Frage von chintao 27.07.2012

modernes Stadtbild - Wenn der Kanninchen-Bestand der Grünanlagen durch den Fuchs bedroht ist: ???

  • Hilfreichste Antwort von Feline27 28.07.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Da die Frage anscheinend ernst gemeint ist :Woher nimmst du die Annahme, dass Kannichen, Mäuse und Wildschweine bedroht sind?-Das finde ich sehr verwirrend, weshalb ich die Frage auch zuerst nicht ernst genommen habe. Zur Aufklärung: Keine dieser Arten ist auch nur ansatzweise selten!!! In der Stadt und in freier Wildbahn mag man die Tiere nicht oft sehen, aber das liegt an ihrer natürlichen Scheu. Und ehrlich: Wildschweine in der Stadt sind nicht ganz harmlos-die können hohe Sachschäden verursachen, Menschen verletzen und selber Schaden nehmen, wenn sie "mitten" in die Stadt geraten.

    Zur roten Liste: in Deutschland wird vergleichsweise gut darauf geachtet-das ist streng reguliert. Dass es immer Idioten gibt, die z.B. seltene Greifvögel vergiften lässt sich leider nicht ausschließen-wenn man sie kriegt werden sie bestraft. Offiziell abgeschossen wird Kein Tier auf der roten Liste. In anderen Ländern ist Wilderei leider ein größeres Problem-das läßt sich aber oft auf die schlechten Lebensumstände der Menschen dort zurückführen (für die ist das Geld nunmal sehr verlockend)-aber auch dort gibt es Bestrebungen zum Schutz.

    Aber zurück zu Kanninchen und Füchsen. Die Füchse kommen nicht erst seit gestern in die Städte-sie sind genau wie Kanninchen "Kulturfolger"-die Kanninchen mussten sich schon immer (auf dem Land wie in der Stadt) mit dem Fuchs und vielen anderen Jägern auseinandner setzen-und dass haben sie immer extrem gut gemeistert. So klein können die Grünflächen gar nicht sein, dass sie keinen Schutz finden (sie hätten sich dort sonst nicht angesiedelt). Außerdem reißen die Füchse wohl keine Neugeborenen, die müssten sie nämlich mühevoll aus den Erdhöhlen ausgraben-Kanninchen werden nackt und blind geboren und bleibe solange in der Höhle bis sie relativ groß sind-die "Kleinen" die du siehst sind also mit nichten Babys. Und das unerfahrene Jungtiere auch öfter mal gefressen werden (nicht nur von Füchsen) ist ebenfalls natürlich (schon mal was von Selektion gehört?). Ich finde Kanninchen auch süß und es tut mir immer ein bisschen Leid, wenn sie gefressen werden-aber so ist die Natur-und ich habe Füchse genauso gerne (naja, ich mag sogut wie jedes Tier).

    Abgesehen davon: Du sagst, dass man sich freuen soll wenn die Natur in die Stadt einzieht (finde ich auch)-und das jede Art eine Bereicherung ist-warum nimmst du dann den Fuchs aus? Und was ist mit anderen Wildtieren, die in die Stadt kommen, wie Steinmarder oder eine Art die sich endlich in ihere Population erholt, dem Wanderfalken? -Der ernährt sich auch gelegentlich von Kanninchen! Kanninchen und Mäuse sind nunmal Beutetiere-dass ist vollkommmen natürlich, auch in der Stadt. Abgesehen davon ernähren sich Füchse auch nicht hauptsächlich von Kanninchen sondern Mäusen und auch Ratten-die sind beide sich nicht bedroht...so viele Füchse können in einer Stadt wohl kaum leben als dass sie denen auch nur im mindesten gefährlich werden könnten.

    Mach dir also keine Sorgen um die Kanninchen und Mäuse-die werden dir erhalten bleiben. Wenn du dich sehr für den Tierschutz begeisterst solltest du vielleicht mal zu einem Tier-oder Naturschutzbund gehen, dort kannst du dich dann sinnvoll engagieren und lernst auch viel.

    P.S. Schlimmer als bei bedrohten Tieren an Land steht es um viele Meerestiere, insbesondere viele Fischarten-die werden weiter im großen Stile gefangen obwohl sie eigentlich lange schon auf die Rote Liste gehören. Der Blauflossen-Thunfisch ist z.B. so selten wie das Spitzmaulnashorn (kam letztens auf Phoenix " die unbequeme Wahrheit über unsere Ozeane") und trotzdem gibt es kein Fangverbot. Darüber sollte man sich mehr Sorgen machen.

  • Antwort von pecudis 27.07.2012
    10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wieso willst Du das "garantieren" ???

    Kaninchen sind die natürliche Nahrung für Füchse, und genau das Gegenteil ist der Fall: der Bestand der Kaninchen ist genau dann bedroht, wenn es KEINE Füchse (und Eulen, Greife etc) gibt, denn dann können sich Krankheiten und Seuchen verbreiten, und die Kaninchen zerstören über kurz oder lang ihren eigenen Lebensraum.

  • Antwort von Terrier74 28.07.2012
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Mach dir da mal keinen Kopf, die Karnickel passen schon selbst auf sich auf. Abgesehen davon wären die meisten Städte gar nicht böse, wenn sie die Kaninchen wieder los wären. Ich persönlich allerdings mag die Stadtkaninchen sehr, denn sie sind an Menschen gewöhnt, daher leicht zu fangen und schmecken hervorragend. Außerdem sind sie meisten gut genährt, ist also viel dran.

    Es ist mitunter daduch ein neues Stadtbild entstanden, das wieder einen wilden, urtümlichen und artenreichen Charakter trägt,... dieser Satz ist ein Widerspruch in sich und völlig unsinnig.

    Sorry, wenn ich dir das so ins Gesicht sage: Aber aus deiner ganzen Frage spricht ein erschreckendes Unwissen über Tiere und Natur. Mäuse z.B. gibt es überall zuhauf. Auch in der Stadt. Zudem wird der Fuchs sich kaum die Mühe machen, einem Kaninchen nachzujagen. Er schaut einfach in die Papierkörbe und Abfallbehälter, da wird er ohne große Mühe satt.

  • Antwort von mikewolf 28.07.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich verstehe hier den Sinn deiner Frage nicht. Die Wildkaninchen als Kulturfolger soo erhalten werden, aber den Fuchs als Kulturfolger soll man Einhalt gebieten ? Wer gibt den Menschen das Recht über die Tiere zu entscheiden, die gefördert werden sollen und welche man Einhalt gebietet. Auch in der Stadt regeln sich die Populationen von selber. Gibt es viel Kanin. und Mäuse, wird es auch viele Füchse geben, das selbige auch anders herum = wenig Beute, wenig Räuber.

    Willst du nun auch Falke oder Eule aus der Stadt vertreiben ? Und woher will man wissen das der Mäusebestand nicht hoch ist ? Denn hier fehlen die Angaben zu den Mäusearten. Außerdem vertilgen die Räuber auch Ratten.

    Wenn du schon so ein " guten Sinn " für die Natur hegst ( der hier nur falsch gepflegt wird ) , dann solltest du dich dafür einsetzen, das man den Schutz der Waschbären endlich aufhebt, denn diesen Schutz haben wir leider den Gesetz und den falschen Naturschützern zu verdanken.

    Gruß Wolf

  • Antwort von Buckykater 28.07.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    kaninchen haben viel feinde nicht nur Füchse auch Wiesel und viele greifvögel wildkatzen auch hauskatzen jagen sie. darum produzieren kaninchen viele nachkommen. durch natürlich Feinde werden sie nicht bedroht. verluste werden durch ihre hohe vermehrungrate schnell ausgeglichen. was passiert wenn die natürlichen Feinde fehlen hat man in australien gesehen-. außerdem werden auch sehr viele Kanichen von autos plattgefahren. auch ist die Hauptnahrung des Fuchsed die Maus. auch kaninchen gehören zu ihrer natürlichen beute . füchse bedrohen den Bestand der Kaninchen nicht. kein einziges Raubtier in seiner natrürlichen Umgebung bedroht den Bestand seiner Beute. das passiert nur wenn der Mensch tier da ausetz wo sie nicht hingehören wie Australien. oder der Mensch bedroht die Tiere selbst

  • Antwort von findesciecle 27.07.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Also mal ehrlich: erklär mir deine Sorge um Kaninchen, Mäuse in der Stadt bitte mal rational!

  • Antwort von michi57319 27.07.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die Natur regelt sich von selbst. Eine Überpopulation von Füchsen dezimiert den Hasenbestand, bis nicht mehr genug Nahrung für alle da ist. Im Folgejahr werden durch die Nahrungsknappheit deutlich weniger Füchse geboren, so daß die Hasen- und Maupopulation wieder erstarken kann. Ein ewiger Kreislauf.

    Neben Füchsen und Hasen sind übrigens auch wieder Waschbären unterwegs. In Ermangelung von natürlichen Feinden zuweilen auch als Plage.

    Ich lebe auf dem Land, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen und das Gleichgewicht, wie oben beschrieben, sehr schön beobachtet werden kann.

  • Antwort von Feline27 01.08.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    So, jetzt nochmal eine Anwort (das Kommilabyrinth ist ja ziemlich undurchsichtig).

    Wenn die Frage war: Stehen die Populationen von Kanninchen, Wildschwein und co. unter Beoabchtung? So lautet die Antwort JA!

    Natürlich stehen die Wildtierbestände in Deutschland unter Beobachtung. Auch in den Städten (wo man aber eher eine Überpopulation befürchtet und entsprechend oft Massnahmen dagegen ergreift). Also ja, es würde auch auf fallen, wenn die Tiere bedroht wären-und zwar den Fachleuten (das sind die, die im Gegensatz zu dir wissen und nicht glauben).

    Allein mein Kommi zu den Waldmäusen hätte dir das klar machen können: IUCN Red List, das ist die internationale Instanz (falls du den Behörden hier nicht traust).

    Wenn du es immer noch nicht glaube willst (und das willst du offensichtlich aus mir völlig schleierhaften Gründen nicht), dass der Bestand der Stadtkanninchen nicht durch den Fuchs bedroht ist-dann geh mal zum Amt für Umwelt und Naturschutz (das Gartenbauamt ist nämlich nicht für die Tiere zuständig-auch hier wiederhole ich mich), versuch dort zu den Fachleuten (die im Gegensatz zu dir über die Tiere und das Ökosystem Bescheid** wissen** ) zu kommen und erklär denen, dass sie keine Ahnung haben-viel Spaß dabei. Oder noch besser versuch mal die vom IUCN anzuschreiben-bin gespannt, was die sagen.

    Zu den Wildschweinen: Vieler Orts gibt es zuviele, weil man mit dem Schießen nicht hinterher kommt-dort wächst die Population unerwünschter Weise kontinuierlich, sodass eine Überpopulation entsteht und die Tiere durch Seuchen stark gefährdet sind. Wo die Population lokal geringer ist wird sie geschont-das reicht, damit der Bestand wieder wächst. Eine kontinuierlich, also dauerhaft, wachsende Population ist unnatürlich und schädlich. Der Bestand ist durch Platz und Nahrung limitiert, gibt es zuviele Tiere auf zu kleiner Fläche müssen sie verhunger und/oder bekommen Seuchen und der Bestand bricht ein. Wichtig ist für jede Tierart ein stabiler Bestand und der wird-zumindest hierzulande-tatsächlich durch Menschen sicher gestellt.

    Zu den Kanninchen nochmal: Die Jungtiere brauchen keinen Schutz-es gibt so viele, dass der natürliche Verlust von 90% (auch eine Wiederholung) problemlos ausgeglichen wird-die Population wächst meist sogar noch, anstatt stabil zu bleiben. So viele Füchse (die übrigens nicht hauptsächlich Kanninchen jagen) und Marderartige kannst du in der Stadt gar nicht unterbringen, dass die die Beutetiere ausrotten.

    Und jetzt blamierst du dich entweder bei den Fachleuten oder du glaubst mir und den anderen (vielleicht informierst du dich auch lieber selber) und lehnst dich zurück, da es kein Kanninchenproblem (in deinem Sinne) gibt.

    LG Feline ( @ Wolf: mit "e", aber danke für den Link, ich finde die Seite ziemlich gut ;)

  • Antwort von Lachlan 28.07.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die Frage ist derart schräg und zeugt von ausgeprägter Unkenntnis der natürlichen Lebensläufe und Abläufe und der natürlichen Regelung des Gleichgewichts.

    Je mehr der Mensch sich in natürliche Abläufe, auch in der Stadt, einmischt, je mehr gerät das natürliche Gleichgwicht durcheinander.

    Und mal ganz ehrlich, wer braucht schon Kanninchen im städtischen Park oder auf dem Friedhof? Dann ist es doch gut, wenn durch den Fuchs und andere Raubtiere der Bestand dezimiert wird. Dann muss der Mensch nicht eingreifen.

  • Antwort von Serbja75 28.07.2012

    Keine Ahnung, ob in Deiner Stadt eine spezielle Art des Kannen-Ninchen lebt; das es dann aber sicher zu schützen gilt. Sollte es sich um das gemeine Kaninchen handeln, kannst Du 1. So viele Kaninchen wie möglich einfangen und für die Sicherung des Bestandes in Deinem Garten oder auf dem Balkon sorgen oder 2. eine Fuchsfalle bauen oder 3. Nicht mehr in den Park gehen, damit Du nicht mehr so traurig sein musst!

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