler-)Bafög für im Elternhaus lebende Kinder 216 +, wenn nicht im Elternhaus lebend, 465 +

Kommentar von loema ,

Dann kommt noch Kindergeld dazu

Antwort
von 040815, 17

Geh einfach zum Amt

Kommentar von dan030 ,

Ganz so einfach ist es in der Konstellation leider nicht. "Das Amt" wird sie nämlich im Zweifelsfall wieder zu Hotel Mami schicken wollen.

Kommentar von 040815 ,

Sie soll sich ja da nur Rat holen

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