Frage von chrysamm, 17

MMahnverfahren und Pkh?

Hallo, ich habe ein Mahnverfahren eingeleitet mit Pkh und dies wurde mir gewährt... Mahnbescheid ging gegen den 3 Mieter,der einfach ausgezogen ist und ich seinen Anteil der Miete zur Zeit trage. Nun hat dieser dem kompletten Mahnbescheid widersprochen. Jetzt soll ich erst mal 73€ zahlen an Gerichtsgebühr, aber mir wurde doch Pkh gewährt? Ist das richtig so? Auch sind wir bemüht eine neue Wohnung zu finden, doch ist dies mit Hund, den der 3 Mieter auch unbedingt haben wollte, nicht so einfach.... zu mal ich wegen dem Anteil noch nicht mal was für die Kaution zurück halten kann.

Ich verstehe erst recht nicht das der Antrsgsgegner komplett widersprochen hat, da er im Aufhebungsvertrag sich zur Zahlung bis August verpflichtet hatte.

Danke schon mal im vorraus

Antwort
von Ronox, 10

Du hast auf dem Antragsformular angekreuzt (gelassen), dass du das streitige Verfahren beantragst, sollte dem Mahnbescheid widersprochen werden. Daher hat das Gericht einen Vorschuss verlangt, denn nach dessen Zahlung steht ein ganz normaler Zivilprozess an, der eine neue Angelegenheit darstellt, auf die sich die PKH nicht automatisch erstreckt. Sie muss nun hierfür erneut beantragt werden.

Kommentar von chrysamm ,

Okay, ich dachte das wer für das ganze Verfahren... da ja das Aktenzeichen bleibt....Dann werde ich mal ein neuen Antrag stellen. Vielen Dank

Kommentar von Ronox ,

Ich würde mal in den Beschluss zur Bewilligung schauen. Im Regelfall steht da sogar drin, dass die Bewiligung nur für das Mahnverfahren gilt. Wenn das dort nicht so ausdrücklich drinsteht, könnte man sich natürlich darüber streiten, ob sich die Bewilligung auch auf das streitige Verfahren erstreckt. Zu dem Thema gibt es zum Teil auch Rechtsprechung. Ich denke ein neuer Antrag ist aber unproblematischer.

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