YvonneS1 am 20.06.2009 um 9:05 Uhr
Durch ein Gespräch mit der Lehrerin diese Woche erfuhr ich, dass mein Sohn in der Klasse gemobbt wird. Er musste den Fußboden auflecken, bekam Füße ins Gesicht gedrückt, wird bedroht etc. Er hat es mir jedoch nicht selber erzählt, da er zu große Angst hatte, dass er von den Kindern dann verprügelt wird. Andere Kinder haben das dann mal beobachtet und zu Hause erzählt und deren Eltern haben dann dem Elternsprecher und der Lehrerin Bescheid gegeben. Die Eltern der Kinder, die meinen Sohn gemobbt haben, haben sehr unterschiedlich resgiert. Ein Vater meinte gleich, dass sowas nicht sein darf und er will seinen Sohn zur Rechenschaft ziehen, eine andere Mutter sagte gar nichts dazu, eine dritte Mutter, stritt alles ab und meinte, mein Sohn würde lügen. Da ja aber die anderen Kinder das alles gesehen haben, kann es ja gar nicht gelogen sein. Wie helfe ich meinem Sohn (9 Jahre), das erlebte zu verarbeiten und Selbstbewußsein zu bekommen???

psychologische Hilfe und-einen Selbstverteidigungskurs für den Notfall?
Schau mal rein bei www.focus.de ,da war vor kurzem ein guter ARtikel auf der Titelseite zum Thema Mobbing,mit konkreten Tipps und Herangehensweisen.
Manche Schulen haben bereits "STreitschlichter"unter den Schülern,manche Lehrer ignorieren das oft.
Hast Du schon mal über einen Schulwechsel nachgedacht?
Ich finde es GANZ SCHLIMM,dass das schon einem 9NEUN jährigem Kind passiert :-((.
Rede vernünftig mit ihm. Ohne mit zu heulen oder ihn über zu betuttern. Das hilft ihm nicht. Stärke ihn,bleibe sachlich und suche mit Beratern an der Schule oder einer anderen Erziehungsberatungsstelle WEge aus der KRise.
Oder am Schulamt.

da würde ich mich mal mit dem Rektor und Lehrerin zusammen setzen und gemeinsam überlegen was zu machen ist, denn das ist auch ein Problem für die Schule, sie darf so was nicht dulden Alles Gute

Ich kann dir auch nur das Gespräch mit den Lehrern empfehlen.
Vielleicht sollte auch mal die Frage erlaubt sein, warum die nichts mitbekommen haben.
Die Lehrer müssen nun massiv einschreiten und den Kindern unmissverständlich deutlich machen, dass dies nicht geduldet wird.
Darüber hinaus würde ich an deiner Stelle eine Klassenkonferenz vorschlagen, wo über diese Schüler verhandelt wird.
gottesanbeterin am 21. Juni 2009 12:23 500 DH!

Ich würde nochmals auf einen Elternabend Mit Rektor , Leher und betreffenden Eltern der Kinder bestehen, es sollte nochmals darüber gesprochen werden, mit Ankündigungen von weiteren Maßnahmen (wie Schulverweis) wenn das nicht aufhört.
Es ist u.a. Aufgabe des Rektors und der Lehrer jetzt zu handeln und es nicht nur bei einem Gespräch zu belassen.
Dein armer Junge, mir würde das Herz bluten...
Ich würde so viel Druck machen wie nur geht, dem Rektor auch androhen,dass du dich an die Öffentlichkeit wendest, wenn er nicht handelt, bzw. dein Kind dann auch von der Schule nimmst.
Mit deinem Jungen solltest du immer ganz viel sprechen und überlegen ihn zur Selbstverteidigung anzumelden. Du musst ihn stark machen, er muss lernen sich zu wehren.
gottesanbeterin am 21. Juni 2009 12:23 600 DH!

Ganz ehrlich - das würde ich nicht alleine versuchen! Wenn er schon so große Angst hat, daß er Dir das noch nicht mal erzählt, dann weiß ich nicht, ob Du ihn momentan überhaupt wirklich erreichst! Überleg mal, ob Du vielleicht mal mit einem Kinderpsychologen drüber sprichst, der hat mit Sicherheit die besseren Ratschläge!
Zunächst einmal fände ich es gut, dass/wenn auch von Seiten der Schule etwas getan wird/würde. Die Sicherheit in der Schule und auch auf den Hin- und Heimweg fällt in die Zuständigkeit der Schule. Das Problem sollte im Klassenverband besprochen werden, es sollten Regeln für den Umgang miteinander festgelegt werden. Sollte sich jemand nicht an diese Regeln halten, sollte es auch Folgen haben. Für Deinen Sohn empfehle ich Dir, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. In vielen Schulen gibt es heute schon Sozialarbeiter. Ansonsten bitte Deinen Kinderarzt und/oder ggf. auch die Schulleitung um Adressen von Psychotherapeuten für Kinder. Hier werden häufig auch Kurse zur Stärkung des Selbstbewusstseins u.ä. angeboten.
Wenn ein kind gemobbt wird, heisst das nichts anderes als das die schwäche(welche auch immer) ausgenutzt wird. Mit der zeit geht das so tief rein, das ein wehren der eigenen Haut, aus was für gründe auch immer, nicht mehr möglich wird. Es sollte das ziel sein, wieder soviel selbstvertrauen zu geben, das ein widerstand(wehren) zustande kommt.Es ist im endeffekt nur das selbstwertgefühl oder selbstbewusstsein was aktiviert werden muss. Dafür gibt es viele möglichkeiten: die verbale: die sehr wahrscheinlich noch mehr mobbing auslösen wird, Oder: Laß ihn trainieren, Boxen, Selbstverteidigung u.s.w. Nur wenn eine ernsthafte wehr oder selbstverteidigung zustande kommt, wächst auch so was wie respect. Und das ist der schlüssel zu allem. Ihn auf eine andere schule zu schicken löst nicht das problem oder nur teilweise, da ein seelisches problem schon vorhanden ist. Ich weiss, es ist ein harter weg, aber meinung nach der einzige. ER MUSS ES BEWÄLTIGEN.
an deiner stelle würd ich den kleinen sofort von der schule nehmen und ihn auf einer anderen anmelden.
Kinderpsychologen Villeicht auch in ein Kampfsportferein gehen ! Damit der es den Mobbern zeigen kann und mehr Selbstbewusst sein bekommt !
Mit 9 Jahren sollte die Schule mit den Kindern reden. Ihnen vor Augen an Beispielen führen wie es ist, wenn Kinder gemobbt werden. Auch sollte davon erzählt werden, das man bestraft wird, wenn so etwas passiert. Außerdem sollte noch mal ein Elternabend stattfinden mit diesem Thema. An die Eltern sollte appelliert werden, daß sie ihren Kindern ins Gewissen reden. Dein Sohn sollte den Mut haben, wenn was ist, dies sofort beim Lehrer zu melden. Wird hier auch durchgegriffen, dann wird es wohl aufhören.
Kampfsport. Das stärkt das Selbstbewußtsein und er kann sich bei der nächsten Attacke wehren.
Ich bin selbst Elternvertreterin und vor kurzem mit dem Problem Mobbing konfrontiert worden. Ich habe Elternabende einberufen, in denen die Lehrer die Situation schilderten. Jeder ,der Eltern musste sich eingestehen ,das irgendwann auch sein eigenes Kind betroffen sein kann. Ein Elternabend war sogar mit den Kindern und auf spielerische Weise konnten wir den Kindern das Ausmaß des Mobbings entlocken. Nicht nur Kinder wurden gemoppt, nein, auch Lehrer. In meiner Funktion als Elternvertreterin habe ich auf eine Klassenkonferenz gedrängt. Du mußt wissen, das unseren Lehrern manchmal auch die Hände gebunden sind und das die Schulleitungen nur reagieren wenn auch die Eltern rebellieren. Und bitte mache nicht den Fehler und schule dein Kind in eine andere Schule um. Wenn der Mobbingtäter meint er müßte sich benehmen, dann soll er doch umgeschult werden. Und noch was, Kinder ,die nur beim Mobbing zusehen, machen sich in meinen Augen selbst zu Tätern. Das war auch die Meinung anderer Eltern in unserem Fall. Ich würde dir gerne anbieten mir eine Mail zu schreiben. rellma63@yahoo.de Machs gut und viel Glück

schau mal hier ,dort findest du viele Infos über Mpbbing http://www.sternenstaub-hilft.de

klingt doof...aber so ist es halt... lehre ihn sich zu verteidigen, steck ihn in einen kampfsportlehrgang...boxen, karate usw...
und vorallem bring ihm bei, das die andern kinder alles idioten sind...selbstvertrauen ist gaaaaaaaaanz wichtig, sonst wird er später ein looser
gottesanbeterin am 21. Juni 2009 12:24 Ja, hast recht, das klingt sehr doof!
Ich würde mir an Deiner stelle fachkundige Hilfe holen. denn das was Du beschrieben hast, ist schrecklich, grausam und schwer zu verarbeiten. Gibt es in der Schule Sozialarbeiter oder psychologische Dienste? Wenn ja, dann nimm diese Angebote in Anspruch, falls nicht, frag doch mal nach, wo solche Hilfen angeboten werden. Ich hoffe sehr für euch, dass euch geholfen wird. ich weiß wie schwer das ist, mein kleiner Neffe musste so etwas auch mal durch machen. er ist jetzt auf einer anderen Schule und dort geht es ihm gut.

Was mit Deinem Sohn passiert ist, empfinde ich schon als sehr heftig. Deine Frage, wie Du Deinem Sohn hilfst, das zu verarbeiten, steht hier jedoch an erster Stelle. Da solltest Du Deinen Sohn unbedingt mit einbeziehen. Wenn er damit einverstanden ist, würde ich die Konfrontation in der Klasse unter Zusammenarbeit mit Lehrer, allen Schülern und am besten noch mit gut geschulten Trainern (Mobbing-Coach o.ä.) versuchen. Wenn er das psychisch nicht schafft, dann würde ich den Schulwechsel mit umgehenden "Therapie-Gesprächen" wählen. Nun weiß ich nicht, ob Du in der Stadt oder eher ländlich wohnst, und ob Du solche Möglichkeiten hast. Hatte gerade den Fall, dass meine Tochter in der 5. Klasse sehr unglücklich war und nach mehrfachem Nachfragen sagte sie, dass sie auf eine andere Schule wollte. War allerdings noch die Vorstufe von extremem Mobbing. Z.B. Du spielst nicht mit, wer hat dich gefragt, du bist schuld an..., Petze u.a. Ich habe mich sofort mit der Klassenlehrerin verständigt und bin sehr froh, dass ich bei Ihr ganz viel Verständnis und Unterstützung fand. Sie hat umgehend ein paar Vorschläge von mir in der Klasse umgesetzt und die Situation dadurch entspannt. Habe im focus auch den Artikel über Mobbing gelesen. War sehr hilfreich. Übrigens macht meine Tochter Kampfsport und ist Außenseiter. Wenn Du mehr Einzelheiten brauchst, sag Bescheid. Viel Glück!
was ist denn der anteil des kindes an solchem verhalten. irgendwas muss er ja gemacht haben um zu solchen auslöser zu führen.
gottesanbeterin am 21. Juni 2009 12:27 So ein Blödsinn, es gibt genug, ja zuviele, die andere gerne grundlos drangsalieren, jetzt sollen die womöglich auch noch die Verantwortung dafür haben?

SCHULE WECHSELN!
YvonneS1 am 21. Juni 2009 07:19 das löst doch das Problem an sich nicht, dann ist eben jemand anderes dran...es müssten doch die Kinder bestraft werden, die andere so erniedrigen und nicht noch die Kinder, die sowieso schon viel schlimmes durchmachen mussten, dann auch noch das Trauma erleben, die Schule wechseln zu müssen und Freunde zu verlieren....
gottesanbeterin am 21. Juni 2009 12:25 yvonne:DH!

habe schlimmerws in meiner schulzeit miterlebt glaub mir das wird immer so bleiben wenn du dein kind nicht wo anders in die schule bringst. ich habe es ausgehalten und nach der schule waren meine schulkollegen sehr nett zu mir weil ich mich selbst sehr geändert habe.auf jedem fall bringt sich in der schule nichts mehr er soll wo anders gehen ist vielleicht besser.
könnte Dein Sohn die Klasse wechseln in der gleichen Schule?
das möchte ich eigentlich nicht, da er auch einen guten Freund und eine gute Freundin in der Klasse hat und das würde ihm dann noch mehr zusetzen
Was ist denn für den Jungen das BESte...Freunde oder den Mobbern die Grundlage entziehen?
Auch wenn die jetzigen Schulfreunde sich anders definieren ab höheren Schuljahren...andereWege gehen sollten.... Manche Eltern müssen umziehen und können auch keine Rücksichten nehmen darauf,dass ihre Kinder Schulfreunde hatten,wenn sie der Beruf 400km entfernt hin verschlägt....
DA versteh ich Dich überhaupt nicht YvonneS1.
Du beklagst und machst Dir GROSSE Sorgen über Dein gemobbtes Kind. Willst ihn aber WEGEN der Freunde Augen verdreh nicht die Klasse wechseln lassen?
Wenn das ECHTE Freunde sind,wie so Kinderschulfreundschaften eben sind, dann sehen sich die Kids ja ggf. auch mal in der Freizeit,oder allemal in den PAUSEN,wenn er in der Parallelklasse ist/sein sollte.
Du kannst Deinen Sohn nicht vor allem UNBILL des Lebens schützen,bewahren und überbehüten.
Das Kind ist NEUN. Nicht mehr KLEINkind ;-),auch noch nicht so groß. Erweiter ihm seine Handlungsspielräume,altersgerecht,dosiert.
Das MOBBING überwiegt doch die Rücksichtnahme auf die Freunde? Bei einer Abwägung müsste das doch nachrangig sein und WENN Du Deinem Sohn die Freundschaften echt erhalten möchtest,dann setz Dich doch mit den Müttern des anderen Jungens und des Mädchens in Verbindung. Da kann man doch ein kl.Netzwerk "Kinderfreundschaft"gründen,ohne sich zu verzuzeln. Auch wenn er in der ANDEREN KLasse ist/sein sollte... Haben die Freunde keinen Einfluss auf die Mobber?
Dadurch dass wir schon viel umgezogen sind, hatte mein Kind sowieso schon immer Probleme, Kontakte zu knüpfen und daher ist es ein großer Gewinn für ihn, wenn er endlich Freunde gefunden hat. Er würde den Boden unter den Füßen verlieren, wenn er nun auch noch von seinen Freunden getrennt werden würde, zumal es nicht einfach ist, die Kinder in der Freizeit zu treffen, da wir etwas ausserhalb wohnen. Insgesamt sehe ich es erstmal so, dass das Gespräch mit den anderen Eltern schon mal stattfand und nun auch noch ein Elternabend zu diesem Thema stattfinden wird. Außerdem habe ich meinen Sohn sensibilisiert, mir sofort zu erzählen, wenn etwas vorgefallen ist und auch seine Freunde angesprochen. Da ich mein Kind nicht vor allem bewahren kann, kann ich ihn aber wenigstens davor bewahren, wieder allein zu sein und niemanden zu haben, auf den er zählen kann. Sollten weitere Vorfälle stattfinden, werde ich mich natürlich an den Direktor wenden und es löst nicht das Problem, wenn mein Sohn die Klasse wechseln muss, da er nicht der Schuldige ist. Dann müssten die anderen Kinder in eine andere Klasse oder sogar Schule.
brunhilde 45: es wäre aber schon viel angebrachter, die Übeltäter zu entfernen, warum soll der weggehen, der nichts schlechtes gemacht hat? Das wäre doch auch aus pädagogischer Sicht verhängnisvoll, wenn die Kinder soches erleben!
gottesanbeterin und YvonneS1-es LÖST NIE ein MOBBINGproblem...die MOBBER Zu entfernen.
Da die BEweisbarkeit ein DIng der Unmöglichkeit sein wird,noch dazu in DEM Alter.
WEnn ein Mobbingstadium höherer Eskalationsstufe erreicht ist,ist es einzig effizient,DEN,der gemobbt wird-warum auch immer,schlimm genug,aus der Schusslinie zu entfernen. HART für ein Kind,vor allem mit NEUN JAHREN :-((((. Aber er hatte bisher neue Freunde gefunden bei euren Umzügen und der NOt gehorchend muss er das eben nochmal tun.
Auf den er zählen kann-schwer.Letztlich wird ER gemobbt,und auch seine BESTEN Freunde haben da wohl nur sehr begrenzten Einfluss drauf. DAs ist einfach so. Also-ist die Frage,findet er mehr Anklang in der Parallelklasse....das war meine Idee gewesen...
Ich möchte Dich keineswegs persönlich angreifen,aber wenn eure finanzielle Situation solide ist und weiter Umzüge ggf.unvermeidlich,warum schickst Du das Kind dann nicht in ein Internat? Dort könnte er bis zum ABI bleiben..hätte EIN Umfeld und immer dieselben um sich,und die oft umziehenden Eltern würden den Bub nicht so tangieren...wäre das ne Überlegung wert?