modernes Stadtbild - Wenn der Kanninchen-Bestand der Grünanlagen durch den Fuchs bedroht ist: ???
Hi!
Ich habe kürzlich eine Entdeckung gemacht, die einen geschiedenen Charakter trägt und bei der sich deshalb Fragen auftun, wie man sich in der Situation richtig - ethisch, moralisch, vernünftig - verhält.
Ich habe mit der Zeit erlebt, das die Stadt wieder mehr Tiere beherrbergt als noch vor einigen Jahren. Die Tiere werden mannigfaltiger und haben die Chance, in der Stadt auch ihren Kindern ein Überleben zu ermöglichen, also für den Fortbestand zu sorgen.
Hierbei siedeln sich neben Wildschweinen auch Füchse in den Stadtteilen an, die äußerlich liegen, wobei jetzt die Füchse selbst sogar bis in die Innenstadt-Gebiete kommen können und es schaffen, in den Parks und Friedhöfen zu überleben. Die Welpen werden mitunter sogar in äußerster stadtnähe geboren und finden ja außer den Autos keine erstzunehmenden Gefahren vor.
Dadurch, das sie sich ungestört inden Parks aufhalten können, werden sie zu einer echten Gefahr für den Kanninchen-Bestand der Parks und Friedhöfe, der den Naturstücken immer ein intensiveres Erlebnis von Friede und Geborgenheit vermittelt hat, da sie die Neugeborenen reizen, um sich zu ernähren.
Ich sehe keine Bestrebungen, den Füchsen hier Einhalt zu gebieten, und habe deshalb ernsthafte Sorgen, wenn es um den Fortbestand der Kanninchen geht - doch auch beispielsweise Mäuse, die ja auch nicht in wirklich großem Maße vorkommen sind betroffen.
Wie kann ich garantieren, das der Gevatter Fuchs nicht die Kanninchenpopulation bedroht ?
Es ist mitunter daduch ein neues Stadtbild entstanden, das wieder einen wilden, urtümlichen und artenreichen Charakter trägt, und das ist ziemlich schön so.
Ich freue mich auf Antworten!
MfG ct
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Da die Frage anscheinend ernst gemeint ist :Woher nimmst du die Annahme, dass Kannichen, Mäuse und Wildschweine bedroht sind?-Das finde ich sehr verwirrend, weshalb ich die Frage auch zuerst nicht ernst genommen habe. Zur Aufklärung: Keine dieser Arten ist auch nur ansatzweise selten!!! In der Stadt und in freier Wildbahn mag man die Tiere nicht oft sehen, aber das liegt an ihrer natürlichen Scheu. Und ehrlich: Wildschweine in der Stadt sind nicht ganz harmlos-die können hohe Sachschäden verursachen, Menschen verletzen und selber Schaden nehmen, wenn sie "mitten" in die Stadt geraten.
Zur roten Liste: in Deutschland wird vergleichsweise gut darauf geachtet-das ist streng reguliert. Dass es immer Idioten gibt, die z.B. seltene Greifvögel vergiften lässt sich leider nicht ausschließen-wenn man sie kriegt werden sie bestraft. Offiziell abgeschossen wird Kein Tier auf der roten Liste. In anderen Ländern ist Wilderei leider ein größeres Problem-das läßt sich aber oft auf die schlechten Lebensumstände der Menschen dort zurückführen (für die ist das Geld nunmal sehr verlockend)-aber auch dort gibt es Bestrebungen zum Schutz.
Aber zurück zu Kanninchen und Füchsen. Die Füchse kommen nicht erst seit gestern in die Städte-sie sind genau wie Kanninchen "Kulturfolger"-die Kanninchen mussten sich schon immer (auf dem Land wie in der Stadt) mit dem Fuchs und vielen anderen Jägern auseinandner setzen-und dass haben sie immer extrem gut gemeistert. So klein können die Grünflächen gar nicht sein, dass sie keinen Schutz finden (sie hätten sich dort sonst nicht angesiedelt). Außerdem reißen die Füchse wohl keine Neugeborenen, die müssten sie nämlich mühevoll aus den Erdhöhlen ausgraben-Kanninchen werden nackt und blind geboren und bleibe solange in der Höhle bis sie relativ groß sind-die "Kleinen" die du siehst sind also mit nichten Babys. Und das unerfahrene Jungtiere auch öfter mal gefressen werden (nicht nur von Füchsen) ist ebenfalls natürlich (schon mal was von Selektion gehört?). Ich finde Kanninchen auch süß und es tut mir immer ein bisschen Leid, wenn sie gefressen werden-aber so ist die Natur-und ich habe Füchse genauso gerne (naja, ich mag sogut wie jedes Tier).
Abgesehen davon: Du sagst, dass man sich freuen soll wenn die Natur in die Stadt einzieht (finde ich auch)-und das jede Art eine Bereicherung ist-warum nimmst du dann den Fuchs aus? Und was ist mit anderen Wildtieren, die in die Stadt kommen, wie Steinmarder oder eine Art die sich endlich in ihere Population erholt, dem Wanderfalken? -Der ernährt sich auch gelegentlich von Kanninchen! Kanninchen und Mäuse sind nunmal Beutetiere-dass ist vollkommmen natürlich, auch in der Stadt. Abgesehen davon ernähren sich Füchse auch nicht hauptsächlich von Kanninchen sondern Mäusen und auch Ratten-die sind beide sich nicht bedroht...so viele Füchse können in einer Stadt wohl kaum leben als dass sie denen auch nur im mindesten gefährlich werden könnten.
Mach dir also keine Sorgen um die Kanninchen und Mäuse-die werden dir erhalten bleiben. Wenn du dich sehr für den Tierschutz begeisterst solltest du vielleicht mal zu einem Tier-oder Naturschutzbund gehen, dort kannst du dich dann sinnvoll engagieren und lernst auch viel.
P.S. Schlimmer als bei bedrohten Tieren an Land steht es um viele Meerestiere, insbesondere viele Fischarten-die werden weiter im großen Stile gefangen obwohl sie eigentlich lange schon auf die Rote Liste gehören. Der Blauflossen-Thunfisch ist z.B. so selten wie das Spitzmaulnashorn (kam letztens auf Phoenix " die unbequeme Wahrheit über unsere Ozeane") und trotzdem gibt es kein Fangverbot. Darüber sollte man sich mehr Sorgen machen.
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Wieso willst Du das "garantieren" ???
Kaninchen sind die natürliche Nahrung für Füchse, und genau das Gegenteil ist der Fall: der Bestand der Kaninchen ist genau dann bedroht, wenn es KEINE Füchse (und Eulen, Greife etc) gibt, denn dann können sich Krankheiten und Seuchen verbreiten, und die Kaninchen zerstören über kurz oder lang ihren eigenen Lebensraum.
Kommentar von LucieTommyLucieTommy 27.07.2012pecudis, ich klau von Dir, um das noch einmal zu unterstreichen:
"der Bestand der Kaninchen ist genau dann bedroht, wenn es KEINE Füchse (und Eulen, Greife etc) gibt, denn dann können sich Krankheiten und Seuchen verbreiten, und die Kaninchen zerstören über kurz oder lang ihren eigenen Lebensraum"
Genau das ist der Fall!
Kommentar von chintaochintao 28.07.2012Das ist vielleicht schon viel eher die (subjektive) Ansichtsweise der Grünpflege-Ämter/oder des -Amtes. Eine Begründung, um weiter nichts zu tun. 1Erstmal wertvoll, das das herausgefunden ist.
Lg ct
Kommentar von chintaochintao 28.07.2012Ich finde, das sich die Situation ganz anders auswirkt. In der normalen Natur mag es ja gehen, das sich die Natur selbstreguliert und den Kanninchen-Bestand <> lässt, aber niemals in den Naturflächen in den Stadtgebieten, wie zum Beispiel in Berlin. Die Flächen sind hier so klein, das die Füchse mit der Zeit leicht herausbekommen, wo sich der Kanninchen-Bau befindet, und ohne wesentliche Hindernisse die Jung-Tiere reißen. Daraus folgt dann, das sich der Kanninchen-Bestand nicht schnell genug erholen kann, weil auf einen Fuchs doch sicher sogar nur im Monat mehr als 6 Jungtiere kommen können. -Das Problem ist ja in den Parks, das auch nicht wirklich mehr geboren werden.
Hier gibt es Kanninchen in ausgewählten Grüngebieten schon seit Ewigkeiten - mehr als 20 Jahren - und es gab noch nie Probleme mit etwaigen Seuchen uä.. Aber es ist ein echtes Problem, das die Füchse jetzt dazu gekommen sind, denn sie stellten eine echte Gefahr dar.
Lg ct
Kommentar von chintaochintao 28.07.2012"...und den Kanninchen-Bestand <...sich selbst regulieren...>" , hat er nicht so übernommen (sich selbst regulieren lässt). lgct
Kommentar von pecudispecudis 28.07.2012Es gab noch nie Probleme mit Seuchen ?? Woher hast Du denn diese Info ?? Stadtkaninchen übertragen Räude, Flöhe, Milben, Parasiten (zB auf Stadthunde und -katzen), und es gab schon etliche Male, wo ganze Populationen aufgrund von Myxomatose vergast worden sind.
Und seit wann werden in Parks "nicht mehr Kaninchen geboren" ? Nehmen die die Pille? Guck mal hier:
Kommentar von pecudispecudis 28.07.2012Kommentar von pecudispecudis 28.07.2012Kommentar von pecudispecudis 28.07.2012http://www.extratipp.com/nachrichten/regionales/tiere/1030-tote-kaninchen-frankf...
„Die Stadt ist froh um jedes Kaninchen, das gefangen wird“, sagt Axel Seidemann, einer der ehrenamtlichen Jäger. Mit seinen drei Frettchen, die er alle Hanni und Nanni nennt, macht er pro Saison drei- bis viermal Jagd auf die Stadtkaninchen.
Kommentar von pecudispecudis 28.07.2012http://www.wolfsburger-nachrichten.de/lokales/Wolfsburg/den-kaninchen-geht-s-an-...
WOLFSBURG. Sie sehen possierlich aus, wenn sie auf den Wiesen sitzen und vor sich hin mümmeln – aber sie richten auch immer mehr Schäden an und entwickeln sich zur Plage: Tausende von Kaninchen bevölkern die Grünanlagen im Stadtgebiet. Kreisjägermeister Wolfgang Lüer will nun verstärkt gegen die Nager vorgehen.
Kommentar von pecudispecudis 28.07.2012Und last not least auch Berlin:
Die Population der Wildkaninchen in Berlin hat sich in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder geändert.Vor 20 Jahren waren sie weit verbreitet. Um die Jahrtausendwende sorgten unter anderem Viruserkrankungen für einen starken Rückgang der Hasenartigen. Mittlerweile haben sie sich davon aber erholt und der Bestand an Wildkaninchen hat wieder zugenommen. (...) Für ihre unterirdischen Bauten fressen sie Gehölze in Bodennähe ab oder zerstören den Boden in Grünanlagen.
http://www.berlinonline.de/lokalnachrichten/mitte/article_id=studie_soll_verbrei...
Kommentar von pecudispecudis 28.07.2012Ich weiß ja nicht, woher Du Deine Info nimmst oder ob Du Dir Deine Theorien einfach ausdenkst, aber das, was Du da behauptest, ist ganz einfach falsch.
Kommentar von mikewolfmikewolf 28.07.2012@ Brig super Contra. Wunderte mich schon bei der Frage, jedoch die Kommentare des Fragestellers zeugen von einseitigem Wissen. Sollte es von dir noch nicht geschrieben worden sein, füge ich noch folgendes hinzu.
Dort wo der Fuchs in Städten der Kaninchenplage keinen Einhalt gebietet, müssen Kommunen oft sogar auf Falkner zurückgreifen um Kaninchen bejagen zu lassen. Sowas kostet richtig Geld. Zudem schüttel ich bei Berlin den Kopf, denn das ist eine der grünsten Großstädten in Deutschland, und wenn man Nachts einmal um ca 4 Uhr durch die großen Grünlagen läuft ( Siemensstadt als Beispiel ) und dort in die Firmengrünanlagen blickt, sieht man Kaninchen in Massen. Entlang der Spree bräuchte man einen schnellen Zähler um die Ratten und Mäuse zu erfassen, ebenso Bisam und Co. Soviel zum Thema das der Fuchs nicht ins Stadtbild gehört.
Kommentar von chintaochintao 28.07.2012Hi!
Okay, ich erinnere mich auch noch leicht an etwas. Doch in den gewissen Parks, die ich meine, wurde kein Kaninchen angerührt, und das schon seit Ewigkeiten.
Ich finde es aber nicht in Ordnung, das die entsprechenden Behörden einfach den bequemsten Weg wählen und die erkrankten Tiere einfach abschlachtet. Mittlerweile sind die Kaninchen aber wieder in der Population gestiegen, sodas man davon ausgehen kann, das sie keine akute Gefahr laufen, in den Parks auszusterben. Der Mensch lässt sie mittlerweile recht in Ruhe und es scheint, als würde er sich mitihnen abgefunden haben. Die Bedrohung durch den Fuchs ist aber aktuell und neu: Ich konnte neulich beobachten wie ein Fuchs, der zu dem Rudel von 3-4 gehört, ein Jung-Kaninchen gerissen hat. -Dadurch bin ich auch aufmerksam auf die Bedrohung geworden. Die Parks sind nicht so riesengroß und lassen nicht wirklich viel Freiraum für die Kaninchen, sich zu verstecken, beziehungsweise sie finden immer in den selben Verstecken platz, sodas ein Fuchs leichtes Spiel hat.
Ich bin mir nicht sicher, ob der Zustand, das immer mehr "Altkaninchen" auf immer weniger Jungtiere kommen, vom zuständigen Amt als ein Grund gehandhabt wird, die Füchse zu vertreiben. -Mal abgesehen davon, das es keine Jäger gibt, die ohne weiteres in den Stadtinnenbezirken schießen werden.
Ein ungestörtes Rudel kann wirklich innerhalb kürzester Zeit verheerende Schäden in der Kaninchen-Population anrichten.
Es ist, wie ich finde, falsch, die Kaninchen selbst als Schädlinge abzutun und sich mit Argumenten zu stützen, die einem kalten, starren, wissenschaftlichen System entspringen. Wenn ein Jäger soetwas sagt, dann sind das alte "Jäger-Sprüche", die oft individuell geprägt und angewandt werden.
Ein anderer Fragant hat geschrieben, er würde die Kaninchen zugerne essen, das finde ich auch nicht in Ordnung.
Gleichzeitig spreche ich mich aber auch gänzlich gegen eine einfache Ausrottung der Füchse aus, sie bereichern, meiner Meinung nach, das Stadtbild auf eine neue, abenteuerliche und interessante Art und Weise.
Die Gebiete hast du gut recherchiert. respekt :)
Lg ct
Kommentar von pecudispecudis 28.07.2012Du solltest Dich einfach mal ein bißchen besser über Kaninchen informieren. Sowas zB:
Ein ungestörtes Rudel kann wirklich innerhalb kürzester Zeit verheerende Schäden in der Kaninchen-Population anrichten.
ist wirklich Blödsinn, glaubs mir. Mach doch einfach mal folgendes: nimm ein Blatt Papier (oder eine Excel-Tabelle), und reche die Vermehrung von Kaninchen aus, wenn keine Selektion vorliegt.
Fang mit 2 Tieren an, und rechne jeweils 6 Junge, das reicht. Die beiden bekommen also, wenn man sehr knapp gerechnet, in einem Jahr 3 Würfe, macht 2+6+6+6=20 Kaninchen. Im nächsten Jahr hast Du 20 Kaninchen, davon 10 weibliche Tiere. Jedes davon mit 3 Würfen a 6 Jungen = 10 * 3 * 6=180 Kaninchen. Im dritten Jahr sind das, wenn nichts passiert, keine Feinde da sind und keine Seuchen und keine Jäger: 180/2 weibliche Tiere mit Nachwuchs, also
90 Kaninchen * 3 Würfe * 6 Jungtiere = 1620 Kaninchen auf dem Platz, der vorher gerade mal für 2 Tiere gereicht hat !!!.
Du kannst das nachrechnen, und dann kannst Du Dir ja mal überlegen, welche Art die beste ist, den Bestand zu dezimieren. Die Natur funktioniert nicht wie Peta oder Disneyland. Es ist wirklich unabdingbar und wichtig, daß ständig getötet wird. Auch wenn das einigen Leuten nicht gefällt.
Kommentar von chintaochintao 28.07.2012Ist es in Deutschland so, das das GArtenbau-Amt einschreiten würde, wenn der Kaninchen-Bestand deutlich dezimiert ist ? Oder geht das über Bürger-Initiative ? Weißt du das ?
Lg ct
Kommentar von Feline27Feline27 28.07.2012Sollte dieser Fall je eintreten, was wohl nur durch eine sehr schlimme Seuche kommen könnte, nicht durch den Fuchs-und momentan sehr abwegig ist-hätte weder das Gartenbauamt noch eine Bürgerinitiative etwas damit zutun. Das fällt wahrscheinlich eher dem Umwelt-und Naturschutzämtern zu. Außerdem würden sich dann auch Naturschutzorganisationen der Sache annehmen. Man würde also durchaus Schutzmaßnahmen ergreifen-da brauchst du dir keine Sorgen machen.
Kommentar von pecudispecudis 28.07.2012Bei den letzten größeren Seuchengeschehen (Myxomatose und Chinaseuche) ist entweder gekeult worden, oder geimpft (je nach Gegend und Gegebenheit). Solche Maßnahmen planen und koordinieren jeweils die Veterinärämter nach Vorgabe der Gesetze .
Kommentar von pecudispecudis 28.07.2012Du kannst btw auch das vierte Jahr mal rechnen ;-)
Und nein, warum sollte man da eingreifen? Siehe andere Beiträge: es gibt genug Kaninchen, es gibt sogar ZU VIELE Kaninchen. Wenn es mal zu wenig sind, muß man einfach nur abwarten und fertig, die Beutegreifer verhungern dann von selbst.
Kommentar von mikewolfmikewolf 28.07.2012Ist es in Deutschland so, das das GArtenbau-Amt einschreiten würde
Was hat das Gartenbauamt damit zu tun ? Acheinend weißt du gar nicht mal in wieviele Bezirke Berlin aufgeteilt ist, und es nicht nur ein Amt gibt. Zudem hat das Gartenbauamt nichts mit Tier oder Naturschutz zu tun, jedenfalls in diesem Fall hier nicht.
Kommentar von Feline27Feline27 28.07.2012Wenn die Kanninchen im Park nicht genug Schutz fänden hätten sie sich dort nicht angesiedelt-die Füchse sind nicht erst seit gestern da, sie sind ihrer Beute schon lange in die Städte gefolgt auch wenn dir das erst durch dieses sehr unschöne Erlebnis klar geworden ist. Und woher weißt du, wie oft der Fuchs davor vergeblich gejagt hat?
Außerdem frage ich mich, warum mehr Altkanninchen (die sich auch genauso vermehren wie die jüngeren) auf weniger Jungtiere kommen? Nur weil du gerade weniger kleine Tiere siehst kannst du das nicht sagen. Kanninchen wachsen sehr schnell, du wirst wohl kaum beurteilen können ob ein Kanninchen 1 oder 6 Jahre alt ist. Zudem liegt der nächste Wurf vielleicht schon im Bau.
Du brauchst dir keine Sorgen um die Tiere machen. Sollte der Fuchs zur Plage werden (und das unabhängig von den Kanninchen) wird er bejagt. In der Stadt geschieht dies dann mit Fallen da dort nur in sehr seltenen Ausnahmen geschossen wird (aus verständlichen Gründen).
LG und viel Spaß beim Kanninchen stalken ;)
Kommentar von mikewolfmikewolf 29.07.2012@ Feline27 Ich vermute einmal das hier jemand solche Fragen stellt, weil Sie, Er , Es, Zuhause selber niedliche Kaninchen hat, und somit sein Haustier Schema auf die Stadtnatur übertragen möchte. Wie gesagt, wer dann noch behauptet das es wenig Mäuse in den Stadtnatur gibt, der hat die Natur in seiner eigenen Stadt real noch nie in der Nacht beobachtet. Ich habe zwar z Zt kein Job als LKW Fahrer, jedoch kenne ich fast alle Großstädte und besonders Berlin, und weiß das in der Ecke Marzan, wie auch Siemensstadt oder Neuköln usw Firmenanlagen gibt, wo ich mir gerne einen Kaninchenbraten für Sonntag gewünscht hätte. Die lebenden Braten waren nicht mal Scheu.
Lg Wolf
Kommentar von pecudispecudis 29.07.2012Oder es fehlt ihm einfach die Info, daß auch in der Natur selbstverständlich Jungtiere den größten Teil der Selektion ausmachen müssen, wenn die Population nicht explodieren soll.
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Mach dir da mal keinen Kopf, die Karnickel passen schon selbst auf sich auf. Abgesehen davon wären die meisten Städte gar nicht böse, wenn sie die Kaninchen wieder los wären. Ich persönlich allerdings mag die Stadtkaninchen sehr, denn sie sind an Menschen gewöhnt, daher leicht zu fangen und schmecken hervorragend. Außerdem sind sie meisten gut genährt, ist also viel dran.
Es ist mitunter daduch ein neues Stadtbild entstanden, das wieder einen wilden, urtümlichen und artenreichen Charakter trägt,... dieser Satz ist ein Widerspruch in sich und völlig unsinnig.
Sorry, wenn ich dir das so ins Gesicht sage: Aber aus deiner ganzen Frage spricht ein erschreckendes Unwissen über Tiere und Natur. Mäuse z.B. gibt es überall zuhauf. Auch in der Stadt. Zudem wird der Fuchs sich kaum die Mühe machen, einem Kaninchen nachzujagen. Er schaut einfach in die Papierkörbe und Abfallbehälter, da wird er ohne große Mühe satt.
Kommentar von chintaochintao 28.07.2012Ich hätte schreiben können: artenreicheren, wilderen, urtümlicheren Charakter, doch wenn man vom Kleinen aus blickt, dann sind die Stufungen nicht notwendig, um den Charakter zu vermitteln.
Wenn du mal ein bisschen intensiver gelsen hättest, hättest du gesehen, das die Frage nicht oberflächlich ist. Den unverrückbaren Charakterzug - der ihr ein absolut Unumgängiges verleiht, hast du ihr gegeben.
Kommentar von Terrier74Terrier74 28.07.2012Du hast es offenbar nicht verstanden: Eine Stadt ist ein künstliches, unnatürliches und von Menschen geschaffenes Gebilde. Egal wieviele Parks, Grünflächen und Gewässer man da anlegt, es ist und bleibt unnatürlich und künstlich. Da von einem "wilderen und urtümlichen Charakter" zu sprechen, ist einfach paradox.
Kommentar von mikewolfmikewolf 28.07.2012Ich gebe Terrier Recht, denn sie ist Oberflächlich, denn dir fehlt es einfach an Hintergrundwissen, und ziehst das Tier als Kanin den Räuber vor, was total falsch ist.
Falsch ist es aber von Terrier zu behaupten, das sich Füchse in der Stadt nur vom Müll ernähren, denn das stimmt mit Sicherheit nicht.
Kommentar von Terrier74Terrier74 29.07.2012Das sie ausschließlich Müll fressen, habe ich auch nie behauptet. Aber die Reste menschlicher Ernährung machen bei Stadtfüchsen nachweislich einen großen Anteil der Nahrung aus. Der Rest besteht aus Mäusen und Ratten, die er in der Stadt überreichlich findet, sowie aus überfahrenen Tieren. Einem gesunden Kaninchen hinterherzujagen hat ein Stadtfuchs sicherlich nicht nötig. Und wenn er es doch mal tut, dann sicherlich nicht in dem Ausmaß, dass eine Kaninchenkolonie davon ernsthaft bedroht sein könnte.
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Ich verstehe hier den Sinn deiner Frage nicht. Die Wildkaninchen als Kulturfolger soo erhalten werden, aber den Fuchs als Kulturfolger soll man Einhalt gebieten ? Wer gibt den Menschen das Recht über die Tiere zu entscheiden, die gefördert werden sollen und welche man Einhalt gebietet. Auch in der Stadt regeln sich die Populationen von selber. Gibt es viel Kanin. und Mäuse, wird es auch viele Füchse geben, das selbige auch anders herum = wenig Beute, wenig Räuber.
Willst du nun auch Falke oder Eule aus der Stadt vertreiben ? Und woher will man wissen das der Mäusebestand nicht hoch ist ? Denn hier fehlen die Angaben zu den Mäusearten. Außerdem vertilgen die Räuber auch Ratten.
Wenn du schon so ein " guten Sinn " für die Natur hegst ( der hier nur falsch gepflegt wird ) , dann solltest du dich dafür einsetzen, das man den Schutz der Waschbären endlich aufhebt, denn diesen Schutz haben wir leider den Gesetz und den falschen Naturschützern zu verdanken.
Gruß Wolf
Kommentar von pecudispecudis 28.07.2012Die sind bei euch GESCHÜTZT? (Die Waschbären) ? OMG.
Hier werden die zu Zehntausenden abgeschossen:
Der in den beiden letzten Jagdjahren bereits beobachtete rasante Anstieg der Waschbärenstrecke erreichte 2010/11 eine neue Höchstmarke. Die 11.769 erlegten Waschbären bedeuten für Brandenburg einen erneuten Streckenrekord (Plus 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr).
(und nein, auch das wird sie leider nicht wieder ausrotten!)
Kommentar von antnschnobeantnschnobe 28.07.2012Nein, sind sie in Bayern nicht, dürfen sogar ganzjährig bejagt werden.
http://www.xxl-jagen.de/jagdkunde/jagd_schonzeiten/jagd_und_schonzeiten_in_bayer...
Kommentar von Feline27Feline27 29.07.2012Sicher, dass Waschbären geschützt sind? Mein letzter Wissenstand ist, dass sie in ganz Deutschland ganzjährig bejagt werden-wie Marderhunde. Beide Tierarten haben hier ja ursprünglich nichts zu suchen...die Begründung für ihren Schutz würde mich in dem Falle aber interessieren!
Kommentar von mikewolfmikewolf 29.07.2012Sorry habe mich hier total falsch ausgedrückt. Ich meinte nicht das sie unter Schutz stehen, sondern als eingebürgerte Art aufgenommen wurden, und sie somit als Teil der Natur betrachtet werden. Es kann doch nicht sein, das jemand ein Tier am Dachboden fängt, und dieses nicht heimische Tier wieder in die Natur entlassen muß.
@ Feline du kannst Waschbären nicht mit Marderhunde vergleichen, denn Waschbären wurden ausgesetzt, und Marderhunde sind von selber aus zu uns eingewandert, wobei sie allerdings in Sibirien als Neozon angesiedelt wurden.
Kommentar von Feline27Feline27 29.07.2012Naja, was will man machen? Man versucht ja, die Waschbären loszuwerden aber da man damit keinen Erfolg hat (man wird sie hier nicht ausrotten können) muss man sich mit ihnen und den Tatsachen arrangieren. Die haben sich selbst eingebürgert -das heißt noch lange nicht, dass man sie hier haben möchte.
Und so groß ist der Unterschied zum Marderhund nicht, beide wurden zum Zwecke der Pelztierzucht in Gebiete gebracht in denen sie ursprünglich nicht vorkamen und dann ausgesetzt/befreit oder sie sind selber entkommen und haben sich dann immer weiter ausgebreitet. Die Vorfahren unserer Marderhunde stammen eher aus Pelztierfarmen in der Ukraine als aus Sibirien. LG
Kommentar von mikewolfmikewolf 29.07.2012@ Feline ich kenne zwar das mit dem Marderhund aus der Ukraine, doch das meinte ich nicht. Die wurden ( frag mich nicht nach der Jahreszahl ) im westlichen Sibiren eingebürgert um ein Jagdtier für Pelze zu haben, da sie den Zobel als Pelzträger schon fast ausgerottet hatten.
Das man den Waschbären haben möchte, war auch nicht mein Anliegen ( wie gesagt hatte mich oben verschrieben, schlag mich bitte nicht ) . Selber eingebürgert hatten sie sich nicht, denn die wurden absichtlich ausgesetzt, soweit bekannt war es ein Päärchen, Naja was ich über Neozoen denke, kannst du dir ja sicher denken, denn egal ob Tier, oder Pflanze, da fehlt es den Naturschüptzern und gesetzgebern oft an Wissen. Man muß sich nur einmal das Gesetz betrachten. Ein Tier das Ursprünglich ausgesetzt oder eingeschleppt wurde, zudem es sich hier auch noch fortpflanzt und die Winter übersteht, gilt nach 20 J eingebürgert. Ist grob der Inhalt dieses Gesetzes.
Aber zurück zu der Frage, denn ich bin leider total vom Thema abgekommen. Zu den Kaninchen zurück zukommen. Ich fuhr als LKW Fahrer auch eine Papierfabrik am Main an, die total abgelegen am Rand gelegen war. Hinter dem Wendehammer gab es nur noch natürliche Hecken , Wiese , Wald und Flur. Nachts um 4 Uhr dort angekommen, bleib ich gerne im Wendekreis stehen und sah den frechen Kaninchen im Scheinwerferlicht zu. Hier sorgen Raubvögel , Füchse, wie auch Marder sicher für einen gesunden Bestand, denn die Gruppe war von der groben Anzahl immer die gleiche .
Kommentar von Feline27Feline27 29.07.2012Keine Sorge, dass du sie nicht haben willst war von Anfang an klar (hier wird so schnell niemand gehauen ;)
Von dem Gesetz wusste ich bis jetzt nichts (nette Info, danke dafür)-aber das mit dem eingebürgert was ich geschrieben habe hast du missverstanden. Ich habe das darauf bezogen, dass die hier von Menschenhand ausgesetzten Tiere sich erfolgreich vermehrt und eine (leider) nicht auszulöschende Population gebildet haben. Ich finde dieses Gesetz aber auch nicht gut-man wird eine "fremde" Art immer bekämpfe, wenn sie heimische bedroht (das gehört zum Naturschutz dazu-und es gibt genug Naturschützer, die Neozoen und -phyten gar nicht gerne sehen), egal ob sie gesetzlich "eingebürgert" ist oder nicht.
Zum eigentlich Thema lässt sich auch nicht mehr viel sagen-nur zusammenfassen, damit es nochmal klar wird:
Der Kanninchenbestand (auch in den Städten) wird durch die natürlichen Fressfeinde nicht bedroht.
Kommentar von chintaochintao 29.07.2012Ich bin selbst ein ziemlich friedlicher, mitfühlender und ausgeglichener Mensch, der jegliche Form neuen Lebens - klar, auch in der Stadt - deutlich, klar und sicher bejat, ich freue mich über das so neu entstandene Statdbild (das habe ich doch auch so in der Frage geschrieben), das einen interessanteren Charakter trägt.
Ich denke, es gab früher hier noch vereinzelt Eulen und andere Vögel, die jedoch ausgestorben sind - weil der Mensch nichts gemacht hat. -Ich finde deshalb ist hier auch immer noch vorsicht geboten, wenn es um Probleme "im Tierreich" geht.
Dem Fuchs kann niemand, außer vielleicht Autos, etwas antun, aber der Fuchs kann den Kaninchen etwas antun, ohne das sie sich wehren können, und ich glaube deshalb, es ist wichtig, ihm Einhalt zu gebieten - nie, nie, nie ganz vertreiben.
Ich habe aber so meine Probleme damit, mich damit abzufinden, wirtschaftlichen Zweck über das Mitgefühl in der Tiergemeinde zu stellen. -Mit unserem Wissen um die Dinge, wie sie wirklich sind! Der Mensch verdrängt in seinem globalen Wachstum immer mehr Naturgebiete und deren Lebensformen und er beutet immer mehr die Vorräte der Welt - Holz, Mineralien, Öle etc. - aus und man kann klar sehen, das die kommende Zeit sich gegen jehige Tendenz aufrichten wird, den Tierarten - die das sicher brauchen - eine größere Chance auf eine stabile Co-Existenz auf der Erde zu gewährleisten. Der mensch ist überbevölkert und sieht es nicht ernsthaft, doch 10000e Waschbären in Brandenburg in 2010/2011 und 3000 Wildschweine im Umkreis Berlin in 2011 wurden geschossen, um den Menschen weniger Probleme zu bereiten. Ich verstehe ja, das Schäden an Häusern, Gärten und vielleicht auch Menschen schwerwiegende Gründe sind [...], aber ich finde es ungerecht, das ganz egozentrisch auf den Mensch geschaut wird und seine Bedürfnisse. Die Tiere, die es in ihrer Population eh ziemlich schwer haben, haben viel mehr Schutz zu genießen und "auf den richtigen Platz gesetzt werden" (- Tao-Te-King -), anstatt getötet zu werden, damit der Mensch in seiner wirtschaftlichen Problemlichkeit einen angenehmeren Standpunkt hat. -Seien wir doch mal ehrlich, zum Beispiel die Entscheidungen, die Wildschweine zu schießen, wurde in einer sehr kurzen Zeit gefällt, ganz zu schweigen davon, das die Konzepte der Tierschutz-Verbände ignoriert wurden, obwohl das ihr Themengebiet ist.
:-) Lg ct
Kommentar von mikewolfmikewolf 29.07.2012Wow!!! Das es bei der Frage gleich solche Ausmaße an Antworten gibt, hätte ich nicht gedacht. Hoffe ich bringe hier nichts durcheinander.
Ich denke, es gab früher hier noch vereinzelt Eulen und andere Vögel, die jedoch ausgestorben sind - weil der Mensch nichts gemacht hat. -Ich finde deshalb ist hier auch immer noch vorsicht geboten, wenn es um Probleme "im Tierreich" geht. Dem Fuchs kann niemand, außer vielleicht Autos, etwas antun, aber der Fuchs kann den Kaninchen etwas antun, ohne das sie sich wehren können, und ich glaube deshalb, es ist wichtig, ihm Einhalt zu gebieten - nie, nie, nie ganz vertreiben.
@ Chintao deine Auffassung und Einstellung ist Fakto falsch. Für Falken wird in Berlin vieles getan, und sie nisten dort auch, somit ist ein Wander oder Turmfalkenbestand vorhanden, und sicher auch ein Eulenbestand, denn Eulen jagen bestimmt nicht nur um ihren Nistbaum herum, sondern legen auch mal etwas an Strecke zurück. . Keine Ahnung woher deine Negativbeispiele stammen, das es keine Raubvögel gibt.
Thema Fuchs Ich wiederhole mich, wie so oft wenn keine Einsicht vorhanden ist, denn ich habe es oben schon gepostet. Der Fuchsbestand reguliert sich von selber. Keine Nahrung, = wenig Füchse. Wie Terrier es zwar schrieb, daß die Füchse sich von Müll ernähren, stimmt zwar, jedoch wirft er keine geschlossenen Tonnen um ( jedenfalls habe ich es noch nicht erlebt ) und seine Hauptnahrung sind Mäuse, Ratten oder Kaninchen die Jung oder Krank sind.
Sehr Komisch das du hier immer wieder nur den Fuchs ansprichst, denn wer ist der größte Feind eines Kaninchens ? Marderarten.
Den Rest deiner Antwort lasse ich so stehen, denn das hat mit deiner Frage nichts zu tun. Verdonnere doch auch gleich den Marder aus der Großstadt. Kaninchen sind in Berlin und allen Städten nicht gefährdet, und hör mir bitte mit dem Thema Tao auf, denn langsam halte ich deine Huptfrage als eine Trollfrage, um dein Zen hier vorzuführen. Sorry will dich nicht beleidigen, aber du hast vom Gleichgewicht in der Natur keine Ahnung. Schnappe dir am Wochenende eine Sense, gehe an die Spree oder Havel und beseitige das Jap Springkraut, denn das wäre ein Neozon das alle heimischen Pflanzen in Feuchtbiotopen verdrängt, und keine Feinde hat. Das wäre ein Ansatz für dich.
Mfg Wolf
Kommentar von pecudispecudis 30.07.2012Ich denke, zu den Kaninchen hast Du jetzt ausreichend Infos bekommen, hier noch ein Nachtrag, der eigentlich auch nicht diskutiert werden muß:
Seien wir doch mal ehrlich, zum Beispiel die Entscheidungen, die Wildschweine zu schießen, wurde in einer sehr kurzen Zeit gefällt, ganz zu schweigen davon, das die Konzepte der Tierschutz-Verbände ignoriert wurden, obwohl das ihr Themengebiet ist.
Erstens EXPLODIEREN die Bestände der Wildschweine überall, eben weil sie hier keine natürlichen Feinde haben, und weil der Verbraucher durchaus nicht bereit ist, auf seine Kartoffeln zu verzichten. Und zweitens ist es sicher richtig, das sowas das "Themengebiet" der Tierschützer ist, nur heißt das leider absolut nicht, daß die auch Ahnung davon hätten. Die ganz überwiegende Anzahl aller "Tierschützer" hat nicht mal irgendeine Ausbildung in Sachen Tier und Natur, die leiden ganz einfach Vereinsweise am Bambi-Syndrom.
http://www.staff.uni-marburg.de/~braemer/jurep03kz.htm (es gibt noch mehr Untersuchungen dazu).
Kommentar von Feline27Feline27 30.07.2012Interessant und traurig (die Studie)-das Resultat sieht man ja: Man will etwas schützen, was gar keinen Schutz benötigt, nur weil man nichts mehr über seine Umwelt weiß.
Kommentar von Feline27Feline27 30.07.2012@Wolf-Der Fuchs ist der "Böse" da ct gesehen hat wie ein Fuchs ein Kanninchen erlegt hat. Wäre es ein Marder gewesen hätten wir dasselbe in grün, also mit dem Marder als Verbrecher...das Ganze ist einfach das Resultat einer absolut verzerrte Wahrnehmung der Natur.
Vielleicht sollte in allen Schulen mehr Naturkunde vermittelt werden...
LG, ich hoffe, dass ist kein Scheidungsgrund ;)
Kommentar von Feline27Feline27 30.07.2012Oh weh-das hab ich ja bei der letzten Runde völlig übersehen...ahhh here we go again:
Ich schließe mich dem Kommi vom Wolf an, bin mir aber nicht sicher ob du trollst (ja, ich halte die generelle "Unwissenheit" von Menschen für praktisch unbegrenzt-leider beweisen sie das immer wieder).
Um es nochmal zu verdeutlichen: Eulen sind nicht ausgestorben, und man tut viel für die Erholung ihrer Bestände (man schützt z.B. ihre Nistplätze)-und das mit Erfolg-selbiges gilt für Greifvögel
Was du nicht siehst muss nicht unbedingt ausgestorben sein-viele Wildtiere führen auch in Städten ein eher heimliches Leben (und sind froh, wenn sie nicht ständig durch Menschen gestört werden)
Woher stammen deine Informationen, wie bedroht welche Tierart in Deutschland ist??? Die Quelle würd ich zu gern mal anschaun.
Die Tiere wurden nicht nur geschossen, damit Menschen weniger Probleme haben (mal abgesehen davon, dass sowohl Waschbären als auch insbesondere Wildschweine eine regelrechte Plage sind, die haben hier auch keine natürlichen Feinde mehr, schon gewusst?)-sondern auch aus Naturschutzgründen. Wildschweine sind zum einen bei einer zu großen Population (wie die Kanninchen) stark Seuchen gefährdet, zum anderen verletzen sie nicht nur Menschen, die sie übrigens auch töten könnten (was ja deiner Meinung nach zweitrangig ist) sondern auch häufig sich selbst, wenn sie in ein Stadtgebiet geraten und Panik bekommen. Der Mensch hat die natürlichen Feinde des Wildschweins hier schon lange ausgerottet und ihren Lebensraum so stark eingegrenzt, dass sie nie wieder in einer Anzahl auftreten könnten die den Bestand natürlich reguliert-darum muss er jetzt eingreifen. Und die lieben Waschbären: hast du mal Wolf's und mein "Gespräch" über Neozoen gelesen? Waschbären in Deutschland sind ein ursprünglich menschlicher Fehler-und so süß die sind, sie gehören nicht hierher-man jagt sie, weil man heimische Arten (vor allem bedrohte Vögel) schützen will. Man versucht ihre Population klein zu halten-und es gibt mehr als genug Waschbären-erst Recht in Amerika, wo sie ursprünglich herkommen, als das sie es in ihrer Population schwer haben könnten.
Wenn du Tiere liebst, dann erkundige dich besser-Dokumentationen und auch Sachbücher sind in solchen Fällen empfehlenswert.
Kommentar von mikewolfmikewolf 30.07.2012Zu der Frage hier habe ich nun alles geschrieben, und sage nur noch folgendes. Es scheint keinerlei Einsicht vorhanden zu sein.
@ Chintao
Entscheidungen, die Wildschweine zu schießen, wurde in einer sehr kurzen Zeit gefällt, ganz zu schweigen davon, das die Konzepte der Tierschutz-Verbände ignoriert wurden, obwohl das ihr Themengebiet ist.
Das ist der größte Blödsinn den ich je gelesen habe. Ich will nicht sagen das Tierschutzverbände, Nabu oder BUND keine guten Dienste machen, doch in kenne Massen an Beispielen woran man erkennt das solche Verbände keine Ahnung von der Realität haben. Es wurde in Namen des NaBu eine komplette Wiese unter Naturschutz gestellt um eine aussterbende Ameisenart zu retten, Komisch nur das diese Art dort niemals vorhanden war und auch nie vorkommen wird. Dabei wurden aber 1000te € an Steuergelder aus dem Fenster geworfen.
Eine anerkannte Waldfachbeauftrage von Greenpeace hat den Bayr. Forst verklagt weil im Spessart angeblich ganze Ulmenwälder gerodet wurden. Das lustige bei der Sache ist, diese Waldfachfrau hat von Bäumen und Wald nachweislich keine Ahnung, denn sie hatte dies weder erlernt, oder Fachwissen. Sie legte im Jahr 2011 Bilder von kompletten flach liegenden Bäumen vor. Lol das waren aber keine Fotos von Bäumen die der Forst gerodet hatte, sonder die stammten vom Sturm Kyrill von 2007, somit eine absichtliche Lüge. Ein weiteres Foto zeigte einen Wald ( Luftbild, ) der komplett ausgelichtet wurde. Auch hier eine Lüge, denn das Foto zeigte den Wald im Frühjahr wo er keine Blätter besaß. Unterstützung fand Greenpeace von BUND, der sich so lächerlich täuschen ließ. Soviel zum Thema Fachwissen.
Noch ein Beispiel gefällig mit wieviel Schwachsinn solche Verbände arbeiten ? Der Vogelschutzbund brachte es 2008 / 2009 durch das der Kormoran in ganz Deutschland unter Schutz gestellt wurde. Die Leute die es aber betreffen wurden nicht gefragt, und diese Leute gingen einige Jahre gegen dieses Gesetz vor. Doch der Vogelschutzbund meinte nur: " Die Angler , Fischer, Teichwirte, und Berufsfischer denken ja nur an ihre Zuchtfische, aber nicht an das Tier. Es zeigte aber das solche Naturschutzer nur mit halben Hirn Agieren. Denn durch den totalen Schutz dieses Vogels , wurden seltene Fische fast ganz ausgerottet. Natürliche Bestände der Äsche, Bachforellen , Saiblinge und Aal wären ausgerottet worden, wenn Fischer und Angler die Bestände nicht künstlich aufrechterhalten hätten. In meinen Augen sind solche Vögel, damit meine ich die Naturschutzorganisationen , oft ein Beispiel für totale Inkompetenz.
@ Felini Nur noch ein kleiner Nachtrag Neozoen und Naturschutz. Leider muß ich auch hier die negativen Seiten solcher Verbände aufzählen. In jeder Gemeinde gibt es doch private und öffentliche Naturschutzverbände und Vereine. Diese haben doch bestimmt auch Treffen , und auch Jugendgruppen. Warum gehen diese erbände nicht in die Natur und beseitigen Müll, bzw entfernen Neophyten. Ich kenne ca 5 Plätze wo das Herkuleskraut alles andere verdrängt, ebenso andere Plätze wo das Indische Springkraut sogar die heimische Brennesel verdrängt, oder am Rande eines Natur und Wasserschutzgebietes der Riesenknöterich einfach stehen gelassen wird, und das dazu noch auf einem Naturlehrpfad. Sorry ich sage es einmal Knallhart...haben die noch alle Tassen im Schrank ? Wenn man als Organisation sich nichtmal um solche Probleme kümmert, frage ich mich was dann solche Verbände eigentlich vermitteln wollen ? Wandertermine, oder Ausflüge mit Buss oder Rad stehen fast jede Woche in der Tageszeitung, doch richtige Öffentlichkeitsarbeit erkennt man nur einmal im Jahr, und da zu Ramadama ( nein nicht das aus dem Islam ) Ramadama = Räumen tun wir = Bayr für Tag der sauberen Natur um Müll zu entfernen.
Oder warum kippt der Bund dieses Gesetz der Neozoen und Neophyten nicht ? Oben hast du aber richtig geschrieben. Das Gesetz bezieht sich nur auf Neozoen die andere Tiere und Pflanzen nicht negativ beeinflussen. Wer aber kann das so genau sagen, das der Waschbär, wie auch der Marderhund nicht doch Tiere sind die andere heimische Tiere im Bestand bedrohen. Der BUND war es glaube ich, der einmal sagte. Der Waschbär bedroht keine Vogelart, denn es wurde noch kein Raub eines Nestes beobachtet. Ich frage mich aber, Nur weil es nie beobachtet wurde, kommt sowas nicht vor ? Ich kann nur mit dem Kopf schütteln.
In Brandenburg, oder Meck Pomm .... gibt es schon wilde Emus. Gehts noch ? Ich wette in 15 Jahren wird man auch sogar die ausgesetzte Rotwangenschildkröte in Bayern und den Ochsenfrosch in NRW auf die Liste der eingebürgerten Tiere setzen. Hier das genaue Zitat. “Neozoen sind Tierarten, die nach dem Jahr 1492 unter direkter oder indirekter Mitwirkung des Menschen in ein bestimmtes Gebiet gelangt sind und dort wild leben.
Kommentar von mikewolfmikewolf 30.07.2012Hier der Wortlaut des Gesetzes. Neozoen sind Tierarten, die nach dem Jahr 1492 unter direkter oder indirekter Mitwirkung des Menschen in ein bestimmtes Gebiet gelangt sind und dort wild leben. Es können etablierte und nichtetablierte Neozoa unterschieden werden. Etablierte Neozoa sind Tierarten, die einen längeren Zeitraum (mind. 25 Jahre) und/oder über drei Generationen existieren.
Kommentar von chintaochintao 01.08.2012Okay, ich gebe dir recht, was es angeht, das die Verbände auch viele Fehler machen, klar, aber ich denke, die Antwwort geht trotzdem an dem Gesagten vorbei, denn das die Aufgabe der Verbände selbst nicht zur Genüge erfüllt wurde heißt ja noch lange nicht, das es nicht ihre Aufgabe war, das sie nicht in der Lage waren, die Hürde zu überwinden. Ich denke, man kann hier auch prinzipiell unterscheiden und nicht die Institution des Tierschutzverbandes verantwortlich machen. Außerdem wurde bei der Entscheidung weniger auf die Verbände gehört, sondern im Vordergrund die Anliegen der Gesellschaft geachtet. Das dann niemand Einspruch erhob, ist leider traurige Gegenwart. Aber genauso, das niemand aus der Gemeinde sich auf die Wahrheit besinnt, das lieber weitergedacht wird, es werden schon andere Gemeinden, Kommunen und Länder einen guten Plan entwerfen, um eine (kontinuierlich) wachsende Population von Wildschweinen zu ermöglichen.
Doch, ich verstehe, was du meinst, jedoch meinte ich nie, das eine Kaninchen-Population sich nicht anpassen könnte oder das der Fuchs in seinem Nahrungsaufnahme-Verhalten verkehrt wäre und weichen müsse, es müsse sich bloß eine Lösung finden, den Kaninchen-Jungtieren in unserem Park einen Schutz zu vermitteln oder die Population unter Beobachtung zu stellen, um drastische Folge-Schäden zu verhindern.
Wieist das jetzt ? Würdest du auch sagen, es passt jemand auf ? Wenn ja, dann könnte ichmich entspannen, wenn nicht, würde ich aufklären müssen. So stelle ich mir das zumindest vor.
-Das ein Rudel von 3-4 Füchse, die sich in der Parkregion ihr Revier gelegt haben, nicht innerhalb weniger Monate vorhandene vielleicht 60 Kaninchen reißen könnten, um Nahrung zu haben, glaube ich nicht.
Soweit von uns :-) lg ct
Kommentar von pecudispecudis 01.08.2012-Das ein Rudel von 3-4 Füchse, die sich in der Parkregion ihr Revier gelegt haben, nicht innerhalb weniger Monate vorhandene vielleicht 60 Kaninchen reißen könnten, um Nahrung zu haben**, glaube ich nicht.**
Eben das ist Dein Problem - Du GLAUBST , und gegen Glauben ist kein Kraut gewachsen. Hättest Du Dich mit den Zusammenhängen bei Räuber-Beute-Systemen oder mit der tatsächlichen Populationsentwicklung bei Kaninchen, Füchsen & Co in Städten mal beschäftigt, würdest Du WISSEN, daß das ganz einfach nicht so funktioniert.
Schau Dir doch die Zahlen oben einfach noch mal an: Kaninchen vermehren sich ERHEBLICH VIEL SCHNELLER als Füchse. Eine Fähe zieht einmal im Jahr vielleicht 4 Junge groß. In dieser Zeit hat ein Kaninchen schon 20 -40 Nachkommen in die Welt gesetzt, und deren Nachkommen sind auch schon wieder unterwegs!
Kommentar von chintaochintao 02.08.2012Um das zu erklären, muss ich nochmal zurück auf einem anfangs geposteten Kommentar von mir, und zwar den, das das Gartenbauamt - also das Amt, das seinen Sitz auch direkt im Park hat, das müsste das Gartenbau-Amt sein - in der Grünanlage, die ich speziell meine, damals schon "Probleme" mit den Kaninchen hatte, und zwar soweit, das sie sich willkürlich ihre Baus graben und dadurch weite Flächen "verunstalten". Hier wurde auch darüber diskutiert, inwiefern die Tiere in Überpopulation vorkommen und welche Wege es geben würde, diese umzukehren. Das Parkgebiet ist echt klein, ich sage mal schätzend, 2km groß im Umfang. Dadurch also, das es nicht genügend Platz gibt und auch geben darf, um sich verschiedene Baus zu graben, bleibt als einzige Variante das weglaufen - was ja schließlich ein Teil der Natur der Kaninchen ausmacht, weil sie es täglich bezüglich der Hunde tun müssen, mittlerweile sind Schilder ausgestellt, die Aussagen, die Hunde sollen nicht frei laufen gelassen werden, auch wegen der Kaninchen-Population [...]. Es kann allerdings zum Problem werden, wenn die Füchse wissen, wo sie ihren Hunger stillen können, dann nämlich, darf es keine Generation dauern, bis ein Großteil der Tiere gerissen ist. Ich vermute schon sehr stark, das kein Fuchs sich einem so extremen Ausgleichslauf anfügen wird - dennoch ist der Gedanke Greul erregend. Die ursprüngliche Empfindung, die meinen Gedankengang startete, war die, das gerade die Situation der - friedlichen - Kaninchen in einer Grünanlage mitten in Berlin der Umgebung einen geborgenen, stillen und auch friedlichen Charakter vermittelt, auch weil die Kaninchen praktisch darum Kämpfen mussten, ihre Integration zu erlangen.
;-) Lg ct
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kaninchen haben viel feinde nicht nur Füchse auch Wiesel und viele greifvögel wildkatzen auch hauskatzen jagen sie. darum produzieren kaninchen viele nachkommen. durch natürlich Feinde werden sie nicht bedroht. verluste werden durch ihre hohe vermehrungrate schnell ausgeglichen. was passiert wenn die natürlichen Feinde fehlen hat man in australien gesehen-. außerdem werden auch sehr viele Kanichen von autos plattgefahren. auch ist die Hauptnahrung des Fuchsed die Maus. auch kaninchen gehören zu ihrer natürlichen beute . füchse bedrohen den Bestand der Kaninchen nicht. kein einziges Raubtier in seiner natrürlichen Umgebung bedroht den Bestand seiner Beute. das passiert nur wenn der Mensch tier da ausetz wo sie nicht hingehören wie Australien. oder der Mensch bedroht die Tiere selbst
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Also mal ehrlich: erklär mir deine Sorge um Kaninchen, Mäuse in der Stadt bitte mal rational!
Kommentar von chintaochintao 28.07.2012Wenn die Kanninchen-Jungtiere ausbleiben, kommt es zu keiner weiteren Population. "Bis hierher und nicht weiter" - Buddha. Das erklärt sich doch von selbst.
Lg ct
Kommentar von findescieclefindesciecle 28.07.2012Gehen wir doch mal davon aus - die Füchse würden die Population der Junghasen ersthaft gefährden.....
Die Frage ist: "Was ist das Wertvolle an Kanninchen" und "Mäusen" in der Stadt??? Es ist doch seltsam - beide werden als Schädlinge gehandelt - Kanninchen und Friedhöfe und Stadtgärten sind ja nun wirklich ein ausgelutschtes Thema in der Lokalpresse (Es sind Schädlinge!).
Ich möchte doch nur deine Argumentation lesen, warum? Um Nacht- und Taggreifen Nahrungsgrundlage zu bieten? Oder Mardern? Oder Turmfalken? Du musst doch sagen können, aus welchem Grund dir die Schädlinge am Herzen liegen? Ich wills einfach verstehen!
Kommentar von chintaochintao 28.07.2012Ich finde man kann sich im Konflikt von Zivilisation und Natur-Ursprünglichem nicht auf die Seite der Zivilisation stellen. -Der Mensch läuft Gefahr, sich durch eine solche Handlungsweise selbst zu vernichten. -Und sei es drum: Im Kleinen zeigt sich die Einstellung, die im Allgemeinen getan wird. Die Natur, vorallem in Großstädten ist bereits so bescheiden, das jede kleine Zusätzlichkeit wertvoll ist und sogar nur noch umso schwerer wirken kann. Ich denke mir, das es generell wesentlich ist, in seinem eigenen kleinen Rahmen, verträglich handeln zu können, und daraus erspringt dann die Achtung von allgemein Kleinerem.
Es ist letztlich eine Frage nach dem, was einen Menschen ausmacht. Das kann aber nicht ein stumpfes Sich-auf-hohe-Wirtschaftlichkeit-Stützen sein: Um wirklich Großes zu erreichen, müssen wir lernen mit der Natur pflegsam umzugehen. Es gibt Leute, die finden es richtig, die Wildschweine abzuschießen, anstatt sich von vorhandenen Konzepten leiten zu lassen - also Konzepten, die die selteneren Lebewesen von der Stadt fernhält. Das ist doch immer so: es gibt Lösungen, aber keiner will sie umsetzen.
Und letztlich sind Kanninchen alles andere als störende Nummern, sie sind friedliche Lebensformen - und das seit Anbeginn an - und fressen im Wesentlichen bloß Gras.
Lg ct
Kommentar von chintaochintao 28.07.2012In dem Augenblick nämlich, in dem der Mensch missachtet, das die auf den "Roten Listen" stehenden Tiere zu schützen (und nicht zu schießen) sind, entfernt er sich von dem Weg, der aus Erfahrung gezeichnetwurde, um den Ausweg aus der allgemeinen Problemsituation zu finden.
Lg ct
Kommentar von findescieclefindesciecle 28.07.2012Ok verstehe- vergessen wir mal die Sorge um die Kanninchen: Du bist fachärztlich gut aufgehoben? Es ist sogar meine Pflicht, Dich an der Stelle zu fragen, ob Du Dich ärztlich gut versorgt fühlst.... Wenn nicht, schreib einfach deine Postleitzahl und ich such dir eine Adresse raus, wo Dir mit Empathie zugehört wird!
Kommentar von chintaochintao 28.07.2012Ich denke nicht, das es richtig ist, in einem solchen Falle, einfach nichts zu tun unddaraufzu warten, das sich die Situation von alleine klärt. Ich finde es falsch, das der Mensch sich seine Fähigkeit abredet, bei der Umsetzung seiner Pläne, seinen Verstand und seine Vernunft zu gebrauchen.
Ich meine das sogar sehr ernst - wenn der Mensch die Roten Listen missachtet, sind sie nichts mehr Wert; und wenn soetwas wesentliches nichts mehr wert ist, dann ist das ganze Konzept des Menschenerhalts am Wanken.
Es kann doch nicht sein, das die einzige Lösung hier diejenige ist, entweder nichts zu tun oder das Gegegenüber zu vernichten.
Lg ct
ps: und meine kanninchen...das ist doch wohl sehr weit entfernt.
Kommentar von BevarianBevarian 29.07.2012Pruuust - lustiger "Dialog"... - seit wann stehen Karnickel auf der Roten Liste?!?
Kommentar von chintaochintao 29.07.2012Ja, stimmt schon, doch sie tun es - wenn sie es noch nicht tun - vielleicht schon bald. Auch die Waldmaus steht drin, die Standart-Maus.
Lg ct
Kommentar von Feline27Feline27 30.07.2012Ja, sie steht in der "Roten Liste", wie (so meines Wissen) fast JEDE Tierart! Aber nicht im Sinne von bedroht...in dieser Liste wird der Bestand der Tierarten aufgenommen, die Waldmaus steht unter "least concern"-d.h. nicht im mindesten bedroht. Hier der Link:
http://www.iucnredlist.org/details/1904/0
Das mit "auf der roten Liste stehen", ist im allegeimen aber ein (so gesehen ungeschickter) Begriff für Tiere die auf der roten Liste unter "endangered" und/oder "critically endangered" stehen.
LG
Kommentar von Feline27Feline27 30.07.2012Und weder Maus noch Kanninchen sind "endangered", stehen also nicht auf "sprichwörtlich" roten Liste- hätte ich noch dazu schreiben sollen...
Kommentar von Feline27Feline27 30.07.2012Ach ja, das "Sprichwort" war übrigens lange Zeit richtig (da waren nämlich nur bedrohte Arten drauf)-und eine solche Liste gibt es auch immer noch. Nur ist es bei der "großen" roten Liste anders-eine Vorsorge: Man will nach Möglichkeit den Bestand aller Arten überwachen, um frühzeitig eingreifen zu können (so hab ich es verstanden).
Es folgt ein Zitat von der Startseite http://www.iucnredlist.org/about/red-list-overview):
This goal includes the "traditional" role of the IUCN Red List in identifying particular species at risk of extinction. While the role of the IUCN Red List in underpinning priority-setting processes for single species remains of critical importance, the goal has been expanded to encompass the use of data from the Red List for multi-species analyses in order to identify and monitor trends in species status and to catalyse appropriate conservation action.
Und nein, ich mag das jetzt nicht übersetzen...
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Die Natur regelt sich von selbst. Eine Überpopulation von Füchsen dezimiert den Hasenbestand, bis nicht mehr genug Nahrung für alle da ist. Im Folgejahr werden durch die Nahrungsknappheit deutlich weniger Füchse geboren, so daß die Hasen- und Maupopulation wieder erstarken kann. Ein ewiger Kreislauf.
Neben Füchsen und Hasen sind übrigens auch wieder Waschbären unterwegs. In Ermangelung von natürlichen Feinden zuweilen auch als Plage.
Ich lebe auf dem Land, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen und das Gleichgewicht, wie oben beschrieben, sehr schön beobachtet werden kann.
Kommentar von chintaochintao 28.07.2012Waschbären, wah ;) Nein. In der Stadt, in den Stadtparks kann sich die Natur nict auf diese Art und Weise erholen. Wenn eine generation von Kanninchen ausbleibt, dann kann das zu einem echten Problem werden. Wobei... ich weiß gar nicht genau, wie lange Kanninchen trächtig sein können, in ihrem Leben.
Lg ct
Kommentar von pecudispecudis 28.07.2012Wenn eine generation von Kanninchen ausbleibt, dann kann das zu einem echten Problem werden
FÜR WEN?
Kommentar von Feline27Feline27 28.07.2012Für niemanden-nicht mal für die Kanninchen, die geschlechtsreifen Tiere können nämlich locker mehr als eine neue Generation zeugen (und zwar nicht in ihrem gesamten Leben sondern schon innerhalb eines Jahres).
Kommentar von Feline27Feline27 28.07.2012Abgesehen davon, dass Kanninchen auch zuwandern können, da es diese Tiere überall zur genüge gibt.
Kommentar von chintaochintao 28.07.2012Für die Kaninchen, dann für mich. Ich hatte da so ein scheiß Erlebnis, das mir den Glauben daran genommen hat, das Fuchs und Has friedlich nebeneinander leben. Und wenn ein kleiner Rudel von 3-4 Füchsen sich in einem kleinen Park an den Kaninchen vergreift, sich das angewöhnt, dann immer wieder die Jungtiere reißt, dann besteht eine wesentliche Gefahr für den allgemeinen Fortbestand. Und ich finde, dagegen muss man was tun.
Lg ct
Kommentar von chintaochintao 28.07.2012"Erkennet die Probleme, wenn sie noch klein sind!" - Tao-Te-King
Kommentar von Feline27Feline27 28.07.2012Das Rudel "vergreift" sich nicht-Rudelbildung ist übrigens eher selten-vielleicht war es ja eine Fähe mit ihren älteren Jungtieren?
Der Fuchs folgt seiner Natur-und wenn es viele Kanninchen gibt wird er diese jagen. Niemand sagt, dass Füchse und Kanninchen friedlich nebeneinander leben-das wäre gegen die Natur. Der Fuchs ernährt sich vorwiegend von Mäusen und auch Kanninchen (in der Stadt sicherlich auch von Abfällen)-du kannst diese Tiere ja schlecht zu Vegetariern erziehen nur weil die Kanninchen ach so niedlich sind (sind sie, keine Frage). Hunde und Katzen werden ja auch mit Fleisch gefüttert (selbst wenn die Besitzer Vegetarier sind)-sie brauchen das-und für das Fleisch müssen andere Tiere sterben.
Was die Jungtiere angeht: Natürlich fallen junge und unerfahrene Tiere "Raubtieren" (ein dummer Begriff, da sie ja niemanden berauben sondern sich nur ernähren) viel eher zum Opfer-das passiert aber überall, nicht nur in der Stadt. Die Füchse müssen sich das Reiße von Jungtieren nicht angewöhnen, sie erlegen (wie alle "Raubtiere") die Tiere, die sie am leichtesten bekommen: Alte, Kranke und Unerfahrene. Darum vermehren sich Kanninchen auch so stark-etwa 90% der Jungtiere überleben nicht-das ist nicht nur in der Stadt so, sondern überall.
Natürlich ist es nicht schön zu sehen, wie ein Tier ein anderes tötet-kann es sein, dass du eine (oder mehrer) erfolgreiche Fuchsjagden gesehen hast und deshalb beunruhigt bist?
Eine allgemeine Gefahr für den Fortbestand besteht dadurch nicht-das wäre nur der Fall wenn überall, immer, alle Kanninchen von Füchsen und anderen erlegt werden. Sollte der Bestand in diesem kleinen Park zurückgehen oder einbrechen (was ich eher weniger annehme) ist mit nichten der allgemeine Fortbestand der Art gefährdet.
LG
Kommentar von Feline27Feline27 28.07.2012Kannst ja mal google- oder hier ein Link: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/forsten/wildtiere/de/wildkaninchen.shtml
Ansonsten hier die gewüsnchte Info: Tragzeit 30 Tage. Unter optimalen Bedingung 7-mal pro Jahr. Geschlechtsreife schon mit 8 Monaten-der Rest hängt davon ab wie lang das Tier lebt.
Das Sprichwort "Die vermehren sich wie dir Kanninchen" macht durchaus Sinn ;)
Kommentar von chintaochintao 28.07.2012Ja, das ist interessant. danke.
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So, jetzt nochmal eine Anwort (das Kommilabyrinth ist ja ziemlich undurchsichtig).
Wenn die Frage war: Stehen die Populationen von Kanninchen, Wildschwein und co. unter Beoabchtung? So lautet die Antwort JA!
Natürlich stehen die Wildtierbestände in Deutschland unter Beobachtung. Auch in den Städten (wo man aber eher eine Überpopulation befürchtet und entsprechend oft Massnahmen dagegen ergreift). Also ja, es würde auch auf fallen, wenn die Tiere bedroht wären-und zwar den Fachleuten (das sind die, die im Gegensatz zu dir wissen und nicht glauben).
Allein mein Kommi zu den Waldmäusen hätte dir das klar machen können: IUCN Red List, das ist die internationale Instanz (falls du den Behörden hier nicht traust).
Wenn du es immer noch nicht glaube willst (und das willst du offensichtlich aus mir völlig schleierhaften Gründen nicht), dass der Bestand der Stadtkanninchen nicht durch den Fuchs bedroht ist-dann geh mal zum Amt für Umwelt und Naturschutz (das Gartenbauamt ist nämlich nicht für die Tiere zuständig-auch hier wiederhole ich mich), versuch dort zu den Fachleuten (die im Gegensatz zu dir über die Tiere und das Ökosystem Bescheid** wissen** ) zu kommen und erklär denen, dass sie keine Ahnung haben-viel Spaß dabei. Oder noch besser versuch mal die vom IUCN anzuschreiben-bin gespannt, was die sagen.
Zu den Wildschweinen: Vieler Orts gibt es zuviele, weil man mit dem Schießen nicht hinterher kommt-dort wächst die Population unerwünschter Weise kontinuierlich, sodass eine Überpopulation entsteht und die Tiere durch Seuchen stark gefährdet sind. Wo die Population lokal geringer ist wird sie geschont-das reicht, damit der Bestand wieder wächst. Eine kontinuierlich, also dauerhaft, wachsende Population ist unnatürlich und schädlich. Der Bestand ist durch Platz und Nahrung limitiert, gibt es zuviele Tiere auf zu kleiner Fläche müssen sie verhunger und/oder bekommen Seuchen und der Bestand bricht ein. Wichtig ist für jede Tierart ein stabiler Bestand und der wird-zumindest hierzulande-tatsächlich durch Menschen sicher gestellt.
Zu den Kanninchen nochmal: Die Jungtiere brauchen keinen Schutz-es gibt so viele, dass der natürliche Verlust von 90% (auch eine Wiederholung) problemlos ausgeglichen wird-die Population wächst meist sogar noch, anstatt stabil zu bleiben. So viele Füchse (die übrigens nicht hauptsächlich Kanninchen jagen) und Marderartige kannst du in der Stadt gar nicht unterbringen, dass die die Beutetiere ausrotten.
Und jetzt blamierst du dich entweder bei den Fachleuten oder du glaubst mir und den anderen (vielleicht informierst du dich auch lieber selber) und lehnst dich zurück, da es kein Kanninchenproblem (in deinem Sinne) gibt.
LG Feline ( @ Wolf: mit "e", aber danke für den Link, ich finde die Seite ziemlich gut ;)
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Die Frage ist derart schräg und zeugt von ausgeprägter Unkenntnis der natürlichen Lebensläufe und Abläufe und der natürlichen Regelung des Gleichgewichts.
Je mehr der Mensch sich in natürliche Abläufe, auch in der Stadt, einmischt, je mehr gerät das natürliche Gleichgwicht durcheinander.
Und mal ganz ehrlich, wer braucht schon Kanninchen im städtischen Park oder auf dem Friedhof? Dann ist es doch gut, wenn durch den Fuchs und andere Raubtiere der Bestand dezimiert wird. Dann muss der Mensch nicht eingreifen.
Kommentar von chintaochintao 28.07.2012Park nicht Land! Dann ist auch keine Unkenntnis verarbeitet.
Kommentar von LachlanLachlan 29.07.2012chintao, häää? Weist Du eigentlich noch, was Du für einen Stuss von Dir gibst? Ich habe da so meine Zweifel.
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Antwort von Serbja75 28.07.2012
Keine Ahnung, ob in Deiner Stadt eine spezielle Art des Kannen-Ninchen lebt; das es dann aber sicher zu schützen gilt. Sollte es sich um das gemeine Kaninchen handeln, kannst Du 1. So viele Kaninchen wie möglich einfangen und für die Sicherung des Bestandes in Deinem Garten oder auf dem Balkon sorgen oder 2. eine Fuchsfalle bauen oder 3. Nicht mehr in den Park gehen, damit Du nicht mehr so traurig sein musst!
Kommentar von Feline27Feline27 28.07.2012Fallenstellen ist gesetzlich reguliert-wer einfach eine Fuchsfalle baut und einsetzt macht sich strafbar! Ich gehe davon aus, dass es normale Kanninchen sind (und deren Bestand ist sicher nicht bedroht)-Aber Punkt 1 find ich super-auch wenn die Tiere zur artgerechten Haltung verdammt viel Platz brauchen-muss halt ein größerer Garten her ;)
1 es sind Jungtiere, die gerade rumlaufen gelernt haben, keine "Säuglinge". -Es ist generell schade, das das Gartenbauamt faxen macht, weil die Kaninchen gelegentlich ihren Bau wechseln beziehungsweise neue graben, und wenn jetzt noch der Fuchs dazu kommt und sich in den Parks sein Revier legt, dann ist damit ein neues Problem entstanden.
2 Ich habe den Fuchs nicht ausgenommen. Das steht nirgendwo!
Allgemein stimmt es ja, das der Naturschutz in Dtlnd. weiter entwickelt ist als in anderen Teil-Gebieten der Erde, ich habe deshalb auch weniger Befürchtung, das etwas drastischeres passiert, aber ich bin mir unsicher, ob das Gartenbau-Amt, das für die Parks zuständig ist, von alleine handelt oder ob der Bürger per Eigeninitiative eingreifen muss.
Lg ct ;-)
Naja, da es keinen Grund zum Handeln gibt handelt auch niemand. Zuviele Kanninchen auf einer kleinen Fläche sind auch nicht gut (deshalb bejagt man sie ja auch manchmal in den Städten, wenn natürliche Feinde, zB Füchse fehlen oder in zu geringer Menge vorhanden sind).
Stell dir vor, du setzt 20 Kanninchen in deinem Garten aus (dieser ist eingezaunt und mit einem Netz gesichert). Diese Tiere werden sich immer weiter vermehren bis sie anfangen zu verhungern und/oder durch Seuchen sterben-so in etwa reguliert sich der Kanninchenbestand, wenn sie nicht gefressen werden-ob das soviel besser ist bezweifle ich.
Die Jungtiere haben, im Gegensatz zu Neugeborenen (du hast in deiner Frage Neugeborene geschrieben, darum hab ich das aufgegriffen ) eine reelle Chance den Füchsen zu entkommen-natürlich schafft das aber nur eine gewisse Anzahl.
Wenn du den Fuchs nicht ausnimmst-was soll dann deiner Meinung nach passieren? Füchse jagen Kanninchen-das wirst du ihnen nicht abgewöhnen können.
Sollte der Fuchs übrigens zur Plage werden wird man auch ihn dezimieren (wie die Kanninchen)-er fällt wie sie unter das Jagdrecht und darf (genau wie die Kanninchen) ganzjährig bejagt werden. Du solltest die Einschätzung der Lage jedoch besser Fachleuten überlassen.
LG
Ich meine, das leicht verstanden wird, ich wolle mich gänzlich gegen den Fuchs und auf die Seite der Kaninchen stellen, was nicht mein ursprüngliches Anliegen war. Mir ging es urspünglich darum, die greulichen Gewalttaten der Füchse an den Jung-Geborenen verurteilend, Wege zu finden, die solch grausame Verbrechen verhindern können, zum Schutz der Kaninchen-Jüngen und zum Überleben der Füchse.
Lg ct
Hier sage ich Trollfrage um mit Absicht alle richtigen Antworten, schön trollig ein Liebeskaninchenkommentar zu geben. Wie oft soll man dir das nun noch erklären. ??
Wenn ich mich informieren will, ob das staatliche System ein Auge auf die Kaninchen wirft ??? Trollfrage? Die Zuständigkeiten ändern sich mit der Zeit - das ist das Natur-Gesetz - und ich wollte mich auf dem Wege erkundigen, ob ich selbst aufmerksam machen muss, oder nicht, schließlich arbeiten die Garten-undGrünpflegeämter ja mit Personal, das das schon jahrelang macht.
Lg ct
Und nochmal das Ganze (gut, dass es immer noch zu warm zum schlafen ist -_-).
Ich hab verstanden, dass du nichts gegen Füchse hast-aber gegen diese "gräulichen Gewalttaten" (die Wortwahl ist übrigens...ach, kein Kommentar) kann und braucht man nichts tun-du solltest die Natur respektieren! Es ist Fressen und Gefressen werden. Es gibt viele junge Kanninchen, und nur wenige werden überleben (aber genau darum werden ja auch so viele geboren). Der Fuchs begeht kein Verbrechen-er ernährt sich!!!!!
Du solltest in jedem Falle mal mehr Tierdokus schaun (am Besten entweder über die heimische Tierwelt oder über Raubtiere: Tiger, Löwen usw), vielleicht verstehst du ja dann, was es mit der Nahrungskette auf sich hat-auch süße und kleine Tiere werden gefressen-und das ist kein Verbrechen. Nur eine Warnung: Da sieht man öfter wie ein Tier ein anderes jagt, tötet und frisst-weil genau das der Lauf der Dinge ist.
Ein Verbrechen ist, wenn der Mensch anfängt Tierarten auszurotten weil sie ihm im Weg sind oder er ein kommerzielles Interesse daran hat-oder wenn er meint sie hätten kein Recht zu Jagen, weil ihre Beute so niedlich ist.
Du scheinst Tiere zu mögen (und obendrein bist du anscheinend ziemlich sensibel)-aber deine Unwissenheit über die Natur macht mich echt fertig...
LG Feline
:-))) @ Feline wenn du weiter solche Antworten postest, lasse ich mich scheiden :-) lol
Nur kleiner üblich Wolf Nachtrag. Reportagen bitte keine RTL, RTL 2 , Kabel1, oder VOX Reportagen. Gute Sender für Real Reports sind ARD, ZDF , ARTE , 3 Sat und die Dritten Regionalprogramme.
????Erst aus dem nichts verheiratet und dann schon geschieden?????
Kein Wunder, dass die Scheidungsrate so hoch ist ;) LOL
Das mit den Sendern stimmt (allerdings erinnere ich mich auch nicht, dass auf den RTL usw Sendern je ein Doktumentarfilm zu dem Thema lief...ich denke, dass wäre denen zu anspruchsvoll).
Ich versuch ja nur, dem Fragesteller zu helfen-falsch verstandene "Tierliebe" (meist beruhend auf Unwissenheit und dem "Bambi-Syndrom"-der Begriff ist ausgeliehen) ist häufig der Grund für sehr dumme Aktionen die den Tieren und der Natur schaden statt nutzen. Beispiel für ct: Die Leute, die kleine Kitze einsammeln weil sie "alleine" sind (nur weil anscheinend immer noch nicht alle wissen, dass die Ricke sich zum Schutz des Jungen in einiger Entfernung versteckt hält) schaden den Tieren-und das passiert jedes Jahr wieder-ist so verlässslich wie Weihnachten.
Und Unwissen ist hier das eigentliche Problem: ct mag Kanninchen (die sind süß-da schließ ich mich an), weiß aber offensichtlich nichts über die Tiere und die Natur (wie auch immer das sein kann-_-) und hat nun gesehen wie der Fuchs eines der Kanninchen erlegt hat (so was sieht manchmal ziemlich unschön aus-und für sehr empfindliche Menschen ist das auch erschreckend-für die meisten ist es das nicht, aber es gibt solche "Sensibelchen"). Die Schlussfolgerung war nun, dass das Verhalten des Fuchses falsch war (da es so furchtbar erschien) und man etwas unternehmen muss. Tatsache ist aber, dass man sich erstmal ausführlich über ein Thema informieren sollte bevor man eingreifen möchte (und ich versuche, wie du und andere hier ebenfalls, zu informieren...zugegeben, der Erfolg ist gering-darum die Empfehlung mit den Dokus).
Wenn man sich nämlich nur ein wenig mit der Natur (insbesondere mit unserer heimischen) auskennen würde wüsste man, dass in diesem Fall kein Eingreifen notwendig ist da auch der (aus der Sicht empfindlicher Menschen) "grausame" Akt des Jagens und Tötens zu vielen Tieren dazu gehört und das eben die Natur ist.
LG-und ja, ich gebe die Hoffnung nicht so schnell auf-ich finde bei falscher Tierliebe ist Aufklärung wichtig-da haben Mensch und Tier das meiste von. Der Mensch kann seine Tierliebe dann sinnvoll ausleben, z.B. einfach indem er den Komposthaufen im Garten stehen lässt in dem der Igel überwintern kann. Und selbstverständlich indem er Fuchs und Kanninchen weiter so leben lässt, wie sie das schon seit ewigen Zeiten tun: Als Jäger und Beute.
:-)